Oldie-Demo gegen Feinstaub-Fahrverbot 14.4. Berlin

Hi!

…sorry, aber genau deshalb kann die Politik in D mit den
Leutren machen, was sie will.

Na, das ist ja mal eine tolle Argumentation. Leute, die keine
Kohle oder keine Zeit haben, um zur Kundgebung zu fahren, sind
Schuld daran, daß die „Politik“ machen kann, was sie will?

Wer sich engagiert, muss mit den Folgen leben. „Keine Kohle“ und „keine Zeit“ sind die am meisten vorgeschobenen Einwände in unserer Gesellschaft.

Ja,
dann plündere ich doch sofort mein Sparbuch und bleibe meiner
Arbeit unentschuldigt fern - wer braucht heute schon noch
einen Arbeitsplatz?

Es geht um einen Samstag. Die Kosten betragen vielleicht 200€. Weniger saufen und rauchen, schon geht´s nach Berlin…

Nein, die Regierung kann _einiges_ von dem, was sie will,
machen, weil _wir_ sie nominiert haben, das zu tun.

Stop! Nicht „wir“, sonder Ihr habt das getan. Ich habe diese Leute nicht gewählt.

Ob es
Umwelt-, Sozial-, Gesundheits- oder Finanzpolitik ist, wer das
politische Establishment weiterhin wählt, sollte sich nicht
wirklich beklagen dürfen.

So ist es.

Abgesehen davon: Nenne mir bitte eine (!) Kundgebung, die
wirklich etwas bewirkt hat. Ich nenne Dir für jede solcher
Kundgebungen 100, die nix gebracht haben. Es ist „denen da
oben“ schlichtweg egal und selbst die Lobby der Autofahrer,
wie etwa ADAC und ACE befürworten die Pläne der Regierung.

Schaut mal in motor-talk.de
Es geht nicht unbedingt nur um eine der üblichen Kundgebungen.

Grüße,

Mathias

Liegt wohl in der Familie… :wink:

Was, das schlechte sehen? Verstehe ich nicht O_o

…und Du glaubst Du schützt die Umwelt, indem Du einen
nagelneuen VW TDI kaufst, der immer noch keinen Rußfilter
serienmässig hat und dafür einen alten Benziner still legst?

DPF war drin. Dafür hat sie auch extra in Holland bestellt!!! Aber den meisten gehen solche Sachen doch am Arsch vorbei. Die geben 500€ für ne Arschheizung aus, aber würden für das Geld nie einen DPF kaufen. Jedenfalls nicht solange das lächerliche 20€ mehr Steuern im Jahr bedeutet.

Das Problem ist, dass Ihr Ökoterroristen keine Ahnung von
Produktumweltbilanzen und Emissionsverhalten verschiedener
Motorkonzepte habt.

Denkst du Schnuckie

Ich sage, dass jeder in Deutschland zugelassene Diesel, egal
ob PKW oder LKW, egal wie alt, sofort mit einem DPF
ausgerüstet werden müsste, so technisch möglich.

Wenigstens ein gutes Argument. Und wenn ein Oldi keinen Filter verträgt, müsste er ebenso wenig fahren dürfen.

Der Gesetzgeber hat, genau wie Du, keine Ahnung, woher die
Luftverschmutzung wirklich kommt. Der Individualverkehr trägt
in Städten ca. 10-15 % dazu bei.
Besser, man würde sich zunächst einmal um den Rest kümmern.

Und die 60 Mill. Fahrzeuge in der Summe?? Nicht erwähnenswert was?
Aber da hast du schon Recht. Mein Opa sagt das auch immer: Eine Kuh die furzt belastet die Umwelt mehr als 1000 Autokilometer.

Nein, das Problem ist, dass Du keine Ahnung hast.
Wer einen Oldtimer hält, fährt dieses Auto wohl so zwischen 5
und 10 TKm p.a. Die restliche Strecke legt er, da er
üblicherweise etwas Geld hat, mit einem modernen,
umweltfreundlichen Fahrzeug zurück.

Falsch, das Problem ist, dass du keine Ahnung hast. Warum muss der mit seinem Oldi dann in ne Umweltzone fahren, du Experte.
Gegenbeispiel gefällig? Meine Tante, alter Benz und ein Freund alter BMW. Beide zahlen kaum Steuern da die Kisten älter als 25 Jahre sind. Und die haben nur diese Fahrzeuge. Die fahren die Kisten nur weil es billig ist. Oldtimer - gequirlte Scheisse!

