Online-Datensicherungsdienste

Liebe Mitglieder,

hat jemand von Euch Erfahrung mit der Auslagerung der privaten Datensicherung zu einem professionellen
Online-Anbieter? Wenn ja, welchen könntet Ihr empfehlen? Der Dienst sollte nicht mehr als 20 Euro/Monat
kosten und das Volumen der Daten beträgt etwa 250 Gigabyte, im wesentlichen große Foto-und
Musikdateien (natürlich mit allen Rechten käuflich erworben).
Was spräche ggf. gegen eine Auslagerung?

Danke im voraus für Eure Antworten!
Andrea

Hallo,

hat jemand von Euch Erfahrung mit der Auslagerung der privaten
Datensicherung zu einem professionellen
Online-Anbieter?

Ein wenig, ja.

Wenn ja, welchen könntet Ihr empfehlen?

Guten gewissens: keinen. Zum „spielen“: viele.

Der
Dienst sollte nicht mehr als 20 Euro/Monat
kosten und das Volumen der Daten beträgt etwa 250 Gigabyte, im
wesentlichen große Foto-und
Musikdateien (natürlich mit allen Rechten käuflich erworben).
Was spräche ggf. gegen eine Auslagerung?

Nur mal so ein paar Gedanken dazu…
Du hast ein grosses Foto und Bildarchiv, das Du irgendwo im Internet irgendwem anvertrauen willst…?! Warum? Ich gehe davon aus, das Urheberrechtliche Fragen genauso wie Kaufnachweise EINDEUTIG nachvollziehbar sind.
Das bedeutet, das Du eine gute Standleitungsanbindung an irgendeinen Provider hast? Das bedeutet, das Du Dich informiert hast über welchen Kanal die Daten zum Provider übertragen werden und das es eine sichere VPN Verbindung bis hin zum Endpunkt ist? Wie sind die Daten dann beim Provider selbst abgesichert? Wer haftet für den Verlust, Diebstahl? Was ist noch aus Datenschutzgründen zu beachten?

Bei einem Volumen ab ca. 10-20GB aufwärts würde ich eher über andere Sicherungsmassnahmen nachdenken. Entweder eine externe USB Festplatte, die man wo auch immer ablegt (die Daten kann man darauf z.B. per Truecrypt verschlüsselt ablegen, günstige Einstiegsvariante) oder wenn es sich um sensiblere Daten auf womöglich einem Server handeln ggf. ein Bandsystem (DLT, LTO, etc. teurer, aber ggf. sicherer aus mehrerlei Hinsicht) wo man die Bänder dann in ein Bank- oder Postschliessfach legt.
Kommt immer auf den Anwendungsfall an.

Gruß
h.

Was spräche ggf. gegen eine Auslagerung?

  • ca. 10 fache Kosten (mindestens), auf 5 Jahre geschätzt, ohne Einbeziehung eines schnelleren DSL Anschlusses. Samt Anschluss würde ich mal Mehrksten von um die 2000 Euro in 5 Jahren in den Raum stellen. Vergleichwert: Externe USB Platte (Seagate mit 5 Jahren Garantie) auf Ebay bei ca. 80-90 Euro. Stromkosten vernachlässigt :smile:

  • Zugriffsgeschwindigeit nicht vorhersehbar, aber selbst unter Idealbedingungen und ohne Verschlüsselung vielleicht 1% im Vergleich zu einer mäßig guten USB- oder Firewire Platte. Die Up- und Download Zeiten zu berechnen lasse ich Dir über, ich weiß ja nicht welche Datenhäppchen Du jeweils up- oder downzuloaden gedenkst, und welche Anschlussgeschwindikeit Du dabei ansetzst. Ich würde mal, ohne dass ich es genau nachgerechnet habe, den Download einer 4GB Videodatei im Stundenbereich ansetzen, den Upload noch weit drüber, wegen der Unsymmetrie bei DSL Geschwindigkeit.

  • Deine Daten sind im Notfall weit, weit weg. Du kannst Dich dann im Notfall mit dem Anrufbeantworte der Hotline darüber unterhalten, oder hinfahren und versuchen, Deine Daten unter Vorhaltung einer geladenen Waffe vom Admin auf eine (noch zu besorgende) USB Platte kopieren zu lassen. Sollten mehrere verzweifelte Anwender auf diese Idee kommen gewinnt der Sieger der Schießerei, also tritt beizeiten einem geeigneten Verein bei, damit Du eine reelle Chance hast :smile: Und wenn die Daten weg sind bekommst Du im Vergleich zum Anrufbeantworter vor Ort dieselben Ausreden, nur mit Bild und in 3D. Wenn Du an die Verantwortlichen überhaupt rankommst.

  • Sinngemäß dasselbe gilt, wenn Daten rätselhafter Weise den Weg in die weite weite Welt finden. Klar wars ein untreuer Admin Deines Dienstleisters, aber welcher? Sie schwören alle 10 heilige Eide dass sie es nicht waren, und die GEMA hetzt ihren Anwalt im Zweifelsfall immer auf den Schwächsten, und das bist dann wohl Du, schon deshalb weil Dein Datenspeicherer in seinen AGBs mit fast 100% Sicherheit jede Haftung für Deine Daten ablehnen wird, dreimal darfst Du raten warum.

Das wären mal 4 gute Gründe dagegen. Welche sprechen dafür?

…Armin

Hallo Armin, hallo Little H.,
erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

Was spräche ggf. gegen eine Auslagerung?

