da muss ich erstmal versuchen, mich an den Film zu erinnern. Fällt mir nicht leicht - aber evtl. helfen Dir meine „Ideen“ dennoch.
Ich habe das damals so verstanden: Er sagte am Anfang des Films, dass die Leute nur Fröhlichkeit, Menschen, Wichtiges etc. festhalten. Er selbst war begeistert, wenn jemand auch die unwichtigen Dinge des Lebens fotografiert. So erkläre ich mir, dass er diese Gegenstände fotografiert hat. Er hat allen einen gehörigen Schrecken eingejagt, aber niemanden ernsthaft körperlich verletzt - psychisch mit Sicherheit.
Ich denke, dass der Polizist mit ihm Mitleid hatte. Zumindest deute ich so sein Verhalten. Er (der Fotohai - mir ist sein richtiger Name entfallen…) wird bestimmt in der Psychatrie landen.
Das Schlussbild finde ich ebenfalls sehr gelungen. Es zeigt die fröhliche Familie mit ihm mittendrin (wenn ich mich recht erinnere). Ein Wunschbild - wie es nicht sein wird, nicht sein kann. Die Eheleute werden sich trennen, dass war zu merken, als der Ehemann von der Polizei zurückgebracht wurde. Es herrschte bis zum Schnitt Distanz. Der Fotohai wird bestimmt der Gesellschaft „entzogen“. Also, ist auch dieses Bild mehr Schein als sein.
Ich fand den Film beängstigend und zugleich sehr traurig. Alles in allem äußerst sehenswert mit einem „tollen“ Robin Williams.
Schöne Grüße
Dirk
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Ich finde es sehr schade, dass bei diesem psychologisch sehr raffiniert gemachten Film m.E. das Ende etwas zu wünschen übrig läßt. Das Ende kommt sehr plötzlich, der Betrachter wird etwas alleine gelassen. Womöglich wurden Szenen ausgelassen, die zuvor das Verständnis erleichtert hätten. Ich weiß es nicht. Sicher ist nur, dass das Ende bei mir einen etwas faden Beigeschmack bei einem ansonsten wirklich sehr gut gemachten Film, mit einem brillianten Robin Williams (Sy - der Fotohai )
Allerdings sollte man sich auch nicht von dem Cover irreleiten lassen, das einen Film á la Hitchcock oder gar einen Horrorthriller avisiert. Elemente des Horrors finden sich, allerdings ist es mehr Dramatik als Horror.
Wer von euch hat diesen Film gesehen und kann mir das Ende
erklären??
Versuchen kann ichs - zumal ich meiner Vorrednerin nicht recht geben kann - so banal fand ichs nicht…
Wie ist die Szene zu verstehen, in der er am Ende die Bilder
sieht, die „nichts“ enthalten, also nur ein Stück Vorhang,
Wand, etc.
Obwohl es schon echt lang her ist, dass ich den Film gesehen habe, versuch ich mich mal zu erinnern:
Ich habe es damals so verstanden, dass er absichtlich etwas anderes fotografiert hat, da es ihm nicht um den Besitz der Bilder ging.
Ich glaube, was gezeigt werden sollte am Ende war die Verbindung von Gewalt und Fotografie: Jeder kennt das Gefühl, wenn er ungewollt fotografiert wird. Es hat ganz stark etwas zu tun mit einem ungewollten Eindringen in eine sehr persönliche und intime Sphäre.
Und das ist viel subtiler und effektiver als eine Bedrohung oder Verletzung mit einer „gewöhnlichen“ Waffe.
Ich denke, es ging um die bewusste Überschreitung solcher Grenzen, um Maacht und um Rache - darum, diejenigen, die seine Illusion verletzt hatten mit Hilfe dessen „zurück“ zu verletzten, was diese zunächst geschaffen hat.
So meine Sicht der Dinge - ich kann natürlich auch daneben liegen
Natürlich stimmt Deine Aussage - aber auf den Film bezogen…? Ich weiß nicht. Er hat doch genau dies NICHT getan. Er hat eben nicht die Menschen, sondern nur profane Dinge fotografiert.
Dass er die Opfer psychisch fertig hat (mit den Fotos: siehe Tochter des Chefs, Pärchen im Hotelzimmer), habe ich ja auch erwähnt. Oder?
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