Oldie-Demo gegen Feinstaub-Fahrverbot 14.4. Berlin

Hi!

Am 14.4. wird in Berlin eine Oldie-Demo stattfinden, welche sich zum Ziel setzt, die weltfremde Fahrverbotsregelung für Oldtimer zu kippen.
Es sollen möglichst viele Altautobesitzer und sonstige Realisten an diesem Tag nach Berlin fahren und sich zu einem Autokorso zusammentun.

Erscheint zahlreich, sonst ändert sich nichts.

Mehr dazu unter http://www.motor-talk.de unter „Oldtimer“.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias!

Am 14.4. wird in Berlin eine Oldie-Demo stattfinden, welche
sich zum Ziel setzt, die weltfremde Fahrverbotsregelung für
Oldtimer zu kippen.

Unabhängig davon, was man von Fahrverboten aufgrund hohen Schadstoffausstosses hält, ist für mich die Forderung nicht logisch und deshalb nicht nachvollziehbar, alte Autos von solchen Fahrverboten auszunehmen.

Als Liebhaber historischer Fahrzeuge halte ich nichts davon, die Vergünstigungen für erhaltenswürdiges Kulturgut zu mißbrauchen, herunter gekommene Dreckschleudern für den Alltagsbetrieb auf der Straße zu halten. Ich befürworte die Beschränkung des H-Kennzeichens und damit verbundener Vergünstigungen auf einen Fahrzeugzustand 1 bis schlechtestens 2, weil ich kein allgemeines Interesse erkennen kann, hunderttausende schrottreifer Karren mit Steuervergünstigungen zu bedenken.

Gruß
Wolfgang

Aber Hallo
Hallo Wolfgang,

nun ist aber nicht jedes ältere Auto was nicht den neuesten Anforderungen des Schadstoffausstosses entspricht eine stinkende vergammelte Rostschleuder.
So wie es momentan aussieht könnte auch der neue Smart four-two unter das Fahrverbot fallen. So pauschal kann man also so eine Feststellung nicht treffen.
Und dem Smart, also ein kleinem Stadtwagen der nur im Innenstadtbereich Sinn macht, ein Fahrverbot im Citybereich aufzuerlegen ist ja nun wirklich schon komisch.
Das Fahrverbot gilt interessanterweise aber nicht für Motorräder jeglicher Coleur.
Nun frage ich Dich: Was meinst Du verursacht eine höhere Belastung, hunderte von Motorräder einer Grosstadt oder eine handvoll gepflegter, aber nicht mit schadstoffreduzierenden Massnahmen nachzurüstender Oldtimer die wenn überhaupt nur wenige Wochen im Jahr bewegt werden?
Dies würde im Ernstfall bedeuten dass die Oldtimerliebhaberei mit einer Wohnung in der Stadt nicht unter einen Deckel zu bekommen wäre.

Gruss Sebastian

Hallo Sebastian!

nun ist aber nicht jedes ältere Auto…

Details sind eigentlich gar nicht von Interesse. Wenn man meint, bestimmte Schadstoffe dürfen nicht in die Luft gelangen, sehe ich keinen Anlaß, bei alten Autos plötzlich anderer Meinung zu sein. Wer Schadstoffgrenzen einhält, darf fahren und wer sie nicht einhält, darf eben nicht fahren. Den Atemwegen der Menschen, Natur und Bauwerken ist das Alter einer Dreckschleuder egal, wozu also Extrawürste und Ausnahmen?

Gruß
Wolfgang

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Gleichberechtigung?
Hallo Wolfgang,

so gesehen hast Du ja recht. Nur dürfte dann für Motorräder auch keine Ausnahmeregelung gelten. Der Fahrer eines Oldtimers wird natürlich zu recht fragen warum dann nicht auch er fahren darf.
Das Argument für die Motorräder ist ja der geringe Anteil am Gesamtschadstoffausstoss. So aber kann der Fahrer eines Oldtimers genauso argumentieren.
Also macht man es generell am Schadstoffausstoss fest und lässt dann weder Oldtimer noch Motorräder zu, oder aber man mischt das Gesetzbuch mal wieder mit einem Wust an Ausnahmeregelungen auf mit dem Effekt das hinterher doch wieder sackweise Ausnahmen erteilt werden.
Das haben wir ja schon beim Sonntagsfahrverbot gesehen.
Wer allerdings sieht wie so mancher Linienbus in Hamburg eine gewaltige Russwolke hinter sich lässt wird kaum Verständnis für ein Oldtimerfahrverbot haben.
Nur der Ordnung halber erwähne ich das ich einen Diesel mit Filter fahre und (leider) keinen Oldtimer mein Eigen nenne.