  • ca. 10 fache Kosten (mindestens), auf 5 Jahre geschätzt,
    ohne Einbeziehung eines schnelleren DSL Anschlusses. Samt
    Anschluss würde ich mal Mehrksten von um die 2000 Euro in 5
    Jahren in den Raum stellen. Vergleichwert: Externe USB Platte
    (Seagate mit 5 Jahren Garantie) auf Ebay bei ca. 80-90 Euro.
    Stromkosten vernachlässigt :smile:

Die Anschaffungs- und Anschlußkosten sind in der Kostenrechnung nur immer ein Faktor von vielen. Da
wäre ja immer noch meine Arbeitszeit, die auch was wert ist, mit einzubeziehen. Bisher weiß ich noch
nicht, ob ich mir mit einem Dienstleister Zeit sparen würde, aber ich geh mal davon aus. Die
Unternehmen für die ich gearbeitet haben, darunter ein international tätiges, haben alle ihre Daten von
einem externen Host-Service verwalten lassen und ich kann Dir sagen, das hat einiges Geld gespart.
Mehr Datensicherheit als die hätten wir auch nicht bieten können. Da habe ich mir überlegt, das für
meine Privatzwecke auch zu machen. Warum alles selbermachen, wenn’s Profis gibt?

  • Zugriffsgeschwindigeit nicht vorhersehbar, aber selbst unter
    Idealbedingungen und ohne Verschlüsselung vielleicht 1% im
    Vergleich zu einer mäßig guten USB- oder Firewire Platte. Die
    Up- und Download Zeiten zu berechnen lasse ich Dir über, ich
    weiß ja nicht welche Datenhäppchen Du jeweils up- oder
    downzuloaden gedenkst, und welche Anschlussgeschwindikeit Du
    dabei ansetzst. Ich würde mal, ohne dass ich es genau
    nachgerechnet habe, den Download einer 4GB Videodatei im
    Stundenbereich ansetzen, den Upload noch weit drüber, wegen
    der Unsymmetrie bei DSL Geschwindigkeit.

  • Deine Daten sind im Notfall weit, weit weg. Du kannst Dich
    dann im Notfall mit dem Anrufbeantworte der Hotline darüber
    unterhalten, oder hinfahren und versuchen, Deine Daten unter
    Vorhaltung einer geladenen Waffe vom Admin auf eine (noch zu
    besorgende) USB Platte kopieren zu lassen. Sollten mehrere
    verzweifelte Anwender auf diese Idee kommen gewinnt der Sieger
    der Schießerei, also tritt beizeiten einem geeigneten Verein
    bei, damit Du eine reelle Chance hast :smile: Und wenn die Daten
    weg sind bekommst Du im Vergleich zum Anrufbeantworter vor Ort
    dieselben Ausreden, nur mit Bild und in 3D. Wenn Du an die
    Verantwortlichen überhaupt rankommst.

Daher meine Frage nach Empfehlungen, auch hinsichtlich des Service-Grades.

  • Sinngemäß dasselbe gilt, wenn Daten rätselhafter Weise den
    Weg in die weite weite Welt finden. Klar wars ein untreuer
    Admin Deines Dienstleisters, aber welcher? Sie schwören alle
    10 heilige Eide dass sie es nicht waren, und die GEMA hetzt
    ihren Anwalt im Zweifelsfall immer auf den Schwächsten, und
    das bist dann wohl Du, schon deshalb weil Dein Datenspeicherer
    in seinen AGBs mit fast 100% Sicherheit jede Haftung für Deine
    Daten ablehnen wird, dreimal darfst Du raten warum.

Verstehe ich nicht, sind ja saubere Daten, käuflich erworben oder selbst gemacht.
Höhere Gewalt ist in den AGB’s bzw. T&C’s, die ich bisher gelesen habe, als Ausschluss aufgenommen,
ansonsten haftet der Dienstleister.

Das wären mal 4 gute Gründe dagegen. Welche sprechen dafür?

Ich habe keine Lust unser Büro, das bereits jetzt wie eine Nerd-Burg aussieht, mit weiterer Hardware
vollzustellen und zu verkabeln. An der nötigen Zeit mangelt es auch.
Außerdem sichern die Anbieter i. d. R. redundant gleich ein paarmal. Ich hab auch eine Sicherung auf
einer externen Platte, aber da ist mir schon mal eine hops gegangen, etliche Dateien waren zerstört und
der ganze Datenrettungskrimskramssoftwaremist hat nix ergeben außer Zornesfalten. Es geht mir um
eine zweite Datensicherung neben der bereits im Einsatz befindlichen Platte. Meine Fotos und meine
Musik sind meine heiligen Kühe.

…Armin

Das wären mal 4 gute Gründe dagegen. Welche sprechen dafür?

Wenn dir die Bude abbrennt und sich die externe USB-Platte in das Display deines Notebooks geschmolzen
hat, sind deine Daten weit weg (was ich im Gegensatz zu dir für einen Vorteil halte).

Gruß,
Stefan

1 „Gefällt mir“

Die Anschaffungs- und Anschlußkosten sind in der
Kostenrechnung nur immer ein Faktor von vielen. Da
wäre ja immer noch meine Arbeitszeit, die auch was wert ist,
mit einzubeziehen. Bisher weiß ich noch
nicht, ob ich mir mit einem Dienstleister Zeit sparen würde,
aber ich geh mal davon aus.

Auf gar keinen Fall. Aber da Du die private Arbeitszeit wahrscheinlich nicht mit einem egschäftsüblichen Stundensatz „mit Dir selber“ abrechnest fällt sie nicht ins Gewicht. Sie ist ohnehin irrelevalt, da bei beiden Lösungen sehr gering. Außer der Dienstleister nötigt Dir irgendeine zickige Verwaltungs- und verschlüsselungssoftware auf.

