Irgendwann schreibt hier noch einer, den Adolf hätte man abtreiben sollen, man hätte doch wissen müssen was der noch so alles anstellt.
Eine tolle Sache, den Leuten von damals heute vorzuwerfen, sie hätten es doch gewußt, was da noch alles kommt.
Irgendwann schreibt hier noch einer, den Adolf hätte man abtreiben sollen, man hätte doch wissen müssen was der noch so alles anstellt.
Eine tolle Sache, den Leuten von damals heute vorzuwerfen, sie hätten es doch gewußt, was da noch alles kommt.
Wenn Du in der Zeit nach 1948 gelebt hättest, hättest Du fast jede Woche einen Fackelzug mitmachen MÜSSEN!
Andauernd wurde irgendwo ein Fackelumzug abgehalten, wegen der verlorenen Ländereien im Osten usw, usw. Ich habe genug davon mitgemacht. Nach 1945!! Von den Schulen befohlen mitzumachen.
mfgConrad
Hallo Adam,
Es ist deshalb immer noch angebracht, auf die Durchführung von
Anlässen mit Fackeln
eher zu verzichten –
warum?!
Nur weil diese Kappesköppe diese Symbole für sich vereinnahmt haben?!
Selbst das Hakenkreuz haben sie abgekupfert und die braue Farbe der Uniformen war ein Notbehelf.
Es gibt eigentlich nichts, was originär von ihnen ist.
Den Wandervögeln und Waldläufern haben sie viele Lieder geklaut und wir werden dumm angeschaut oder gar angemacht, wenn wir unsere! Lieder singen.
Nur weil die Nazis Fackeln für sich eingenommen haben, werde ich nicht darauf verzichten!
Womit ich natürlich nicht ggesagt habe, daß man die Braunköppe unwichtig nehmen soll, man muß sie leider sehr ernst nehmen.
Gandalf
an wen richtest du dich?
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An Alle!!!
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Warum so abwertend „Nazierfindung“ ?
Das Wenigste, was in dieser Zeit „erfunden“ wurde, kam aus den Köpfen der Nazis.
Das Allerwenigste!
Auch der Fackellauf nicht.
Nicht mal die Autobahnen waren auf ihrem Mist gewachsen.
Und doch sind es unsere braunen Vorfahren gewesen, die manche Dinge gern und gut unterstützten, die ihnen in den Kram passten und die noch heute von vielen geschätzt werden.
Die Autobahnen wurden schon genannt.
Es kommen dazu:
der VW, der als „Kraft durch Freunde“-Pendant zum Model T gedacht war - F. Porsche wurde eigens von Mercedes-Benz angefordert und Wolfsburg als Autostadt auf- und ausgebaut; der VW fand allerdings seinen erste Verwendung als „Kübelwagen“, also als Militärfahrzeug -,
der Bodensee- und der Ostseemassentourismus durch „Kraft durch Freude“-Reisen,
die Trachten, etwa die das Vogtlandes, die ausgestorben wäre, ohne die Unterstützung der Nazis, und die Trachtengruppen,
die „germanischen-heidnischen“ Fasnachtsbräuche als angebliche Winteraustreibungsriten,
die Unter-Uhldinger Pfahlbauten, in der man als frühe Belege germanischen Hochkultur ansah, Germanen in der Brozezeit! Da gab es ja kaum die Kelten!
Die Volkssportvereine.
Kratzt an einem deutschen Phänomen und ihr werdet eine braune Unterschicht finden.
Fritz
hallo
an wen richtest du dich?
An Alle!!!
dann lies die bisherige Diskussion doch noch mal genau durch.
Eine tolle Sache, den Leuten von damals heute vorzuwerfen, sie
hätten es doch gewußt, was da noch alles kommt.
Das kann ich in keiner Aussage finden.
Gruß
Irgendwann schreibt hier noch einer, den Adolf hätte man
abtreiben sollen, man hätte doch wissen müssen was der noch so
alles anstellt.
Auch, wenn es mit diesem Thema eigentlich wenig zu tun hat, hier noch eine Kleinigkeit :
Fackelumzüge nach 1948 waren an der Tagesordung. Man übernahm also den Unfug der Nazis, nahtlos.