Gruss Sebastian

Feinstaub hat nix mit Oldie zu tun
Hi,

ich finde es schön, dass hier nur von Oldies gesprochen wird.
Mein Wagen ist 6 Jahre alt mit Diesel-Kat und pipapo.
Ab März darf ich z.B.nicht mehr nach Köln oder Düsseldorf rein, wegen deren Umweltzonen. Ich habe die falsche Schlüsselnummer in den Papieren und bekomme keine Plakette.

Für mich ist der Wagen nötig, da ich zu wechselnden Zeiten und an wechselnden Orten arbeiten muss.
Kohle für Neufahrzeug ? wenn ich diesen endlioch abbezahlt habe in 2 Jahren…
Umrüstung? Fehlanzeige.

Naschön. Ich habe ja noch einen. Einen Benziner. Der bekommt die Plakette.
Alter 19 Jahre. Na super. Auch da kommt eine Änderung: das 07er-Kennzeichen wird jetzt erst ab 30 jahre erteilt statt wie bisher nach 20 jahren.
Da bin ich schon wieder gekniffen.

Ok der 19Jahr alte bekommt mit seinem Wankelmotor und einem Werksverbrauch von 18 Litern Normal Bleifrei eine Plakette um in Umweltschutzzonen einreisen zu dürfen.

Bitte sehr. Wo ist da die Logik ?
Umweltschutz ?
Betroffen sind meistens nur PKW-Dieselfahrer. Lieferverkehr kann nicht ausgesperrt werden weil dann die Infrastruktur einen Knacks bekommt. 7,5 to-LKW mit Diesel-Kat sind noch nicht allzu oft anzutreffen. Das sind aber die Standard-Stückgut-Transporter in den innenstädten.

Nagut. Fahren wir halt Fahrrad und lassen uns von LKW und Bussen ohne Filter schwarzrußen.

So was von Schwachsinn in der Politik.
Erst heißt es „Ihr müsst mobil sein, wenn ihr Arbeit wollt“
und jetzt
„aber in die Innenstädte dürft ihr mit dem Wagen nicht rein- auch wenn ihr dort wohnt“

Würde gerne mit nach Berlin fahren, dazu müsste ich meinen Youngtimer jedoch wieder zulassen und betanken. Burps. Dann 700 Km hin + zurück = 1.400 Km = bis zu ca. 250 Liter Sprit.
Sorry Leute. Mir fehlt die Kohle für diesen Ritt. Leider.

sich gefrustet verabschiedet.
BJ

Nur der Ordnung halber erwähne ich das ich einen Diesel mit
Filter fahre und (leider) keinen Oldtimer mein Eigen nenne.

Gruss Sebastian

Hi!

Ich möchte mich mal hier heranhängen.
Die Oldtimer dürften ja in den allerseltensten Fällen einen Dieselmotor haben.
Oldie´s mit einem Benzinmotor werden zwar auch Schadstoffe erzeugen, aber keinen Feinstaub…

Ich selbst hab ein 50 Jahre altes Motorrad, das fahre ich neuerdings mit einer roten Nummer,
von daher ist es mir egal. In die Stadt komme ich eh fast nie.
(Hier auf dem Land ist es doch viel ruhiger und gesünder)

Grüße, Steffen!

Hi!

Würde gerne mit nach Berlin fahren, dazu müsste ich meinen
Youngtimer jedoch wieder zulassen und betanken. Burps. Dann
700 Km hin + zurück = 1.400 Km = bis zu ca. 250 Liter Sprit.
Sorry Leute. Mir fehlt die Kohle für diesen Ritt. Leider.

