Hallo Armin, hallo Little H.,
erstmal vielen Dank für Eure Antworten.
Was spräche ggf. gegen eine Auslagerung?
- ca. 10 fache Kosten (mindestens), auf 5 Jahre geschätzt,
ohne Einbeziehung eines schnelleren DSL Anschlusses. Samt
Anschluss würde ich mal Mehrksten von um die 2000 Euro in 5
Jahren in den Raum stellen. Vergleichwert: Externe USB Platte
(Seagate mit 5 Jahren Garantie) auf Ebay bei ca. 80-90 Euro.
Stromkosten vernachlässigt
Die Anschaffungs- und Anschlußkosten sind in der
Kostenrechnung nur immer ein Faktor von vielen.
Richtig.
Da
wäre ja immer noch meine Arbeitszeit, die auch was wert ist,
mit einzubeziehen.
um dies wie gesagt genauer zu beurteilen bräuchten wir aber mehr Informationen von dir was und welche Art von backup Du machen willst. Also die Hintergurndinfos, die auch jeder Dienstleister abfragen würde 
Bisher weiß ich noch
nicht, ob ich mir mit einem Dienstleister Zeit sparen würde,
aber ich geh mal davon aus.
Von welcher Art Dienstleistung reden wir denn jetzt hier? Wenn es um diese Online Sicherungssache geht musst DU das einrichten, sprich backupkonzept oder Kopierfenster oder wie Du es nennen magst (kann ich nichts zu sagen, da ich keine weiteren Details habe) definieren und kopieren, etc.
Wenn Du mit Dienstleister einen EDV-Fritzen meinst, der das für dich macht dauert es natürlich länger.
Die
Unternehmen für die ich gearbeitet haben, darunter ein
international tätiges, haben alle ihre Daten von
einem externen Host-Service verwalten lassen und ich kann Dir
sagen, das hat einiges Geld gespart.
Öhm, das ist aber etwas anderes. Das sind imho eigensverwaltete Systeme, die eben „nur“ woanders stehen. Da hat das Unternehmen aber vollen Zugriff drauf.
Deshalb: Was will man, was will man dafür tun und bezahlen und welche Einschränkungen will man ggf. in kauf nehmen.
Mehr Datensicherheit als die hätten wir auch nicht bieten
können.
Diesen Satz verstehe ich so nicht, ist aber auch egal.
Da habe ich mir überlegt, das für
meine Privatzwecke auch zu machen. Warum alles selbermachen,
wenn’s Profis gibt?
Weil die Profis wissen wie Sie es tun?! Wenn das ein „Profidienst“ gewesen ist wird es den auch nicht für 20,- pro Monat geben. Das kostet schon einen grösseren 3 bis 4-stelligen betrag (je nach Standortzahl, Installations und Administrationsaufwand, Bandbreite, etc.)
[…]
bei, damit Du eine reelle Chance hast
Und wenn die Daten
weg sind bekommst Du im Vergleich zum Anrufbeantworter vor Ort
dieselben Ausreden, nur mit Bild und in 3D. Wenn Du an die
Verantwortlichen überhaupt rankommst.
Daher meine Frage nach Empfehlungen, auch hinsichtlich des
Service-Grades.
Da haben Nimral ja schon einiges zu gesagt 
- Sinngemäß dasselbe gilt, wenn Daten rätselhafter Weise den
Weg in die weite weite Welt finden. Klar wars ein untreuer
Admin Deines Dienstleisters, aber welcher? Sie schwören alle
10 heilige Eide dass sie es nicht waren, und die GEMA hetzt
ihren Anwalt im Zweifelsfall immer auf den Schwächsten, und
das bist dann wohl Du, schon deshalb weil Dein Datenspeicherer
in seinen AGBs mit fast 100% Sicherheit jede Haftung für Deine
Daten ablehnen wird, dreimal darfst Du raten warum.
Verstehe ich nicht, sind ja saubere Daten, käuflich erworben
oder selbst gemacht.
Höhere Gewalt ist in den AGB’s bzw. T&C’s, die ich bisher
gelesen habe, als Ausschluss aufgenommen,
ansonsten haftet der Dienstleister.
Steht WO? DU bist für DEINE Daten erstmal selbst verantwortlich. Der Dienstleister stellt wie der name ja sagt nur einen Dienst zur verfügung. In welcher Art oder Umfang steht in dessen AGB und Vertragsdaten, richtig. Genauso wie bei der deutschen Post natürlich die Pakete IMMER beim Empfänger ankommen und kurz vor Weihnachten oder Ostern nicht zuuufällig mal Pakete von Apple & Co. einfach so abhanden kommen… *zwinker*
Will damit sagen, das der Dienstleister natürlich auch der Vorratsdatenspeicherung (auch wenn das noch so la la ist) den Vorrang geben wird. Wenn es ein Dienstleister ist wo eine VM irgendwo rumdümpelt und Du da eben diesen Speicherplatz hast, dann kannst Du davon ausgehen, das auch noch zig andere Ihre Daten auf diesem Server haben. Einer liegt da neben dem anderen wie in der Sardinenbüchse. kannst Du wirklich Sicher sein, das Du sicher bist?
Oder anders: Der kosten-nutzen einer für sagen wir mal 100,- gekauften USB Platte, die man selbstständig befüllt und dann in den keller legt ist denke ich für den Privatgebrauch zignmal höher als jeden Monat 20,- ausgeben zu wollen und einen riesengrossen unsicherheitsfaktor dabei zu haben!
Das wären mal 4 gute Gründe dagegen. Welche sprechen dafür?
Ich habe keine Lust unser Büro, das bereits jetzt wie eine
Nerd-Burg aussieht, mit weiterer Hardware
vollzustellen und zu verkabeln. An der nötigen Zeit mangelt es
auch.
man bekommt Sicherheit nicht geschenkt! Auch der Online-Dienstleister oder im besseren Fall einen Dienstleister, der Dir eben diese Zeitraubende Arbeit abnimmt muss sich ständig darum kümmern. Die Daten kopieren sich nicht von alleine und viel wichtiger: sind die dann auch noch konsistent und wiederherstellbar…
Außerdem sichern die Anbieter i. d. R. redundant gleich ein
paarmal. Ich hab auch eine Sicherung auf
einer externen Platte, aber da ist mir schon mal eine hops
gegangen, etliche Dateien waren zerstört und
der ganze Datenrettungskrimskramssoftwaremist hat nix ergeben
außer Zornesfalten.
Kann Dir beim externen Billiganbieter auch passieren.
Es geht mir um
eine zweite Datensicherung neben der bereits im Einsatz
befindlichen Platte. Meine Fotos und meine
Musik sind meine heiligen Kühe.
Oha.
Dann nimm z.B. www.adrive.com. Erstell dir halt einen Sicherungsjob oder einen task mit dem taskplaner und z.B. WinRAR, pack das ganze ggf. in einen Truecrypt Container und lad das dann einmal am tag/in der Woche/im Monat (je nachdem wie dein Konzept aussieht) da hoch. 50GB pro Account sollten reichen 
Wenn es wie ich noch so im Kopf habe ca. 200GB sind, dann wird es bei deinen Vorstellungen eh teurer wie 20,- pro Monat…
Gruß
h.