Omi als Selbständige

Eine rein theoretische Frage, aber vielleicht doch mit praktischer Inanspruchnahme ;o)

Aufgrund fehlendem Einkommen als Selbständiger bin ich oder ist Freund xy oder sonstwer ziemlich klamm und kann nur schwer seine Sozialversicherungsbeiträge aufbringen.
Wenigstens gibt es freundlicherweise noch die Omi, die den Enkel unterstützt, damit es doch zum Leben reicht.

Wenn nun Omi monatlich mit z.B. 750 EUR sponsert, muss Enkel immer noch rund 300-400 EUR Sozialversicherung aufbringen.

Würde nun Omi aber sich selbständig machen und den Enkel für brutto 621,89 EUR monatlich einstellen, käme sie mit Arbeitgeberanteilen auch auf 750,-- EUR, jedoch würde der Anteil an der Sozialversicherung sich nur noch auf ca. 250,-- EUR (125,- durch Omi, 125,-- durch Enkel) verringern.
Andere Beträge wie IHK-Beitrag etc. vernachlässige ich, weil die ja ansonsten der Enkel auch aufbringen muss.

Nach dem ausführlichen Beispiel nun die begleitende, aber wichtige Frage:

Erleidet die Omi für ihre Rente irgendwelche Nachteile, wenn sie auf einmal selbständig wird?
Ändert sich daran etwas, wenn sie selber noch aktiv mitarbeitet, oder eben nur passiv Firmeneigentümer ist und ansonsten entweder reinbuttert, oder sich freut, wenn der Enkel dann mit seiner Arbeitskraft doch mal ein paar EUR Gewinn reinholt? (Was dann zu einer Lohnerhöhung führen könnte, so dass die Omi prinzipiell eigentlich nie gross Gewinn machen wird … )

Danke für Eure Aufmerksamkeit …

Eine rein theoretische Frage, aber vielleicht doch mit
praktischer Inanspruchnahme ;o)

Hallo,

ein interessantes Modell, das mal wieder aufzeigt wie unsinnig unser Sozialsystem konstruiert ist.

Mit fällt auf Anhieb nichts ein, was an diesem Modell schief gehen kann, bin aber auch kein Sozialversicherungsexperte.

Die Politik müsste nach dem „Scheinselbständigen“ den „Scheinangestellten“ erfinden, um diesem Modell her zu werden.

Grüße
Chris

Hallo,

die Rente steht Omi zu. Die bekommt sie auch. Aber aus der gesetzlichen Krankenkasse fliegt sie raus, müßte sich also privat absichern. Doch Omi wird keine Versicherung mehr nehmen. Und daher sollte Omi wohl den Schritt in die Selbstständigkeit nicht wagen.

Gruß
André

Hallo,

wie würde es denn aussehen, wenn anstatt der Omi jemand diesen Part übernimmt, der ganz normal angestellt ist und sich nebenbei dann für ihn selbständig macht? Krankenversichert wäre derjenige dann ja weiterhin durch sein Angestelltenverhältnis. Oder würde das aus anderen Gründen nicht funktionieren?

Neugierige Grüße

Phoebe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

vielleicht hilft dir das weiter? http://www.ratgeber-e-lancer.de/030401.html

Gruß
André

Hallo,

wie würde es denn aussehen, wenn anstatt der Omi jemand diesen
Part übernimmt, der ganz normal angestellt ist und sich
nebenbei dann für ihn selbständig macht? Krankenversichert
wäre derjenige dann ja weiterhin durch sein
Angestelltenverhältnis.

Vollkommen falscher Tipp!!!
Der Bekannte ist mit der Firma Hauptberuflich selbstständig und muß sich dann, Wie auch Oma, genauso wie Du versichern, da man immer Hauptberuflich selbstständig ist, sobalt man jemanden mehr als gerinfügig beschäftigt.

Oder würde das aus anderen Gründen
nicht funktionieren?

Wie beschrieben.

Gruß Manfred

ein interessantes Modell, das mal wieder aufzeigt wie unsinnig
unser Sozialsystem konstruiert ist.

Das genannte Vorhaben ist kein Argument gegen usner Soziasystem.

es ist ein Argument gegen zahlungsunwillige kurzdenkende sozailschmarotzer. Nehmen was man kreigen kann von der Gemeinschaft und das Solidaritätsprinzip ablehnen.

Zudem ist es ein Argument gegen alle, die mal nebenbei ohne jedes Kapital sich „selbständig“ machen und nicht einsehen wollen, daß nix funktioniert wie gedacht.

Es ist ein Argument gegen die Existenzgründer die versuchen eine totgeborene Idee dadurch zu retten, daß sie andere (zur Not die überforderte Omi) mit ins Verderben reißen anstatt einzugestehen, daß die Grüdnung Mist war.