Unternehmen für die ich gearbeitet haben, darunter ein
international tätiges, haben alle ihre Daten von
einem externen Host-Service verwalten lassen und ich kann Dir
sagen, das hat einiges Geld gespart.

Äpfel und Birnen. Wenn man sowieso eine dicke bidirektionale Internetverbindung unterhalten muss wegen Außenstellenanbindung, Videokonferenzen, Heimarbeitsplätzen, Außendienst und Fernadministartion teilen sich die Leitungskosten auf. Und wenn man die Daten in x Lokationen dezentral braucht kann es duchaus sinnvoll sein, sie gleich im Internet zu hosten, anstatt sie ständig durchs eigene VPN zu schieben.

Mehr Datensicherheit als die hätten wir auch nicht bieten
können. Da habe ich mir überlegt, das für
meine Privatzwecke auch zu machen. Warum alles selbermachen,
wenn’s Profis gibt?

Ich mache seit 25 Jahren EDV. Hab auch mal als Anfänger angefangen. Datenverluste bisher: Keine. Sooo schwierig ist eine wasserdichte Sicherungsstrategie nun auch wieder nicht.

  • Zugriffsgeschwindigeit nicht vorhersehbar, aber selbst unter
    Idealbedingungen und ohne Verschlüsselung vielleicht 1% im
    Vergleich zu einer mäßig guten USB- oder Firewire Platte. Die
    Up- und Download Zeiten zu berechnen lasse ich Dir über, ich
    weiß ja nicht welche Datenhäppchen Du jeweils up- oder
    downzuloaden gedenkst, und welche Anschlussgeschwindikeit Du
    dabei ansetzst.

Ich würde mal, ohne dass ich es genau
nachgerechnet habe, den Download einer 4GB Videodatei im
Stundenbereich ansetzen, den Upload noch weit drüber, wegen
der Unsymmetrie bei DSL Geschwindigkeit.

Deine Meinung dazu hätte mich angesichts von 250 GB schon interessiert. Wie willst Du mit der geringen geschwindigkeit leben, ohne Dir einen superschnellen DSL zu leisten, und dann trotzdem nut 1024 kBits/s (Upstream, DSL 16000 der Telekom) zu bekommen?

Höhere Gewalt ist in den AGB’s bzw. T&C’s, die ich bisher
gelesen habe, als Ausschluss aufgenommen,
ansonsten haftet der Dienstleister.

… im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, und das auch nur wenn *Du* ihm das beweisen kannst. Und selbst wenn er bereit wäre Dir Deine Musikdownloads zu ersetzen: wie könntest Du ihm beweisen wie viele es waren und was sie gekostet haben? Und wer ersetzt Dir die Fotos vom Mexiko-Urlaub? Nochmal fahren ist nicht.

Das wären mal 4 gute Gründe dagegen. Welche sprechen dafür?

Ich habe keine Lust unser Büro, das bereits jetzt wie eine
Nerd-Burg aussieht, mit weiterer Hardware
vollzustellen und zu verkabeln. An der nötigen Zeit mangelt es
auch.

Aufräumen hilft :smile: Na, soooo riesig ist eine USB Platte nun auch wieder nicht, selbst wenn Du zwei verwendest (dazu später).

In der Zeit, die wir hier verdiskutiert haben hättest Du längst eine Platte ausgekuckt, bestellt, morgen oder übermorgen wäre sie geliefert, angesteckt, eventuell formatiert, und würdest gerade mit 30 Mbyte/sek Deine wertvollen Dateien draufschieben. Im Vergleich mit dem Suchen eines Onlinedienstleisters, Anmeldung, Clientsoftware installieren, Verwaltungsoberfläche kapieren und dann die Dateien mit maximal 0,1 MByte/sec aufs Netz zu schieben scheint mir habe ich das bessere Argument auf meiner Seite :smile:

Außerdem sichern die Anbieter i. d. R. redundant gleich ein
paarmal. Ich hab auch eine Sicherung auf
einer externen Platte, aber da ist mir schon mal eine hops
gegangen, etliche Dateien waren zerstört und
der ganze Datenrettungskrimskramssoftwaremist hat nix ergeben
außer Zornesfalten. Es geht mir um
eine zweite Datensicherung neben der bereits im Einsatz
befindlichen Platte. Meine Fotos und meine
Musik sind meine heiligen Kühe.

Deshalb solltest Du „Sicherung“ und „Archivierung“ nicht durcheinander bringen. Bei einer Sicherung hast Du *immer* das Original der Dateien noch. Ein Archiv dagegen musst Du redundant machen --> 2. Platte. Nochmal 100 Euro. Mehrarbeitszeit: null.

…Armin

Das wären mal 4 gute Gründe dagegen. Welche sprechen dafür?

Wenn dir die Bude abbrennt und sich die externe USB-Platte in
das Display deines Notebooks geschmolzen
hat, sind deine Daten weit weg (was ich im Gegensatz zu dir
für einen Vorteil halte).

Guter Punkt :smile: Ich würde deshalb die Sicherungsplatte nicht im selben Raum aufbewahren, meine liegt normalerweise im Abstellraum im Keller. Sollte allerdings eine Gasexplosion das ganze Haus in Stücke reißen oder das Löschwasser im Keller höher als etwa 1,50m steigen bin ich meine Daten los.

…Armin

Hallo Armin, hallo Little H.,
erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

Was spräche ggf. gegen eine Auslagerung?