…sorry, aber genau deshalb kann die Politik in D mit den Leutren machen, was sie will.

Grüße,

Mathias

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Am 14.4. wird in Berlin eine Oldie-Demo stattfinden, welche
sich zum Ziel setzt, die weltfremde Fahrverbotsregelung für
Oldtimer zu kippen.

Unabhängig davon, was man von Fahrverboten aufgrund hohen
Schadstoffausstosses hält, ist für mich die Forderung nicht
logisch und deshalb nicht nachvollziehbar, alte Autos von
solchen Fahrverboten auszunehmen.

Sie können nicht oder nur zu im Vergleich zur jährlichen Laufleistung unangemessenen Kosten mit Abgasreinigungssystemen ausgerüstet werden.

Als Liebhaber historischer Fahrzeuge halte ich nichts davon,
die Vergünstigungen für erhaltenswürdiges Kulturgut zu
mißbrauchen, herunter gekommene Dreckschleudern für den
Alltagsbetrieb auf der Straße zu halten. Ich befürworte die
Beschränkung des H-Kennzeichens und damit verbundener
Vergünstigungen auf einen Fahrzeugzustand 1 bis schlechtestens
2, weil ich kein allgemeines Interesse erkennen kann,
hunderttausende schrottreifer Karren mit Steuervergünstigungen
zu bedenken.

Entschuldige, aber das zeugt von Unkenntnis der Lage. Die Grenze liegt bei Zustand 3. Für den Laien sieht so ein Auto aus wie neu. Zustand 1 hat ein werksneuer Mercedes solange, bis er nach Hause überführt worden ist. Ein werksneuer Hyundai wahrscheinlich gar nie, weil er von Anfang an kleine Mängel hat. Zustand 2 haben Jaguars oder Mercedes frisch nach der 80.000€-Restaurierung. 2- kann in Einzelfällen von perfekt gepflegten und vielleicht 30.000 KM gelaufenen Rentnerfahrzeugen erreicht werden.
Somit werden 90% der gut gepflegten und in Benutzung befindlichen Oldies zwischen 3+ und 3- liegen und sind dennoch sehr erhaltenswert.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Klar gibt es auch Härtefälle bei neueren Autos. Diese dürften sogar sehr häufig vorkommen. Nimmt man die alle aus, kann man die Regelung gleich vergessen, was ich im übrigen auch begrüssen würde.

Mir geht es konkret um Oldtimer, also um Autos mit historischer Zulassung.
Diese Autos werden zumeist kaum gefahren, also unter 10TKM p.a. Dennoch bezahlen ihre Eigentümer 170€ Kfz-Steuer. Dafür sollte es schon möglich sein, die AUtos auch zu nutzen, ztumal dies meistens am Wochenende stattfindet, wo sich die Schadstoffe nicht noch zum Dieselruß der ja von der Regelung ausgenommenen LKWs addieren.

Mir geht es nur darum, dass die Diskussion realistisch geführt wird.
Das ist jedoch nicht der Fall, denn der deutsche Michel in der Kleinstadt und seinem 2003er Vectra denkt, das ginge ihn nichts an, denn sein Auto erfüllt ja die aktuelle Norm.
Nun ist aber das durchschnittliche Auto in D 8 Jahre alt, also Euro 1 oder 2 Norm. Da würde ich dann schon langsam mal aufhorchen.
Hinzu kommt, dass der Großteil der Oldies Benziner sind und somit mit Feinstaubemission nichts zu tun haben.
Es wird also nur über UMwege die Automobilindustrie unterstützt und das Ego einiger uninformierter und unfähiger Politiker und Grünenwähler gestärkt.

Grüße,

Mathias

ich finde es schön, dass hier nur von Oldies gesprochen wird.
Mein Wagen ist 6 Jahre alt mit Diesel-Kat und pipapo.
Ab März darf ich z.B.nicht mehr nach Köln oder Düsseldorf
rein, wegen deren Umweltzonen. Ich habe die falsche
Schlüsselnummer in den Papieren und bekomme keine Plakette.

Für mich ist der Wagen nötig, da ich zu wechselnden Zeiten und
an wechselnden Orten arbeiten muss.
Kohle für Neufahrzeug ? wenn ich diesen endlioch abbezahlt
habe in 2 Jahren…
Umrüstung? Fehlanzeige.