???

Und die 60 Mill. Fahrzeuge in der Summe?? Nicht erwähnenswert
was?

wo hast Du denn diese Zahl her?
Was für eine Diskussion - als ob wir in der BRD unter einer Glasglocke leben.
Klar sollten wir Vorreiter sein, aber wenn alle anderen Staaten nicht mitziehen? Vergiß bitte nicht USA, Indien und China, um nur mal 3 Gr0ßmächte zu nennen, die sich nicht/kaum/wenig um Ökologie scheren. Russland darf man auch nicht vergessen etc.

In einem gebe ich Dir abolut Recht:
es ist eine Riesensauerei wie langsam unsere Firmen sind.
Ich habe mir Juni 2005 einen 2 Jahre alten Benz gekauft,
nur deshalb diesen Wagen, da DC versprach, bis spätestens Ende September 2005 gäbe es einen DPF.
UND? Bis heute nicht. Die 1000 Euro Nachrüstkosten habe ich von Anfang an kalkuliert. Aber wenn ich das Ding nirgendwo bekomme?

MFG
HG

Hi!

Liegt wohl in der Familie… :wink:

Was, das schlechte sehen? Verstehe ich nicht O_o

Die Blindheit. War ein Gag, nix für ungut.

…und Du glaubst Du schützt die Umwelt, indem Du einen
nagelneuen VW TDI kaufst, der immer noch keinen Rußfilter
serienmässig hat und dafür einen alten Benziner still legst?

DPF war drin. Dafür hat sie auch extra in Holland bestellt!!!
Aber den meisten gehen solche Sachen doch am Arsch vorbei. Die
geben 500€ für ne Arschheizung aus, aber würden für das Geld
nie einen DPF kaufen. Jedenfalls nicht solange das lächerliche
20€ mehr Steuern im Jahr bedeutet.

…was m.E. wiederum ein Argument für die gewissenhafte Nutzung eines gut eingestellten Oldie-Benziners ist.
Oldie-Diesel gibt es ohnehin kaum.

Das Problem ist, dass Ihr Ökoterroristen keine Ahnung von
Produktumweltbilanzen und Emissionsverhalten verschiedener
Motorkonzepte habt.

Denkst du Schnuckie

Deine Aussagen führen recht sicher zu dieser Annahme.

Ich sage, dass jeder in Deutschland zugelassene Diesel, egal
ob PKW oder LKW, egal wie alt, sofort mit einem DPF
ausgerüstet werden müsste, so technisch möglich.

Wenigstens ein gutes Argument. Und wenn ein Oldi keinen Filter
verträgt, müsste er ebenso wenig fahren dürfen.

Richtig. Nur gibt es eben ohnehin kaum Oldie-Diesel.
Der Diesel-Boom startete in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Der Gesetzgeber hat, genau wie Du, keine Ahnung, woher die
Luftverschmutzung wirklich kommt. Der Individualverkehr trägt
in Städten ca. 10-15 % dazu bei.
Besser, man würde sich zunächst einmal um den Rest kümmern.

Und die 60 Mill. Fahrzeuge in der Summe?? Nicht erwähnenswert
was?

Kaum. Die Zahlen belegen es.
Wichtiger sind Industrie, Heizungen und LKW.
Ansonsten sind auch Bremsenabrieb und Reifenabnutzung ein wichtiger Faktor, welcher aber bei modernen Fahrzeugen aufgrund der größeren Reifenbreiten noch eher ein Thema ist…

Aber da hast du schon Recht. Mein Opa sagt das auch immer:
Eine Kuh die furzt belastet die Umwelt mehr als 1000
Autokilometer.

Keine Ahnung.

Nein, das Problem ist, dass Du keine Ahnung hast.
Wer einen Oldtimer hält, fährt dieses Auto wohl so zwischen 5
und 10 TKm p.a. Die restliche Strecke legt er, da er
üblicherweise etwas Geld hat, mit einem modernen,
umweltfreundlichen Fahrzeug zurück.

Falsch, das Problem ist, dass du keine Ahnung hast. Warum muss
der mit seinem Oldi dann in ne Umweltzone fahren, du Experte.