Fackelumzüge für :
Die noch in der UdSSR sitzenden Kriegsgefangenen.
Für die Kriegstoten.
Für die Rückgabe der verlorenen Ostgebiete.
Gegen die Teilung Deutschlands.
Oder-Neiße-Grenze.
Usw, usw.
So ging es fast jede Woche an irgendeinem Abend, dass irgendeine Organisation in der BRD oder im Ort ans Volk appellierte.
Man wollte alles zurück und schwang große Reden. In jedem Dorf rannten Schüler, Pfadfinder, Sportvereine, Flüchtlinge, Vertriebene, Rentner, Invaliden usw mit der brennenden Fackel in der Hand, in Sechserreihen zum nächsten großen Platz und hörten sich stundenlange Reden an. Kaum einer gedachte damals der vielen toten Juden, nur der Soldaten wurde gedacht. Unsere Väter, Brüder und Söhne.
mfgConrad
Du darfst nicht an 1937 bis 1945 denken, sondern nur bis 1936.
??
Da gab es in Südafrika noch überhaupt keine Apartheid und in den USA schon gar nicht.
Apartheid wurde nach 1948 mit dem Gewinn der „Nationale Party“ bei den Parlamentswahlen in Südafrika eingeführt. Davor gab es keine gleichberechtigte Gesellschaft, das ist klar, aber es gab „Apartheid“ nicht. Mir geht es um deinen viel zu lockeren Umgang mit Worten und Konzepten, die eine ernsthafte Diskussion mit dir unmöglich machen.
Gruß
eklastic
Das kann ich in keiner Aussage finden.
Gruß
Nicht hier, aber überall in diesem Forum!
Say it again, Conrad!
You’re so right!
Fritz
Du darfst nicht an 1937 bis 1945 denken, sondern nur bis 1936.
Denn wenn man mal weglässt, dass dabei Menschen sterben, ist Krieg doch ein sehr schöner Zustand, nicht? 
MOD: dicht!
Nachdem das Postingverhalten diverser Personen bei w-w-w sicherlich weder ein Thema der Geschichte noch der Zeitgeschichte ist ist, mache ich mal zu!
Dicht wegen Off-Topic!
Mike
[MOD]
Fackelumzüge nach 1948 waren an der Tagesordung. Man übernahm
also den Unfug der Nazis, nahtlos.
Und was wäre anders gewesen, wenn ihr statt Fackeln Teelichter benutzt hättet? Abgesehen von den Lichtverhältnissen - nichts.
Gruß
Hallo Marvin,
„ohne deren zutun“ würde ich ja nun nicht unterschreiben, weil
„Theaterspielen“ (um mal bei dem verharmlosenden Ausdruck zu
bleiben) ja sehr wohl ein „Tun“ ist.
Aber die Nürnberger Gesetze waren doch nicht geheim, sondern öffentliches Recht. Und von Auslandskorrespondenten, Diplomaten, Touristen und zu guter letzt auch den deutschen Emmigranten wußte doch die ganze Welt was ungefähr in Deutschland abging.
Und wenn die Spiele, trotz der innenpolitischen Situation, in Deutschland stattfanden und die Olympiateilnehmer mit erhobenen Arm an Hitler vorbeizogen geschah das ohne das zutun der Nationalsozialisten. Und das war ja eigentlich der Haupterfolg. Das dadurch der Bevölkerung vom Ausland suggeriert wurde, daß das Ausland den Kurs der NSDAP toleriert und das Deutschland erstmalig seit dem 1.WK auf dem internationalen Parkett wieder hoffähig sei.
Gruß
Hallo Spongepop,
Aber die Nürnberger Gesetze waren doch nicht geheim, sondern
öffentliches Recht. Und von Auslandskorrespondenten,
Diplomaten, Touristen und zu guter letzt auch den deutschen
Emmigranten wußte doch die ganze Welt was ungefähr in
Deutschland abging.