Naschön. Ich habe ja noch einen. Einen Benziner. Der bekommt
die Plakette.
Alter 19 Jahre. Na super. Auch da kommt eine Änderung: das
07er-Kennzeichen wird jetzt erst ab 30 jahre erteilt statt wie
bisher nach 20 jahren.
Da bin ich schon wieder gekniffen.

Ok der 19Jahr alte bekommt mit seinem Wankelmotor und einem
Werksverbrauch von 18 Litern Normal Bleifrei eine Plakette um
in Umweltschutzzonen einreisen zu dürfen.

Bitte sehr. Wo ist da die Logik ?
Umweltschutz ?
Betroffen sind meistens nur PKW-Dieselfahrer. Lieferverkehr
kann nicht ausgesperrt werden weil dann die Infrastruktur
einen Knacks bekommt. 7,5 to-LKW mit Diesel-Kat sind noch
nicht allzu oft anzutreffen. Das sind aber die
Standard-Stückgut-Transporter in den innenstädten.

Nagut. Fahren wir halt Fahrrad und lassen uns von LKW und
Bussen ohne Filter schwarzrußen.

So was von Schwachsinn in der Politik.
Erst heißt es „Ihr müsst mobil sein, wenn ihr Arbeit wollt“
und jetzt
„aber in die Innenstädte dürft ihr mit dem Wagen nicht rein-
auch wenn ihr dort wohnt“

Würde gerne mit nach Berlin fahren, dazu müsste ich meinen
Youngtimer jedoch wieder zulassen und betanken. Burps. Dann
700 Km hin + zurück = 1.400 Km = bis zu ca. 250 Liter Sprit.
Sorry Leute. Mir fehlt die Kohle für diesen Ritt. Leider.

sich gefrustet verabschiedet.
BJ

Moin!

…sorry, aber genau deshalb kann die Politik in D mit den
Leutren machen, was sie will.

Na, das ist ja mal eine tolle Argumentation. Leute, die keine Kohle oder keine Zeit haben, um zur Kundgebung zu fahren, sind Schuld daran, daß die „Politik“ machen kann, was sie will? Ja, dann plündere ich doch sofort mein Sparbuch und bleibe meiner Arbeit unentschuldigt fern - wer braucht heute schon noch einen Arbeitsplatz?

Nein, die Regierung kann _einiges_ von dem, was sie will, machen, weil _wir_ sie nominiert haben, das zu tun. Ob es Umwelt-, Sozial-, Gesundheits- oder Finanzpolitik ist, wer das politische Establishment weiterhin wählt, sollte sich nicht wirklich beklagen dürfen.

Abgesehen davon: Nenne mir bitte eine (!) Kundgebung, die wirklich etwas bewirkt hat. Ich nenne Dir für jede solcher Kundgebungen 100, die nix gebracht haben. Es ist „denen da oben“ schlichtweg egal und selbst die Lobby der Autofahrer, wie etwa ADAC und ACE befürworten die Pläne der Regierung.

Munter bleiben… TRICHTEX

Moin!

Das Argument für die Motorräder ist ja der geringe Anteil am
Gesamtschadstoffausstoss. So aber kann der Fahrer eines
Oldtimers genauso argumentieren.

Wir sind beim Feinstaub. Also hauptsächlich beim Diesel. Mir persönlich ist ein einziges Diesel"motorrad" bekannt: Die indische Royal Enfield. Die in ganz Deutschland verbreiteten Exemplare von Dieselmotorrädern dürften eine Gesamtzahl ergeben, die man ganz ohne Hilfsmittel wie Block und Stift oder Taschenrechner bewältigen kann.

Oldtimer-Diesel-PKW dürften hingegen um Größenordnungen stärker vertreten sein. Allein deshalb ist die Argumentation des Oldtimerfahrers unzulässig.