Das ist ein Argument gegen den Gründungswahn „Ich-AG“ und ejeden der glaubt die Alimentation des Staates gilt auch für Selbständige.

ein Argument gegen die Kreativität des deutschen Sozialschmarotzers, der selbst vor kriminellen Konstruktionen nicht zurückschreckt, um sozialversicherungsfrei zu leben und Alimentationen abzuschöpfen.

Aber kein Argument gegen unser Sozialsystem.

Mit fällt auf Anhieb nichts ein, was an diesem Modell schief
gehen kann, bin aber auch kein Sozialversicherungsexperte.

Nun es ist zunächst versuchter Betrug.
Hinterziehung von Sozialabgaben.
Subventionserschleichung.
Scheinselbständigkeit.
Strohmanngeschäfte
etc.

Die Politik müsste nach dem „Scheinselbständigen“ den
„Scheinangestellten“ erfinden, um diesem Modell her zu werden.

Nein, es müßte die Ich-AG und die Übergangsgeldregelung abgeschafft, damit sich keiner vor HartzIV in die „Selbständigkeit“ flüchtet um länger schmarotzen zu können.

gruss

Hallo Local,

ein interessantes Modell, das mal wieder aufzeigt wie unsinnig
unser Sozialsystem konstruiert ist.

Das genannte Vorhaben ist kein Argument gegen usner
Soziasystem.

ich hab nicht das Sozialsystem an sich gemeint, sondern die Konstruktion.
Das Beispiel zeigt doch wieder, wer durch das System subventioniert wird, versucht um biegen und brechen hinein zu kommen, wer draufzahlt versucht rauszukommen. In vielen Fällen funktioniert es auch.

Und warum kann ich rein und raus, weil das System so konstruiert ist, dass es alleine durch die Arbeitnehmer getragen wird. Selbständige und Beamte sind im Prinzip nicht daran beteiligt.
Das führt dazu, dass ich 1. je nach Bedarf, durch Gestaltung des Status als Selbständiger bzw. Arbeitnehmer, versuchen kann in das System hineinzuwechseln, bzw. wieder herauszukommen.
2. ist es m.E. vollkommen unsozial, da weite Bevölkerungsschichten sich nicht an diesem „Sozialausgleich“ beteiligen. Selbständige, Beamte, Bezieher von Zins- und Vermietungseinkünften.

es ist ein Argument gegen zahlungsunwillige kurzdenkende
sozailschmarotzer. Nehmen was man kreigen kann von der
Gemeinschaft und das Solidaritätsprinzip ablehnen.

Zudem ist es ein Argument gegen alle, die mal nebenbei ohne
jedes Kapital sich „selbständig“ machen und nicht einsehen
wollen, daß nix funktioniert wie gedacht.

Es ist ein Argument gegen die Existenzgründer die versuchen
eine totgeborene Idee dadurch zu retten, daß sie andere (zur
Not die überforderte Omi) mit ins Verderben reißen anstatt
einzugestehen, daß die Grüdnung Mist war.

Das ist ein Argument gegen den Gründungswahn „Ich-AG“ und
ejeden der glaubt die Alimentation des Staates gilt auch für
Selbständige.

ein Argument gegen die Kreativität des deutschen
Sozialschmarotzers, der selbst vor kriminellen Konstruktionen
nicht zurückschreckt, um sozialversicherungsfrei zu leben und
Alimentationen abzuschöpfen.

Aber kein Argument gegen unser Sozialsystem.

Also eines sollten wir mal klarstellen. Beschissen, betrogen, hinterzogen wird in allen Bevölkerungsschichten, vom Arbeitslosen über den Angestellten, Selbständigen bis zum Rentner.

Ich dachte eigentlich nur unsere Politiker hätten noch nicht gemerkt, dass es mit diesem System nicht weiter funktionieren kann.

Den Rest lass ich mal unkommentiert, da es m.E. an unserem -hoffentlich theoretisch bleibenden Fall - vorbei geht.

Grüße
Chris

Auch hallo,

Hallo,

wie würde es denn aussehen, wenn anstatt der Omi jemand diesen
Part übernimmt, der ganz normal angestellt ist und sich
nebenbei dann für ihn selbständig macht? Krankenversichert
wäre derjenige dann ja weiterhin durch sein
Angestelltenverhältnis.

Vollkommen falscher Tipp!!!
Der Bekannte ist mit der Firma Hauptberuflich selbstständig
und muß sich dann, Wie auch Oma, genauso wie Du versichern, da
man immer Hauptberuflich selbstständig ist, sobalt man
jemanden mehr als gerinfügig beschäftigt.

Ich bin hauptberuflich als Sekretärin beschäftigt und habe nebenbei ein Gewerbe angemeldet. Das geht und ich habe auch schon eine Steuererklärung abgegeben ohne das gemeckert wurde. Also wieso soll es bei ihm nicht funktionieren? OK, ich habe keine Mitarbeiter eingestellt - liegt das daran?

Oder würde das aus anderen Gründen
nicht funktionieren?

Wie beschrieben.