Weil er dort arbeitet, oder einfach abends in der Stadt einen Drink nehmen oder seine Geliebte besuchen möchte…?
Will sagen: was geht es irgendwen an, wo ich hinfahre?

Gegenbeispiel gefällig? Meine Tante, alter Benz und ein Freund
alter BMW. Beide zahlen kaum Steuern da die Kisten älter als
25 Jahre sind. Und die haben nur diese Fahrzeuge. Die fahren
die Kisten nur weil es billig ist. Oldtimer - gequirlte
Scheisse!

Sorry, Du hast in der Tat keine Ahnung.
Die historische Zulassung erhalten Fahrzeuge ab 30 Jahren Alter (gerechnet ab Erstzulassung des Fahrzeuges), welche sich in erhaltenswertem Zustand (also 3 oder besser) befinden.
Die Steuer beträgt dann um die 170€ p.a. Versicherung je nach Modell.
Wenn die beiden genannten Autos sich in ebendiesem Zustand befinden und über 30 sind, sind sie Oldtimer. Wenn sie im Alltag gefahren werden, sind sie eine Ausnahme. Das wird zudem auch nicht allzu lange gehen, denn solche Autos rosten im heutigen Winterbetrieb schneller als man schweissen kann.

Mein Beispiel: Alfa Romeo Spider 1600, Baujahr 1979. 250.000 Km, teilweise restauriert, technisch einwandfrei, heisst also besser, als die typische Alltagskarre, die schon jahrelang keine richtige Inspektion mehr bekommen haben.
Der Wagen wird zumeist am Wochenende genutzt, dann aber auch in der Stadt. Er wird nur im Sommer und sehr vernünftig gefahren, also keine Vollgasorgien, andauernde Kaltstarts, warm laufen Lassen im Winter u.ä.
Für ihn musste kein neues Auto nachproduziert werden. Thema Gesamtökobilanz…

Im Alltag fahre ich einen Euro 3 Diesel, der, sobald lieferbar, einen DPF bekommen wird. Das Auto verbraucht um die 8-9 L. Mein Arbeitweg findet bei gutem Wetter gerne auch mal mit dem Rad statt, er beträgt 4 Km.

Ein Freund von mir besitzt ungefähr 10 Autos. Davon 7 Oldies. Die werden alle zusammen vielleicht 10.000 Km p.a. gefahren. Natürlich auch mal in der Stadt.

Bislang hatten die meisten Leute, die man auf der Straße sieht, offenbar viel Freude am Anblick der alten Autos.
Sie gehörten zum Alltag vor vielen Jahren, sind also ein Stück erlebbares Kulturgut, so im Museum nicht vermittelbar.

Und sie repräsentieren vielleicht 1-2% des Verkehrs, aber auch nur bei gutem Wetter.

Da dürfte es verständlich sein, dass ich für pseudoökologisch motivierte Scheinargumente, geboren aus Dogmatik, Neid und Halbwissen, kein Verständnis aufbringen kann.

Grüße,

Mathias

Hi!

Und die 60 Mill. Fahrzeuge in der Summe?? Nicht erwähnenswert
was?

wo hast Du denn diese Zahl her?

Das stimmt schon.
Allerdings gehören dazu meiner Schätzung nach 20 Mio. Geschäftsfahrzeuge, die am Wochenende, wo ja die Oldies fahren, stehen. Und 10 Mio. Rentnerfahrzeuge, die 2-5 TKm p.a. laufen.

Was für eine Diskussion - als ob wir in der BRD unter einer
Glasglocke leben.
Klar sollten wir Vorreiter sein, aber wenn alle anderen
Staaten nicht mitziehen? Vergiß bitte nicht USA, Indien und
China, um nur mal 3 Gr0ßmächte zu nennen, die sich
nicht/kaum/wenig um Ökologie scheren. Russland darf man auch
nicht vergessen etc.

Das ist zwar kein Grund, sich selbst genauso zu verhalten, die Feinstaubfahrverbote sind auch vor diesem HIntergrund allerdings reiner Unfug.