  • ca. 10 fache Kosten (mindestens), auf 5 Jahre geschätzt,
    ohne Einbeziehung eines schnelleren DSL Anschlusses. Samt
    Anschluss würde ich mal Mehrksten von um die 2000 Euro in 5
    Jahren in den Raum stellen. Vergleichwert: Externe USB Platte
    (Seagate mit 5 Jahren Garantie) auf Ebay bei ca. 80-90 Euro.
    Stromkosten vernachlässigt :smile:

Die Anschaffungs- und Anschlußkosten sind in der
Kostenrechnung nur immer ein Faktor von vielen.

Richtig.

Da
wäre ja immer noch meine Arbeitszeit, die auch was wert ist,
mit einzubeziehen.

um dies wie gesagt genauer zu beurteilen bräuchten wir aber mehr Informationen von dir was und welche Art von backup Du machen willst. Also die Hintergurndinfos, die auch jeder Dienstleister abfragen würde :wink:

Bisher weiß ich noch
nicht, ob ich mir mit einem Dienstleister Zeit sparen würde,
aber ich geh mal davon aus.

Von welcher Art Dienstleistung reden wir denn jetzt hier? Wenn es um diese Online Sicherungssache geht musst DU das einrichten, sprich backupkonzept oder Kopierfenster oder wie Du es nennen magst (kann ich nichts zu sagen, da ich keine weiteren Details habe) definieren und kopieren, etc.

Wenn Du mit Dienstleister einen EDV-Fritzen meinst, der das für dich macht dauert es natürlich länger.

Die
Unternehmen für die ich gearbeitet haben, darunter ein
international tätiges, haben alle ihre Daten von
einem externen Host-Service verwalten lassen und ich kann Dir
sagen, das hat einiges Geld gespart.

Öhm, das ist aber etwas anderes. Das sind imho eigensverwaltete Systeme, die eben „nur“ woanders stehen. Da hat das Unternehmen aber vollen Zugriff drauf.
Deshalb: Was will man, was will man dafür tun und bezahlen und welche Einschränkungen will man ggf. in kauf nehmen.

Mehr Datensicherheit als die hätten wir auch nicht bieten
können.

Diesen Satz verstehe ich so nicht, ist aber auch egal.

Da habe ich mir überlegt, das für
meine Privatzwecke auch zu machen. Warum alles selbermachen,
wenn’s Profis gibt?

Weil die Profis wissen wie Sie es tun?! Wenn das ein „Profidienst“ gewesen ist wird es den auch nicht für 20,- pro Monat geben. Das kostet schon einen grösseren 3 bis 4-stelligen betrag (je nach Standortzahl, Installations und Administrationsaufwand, Bandbreite, etc.)

[…]

bei, damit Du eine reelle Chance hast :smile: Und wenn die Daten
weg sind bekommst Du im Vergleich zum Anrufbeantworter vor Ort
dieselben Ausreden, nur mit Bild und in 3D. Wenn Du an die
Verantwortlichen überhaupt rankommst.

Daher meine Frage nach Empfehlungen, auch hinsichtlich des
Service-Grades.

Da haben Nimral ja schon einiges zu gesagt :wink:

  • Sinngemäß dasselbe gilt, wenn Daten rätselhafter Weise den
    Weg in die weite weite Welt finden. Klar wars ein untreuer
    Admin Deines Dienstleisters, aber welcher? Sie schwören alle
    10 heilige Eide dass sie es nicht waren, und die GEMA hetzt
    ihren Anwalt im Zweifelsfall immer auf den Schwächsten, und
    das bist dann wohl Du, schon deshalb weil Dein Datenspeicherer
    in seinen AGBs mit fast 100% Sicherheit jede Haftung für Deine
    Daten ablehnen wird, dreimal darfst Du raten warum.

Verstehe ich nicht, sind ja saubere Daten, käuflich erworben
oder selbst gemacht.
Höhere Gewalt ist in den AGB’s bzw. T&C’s, die ich bisher
gelesen habe, als Ausschluss aufgenommen,
ansonsten haftet der Dienstleister.

Steht WO? DU bist für DEINE Daten erstmal selbst verantwortlich. Der Dienstleister stellt wie der name ja sagt nur einen Dienst zur verfügung. In welcher Art oder Umfang steht in dessen AGB und Vertragsdaten, richtig. Genauso wie bei der deutschen Post natürlich die Pakete IMMER beim Empfänger ankommen und kurz vor Weihnachten oder Ostern nicht zuuufällig mal Pakete von Apple & Co. einfach so abhanden kommen… *zwinker*
Will damit sagen, das der Dienstleister natürlich auch der Vorratsdatenspeicherung (auch wenn das noch so la la ist) den Vorrang geben wird. Wenn es ein Dienstleister ist wo eine VM irgendwo rumdümpelt und Du da eben diesen Speicherplatz hast, dann kannst Du davon ausgehen, das auch noch zig andere Ihre Daten auf diesem Server haben. Einer liegt da neben dem anderen wie in der Sardinenbüchse. kannst Du wirklich Sicher sein, das Du sicher bist?

Oder anders: Der kosten-nutzen einer für sagen wir mal 100,- gekauften USB Platte, die man selbstständig befüllt und dann in den keller legt ist denke ich für den Privatgebrauch zignmal höher als jeden Monat 20,- ausgeben zu wollen und einen riesengrossen unsicherheitsfaktor dabei zu haben!

Das wären mal 4 gute Gründe dagegen. Welche sprechen dafür?