Das würde mich jetzt ernsthaft interessieren. Ich kenne viele, die nebenberuflich ein Gewerbe angemeldet haben.

Gruß Manfred

Gruß Maren

Hallo

Ich bin hauptberuflich als Sekretärin beschäftigt und habe
nebenbei ein Gewerbe angemeldet. Das geht und ich habe auch
schon eine Steuererklärung abgegeben ohne das gemeckert wurde.
Also wieso soll es bei ihm nicht funktionieren? OK, ich habe
keine Mitarbeiter eingestellt - liegt das daran?

Das ist richtig, die Krankenkasse könnte aber auch bei Dir prüfen und
zu der Auffassung kommen, dass Du Hauptberuflich selbstständig bist, wenn z.B. der Zeitaufwand oder der Gewinn höher ist als bei Deiner versicherungspflichtigen Beschäftigung. Du kannst dich natürlich auch an Deine KV wenden, damit die das beurteilt.

Wenn Du bei einer vernünftige Krankenkasse bist, ruf dort mal an, und lasse dich zu einer zuständigen Person durchstellen. Die/der kann Dir bei einem Gespräch schon eine tendenz, wie es bei Dir ist, sagen.

Manfred

normalerweise kommentiere ich solche dummen, arroganten und beleidigenden äußerungen nicht, aber da diese sich in „meinem“ frage-thread befinden, sollen diese doch nicht unbeantwortet bleiben:

es ist ein Argument gegen zahlungsunwillige kurzdenkende
sozailschmarotzer. Nehmen was man kreigen kann von der
Gemeinschaft und das Solidaritätsprinzip ablehnen.

das system ist unsolidarisch! selbständige zahlen in die krankenkasse den gleichen mindestbeitrag ein, egal ob sie mit 5.000 EUR oder 500 EUR nach Hause gehen. es geht bei dieser konstruktion nicht ums schmarotzen, sondern ums überleben!

Zudem ist es ein Argument gegen alle, die mal nebenbei ohne
jedes Kapital sich „selbständig“ machen und nicht einsehen
wollen, daß nix funktioniert wie gedacht.

was sonst machen??? es gibt nicht genug jobs mehr in diesem land! und es wird sie nie wieder geben.

Es ist ein Argument gegen die Existenzgründer die versuchen
eine totgeborene Idee dadurch zu retten, daß sie andere (zur
Not die überforderte Omi) mit ins Verderben reißen anstatt
einzugestehen, daß die Grüdnung Mist war.

blödsinn. a gibt die omi gerne, b geht es doch gar nicht um die idee selber.

Das ist ein Argument gegen den Gründungswahn „Ich-AG“ und
ejeden der glaubt die Alimentation des Staates gilt auch für
Selbständige.

Was ist denn Steuersenkung anderes als Alimentation einer bestimmten Klasse? Demjenigen, der 40.000 EUR Steuern im Jahr spart, der weiss doch gar nicht, wie er dieses Geld zusätzlich in Deutschland ausgeben soll! Das Geld könnten die besser gebrauchen, die nicht mal die Hälfte von 40.000 EUR haben …

ein Argument gegen die Kreativität des deutschen
Sozialschmarotzers, der selbst vor kriminellen Konstruktionen
nicht zurückschreckt, um sozialversicherungsfrei zu leben und
Alimentationen abzuschöpfen.

sozialversicherungsfrei? so ein schwachsinn!!! es geht ja gerade darum einzuzahlen, allerdings entsprechend den möglichkeiten des einkommens nach …

Nein, es müßte die Ich-AG und die Übergangsgeldregelung
abgeschafft, damit sich keiner vor HartzIV in die
„Selbständigkeit“ flüchtet um länger schmarotzen zu können.

Schmarotzer sind die, die einen Stundenlohn von mehr als 30 % des Durchschnitts der erwerbstätigen Bevölkerung nehmen! Die sich aufgrund ihrer Marktmachtstellung parasitär am Volk bereichern.

Danke für die Diskussionsbeiträge - mögliche Lösun
Na, was machen Deutsche, wenn Sie ein Problem haben?

Sie gründen einen Verein ;o)

Also, wenn alles nichts hilft, gründet Omi mit sechs Schafskopffreundinnen einen Spielverein und stellt den Enkel als Kartenmischer ein …

Und weil sie das ganze natürlich nicht als Sozialschmarotzer tun (Gruss an den Herren weiter unten), gründen sie einen e.V., der allerdings nicht die Gemeinnützigkeit beantragt.

So sind alle aus dem Schneider; Arbeitgeber ist eine juristische Person, die Omi ist nur Mitglied und auf die Mitgliedsbeiträge gibt es keine 16% Mwst zu erheben …

;o)

Hallo Manfred,

danke. Na dann bin ich ja auf der sicheren Seite. Mein einkommen ist zwar gut, aber doch (noch) einiges geringer als mein Hauptjob. Das gleiche gilt für meine Zeit.

Gruß Maren

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]