In einem gebe ich Dir abolut Recht:
es ist eine Riesensauerei wie langsam unsere Firmen sind.
Ich habe mir Juni 2005 einen 2 Jahre alten Benz gekauft,
nur deshalb diesen Wagen, da DC versprach, bis spätestens Ende
September 2005 gäbe es einen DPF.
UND? Bis heute nicht. Die 1000 Euro Nachrüstkosten habe ich
von Anfang an kalkuliert. Aber wenn ich das Ding nirgendwo
bekomme?

Mein Wagen hat ja dieselbe Maschine. Auch ich würde gerne bereits nachgerüstet haben.
Nun ist mir das egal, ich gebe die Kiste Ende des Jahres sowieso in Zahlung. Soll sich doch der Dealer damit herumärgern.
Ich denke ernsthaft darüber nach, den arroganten deutschen Herstellern den Rücken zuzukehren und mir einen Lexus GS Hybrid zu kaufen. Nicht um mich als Öko-Gutmensch zu gerieren, sondern weil ich den Wagen gut finde und mehr als erstklassigen Service erhalte.
Solchen erhalte ich übrigens bei meinem Oldieschrauber auch. Einmal im Jahr Inspektion für 200 - 400 €. Das war´s. So sollte Autofahren sein. Da jucken mich die etwas höheren Abgaswerte nicht, zumal ein nagelneuer VW TDI ohne DPF noch mehr Dreck emittiert, als der Uralt-Alfa.

Grüße,

Mathias

Hallo,

Ein so unbegründetes pauschales Urteil wie Deines ist nicht
einmal Diskussionswürdig.

Warum tust du´s dann *LACH*

Das war keine Diskussion sondern eine Antwort (kleiner Unterschied).
Diskutieren tue ich jederzeit gern mit Leuten die wissen wovon sie reden. Du gehörst definitiv nicht dazu.

Also EOD.

Gruss Sebastian

Auch Moin,

So, und die dürfen aber alle fahren. Also wo ist da die
Gleichberechtigung?

Du berufst Dich auf den Gleichbehandlungsgrundsatz? Naja, die
Regeln gelten ja für alle Personen…

Das Gesetz reglementiert aber nicht Personen, da liegt das Problem.

Klar, Umweltschutz ist wichtig. Aber es sollte schon ein Sinn
hinter dem System erkennbar sein.

Oh je. Ich vermute eine Interessenabwägung dahinter. Daß
Betroffene sowas als ungerecht empfinden, ist klar. Leider
führt das oft zu einer Überarbeitung, mit der noch weiter
eingeschränkt wird. Die ursprünglichen Betroffen sind immer
noch betroffen, aber der Kreis der Betroffenen ist größer
geworden. In einer größeren Gemeinschaft fühlt man sich doch
gleich viel wohler.

Der Witz ist: Ich bin ja nicht betroffen. Mein Auto hat einen DPF.
Es geht doch überhaupt nicht um die Umwelt bei der Geschichte.
Wenn es darum ginge würde die Politik die Nachrüstung deutlicher und besser fördern. Demnach dürfte auch die Hälfte aller Busse im Regionalverkehr nicht fahren.
Ich vermute einfach mal wieder eine zusätzliche Einnahmequelle unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes.
Wenn es um den Umweltschutz ginge wären Motorräder auch von der Regelung betroffen. Mir gehts nur darum: alle oder niemand, ganz einfach eigentlich.

Oder noch besser: Ich durfte nicht und - ätsch - jetzt darfst
Du auch nicht mehr. Und schon wird die Regelung als gerecht
empfunden.

Öhm, wie gesagt, ich darf. Und wenn ich nicht dürfte, auch ok.
Aber es kann nicht sein das es Ausnahmen für Motorräder gibt, für Oldtimer aber nicht.
Aber Du kannst ja versuchen es mir zu erklären.

Die Erfahrung zeigt doch, daß es bei solchen Einschränkungen
fast immer Ausnahmeregelungen gegeben hat. Warum nicht davon
Gebrauch machen?

Nur müssen solche Ausnahmen irgendwo einen erkennbaren Sinn haben.
Da aber alle Motorräder und Roller zusammen mehr Schadstoffe als alle Oldtimer ausstossen, wäre eine umgekehrte Regelung in meinen Augen erklärlich.

