Rehi White,
Naja, man kann einem Kunden doch nicht Waren anbieten, die
erst in einigen Monaten produziert werden …
Dohooooch. Man tut es. Wollte vor ein paar Jahren mal bei VW einen Wagen für meinen Vater kaufen. Im Januar sollte ich Vertrag machen, der Wagen würde dann am 12. März gebaut werden usw…usw…usw…"
Klar, dass ich dort nicht gekauft habe *g*
bei 31000 Artikeln den Überblick zu behalten, was die
Zulieferer noch verfügbar haben, finde ich ebenfalls ein wenig
„aufwendig“.
Nein ist es doch garnicht. Jedes Geschäft hat Lieferantenkataloge. Man sucht sich aus, was man bruacht und bestellt dann.
Ich gehe natürlich immer davon aus, dass man Ware aus dem laufenden Lieferprogramm verkaufen will.
„Altlasten“ würde ich nur anbieten, wenn ich sie im Lager habe.
Beim Onlineverkauf spart man sich die Verkaufsfläche, bzw. sie
ist deutlich günstiger. Außerdem hat man einen größeren
Käuferkreis. Und gegenüber dem Ladenlokal (Öffnungszeiten)
muss man nicht „ständig“ anwesend sein (kann sich seine Zeit
einteilen und muss nicht zwingend Angestellte haben).
Öffnungszeiten + Ladengeschäft ist OK. Angestellte ? Wenn dein Onlineshop groß genug ist, musst du auch Leute haben. Nur brauchen diese natürlich keine Verkäufer zu sein. „Hilfskräfte“ reichen und sind damit also billiger als Fachkräfte.
Ich habe auch schon online-shops gesehen, die bei einzelnen
Artikeln stehen haben, dass die Lieferzeit 4-6 Wochen ist
(z.B. Hardware, die 1-2 Jahre verfügbar ist.). So wäre es ja
in Ordnung, da man weiß, dass man einige Zeit warten muss und
die Artikel meist teurer sind und einem höherem Preisverfall
ausgesetzt sind.
In der Regel wird auch davon ausgegangen, dass der Verkäufer eine Auftragsbestätigung zusendet. Gibt da auch Fristen für - habe jetzt aber keine Ahnung mehr woher ich diese Info noch im Kpf habe -
In der Auftragsbestötigung steht dann auch wie lange es dauert - wenigstens in ca.-Angaben.
Du kannst aber doch immer voerher per Mai, anfragen wie lange die Lieferzeit ist. Dann weißt du doch wie lange du warten solltest und kannst immer noch entscheiden, ob du den Artikel dort kaufst.
White,
habe sehr viele Jahre im Fach-Handel gearbeitet. Man hat nieee alles auf Vorrat. Das kann sich keiner leisten. Also besteht der Warenstamm aus den Umsatzträgern und dauernd benötigtem Zubehör.
Alles andere bestellt man erst dann, wenn es benötigt wird.
Was glaubst du, wie oft du manche Dinge nur als X-Pack bekommst, auch wenn du nur eins brauchst ? seh oft.
Brauchte bei Ford mal eine einzige Spezialschraube… Gabs aber nur im 10er-Pack. OK jetzt habe ich 9 rumliegen… besser als garkeine zu bekommen.
So könnte es ein Onlinshop auch auspreisen: VPE 10 Stück à 1 €…
Musst also zwangsweise 10 Stück kaufen, wenn du haben willst, da sie halt so verpackt sind. und in den AGB steht dann meistens, dass Abgabe nur in angebotenen VPE (Verpackungseinheiten)erfolgt.
Nicht sauer sein white.
Keiner kann alles vorrätig haben. Und wenn es um selten Teile geht, musste man sich schon immer durchfragen, wer so etwas noch rumliegen hat.
Habe selbst einmal günstig 2 Endschalldämpfer für Mazda in Bestellung bei kleinem Zubehörhandler gegeben. Zeit konnte er nicht sagen. Er wole es versuchen.
6-7 Monate späte kam ein Anruf " Hurra. Hab sie. Original-Teile… für HALBEN Preis"
Warten und suchen lohnt sich halt.
Gru´ß
BJ