Und wenn die Spiele, trotz der innenpolitischen Situation, in
Deutschland stattfanden und die Olympiateilnehmer mit
erhobenen Arm an Hitler vorbeizogen geschah das ohne das zutun
der Nationalsozialisten. Und das war ja eigentlich der
Haupterfolg. Das dadurch der Bevölkerung vom Ausland
suggeriert wurde, daß das Ausland den Kurs der NSDAP toleriert
und das Deutschland erstmalig seit dem 1.WK auf dem
internationalen Parkett wieder hoffähig sei.
Hast natürlich auch irgendwie recht. Aber ich glaube, das sind zuviele Faktoren, um die jetzt alle in so einer Diskussion aufführen zu können. Da spielt sicher mit rein, daß viele vom wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland beeindruckt waren, Sympathie für den Antikommunismus hatten, mehr oder weniger selbst irgendwie rassistisch bzw. antisemitisch eingestellt waren und was dergleichen Dinge mehr waren. Aber viele waren sicher auch einfach in irgendeiner Form „unpolitisch“ und haben sich nicht so sehr drum gekümmert, was in Deutschland abging. Wahrscheinlich konnte man z.B. die Nürnberger Rassengesetze nachlesen, aber wer in den USA, in Frankreich, Ungarn usw. hat das schon getan? Und dann sicher auch die Vorstellung „Ach, so schlimm kann das alles schon nicht sein oder werden“, war ja auch unter deutschen Juden sehr verbreitet: „Ich war Offizier im 1. Weltkrieg, mir wird man nichts tun“ usw., usw. Auch die Konzentrationslager, keine Ahnung jetzt, wie sehr das dem Ausland gegenüber verheimlicht wurde, aber sicher gab es eben auch die Auffassung „Irgendwas werden die schon verbrochen haben“ und „Dort werden sie dann zu ordentlichen Menschen erzogen“, das Grauen kann man eben schwer glauben und verstehen.
Und wieviele Sportler haben sich gesagt „Ich habe vier Jahre lang trainiert, ich will da jetzt starten. Und was ist schon dabei, wenn ich dort den Arm zum Hitlergruß hebe, so ist das dort eben üblich.“
Aber trotzdem hat es heftige Diskussionen gegeben, teilnehmen oder nicht, Gegenolympiade veranstalten usw. Steht ja so manches in meinen Links weiter oben. Aber ich höre jetzt auf, der Beitrag ist schon viel zu lang.
Viele Grüße
Marvin
Zeitung lesen? Abgelehnt!
Ich denke, es gibt kaum eine größere Zeitverschwendung, als sich jeden Tag mit den „aktuellen“ Nachrichten von vor einigen Stunden zu belasten. Geld kostet es auch, und hinterher muss man die ganzen alten Nachrichten auch noch zum Papiercontainer schleppen.
Daher nehme ich ein Zeitungsabo nicht einmal geschenkt (Probeabo).
Aus aktuellem Anlass? Stand doch in jeder Zeitung!
Aber für alle Nichtzeitungsleser und Informatiker:
Google ist dein Freund, Wiki auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Fackel
Bernhard
Wenn dabei derart unfreundliche und unerfreuliche Postings herauskommen, dann möchte ich gar nicht unbedingt zum Kreis der Zeitungleser gehören.
Schöne Grüße
Petra
Lobhudelei hat längst noch kein Ende
Hallo,
So ging es fast jede Woche an irgendeinem Abend, dass
irgendeine Organisation in der BRD oder im Ort ans Volk
appellierte.
Man wollte alles zurück und schwang große Reden.
heute ist das zwar nicht mehr so offensichtlich, aber trotzdem an mancher Stelle noch traditionelles Brauchtum, dass sogar Kriegsverbrecher geehrt und Loblieder auf Truppen des zweiten Weltkriegs gesungen werden.
Aktuell werden am 3. und 4. Mai in Mittenwald wieder einmal die Gebirgsjäger ge- und verehrt, die für Massaker an der unbewaffneten Zivilbevölkerung in Südeuropa verantwortlich sind.
Diese Info mal ganz unabhängig vom eventuellen Symbolgehalt einer Fackel.
Gruß
W