Gruss Sebastian

Hi Steffen,

Ich habe der ersten Hälfte meines Artikels mehr Bedeutung
angemessen,
also dass Oldtimer nur in den seltensten Fällen einen
Dieselmotor haben.
Also nur um den bösen „Feinstaub“ zu bekämpfen, ist das Verbot
für Oldtimer recht sinnlos, weil die ehr viel Kohlenmonoxid
erzeugen.

Schon klar. Man kennt sich ja schon ein Weilchen :wink:

Andererseits kann ja mit meiner MZ BK 350 mit dem 1:25-
Zweitaktgemisch die halbe Stadt ganz legal blau
einnebeln…auch ohne rote Nummer.
Nur mal so zu dem Sinn oder Unsinn der Sache…
obwohl ich eigentlich völlig autofreie Städte gut finde.
Ich denke, so in 20 Jahren wird es auch so sein, zumindest in
den Stadtzentren. So war es früher auch in Zwickau, leider
wurde das dann aus wirtschaftlichen Zwängen ab 1990 wieder
aufgegeben.

Die direkten Inenstädte sind sowieso gnadenlos überfüllt. Daher fahre ich auch immer mit dem Regionalzug in die Hamburger Innenstadt.
Aber so ein Glück wie ich, im Grünen zu wohnen aber trotzdem nur 20 Min. in die Innenstadt zu brauchen, hat halt nicht jeder.
Aber diese Plaketten werden wieder viele Beamte beschäftigen und sind sicher eine lukrative Einnahmequelle :wink:

Gruss Sebastian

Hi!

Am 14.4. wird in Berlin eine Oldie-Demo stattfinden, welche
sich zum Ziel setzt, die weltfremde Fahrverbotsregelung für
Oldtimer zu kippen.

Fährst Du ?

Ich brauche nur Freitags auf die Zulassung, Batterie in den Starlet, anleiern und losgehts.

gruß
dennis

Warum fallen Benziner unter das Feinstaubverbot ? Bei meinem Alltagsdiesel EURO III ohne Filter, könnte ich das ja verstehen, aber bei einem Benziner ? Lächerlich.

Hi Dennis,

Warum fallen Benziner unter das Feinstaubverbot ? Bei meinem
Alltagsdiesel EURO III ohne Filter, könnte ich das ja
verstehen, aber bei einem Benziner ? Lächerlich.

Das ist es ja was ich meine. Es geht doch nicht um den Feinstaub, aber das lässt sich in der Öffentlichkeit besser verkaufen.
Es ist nur eine neue Methode Geld einzutreiben.
Andererseits: Das sichert Arbeitsplätze. Und zwar die von einigen Beamten :wink:

Gruss Sebastian

FALSCHE Voraussetzungen! POLITIK-BOARD

Na, das ist ja mal eine tolle Argumentation. Leute, die keine
Kohle oder keine Zeit haben, um zur Kundgebung zu fahren, sind
Schuld daran, daß die „Politik“ machen kann, was sie will?

-)

Wer sich engagiert, muss mit den Folgen leben. „Keine Kohle“
und „keine Zeit“ sind die am meisten vorgeschobenen Einwände
in unserer Gesellschaft.

Ich glaube, dass hier einer keine Ahnung hat, was manch einer im Monat verdient ?
Sach mal , wo lebst du denn? Wieviel Kohle hast du wohl übrig wenn du für 180 Stunden im Monat netto 900 Euro hast und die für Leben und Wohnen von 4 Personen reichen soll?

Es geht um einen Samstag. Die Kosten betragen vielleicht
200€. Weniger saufen und rauchen, schon geht´s nach
Berlin…

Aha… nur 200 € ?
Ich fahre also mal eben morgens 7 Stunden nach Berlin, 6-8 Stunden Kundgebung, 7 Stunden Rückfahrt.
Eine Supergaudi… 1.400 Km insgesamt und davon dann 700 Km völlig übermüdet zurück. Oder übernachte ich doch in B? Kostet im Etap ja nur 68 €.
Sag mal… hast du vor mich nach hause zu schieben ? OK, dann könnte es hinkommen - aber nur gerade so eben - nur mit der Zeit nicht.

Oder penne ich im Wagen ein paar Stunden ? OK Ich fahre also nach 4 Stubnden nach feierabend dann Samstag morgens um 2 Uhr ab, bin um 9 Uhr da, lege mich dann um 17 Uhr aufs Ohr und bin um 24 Uhr zurück.
Das war ein Superwochenende für meine Familie und mich und mit den 200 € bin ich immer noch nicht hingekommen.
Wie schnell bist du nochmal im Schieben ? Tempo 100 als Durchschnitt ist das Minimum.