Zweitakter hingegen, also ein großer Teil von Mofas, Scootern, Mopeds und Kleinmotorrädern, dürften, gerade, weil sie fast ausschließlich in der Stadt bewegt werden, durchaus einen meßbaren Teil zur gesamten Feinstaubbelastung beitragen, auch wenn der Feinstaubausstoß eines Zweitakters weitaus geringer ist, als der eines Diesels ohne Filter (ergibt sich schon aus dem Gemisch: 1/50…1/25, obendrein ist der Verbrauch zumeist geringer).

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo Gunther,

Wir sind beim Feinstaub. Also hauptsächlich beim Diesel. Mir
persönlich ist ein einziges Diesel"motorrad" bekannt: Die
indische Royal Enfield. Die in ganz Deutschland verbreiteten
Exemplare von Dieselmotorrädern dürften eine Gesamtzahl
ergeben, die man ganz ohne Hilfsmittel wie Block und Stift
oder Taschenrechner bewältigen kann.

Richtig. Aber es geht eben nicht nur um Diesel, denn warum dürfen dann auch ältere Benziner nicht in die Zone?

Oldtimer-Diesel-PKW dürften hingegen um Größenordnungen
stärker vertreten sein. Allein deshalb ist die Argumentation
des Oldtimerfahrers unzulässig.

Das sehe ich anders. Diesel haben sich erst in letzter Zeit (ca. 10 Jahre) grösserer Beliebtheit erfreut.
In den 70er Jahren gab es gerade mal Mercedes, Opel und Peugeot als Diesel, später dann den Golf.
Ausser Mercedes dürften viele der alten Diesel aus den 70ern den Weg auf den Schrott gefunden haben.

Zweitakter hingegen, also ein großer Teil von Mofas, Scootern,
Mopeds und Kleinmotorrädern, dürften, gerade, weil sie fast
ausschließlich in der Stadt bewegt werden, durchaus einen
meßbaren Teil zur gesamten Feinstaubbelastung beitragen, auch
wenn der Feinstaubausstoß eines Zweitakters weitaus geringer
ist, als der eines Diesels ohne Filter (ergibt sich schon aus
dem Gemisch: 1/50…1/25, obendrein ist der Verbrauch zumeist
geringer).

So, und die dürfen aber alle fahren. Also wo ist da die Gleichberechtigung?
Klar, Umweltschutz ist wichtig. Aber es sollte schon ein Sinn hinter dem System erkennbar sein.

Gruss Sebastian

Hallo Steffen,

Ich selbst hab ein 50 Jahre altes Motorrad, das fahre ich
neuerdings mit einer roten Nummer,
von daher ist es mir egal. In die Stadt komme ich eh fast nie.
(Hier auf dem Land ist es doch viel ruhiger und gesünder)

Klar, ich lebe auch im Grünen und fahre einen Diesel mit Filter.
Aber:
Sich damit zu begnügen das es mich nicht betrifft finde ich den falschen Weg. Zum Einen soll die Luft auf dem Land ja auch weiterhin gut sein, zum Zweiten mag ich Oldtimer und fände es schade wenn immer weniger auf den Strassen wären weil die Gesetzgebung die Haltung eines Oldtimers unattraktiv und teuer macht und zum Dritten möchte ich gerne das meine Kinder auch noch saubere Luft atmen können.
Schlimm genug das die Kinder schon nicht mehr wissen wie Schnee aussieht.
Ich denke mal die Reinhaltung der Luft geht alle an, denn irgendwann sind wir alle betroffen, ob auf dem Land oder in der Stadt.

Gruss Sebastian

Vernünftige Hobbys suchen…
…als mit alten Luftverpesterkarren durch die Gegend zu gondeln - „hachherrje isch bin ja so nostaljisch“
Alles runter von den Straßen!

Hallo,

…als mit alten Luftverpesterkarren durch die Gegend zu
gondeln - „hachherrje isch bin ja so nostaljisch“
Alles runter von den Straßen!

