hallo,
welche funktion hat eigentlich ein onkel / eine tante
als pate / patin oder nicht als pate / patin ?
für die antworten vielen dank im voraus
mfg
kunde3
hallo,
welche funktion hat eigentlich ein onkel / eine tante
als pate / patin oder nicht als pate / patin ?
für die antworten vielen dank im voraus
mfg
kunde3
Hallo kunde3,
ob man Pate sein möchte, wird man dann gefragt, wenn das Kind kirchlich getauft werden soll. Der Kirche geht es dabei darum - so habe ich das
als Laie verstanden - man trägt als Pate an erster Stelle dafür Sorge, dass es gemäß der entsprechenden Kirche auch den religösen Hintergrund erfährt.
Also, ich bin eine Patentante eines katholischen Kindes, obwohl ich evangelisch bin. Sprich, bei der Taufe war noch eine Patin anwesend, die für den
katholischen Glauben zuständig ist, und wir zusammen achten auf das Allgemeinwohl des Kindes.
Ich mag meinen Patensohn recht gerne, er ist jetzt 14 Jahre alt, so dass ich gerne mich mit ihm unterhalte, mache ihm gerne die eine oder andere Freude oder erkundige mich wenigstens nach ihm (Schule, Liebeskummer, Streiche…)
Sollten einmal seine Eltern (was hoffentlich nie passiert) beide verunglücken, wird es meine Aufgabe sein, mit darauf zu achten (da haben die
Verwandten an erster Stelle ein Wort mitzureden), dass der Junge bis zu seiner Volljährigkeit in einer angemessenen Obhut kommt. Auf keinen
Fall kommt ein Waisenhaus in Frage, dann lieber zu uns in die Familie.
Aber die Familie meiner Freundin ist riesig, so dass diese Möglichkeit wahrscheinlich nicht in Frage kommt.
Meiner Ansicht nach kann mal als Patin/Pate eigentlich nichts zuviel machen, solange man die Finger aus der Erziehung der Eltern läßt. Man ist so eine Art Schutzengel, so sehe ich das.
viele Grüße
Claudia
Pate
Hallo,
wir sind Paten (insg. von 6 Kindern - puh). Am meisten liegt mir unser letztes Patenkind am Herzen - wir wurden von guten Freunden, die nach USA ausgewandert sind, gefragt, ob wir Paten werden wollen.
Und unsere Freunde meinten noch: Wir wollen aber genau nachfragen - wenn mit uns irgendetwas wäre - wir meinen Paten wirklich im Wortsinn - würdet Ihr Euch dann um unser Kind kümmern. Das war das erste Mal, daß Eltern nicht nur einen „Schenkpaten“ suchten, sondern uns auch eine Verantwortung für das Kind geben wollten. Wir haben mit Freude „Ja“ gesagt. Und wir nehmen auch aus der Ferne unsere Aufgabe ernst - wir besuchen unsere Freunde jetzt das 3. Mal zum 2. Geburtstag des Kleinen. Wir telefonieren mindestens alle 2 Wochen ausführlich, jeder Besuch bekommt Päckchen und Fotos mit.
Der Kleine bekommt seit dem Tag, an dem wir von seiner Existenz erfuhren, die „Sendung mit der Maus“ von uns aufgenommen…
Für seine christliche Erziehung können wir aus der Ferne wenig sorgen - aber für ihn da sein, das können wir schon.
So sehe ich Pate - als eine Verantwortung für ein Kind.
Wendy
taufpaten
Hallo,
das wurde mal im Religionsbrett diskutiert. Meine damalige Antwort findest Du hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Liebe Grüße, Nike