Nein, die Regierung kann _einiges_ von dem, was sie will,
machen, weil _wir_ sie nominiert haben, das zu tun.

-)

Stop! Nicht „wir“, sonder Ihr habt das getan. Ich habe diese
Leute nicht gewählt.

Wer nicht wählen geht, kann sich nachher nicht rausreden „ich habe die nicht gewählt“. Im Gegenteil. Nichtwähler sind verantwortlich dafür dass „falsche Parteien“ in der Regierung sitzen.
Dafür gibt es genügend historische Belege.

Ob es
Umwelt-, Sozial-, Gesundheits- oder Finanzpolitik ist, wer das
politische Establishment weiterhin wählt, sollte sich nicht
wirklich beklagen dürfen.

Establishment ?
Ups. Habe ich aus versehen eine Zeitreise gemacht ? 60/70er Jahre ?

Hallo aufwachen! Ihr seid mündige Bürger. Ihr könnt wählen wen ihr wollt. Wer genug Leute zusammentrommelt und überzeugen kann, gründet eine eigene Partei. Dann kann er auch die Politik beeinflussen. Aber das ist natürlich mit Arbeit verbunden. Und es ist doch einfacher alles aufs „Establishment“ zu schieben.

Abgesehen davon: Nenne mir bitte eine (!) Kundgebung, die
wirklich etwas bewirkt hat. Ich nenne Dir für jede solcher
Kundgebungen 100, die nix gebracht haben.

Pure Polemik, die durch Statistik bestätigt werden soll.

ICH STELLE FEST:
Das „Oldtimertreffen“ ist vom Veranstalter in Unkenntnis von politischen Grundlagen (Wahlrecht, Regierungsbildung, Landesrecht, Bürgerentscheide usw…) ins Leben gerufen worden.
Die Umweltschutzzonen der einzelnen Städte sind keine Bundessache, sondern Stadtsache. Das Gesetz ist aufgrund einer EU-Verordnung entstanden.

Die Verallgemeinerung von angeblichen „Vorwänden“ nicht an dem treffen teilnehmen zu wollen, beweisen, dass die sozialen Hintergünde nicht beurteilt werden können und die wirtschaftliche Lage vieler Oldtimerbesitzer nicht bekannt ist - oder egal sind.

Da die Veranstaltung somit unter falschen Grundvoraussetzungen stattfinden wird, ist nicht damit zu rechnen, dass sie sowohl friedlich als auch sachlich geführt werden wird.

Eine Teilnahme kann ich jetzt nur jenen raten, die Zeit und Geld haben und Spaß an Randale haben. Es wird eine Gaudi werden rumzuhupen und zu schreien.

Allen anderen Oldtimerbesitzern kann ich nur raten:
Schont eure Geldbörse, Nerven und vor allem euren geliebten Oldtimer.
Legt das Geld beiseite und mietet euch eine Garage außerhalb der Umweltschutzzonen.

Besser noch: Versucht, eigene Initativen in den betroffwenen Städten zu gründen. Sorgt dafür, dass es Ausnahmegenehmigungen gibt. DAS könnt ihr beeinflussen… nicht das Gesetz aber die Art der umsetzung…

BJ

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Hi!

Ich fahre.
Wie es aussieht, wohl noch mit dem 123er, denn ich finde keinen vernünftigen Käufer. Jetzt mache ich im September damit die H-Zulassung und verkaufe ihn dann.
Ist doch mal ganz nett, ein kleiner Trip nach Berlin mit dem gemütlichen Alt-Benz.
Mal sehen, vielleicht kommt ja etwas dabei heraus. Wenn nicht, hat es wenigstens Spaß gemacht.

Wie sieht es bei Dir aus?

Viele Grüße!

Mathias

Am 14.4. wird in Berlin eine Oldie-Demo stattfinden, welche
sich zum Ziel setzt, die weltfremde Fahrverbotsregelung für
Oldtimer zu kippen.

Fährst Du ?