Sorry, aber etwas realitätsfremd Dein Beitrag.
Meinst Du jeder kann sich jederzeit ein neues Auto leisten?
Oder alle paar Jahre wieder, je nach neuer Gesetzeslage, nachrüsten?
Das ist technisch oft nicht einmal möglich.
Alles alte weg. Es lebe der Fortschritt?
Es gibt jede Menge Leute, auch mich, die zwar keinen Oldtimer fahren, sich aber immer wieder freuen wenn jemand ein wenig automobiles Kulturgut erhält.
Tut mir leid, aber welche Hobbys vernünftig sind oder nicht hast Du weder zu beurteilen noch zu entscheiden.
Kann es sein das Du Dich noch nie mit Liebhabern von Oldtimern unterhalten hast? Die Szene ist grösser als Du Denkst.
Alles arme irre? Wohl kaum. Das ist auch kein Hobby von Nostalgikern und ist auch nicht einer Gruppe zuzuordnen.
Oldtimerliebhaber gibt es unter Ärzten und Rechtsanwälten genauso wie unter Arbeitern und Hartz IV Empfängern.
Ein so unbegründetes pauschales Urteil wie Deines ist nicht einmal Diskussionswürdig.

Gruss Sebastian

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Hi Sebastian!

Ich habe der ersten Hälfte meines Artikels mehr Bedeutung angemessen,
also dass Oldtimer nur in den seltensten Fällen einen Dieselmotor haben.
Also nur um den bösen „Feinstaub“ zu bekämpfen, ist das Verbot für Oldtimer recht sinnlos, weil die ehr viel Kohlenmonoxid erzeugen.

Andererseits kann ja mit meiner MZ BK 350 mit dem 1:25- Zweitaktgemisch die halbe Stadt ganz legal blau einnebeln…auch ohne rote Nummer.
Nur mal so zu dem Sinn oder Unsinn der Sache…
obwohl ich eigentlich völlig autofreie Städte gut finde.
Ich denke, so in 20 Jahren wird es auch so sein, zumindest in den Stadtzentren. So war es früher auch in Zwickau, leider wurde das dann aus wirtschaftlichen Zwängen ab 1990 wieder aufgegeben.

Grüße, Steffen!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Meinst Du jeder kann sich jederzeit ein neues Auto leisten?
Oder alle paar Jahre wieder, je nach neuer Gesetzeslage,
nachrüsten?

Hey, mein Opa ist auch blind mittlerweile. Das er seine Sehkraft in den letzten 60 Jahren nicht mehr unter Beweis stellen musste und sich Taxifahren nicht leisten kann gibt ihm trotzdem nicht das Recht andere zu gefährden. Und Stinkerkarren gehören nicht auf die Straße!

Alles alte weg. Es lebe der Fortschritt?

Was den Umweltschutz betrifft, JA!

Es gibt jede Menge Leute, auch mich, die zwar keinen Oldtimer
fahren, sich aber immer wieder freuen wenn jemand ein wenig
automobiles Kulturgut erhält.

automobiles Kulturgut? *KOTZ* Aber bitte! Nur: Kulturgut gehört ins Museum; nicht in den Straßenverkehr!

Tut mir leid, aber welche Hobbys vernünftig sind oder nicht
hast Du weder zu beurteilen noch zu entscheiden.

Brauch ich ja auch nicht. Das tut ja nun der Gesetzgeber *grins*

Kann es sein das Du Dich noch nie mit Liebhabern von Oldtimern
unterhalten hast? Die Szene ist grösser als Du Denkst.

GENAU DAS ist ja das Problem!

Alles arme irre?

Naja…

Wohl kaum.
Wer weiss…

Ein so unbegründetes pauschales Urteil wie Deines ist nicht
einmal Diskussionswürdig.

Warum tust du´s dann *LACH*

Moin!

So, und die dürfen aber alle fahren. Also wo ist da die
Gleichberechtigung?

Du berufst Dich auf den Gleichbehandlungsgrundsatz? Naja, die Regeln gelten ja für alle Personen…

Klar, Umweltschutz ist wichtig. Aber es sollte schon ein Sinn
hinter dem System erkennbar sein.

Oh je. Ich vermute eine Interessenabwägung dahinter. Daß Betroffene sowas als ungerecht empfinden, ist klar. Leider führt das oft zu einer Überarbeitung, mit der noch weiter eingeschränkt wird. Die ursprünglichen Betroffen sind immer noch betroffen, aber der Kreis der Betroffenen ist größer geworden. In einer größeren Gemeinschaft fühlt man sich doch gleich viel wohler.