Ich habe keine Lust unser Büro, das bereits jetzt wie eine
Nerd-Burg aussieht, mit weiterer Hardware
vollzustellen und zu verkabeln. An der nötigen Zeit mangelt es
auch.

man bekommt Sicherheit nicht geschenkt! Auch der Online-Dienstleister oder im besseren Fall einen Dienstleister, der Dir eben diese Zeitraubende Arbeit abnimmt muss sich ständig darum kümmern. Die Daten kopieren sich nicht von alleine und viel wichtiger: sind die dann auch noch konsistent und wiederherstellbar…

Außerdem sichern die Anbieter i. d. R. redundant gleich ein
paarmal. Ich hab auch eine Sicherung auf
einer externen Platte, aber da ist mir schon mal eine hops
gegangen, etliche Dateien waren zerstört und
der ganze Datenrettungskrimskramssoftwaremist hat nix ergeben
außer Zornesfalten.

Kann Dir beim externen Billiganbieter auch passieren.

Es geht mir um
eine zweite Datensicherung neben der bereits im Einsatz
befindlichen Platte. Meine Fotos und meine
Musik sind meine heiligen Kühe.

Oha.

Dann nimm z.B. www.adrive.com. Erstell dir halt einen Sicherungsjob oder einen task mit dem taskplaner und z.B. WinRAR, pack das ganze ggf. in einen Truecrypt Container und lad das dann einmal am tag/in der Woche/im Monat (je nachdem wie dein Konzept aussieht) da hoch. 50GB pro Account sollten reichen :wink:

Wenn es wie ich noch so im Kopf habe ca. 200GB sind, dann wird es bei deinen Vorstellungen eh teurer wie 20,- pro Monat…

Gruß
h.

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Deine Meinung dazu hätte mich angesichts von 250 GB schon
interessiert. Wie willst Du mit der geringen geschwindigkeit
leben, ohne Dir einen superschnellen DSL zu leisten, und dann
trotzdem nut 1024 kBits/s (Upstream, DSL 16000 der Telekom) zu
bekommen?

VDSL hat einen höheren Upstream so man es bekommt. Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen …

Gruß,

Sebastian

Hallo nochmal,

Von welcher Art Dienstleistung reden wir denn jetzt hier? Wenn
es um diese Online Sicherungssache geht musst DU das
einrichten, sprich backupkonzept oder Kopierfenster oder wie
Du es nennen magst (kann ich nichts zu sagen, da ich keine
weiteren Details habe) definieren und kopieren, etc.

Ich hab mir das ehrlich gesagt wie beim Bilderservice vorgestellt. Account anmelden, ein paar
zusätzlichen Details angeben, AGB bestätigen, Einzugsermächtigung bestätigen, Passwörter erhalten.
Fertig. Auf mehr Aufwand habe ich gar keine Lust. Da bin ich ja nun eines besseren belehrt. Dann doch
lieber eine zweite Platte.

Wenn Du mit Dienstleister einen EDV-Fritzen meinst, der das
für dich macht dauert es natürlich länger.

Auf keinen Fall, dauert mir viel zu lange.

Die
Unternehmen für die ich gearbeitet haben, darunter ein
international tätiges, haben alle ihre Daten von
einem externen Host-Service verwalten lassen und ich kann Dir
sagen, das hat einiges Geld gespart.

Öhm, das ist aber etwas anderes. Das sind imho
eigensverwaltete Systeme, die eben „nur“ woanders stehen.
Da
hat das Unternehmen aber vollen Zugriff drauf.

Bedingt. Die Server „gehören“ dem Dienstleister und der sorgt auch für Wartung, Backup,
Revisionssicherheit, allgemeine Sicherheit und haftet ggf. für Schäden an den Daten, oder wenn einmal
der Datenzugriff aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht funktioniert. Aber das kostet klar was. Die
Getaf bspw. bietet sowas an.

Deshalb: Was will man, was will man dafür tun

möglichst wenig

Mehr Datensicherheit als die hätten wir auch nicht bieten
können.

Damit meine ich, dass der Dienstleister stärker gepanzerte Räume hat, mehr Sicherheitsschleusen etc.
Ein Spezialist halt. Hab mir das vor Ort bei o. g. Anbieter vor drei Jahren mal angeguckt.

Weil die Profis wissen wie Sie es tun?! Wenn das ein
„Profidienst“ gewesen ist wird es den auch nicht für 20,- pro
Monat geben. Das kostet schon einen grösseren 3 bis
4-stelligen betrag (je nach Standortzahl, Installations und
Administrationsaufwand, Bandbreite, etc.)

Stimmt wohl.

Steht WO? DU bist für DEINE Daten erstmal selbst
verantwortlich. Der Dienstleister stellt wie der name ja sagt
nur einen Dienst zur verfügung. In welcher Art oder Umfang
steht in dessen AGB und Vertragsdaten, richtig. Genauso wie
bei der deutschen Post natürlich die Pakete IMMER beim
Empfänger ankommen und kurz vor Weihnachten oder Ostern nicht
zuuufällig mal Pakete von Apple & Co. einfach so abhanden
kommen… *zwinker*
Will damit sagen, das der Dienstleister natürlich auch der
Vorratsdatenspeicherung (auch wenn das noch so la la ist) den
Vorrang geben wird. Wenn es ein Dienstleister ist wo eine VM
irgendwo rumdümpelt und Du da eben diesen Speicherplatz hast,
dann kannst Du davon ausgehen, das auch noch zig andere Ihre
Daten auf diesem Server haben. Einer liegt da neben dem
anderen wie in der Sardinenbüchse. kannst Du wirklich Sicher
sein, das Du sicher bist?

Oder anders: Der kosten-nutzen einer für sagen wir mal 100,-
gekauften USB Platte, die man selbstständig befüllt und dann
in den keller legt ist denke ich für den Privatgebrauch
zignmal höher als jeden Monat 20,- ausgeben zu wollen und
einen riesengrossen unsicherheitsfaktor dabei zu haben!

