Hallo, bei einer kleinen Regionalbank habe ich ein Online-Girokonto mit Börsenhandel. Dabei sind mir ein paar Beschränkungen aufgefallen. Jetzt wollte ich mal fragen, wie die Situation bei
- großen Onlinebanken wie Ing-Diba, Comdirekt, 1822 oder DAB und bei
- Trader-Banken wie E*trade etc.
ist.
Was mich bei der Regionalbank stört:
– Ein Aktienkauf/-verkauf wird erst am nächsten Tag gutgeschrieben. Das bedeutet praktisch, dass man eine gekaufte Zockeraktie nicht nach wenigen Stunden wieder verkaufen kann, wenn sie 12 Prozent gestiegen und die Bank tel. nicht erreichbar ist. (Das Orderbuch meldet „Kauf ausgeführt“.) Man kann nicht sofort wieder einen VK-Kurs eingeben. Und es bedeutet, dass Geld aus einem Aktienverkauf nicht zur Verfügung steht, obwohl die Aktie schon verkauft ist.
- In der Banking-Webseite (Giro oder Börse) muss man alle fünf Minuten etwas klicken, sonst fliegt man raus. Automatisches Neuladen in Firefuchs wird wegen Rechtsklick-Sperre blockiert. Es ist praktisch unmöglich, mehrere wichtige Seiten/Infos nebeneinander zu sehen, z.B. mehrere Realtimekurse oder Realtimekurse und Verkaufsmaske.
- Automatisches Neuladen auch für Realtimekurse nicht angeboten, Firefox-Neuladen wegen Rechtsklick-Sperre verweigert.
- Will man mit Limit verkaufen, muss man sich auf einen Börsenplatz festlegen. Es wird nicht automatisch der optimale gesucht.
- Die Vor- und Zurück-Schalter des Browsers werden ausgeblendet. Vor- und Zurückblättern geht per (Alt)+Pfeiltaste, aber man fliegt schnell raus, das ist wohl eine unerlaubte Eigenmächtigkeit des Users.
- Man muss sich explizit ausloggen, sonst wird man beim nächsten Mal mit einer Mahnung empfangen, auch wenn man immer nur in seinen Privatgemächern onlinebankt und nie und nimmer außerhalb.
Jetzt interessiert mich: Gibt es diese Beschränkungen bei anderen Online-Banken bzw. Online-Brokern auch? Freue mich über alle Sachinformationen und praktischen Erfahrungen! Danke!