Oder noch besser: Ich durfte nicht und - ätsch - jetzt darfst Du auch nicht mehr. Und schon wird die Regelung als gerecht empfunden.

Die Erfahrung zeigt doch, daß es bei solchen Einschränkungen fast immer Ausnahmeregelungen gegeben hat. Warum nicht davon Gebrauch machen?

Munter bleiben… TRICHTEX

Hi!

Meinst Du jeder kann sich jederzeit ein neues Auto leisten?
Oder alle paar Jahre wieder, je nach neuer Gesetzeslage,
nachrüsten?

Hey, mein Opa ist auch blind mittlerweile. Das er seine
Sehkraft in den letzten 60 Jahren nicht mehr unter Beweis
stellen musste und sich Taxifahren nicht leisten kann gibt ihm
trotzdem nicht das Recht andere zu gefährden.

Liegt wohl in der Familie… :wink:

Und
Stinkerkarren gehören nicht auf die Straße!

Das durchschnittliche Auto der Deutschen hat ca. 85 PS und ist 8 Jahre alt, also Euro1 oder bestensfalls 2.

Alles alte weg. Es lebe der Fortschritt?

Was den Umweltschutz betrifft, JA!

…und Du glaubst Du schützt die Umwelt, indem Du einen nagelneuen VW TDI kaufst, der immer noch keinen Rußfilter serienmässig hat und dafür einen alten Benziner still legst?

Das Problem ist, dass Ihr Ökoterroristen keine Ahnung von Produktumweltbilanzen und Emissionsverhalten verschiedener Motorkonzepte habt.

Es gibt jede Menge Leute, auch mich, die zwar keinen Oldtimer
fahren, sich aber immer wieder freuen wenn jemand ein wenig
automobiles Kulturgut erhält.

automobiles Kulturgut? *KOTZ* Aber bitte! Nur: Kulturgut
gehört ins Museum; nicht in den Straßenverkehr!

Das sagst Du.
Ich sage, dass jeder in Deutschland zugelassene Diesel, egal ob PKW oder LKW, egal wie alt, sofort mit einem DPF ausgerüstet werden müsste, so technisch möglich.
Aber die Realität ist so, dass noch nicht einmal alle neu zugelassenen Diesel über einen DPF verfügen.
Zudem müssten solche Filter sofort in jeden Haus-Schlot eingebaut werden.
Das passiert nicht, denn der Ökoterrorist heizt ja mit Holzpalletts und dem gemütlichen offenen Kamin, würde sich somit selbst schaden…

Tut mir leid, aber welche Hobbys vernünftig sind oder nicht
hast Du weder zu beurteilen noch zu entscheiden.

Brauch ich ja auch nicht. Das tut ja nun der Gesetzgeber
*grins*

Der Gesetzgeber hat, genau wie Du, keine Ahnung, woher die Luftverschmutzung wirklich kommt. Der Individualverkehr trägt in Städten ca. 10-15 % dazu bei.
Besser, man würde sich zunächst einmal um den Rest kümmern.

Kann es sein das Du Dich noch nie mit Liebhabern von Oldtimern
unterhalten hast? Die Szene ist grösser als Du Denkst.

GENAU DAS ist ja das Problem!

Nein, das Problem ist, dass Du keine Ahnung hast.
Wer einen Oldtimer hält, fährt dieses Auto wohl so zwischen 5 und 10 TKm p.a. Die restliche Strecke legt er, da er üblicherweise etwas Geld hat, mit einem modernen, umweltfreundlichen Fahrzeug zurück.
Schlimmer sind die Leute, die 30 TKm p.a. mit ihrem 1992er MOndeo fahren.

Alles arme irre?

Naja…

s.o. Die Wahrheit liegt oft nicht sofort auf der Hand…

Wohl kaum.

Wer weiss…

Vielleicht irre, aber wenigstens informiert.

Ein so unbegründetes pauschales Urteil wie Deines ist nicht
einmal Diskussionswürdig.

Warum tust du´s dann *LACH*

…um anderen Lesern dabei zu helfen, sich ein fundiertes Urteil zu bilden.

Grüße,

Mathias

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