Ich brauche nur Freitags auf die Zulassung, Batterie in den
Starlet, anleiern und losgehts.

gruß
dennis

Warum fallen Benziner unter das Feinstaubverbot ? Bei meinem
Alltagsdiesel EURO III ohne Filter, könnte ich das ja
verstehen, aber bei einem Benziner ? Lächerlich.

Hi!

Wie sieht es bei Dir aus?

Kann soweit noch nicht planen, bin ab 01.02.07 arbeitslos und weiß noch nicht, ob ich das Büromaschinengeschäft meines Vaters übernehmen kann/darf.

gruß
dennnis

Hi!

Na, das ist ja mal eine tolle Argumentation. Leute, die keine
Kohle oder keine Zeit haben, um zur Kundgebung zu fahren, sind
Schuld daran, daß die „Politik“ machen kann, was sie will?

-)

Wer sich engagiert, muss mit den Folgen leben. „Keine Kohle“
und „keine Zeit“ sind die am meisten vorgeschobenen Einwände
in unserer Gesellschaft.

Ich glaube, dass hier einer keine Ahnung hat, was manch einer
im Monat verdient ?

Möglicherweise. Mich kannst Du jedoch nicht meinen.

Sach mal , wo lebst du denn? Wieviel Kohle hast du wohl übrig
wenn du für 180 Stunden im Monat netto 900 Euro hast und die
für Leben und Wohnen von 4 Personen reichen soll?

…dann würde ich mir keinen Oldtimer anschaffen und die Demo in Berlin wäre mir egal.
Ferner ist es sehr wichtig, sich trotz gegenteiliger andauernder Suggestionsversuche durch einschlägige Medien klarzumachen, dass Deutschland nicht mehrheitlich aus Geringverdienern, Arbeitslosen und Hartz4-Empfängern besteht.

Es geht um einen Samstag. Die Kosten betragen vielleicht
200€. Weniger saufen und rauchen, schon geht´s nach
Berlin…

Aha… nur 200 € ?
Ich fahre also mal eben morgens 7 Stunden nach Berlin, 6-8
Stunden Kundgebung, 7 Stunden Rückfahrt.
Eine Supergaudi… 1.400 Km insgesamt und davon dann 700 Km
völlig übermüdet zurück. Oder übernachte ich doch in B? Kostet
im Etap ja nur 68 €.
Sag mal… hast du vor mich nach hause zu schieben ? OK, dann
könnte es hinkommen - aber nur gerade so eben - nur mit der
Zeit nicht.

Ich wohne nun doch ein Stück weg von Berlin, so ca. 600 Km.
4,5 Stunden hin, 4,5 zurück. Das geht schon an einem Tag, wir werden zu zweit oder zu dritt fahren.
Der 123er kostet im Verschleiß wohl 30 Euro, die 1.200 Km bei 10 L/100 Km sind somit ca. 150€ Sprit. Noch 30 Euro für Essen und Trinken, sind also 180 €.

Oder penne ich im Wagen ein paar Stunden ? OK Ich fahre also
nach 4 Stubnden nach feierabend dann Samstag morgens um 2 Uhr
ab, bin um 9 Uhr da, lege mich dann um 17 Uhr aufs Ohr und bin
um 24 Uhr zurück.
Das war ein Superwochenende für meine Familie und mich und mit
den 200 € bin ich immer noch nicht hingekommen.
Wie schnell bist du nochmal im Schieben ? Tempo 100 als
Durchschnitt ist das Minimum.

Was soll ich dazu sagen?
Ich würde daraus eben einen schönen Familienausflug machen und meinen Kindern gleich Berlin zeigen.
Rechtzeitig eine günstige Pension suchen, dann haben alle etwas davon.
Wenn man das finanziell nicht machen kann, lässt man es eben.

Nein, die Regierung kann _einiges_ von dem, was sie will,
machen, weil _wir_ sie nominiert haben, das zu tun.

-)

Stop! Nicht „wir“, sonder Ihr habt das getan. Ich habe diese
Leute nicht gewählt.

Wer nicht wählen geht, kann sich nachher nicht rausreden „ich
habe die nicht gewählt“. Im Gegenteil. Nichtwähler sind
verantwortlich dafür dass „falsche Parteien“ in der Regierung
sitzen.
Dafür gibt es genügend historische Belege.

