ich möchte mich gerne als Hotelfachfrau auf eine Saisonstelle in der Schweiz bewerben. Und dass der Großteil der Hotels Onlinebewerbungen wünschen, finde ich allein aus Kostengründen recht praktisch.
Nun habe ich aber noch ein paar Fragen:
Muss das Anschreiben auch unbedingt der DIN 5008 entsprechen? Mir kommt der Text dann irgendwie solang vor…
Wo platziere ich was? Setze ich mein Anschreiben ganz normal ins e-mail- Textfeld? (die Frage kommt mir jetzt schon doof vor ^^) Oder muss das auch als Datei in den Anhang, und Ich schreibe in die eigentliche e-Mail so etwas wie „Im Anhang finden sie…“
zu den Zeugnissen:
Schickt man bei einer Online-Bewerbung alle Seiten der Zeugnisse mit? (Abi- und Berufsschulzeugnis haben je 4 Seiten)
Und muss ich diese unbedingt in PDF-Dateien umwandeln; wäre es blauäugig, einfach mal darauf zu vertrauen, das der Personalchef kein Schinndluder damit treibt? Wenn ja, welches Programm nimmt man dazu?
Und wo wird Heutzutage das Foto platziert? Jeder sagt mir dazu was anderes? Muss man bei einer Onlinebewerbung auch ein Deckblatt erstellen?
Manche Fragen kommen mir ja selbst etwas blöd vor und bitte verweist mich nicht auf Google;dnnehich mich durch diese Infoflut durchgekämpft habe, ist die Saison schon fast wieder vorbei…
Was man „muß“ kann ich dir nicht sagen, das wissen die HR-Experten hier besser. Ich kann hier nur aus meiner Praxis bei der Auswertung von Online-Bewerbungen ein paar subjektive Hinweise geben.
Wo platziere ich was? Setze ich mein Anschreiben ganz normal ins e-mail- Textfeld? (die Frage kommt mir jetzt schon doof vor ^^) Oder muss das auch als Datei in den Anhang, und Ich schreibe in die eigentliche e-Mail so etwas wie „Im Anhang finden sie…“
Viele Leute lesen Online-Bewerbungen nicht am PC sondern ausgedruckt auf Papier, sei es, weil sie es so gewohnt sind oder weil die Personalstelle nicht die Bewerbungsmail weiterleitet sondern einen Ausdruck davon. Ein Anschreiben im Email-Format wirkt in meinen Augen etwas lieblos und unpersönlich, denn da steht dann oben vielleicht „Outlook“, der Name des Empfängers und das Druckdatum, Zeilenumbrüche und Schriftart werden meist vom Mail-Programme der Firma festgelegt. Ein echtes Anschreiben als Anhang ist für mich daher die besssere Lösung.
zu den Zeugnissen:
Schickt man bei einer Online-Bewerbung alle Seiten der
Zeugnisse mit? (Abi- und Berufsschulzeugnis haben je 4 Seiten)
Das ist ja nicht besonders viel. Entscheidender ist die Dateigröße, da manche Firmen immer noch Beschränkungen bei der Größe von Dateianhängen haben. Bei eingescannten Dokumennten kommen da schnell einige MB zusammen.
Und muss ich diese unbedingt in PDF-Dateien umwandeln; wäre es
blauäugig, einfach mal darauf zu vertrauen, das der
Personalchef kein Schinndluder damit treibt? Wenn ja, welches
Programm nimmt man dazu?
Schindluder kann man heutzutage auch mit PDF-Dateien treiben. Aber Zeugnisse scannst du doch ohnehin ein, und hast sie daher nicht in Textform sondern als Bilddatei. Was soll damit angestellt werden? Trotzdem würde ich unbedingt zum PDF-Format raten. Nur so ist sicher gestellt, dass das Dokument beim Anschauen auf dem PC und beim Ausdrucken genau so aussieht, wie das Original. Das gilt für selbst erstellte Dokumente, wie das Anschreiben, aber auch für gescannte Dokumente. Viele Leute sind damit überfordert, eine JPEG-Datei seitenfüllend auf A4 auszudrucken. Auch fallen diese Formate oft den Virenscannern und Firewalls zum Opfer.