Darauf läuft’s wohl raus.

Das wären mal 4 gute Gründe dagegen. Welche sprechen dafür?

Ich habe keine Lust unser Büro, das bereits jetzt wie eine
Nerd-Burg aussieht, mit weiterer Hardware
vollzustellen und zu verkabeln. An der nötigen Zeit mangelt es
auch.

man bekommt Sicherheit nicht geschenkt! Auch der
Online-Dienstleister oder im besseren Fall einen
Dienstleister, der Dir eben diese Zeitraubende Arbeit abnimmt
muss sich ständig darum kümmern. Die Daten kopieren sich nicht
von alleine und viel wichtiger: sind die dann auch noch
konsistent und wiederherstellbar…

Es ging ja nur um eine zusätzliche Sicherung zur bestehenden Platte.

Oha.

Dann nimm z.B. www.adrive.com. Erstell dir halt einen
Sicherungsjob oder einen task mit dem taskplaner und z.B.
WinRAR, pack das ganze ggf. in einen Truecrypt Container und
lad das dann einmal am tag/in der Woche/im Monat (je nachdem
wie dein Konzept aussieht) da hoch. 50GB pro Account sollten
reichen :wink:

Wenn es wie ich noch so im Kopf habe ca. 200GB sind, dann wird
es bei deinen Vorstellungen eh teurer wie 20,- pro Monat…

Dann ist da nix. Also, wie gesagt, doch zweite Platte. Danke für die Hilfe bei der Entscheidungssuche!

Gruß
h.

Schöne Grüße
A.

eine Kopie wo anders lagern
Hallo,
es sollte im Normalfall auch kein unlösbares und teures Problem
sein, eine Sicherungskopie bei der Oma oder bei Verwandten oder
auf Arbeit (im Büro) oder auch in einem Bankschließfach zu lagern.
Ist sicher und allemal billiger als monatlich für teuer zu löhnen.
Gruß Uwi

Guter Punkt :smile: Ich würde deshalb die Sicherungsplatte nicht
im selben Raum aufbewahren, meine liegt normalerweise im
Abstellraum im Keller. Sollte allerdings eine Gasexplosion das
ganze Haus in Stücke reißen oder das Löschwasser im Keller
höher als etwa 1,50m steigen bin ich meine Daten los.

…Armin

Hallo,

Hallo Uwi,

es sollte im Normalfall auch kein unlösbares und teures
Problem
sein, eine Sicherungskopie bei der Oma oder bei Verwandten
oder
auf Arbeit (im Büro) oder auch in einem Bankschließfach zu
lagern.

Und dann jedesmal, wenn sich der Datenbestand ändert, da hinfahren, Platte abholen, aktualisieren und
wieder hinbringen? Das wäre dann momentan etwa zweimal pro Woche. Sag mal…

Ist sicher und allemal billiger als monatlich für teuer zu
löhnen.

Und ein Bankschließfach gibt’s für lau?

Gruß Uwi

Schöne Grüße
Andrea

Ist sicher und allemal billiger als monatlich für teuer zu löhnen.

Wenn billiger das entscheidende Kriterium ist, dann ist Omi bestimmt die beste Lösung (auch wenn ich dann immer einen Meter tief graben müsste).

Wenn auch schnell wichtig ist und Zusatztools wie ein Spaten nicht vorhanden sind oder angeschafft werden sollen, dann muss man halt Geld in die Hand
nehmen. Kommt immer darauf an, was man will.

Ein dicker Benz schafft einen deutlich komfortabler und schneller von A nach B als ein Trabbi. Für manche ist das ein Kaufkriterium.

Stefan

praktikable Lösung oder Kult
Hallo,

Und dann jedesmal, wenn sich der Datenbestand ändert, da
hinfahren, Platte abholen, aktualisieren und
wieder hinbringen? Das wäre dann momentan etwa zweimal pro
Woche. Sag mal…

Du willst also unbedingt einen Kult aus der Datensicherung machen?
Meinetwegen, dann kannst du auch dafür paar Hundert Euronen im Jahr
löhnen und viele Stunden deiner Freizeit dafür opfern.

Da es aber angeblich nur um paar private Daten geht, wäre es doch
reichlich übertrieben, das tägliche Backup dann auch gleich zu Bank
zu schaffen.
Welcher reale Verlust entsteht dir denn, wenn tatsächlich die Daten
der letzten paar Wochen oder Monate im WostCase Fall verloren gehen?
Ich hätte damit kein so großes Problem.

Mal ehrlich, wozu braucht man als Privatmann/-frau überhaupt ein
tägliches Backup. Selbst wöchentlich wäre schon viel mehr als 99%
der normalen PC-User je machen.
Sollten tatsächlich mal die Bilder vom letzen Ausflug verloren gehen,
so wird sich die Welt doch weiter drehen.

Es geht doch erstmal nur darum, daß der Supergau abgesichert wird
und im Fall eines Brandes oder ähnlicher Zerstörungen nicht alle
Daten der letzten 20 Jahre verloren gehen.

Also speichere ich alles wichtige ca. 1-2 mal jährlich auf einen
separaten Datenträger und der wird sinnigerweise nicht im Haus
aufbewahrt.
Für den ganz normalen Datenverlust, der zu 99% auf Hardwaredefekte
oder eigenes Verschulden zurückzuführen ist, habe ich die Kopien
auf einer extra Partition und zusätzlich im Heimnetzwerk auf
Zweitrechnern und Laptop, auf externen Platten und auf gelegentlich
gebrannten CD/DVD.