Einverstanden.
Ich habe nicht gesagt „ich habe nicht gewählt“.
Ich habe nur eben diese Regierung nicht gewählt.

Ob es
Umwelt-, Sozial-, Gesundheits- oder Finanzpolitik ist, wer das
politische Establishment weiterhin wählt, sollte sich nicht
wirklich beklagen dürfen.

Establishment ?
Ups. Habe ich aus versehen eine Zeitreise gemacht ? 60/70er
Jahre ?

Der Satz stammt nicht von mir.

Hallo aufwachen! Ihr seid mündige Bürger. Ihr könnt wählen wen
ihr wollt. Wer genug Leute zusammentrommelt und überzeugen
kann, gründet eine eigene Partei. Dann kann er auch die
Politik beeinflussen. Aber das ist natürlich mit Arbeit
verbunden. Und es ist doch einfacher alles aufs
„Establishment“ zu schieben.

So ist es leider.

Abgesehen davon: Nenne mir bitte eine (!) Kundgebung, die
wirklich etwas bewirkt hat. Ich nenne Dir für jede solcher
Kundgebungen 100, die nix gebracht haben.

Pure Polemik, die durch Statistik bestätigt werden soll.

Stimmt. Deshalb halte ich dem ja entgegen, man solle zu der KUndgebung fahren…

ICH STELLE FEST:
Das „Oldtimertreffen“ ist vom Veranstalter in Unkenntnis von
politischen Grundlagen (Wahlrecht, Regierungsbildung,
Landesrecht, Bürgerentscheide usw…) ins Leben gerufen
worden.

Na und?
Hauptsache man zeigt, dass eine breite Masse die betreffende Entscheidung nicht mitträgt.

Die Umweltschutzzonen der einzelnen Städte sind keine
Bundessache, sondern Stadtsache. Das Gesetz ist aufgrund einer
EU-Verordnung entstanden.

…womit zunächst vom Bund die Rahmenbedingungen erschaffen wurden, an welchen die Städte und Gemeinden sich orientieren.
Hier gibt es ausreichend Interpretationsspielraum für die einzelnen Städte. Zudem ist Berlin auch eine Stadt.

Die Verallgemeinerung von angeblichen „Vorwänden“ nicht an dem
treffen teilnehmen zu wollen, beweisen, dass die sozialen
Hintergünde nicht beurteilt werden können und die
wirtschaftliche Lage vieler Oldtimerbesitzer nicht bekannt ist

  • oder egal sind.

s.o.

Da die Veranstaltung somit unter falschen Grundvoraussetzungen
stattfinden wird, ist nicht damit zu rechnen, dass sie sowohl
friedlich als auch sachlich geführt werden wird.

Woher nimmst Du diese Interpretation? Doch wohl nicht daher, dass man in Berlin demonstriert und in Kauf nimmt, dass nicht jeder Oldiefahrer erscheint…?

Eine Teilnahme kann ich jetzt nur jenen raten, die Zeit und
Geld haben

Klar, sonst geht es nicht.

und Spaß an Randale haben. Es wird eine Gaudi
werden rumzuhupen und zu schreien.

Das ist Deine Interpretation.

Allen anderen Oldtimerbesitzern kann ich nur raten:
Schont eure Geldbörse, Nerven und vor allem euren geliebten
Oldtimer.
Legt das Geld beiseite und mietet euch eine Garage außerhalb
der Umweltschutzzonen.

…und fahrt 5 Tage im Jahr aufs Land.
Mann oh mann…

Besser noch: Versucht, eigene Initativen in den betroffwenen
Städten zu gründen. Sorgt dafür, dass es Ausnahmegenehmigungen
gibt. DAS könnt ihr beeinflussen… nicht das Gesetz aber die
Art der umsetzung…

Das sehe ich anders. Noch gibt es eine Chance.
Zudem gibt es in den Städten ja auch lokale Demonstrationen. Warst Du bereits auf einer…?

Grüße,

Mathias

Hi Dennis!

Wie sieht es bei Dir aus?

Kann soweit noch nicht planen, bin ab 01.02.07 arbeitslos und
weiß noch nicht, ob ich das Büromaschinengeschäft meines
Vaters übernehmen kann/darf.

Ich drücke Dir die Daumen, dass das alles so läuft, wie Du es Dir wünschst!

Grüße,

Mathias