Ist sicher und allemal billiger als monatlich für teuer zu
löhnen.

Und ein Bankschließfach gibt’s für lau?

Das kostet ca. 40-50€ im Jahr und nicht 20…30€ im Monat.
Außerdem kann man das auch noch evtl. für andere Wertsachen und
Dokumente mit benutzen. da kommt dann außer dir auch keiner ran
und Mißbrauch der Daten ist sehr zuverlässig ausgeschlossen.

Abgesehen davon war dies die etwas teurere Lösung.
Lagerung an einem anderen Ort, als im eigenen Haus läßt sich wie
anhand der Beispiele gezeigt in den meisten Fällen auch kostenlos
realisieren.

Gruß Uwi

Hallo,
es sollte im Normalfall auch kein unlösbares und teures
Problem
sein, eine Sicherungskopie bei der Oma oder bei Verwandten
oder
auf Arbeit (im Büro) oder auch in einem Bankschließfach zu
lagern.
Ist sicher und allemal billiger als monatlich für teuer zu
löhnen.
Gruß Uwi

Guter Punkt :smile: Ich würde deshalb die Sicherungsplatte nicht
im selben Raum aufbewahren, meine liegt normalerweise im
Abstellraum im Keller. Sollte allerdings eine Gasexplosion das
ganze Haus in Stücke reißen oder das Löschwasser im Keller
höher als etwa 1,50m steigen bin ich meine Daten los.

Das war auch irgendwie eher ironisch gemeint :smile: Glaubt mir, sollte tatsächlich der Super-Gau eintreten der meine Wohnung *und* den Keller auf einmal pulverisiert, der auch mein Laptop voll erwischt und mich aber aus unerfindlichen Gründen am Leben lässt, wären meine verlorenen Daten das geringste Problem :smile:

Im Übrigens habe ich es auch mit denen die der Meinung sind, dass das Sicherungsmedium jederzeit schnell in den Zugriff zu nehmen sein muss, weil man sonst - disziplinierte Zeitgenossen mögen sich jetzt auf die Schulter klopfen - die Sicherung aus Bequemlichkeit irgendwann mehr oder weniger einstellt. Kellerraum ist das Äußerste was ich akzeptiere, ok, Büro wäre auch eine Option, dann allerdings nur mit Truecrypt, Kollegenaugen sehen manchmal mehr als sie sollen .-)

Ich kann deshalb schon verstehen, dass eine Online-Variante, die man über das Internet theoretisch jederzeit weltweit erreichen kann, schon ihren Reiz hat.

Aber 250GB zu 20€/Monat, über kostengünstige aber doch schnelle Leitungen, mit Profi-Infrastruktur im Hintergrund …das halte ich für Wunschdenken.

Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen und folge diesem Thread weiter mit Interesse, ich bin gespannt ob endlich mal einer die ursprüngliche Frage nach einem konkreten Dienst, der die Anforderungen erfüllt, positiv beantworten kann. Mal sehen, vielleicht lasse ich mich ja überzeugen, DSL 4000/512 wäre schon mal vorhanden, wenn ich die Daten etwas aufräume und eindampfe komme ich auf vielleicht 80GB, Backup kann meinetwegen über Nacht laufen, aber … 20 Euronen/Monat … da würde ich doch nochmal drüber nachdenken - wenn sich denn ein Dienst findet der das anbietet. Sonst muss ich nicht mal darüber nachdenken obs mir schnell genug wäre.

Und jetzt lausche ich gespannt was da noch kommt.

…Armin

Hallo,

Hallo,

Du willst also unbedingt einen Kult aus der Datensicherung
machen?
Meinetwegen, dann kannst du auch dafür paar Hundert Euronen im
Jahr
löhnen und viele Stunden deiner Freizeit dafür opfern.

Konntest Du meinen Beiträgen nicht entnehmen, dass ich genau das NICHT möchte? Ich behandle
zweifelsfrei meine Musik und meine Fotos kultisch, meine Datensicherung muss fix gehen, sicher sein
und soll möglichst wenig Platz wegnehmen. Was ist denn so schlimm dran, wenn mir das ein paar Euro
wert ist? Abgesehen davon habe ich mich eh schon mit dem Gedanken an eine zweite Platte für’s Backup
angefreundet. Siehe unten.

Da es aber angeblich nur um paar private Daten geht, wäre es
doch
reichlich übertrieben, das tägliche Backup dann auch gleich zu
Bank
zu schaffen.
Welcher reale Verlust entsteht dir denn, wenn tatsächlich die
Daten
der letzten paar Wochen oder Monate im WostCase Fall verloren
gehen?

Meinetwegen, wenn Du’s schon wissen willst: 15 bis 20 Euro pro Woche für neue Musik plus der ideelle
Wert von aufwändigen Fotografien, mit Liebe und Muse auf den Chip gebracht.

Ich hätte damit kein so großes Problem.

Schön.

Mal ehrlich, wozu braucht man als Privatmann/-frau überhaupt
ein
tägliches Backup. Selbst wöchentlich wäre schon viel mehr als
99%
der normalen PC-User je machen.

Ist mir, ehrlich gesagt, egal, wie 99 % der normalen PC-User das machen.

Sollten tatsächlich mal die Bilder vom letzen Ausflug verloren
gehen,
so wird sich die Welt doch weiter drehen.

Es geht doch erstmal nur darum, daß der Supergau abgesichert
wird
und im Fall eines Brandes oder ähnlicher Zerstörungen nicht
alle
Daten der letzten 20 Jahre verloren gehen.

Also speichere ich alles wichtige ca. 1-2 mal jährlich auf
einen
separaten Datenträger und der wird sinnigerweise nicht im Haus
aufbewahrt.
Für den ganz normalen Datenverlust, der zu 99% auf
Hardwaredefekte
oder eigenes Verschulden zurückzuführen ist, habe ich die
Kopien
auf einer extra Partition und zusätzlich im Heimnetzwerk auf
Zweitrechnern und Laptop, auf externen Platten und auf
gelegentlich
gebrannten CD/DVD.

Jede Menge Speichermedien, oder? Das wäre jetzt mir wiederum viel zu unübersichtlich.

Ist sicher und allemal billiger als monatlich für teuer zu
löhnen.

Und ein Bankschließfach gibt’s für lau?

Das kostet ca. 40-50€ im Jahr und nicht 20…30€ im Monat.
Außerdem kann man das auch noch evtl. für andere Wertsachen
und
Dokumente mit benutzen. da kommt dann außer dir auch keiner
ran
und Mißbrauch der Daten ist sehr zuverlässig ausgeschlossen.

Das ist bestimmt die sicherste Variante aber für mich die umständlichste.

Trotzdem danke für Deine Antworten.
Schönen Abend!

Hallo,

Sollte allerdings eine Gasexplosion das
ganze Haus in Stücke reißen oder das Löschwasser im Keller

Ist zwar kein Löschwasser … http://fun.sdinet.de/movies/serverraum.avi

Server im Keller sind nicht immer eine gute Idee …

Gruß,

Sebastian,
nicht in Dresden lebend

Hallo,

Ich kann deshalb schon verstehen, dass eine Online-Variante,
die man über das Internet theoretisch jederzeit weltweit
erreichen kann, schon ihren Reiz hat.

Aber 250GB zu 20€/Monat, über kostengünstige aber doch
schnelle Leitungen, mit Profi-Infrastruktur im Hintergrund
…das halte ich für Wunschdenken.

United Internet bietet in verschiedenen Produkten das „Mediacenter“ an, wer mag, kann es kostenlos mit seinem GMX-Account austesten. Mehr Platz als die dort enthaltenen 1 GB gibt es in anderen United-Internet-Produkten, beispielsweise 10 GB mit meinem DSL-Account. Der Traffic ist begrenzt, für meine Zwecke aber dicke ausreichend.

Der Web.de Bezahlaccount bietet wohl auch ähnliches: „Als Club-Mitglied erhalten Sie sofort 4 Gigabyte Speicherplatz. Das Beste: Haben Sie ihr Volumen ausgeschöpft, können Sie ihren Speicherplatz monatlich um jeweils 1 Gigabyte kostenlos erweitern. Das Transfervolumen ist für Clubmitglieder auf die Größe Ihres Speicherplatzes begrenzt. Das gesamte Transfervolumen für Gastzugänge beträgt monatlich 1 Gigabyte pro Mitgliedschaft.“

Bei dem Web.de-Produkt handelt es sich vermutlich ebenfalls um das „Mediacenter“. Nett ist daran IMHO, dass man es eben nicht nur über dieses kranke Browser-Interface bedeinen kann, sondern per WebDAV mounten kann, was automatisierte Sicherungen deutlich erleichtert.

Die dahinterstehende Infrastruktur ist schon professionell, allerdings auf einem Privatkundenlevel. Ob man denen seine Daten als einzige Sicherung anvertrauen mag, sollte jeder nach Sudium der AGB selber entscheiden …

Gruß,

Sebastian

Cooles Video :smile: Coole Leute, ich würde in dem Fall statt in aller Ruhe ein Video zu drehen wohl bereits Einschübe aus den Racks schrauben und raustragen :smile: Müssen gut versichert sein die Leute :smile: Eventuell befinden sich auch auf den unteren Servern die Daten der Privatkunden, oder überhaupt keine Daten, und man wollte sowieso schon längst mal neue kaufen :smile: Echt, die Leute haben Nerven: drehen in aller Seelenruhe ein Video während der Systemraum absäuft, und machen keienrlei Anstalten die Anlagen rauszuschaffen, oder auch nur eine Tauchpumpe zu besorgen :smile: Hoffen wir, dass das Fenster gehalten hat :smile:

In meinem Fall wärs allerdings egal, würde halt die Sicherungsplatte absaufen. Wenn das Wasser dann mein Büro in Augsburg im 2. Stock (ca. 7m über Grund) überflutet hat wissen wir, dass Hamburg dann breits 469m unter Wasser steht :smile: Wähle also einen Dienstleister, der seine Systemräume irgendwo in den Alpen hostet, sonst saufen Deine Daten doch vor meinen ab, wenns mit der Klimakatastrophe wider Erwarten doch ernst wird :smile:

Ich schau mir übrgens die Dienstleister allen Ernstes an … eventuell wär das schon was, nicht unbedingt für meine 80GB Sicherung, aber für kleine Datenbestände dich ich mobil halten möchte … allerding zweifle ich da noch, im Zeitalter von Notebooks und USB Sticks, ob ich wirklich handfeste Vorteile entdecken kann.

…Armin

Hallo Sebastian!

Bei dem Web.de-Produkt handelt es sich vermutlich ebenfalls um
das „Mediacenter“. Nett ist daran IMHO, dass man es eben nicht
nur über dieses kranke Browser-Interface bedeinen kann,
sondern per WebDAV mounten kann, was automatisierte
Sicherungen deutlich erleichtert.

Das GMX-Mediacenter kann man auch per WebDAV mounten. Oder hast du das eh gemeint?

mfg
christoph