Onlineshop

Hallo,

ich habe in meinem Gewerbeschein die Bereiche

Internetdienstleistungen, Schreibarbeiten, Warenhandel sowie Werbung und Marketing

drinstehen. Dies reicht doch aus um einen Onlineshop zu eröffnen oder?

Einen Onlineshop will ich eröffnen weil die Ebaygebühren einen schönen Teil der Gewinne kosten.

Ich habe eine passende Domain inkl. Webspace registriert und das Shopsystem XT Commerce installiert und bin fleißig dabei den Shop anzupassen und mit Produkten zu füllen.

Von dem Onlineshop verspreche ich mir einen höheren Umsatz als über Ebay oder Amazon Marketplace.

Viele Grüße
Andy

Hallo,

ich habe in meinem Gewerbeschein die Bereiche

Internetdienstleistungen, Schreibarbeiten, Warenhandel sowie
Werbung und Marketing

drinstehen. Dies reicht doch aus um einen Onlineshop zu
eröffnen oder?

Na ja, du kannst auch Heuschreckenzucht oder UFO-Verleih eintragen lassen, wenn du damit dein Geld verdienst - ein Onlineshop ist ein Vertriebskanal und hat mit der Art der Dienstleistung bzw. der vertriebenen Produkte erst einmal nichts zu tun.

Von dem Onlineshop verspreche ich mir einen höheren Umsatz als
über Ebay oder Amazon Marketplace.

Ich drück` dir die Daumen - nur, wie willst du deinen Onlineshop promoten? Vielleicht kannst du dir ja einen der oberen Google-Plätze sichern - wahrscheinlich ist dies nicht. Und selbst wenn, dauert dies einige Monate. In der Zwischenzeit kannst du zwar bei Google Anzeigen schalten, das kann je nach Wahl der Suchbegriffe allerdings deutlich teurer werden als die vergleichsweise läppischen Gebühren bei Ebay - das kannst du aber gut vorher durchrechnen. Google-Adword zeigt dir die zu erwartenden Klick-Zahlen für jeden Suchbegriff an, und die Klick-Zahlen aus Ebay hast du dir ja hoffentlich auch durch einen Zähler anzeigen lassen.

Wie auch immer: Ohne „klassisches“ Marketing und ohne gute und hartnäckig betriebene Öffentlichkeitsarbeit kommt man selten aus.

Gruß

Hallo Michael,

ich danke dir für deine Tipps. Ich werde ja weiterhin bei Ebay verkaufen aber daneben auch im Aufbau befindlichen Onlineshop den ich ebenfalls über Ebay bekannt machen möchte. Zu schade nur dass Ebay keine externen Links mehr erlaubt.

Ja, das promoten eines Onlineshops ist ein hartes Brot aber sobald er eröffnet ist werde ich einen Rundbrief an die Käufer schreiben die schon in meinem Ebayshop eingekauft haben. Dass sind immerhin rund etwas über 180 Leute.

Viele Grüße
Andy

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Ja, das promoten eines Onlineshops ist ein hartes Brot aber
sobald er eröffnet ist werde ich einen Rundbrief an die Käufer
schreiben die schon in meinem Ebayshop eingekauft haben. Dass
sind immerhin rund etwas über 180 Leute.

Viele Grüße
Andy

Hallo Andy !
Schon mal daran gedacht: einfach Emails an „Ebay-Kunden“ senden könnte man als SPAM bezeichenen - ich persönlich würde mir diese „Werbung“ verbitten, d.h. die Mails ungelesen löschen…

Gruss
Sandra

Also, bei aller verständlichen Sensibilität gegenüber Werbemails - dies ist nun wirklich kein Spam. Sie verschickt die Mails ja nicht an „irgendwelche“ Ebay-Kunden, sondern an Kunden, die von sich aus bereits eine Geschäftsbeziehung zu ihr aufgebaut haben. Bei diesen Kunden darf man von einem Interesse an weiteren Angeboten ausgehen, solange der Kunde keine gegenteilige Mitteilung macht. Der Gesetzesgeber sieht das im übrigen genauso und erlaubt in solchen Fällen eine Kontaktaufnahme, ohne daß dafür eine „Extra-Erlaubnis“ beim Kunden eingeholt werden muß. Hier hat sich zum Glück die Vernunft durchgesetzt, denn die Pflege des bestehenden Kundenstamms hat für jedes Unternehmen noch vor der Neukundenakquise oberste Priorität!

Gruß

Hallo Andy !
Schon mal daran gedacht: einfach Emails an „Ebay-Kunden“
senden könnte man als SPAM bezeichenen - ich persönlich würde
mir diese „Werbung“ verbitten, d.h. die Mails ungelesen
löschen…

Gruss
Sandra

Hallo Andy !
Schon mal daran gedacht: einfach Emails an „Ebay-Kunden“
senden könnte man als SPAM bezeichenen - ich persönlich würde
mir diese „Werbung“ verbitten, d.h. die Mails ungelesen
löschen…

Gruss
Sandra

Hallo Sandra,

heißen seit neuesten etwa eMails Briefe? Ich habe von Briefen gesprochen und nicht von eMails. Ich werden den 180 Leuten die in meinem Ebayshop bereits gekauft haben, einen Brief schreiben und ganz altertümlich mit dem Gelben Riesen (Post) verschicken also offline statt online.

Viele Grüße
Andy

Hi,

Hast du denn acuh schon gegengerechnet, wieviel du in Werbung investieren musst um die gleichen Clickraten wie ebay oder amazon zu erreichen?

gruss

Noch nen Rechentipp:

rechne mal die Kosten Papier, Umschläge, Porto, Zeit, Wege etc. gegen den zu erwartenden Erfolg.

Und dann vergleiche mal wieviel Wert du dafür bei ebay verkaufen kannst um plus/minus null (Kosten) dabei rauszugehen.

gruss

Hallo Andy,

heißen seit neuesten etwa eMails Briefe? Ich habe von Briefen
gesprochen und nicht von eMails. Ich werden den 180 Leuten die
in meinem Ebayshop bereits gekauft haben, einen Brief
schreiben und ganz altertümlich mit dem Gelben Riesen (Post)
verschicken also offline statt online.

Das bringt nichts. Wer Deinen Brief bekommt, der muß erst zum PC, hochfahren, online gehen und muß dann die url mühsam per Hand eintippen. Das macht niemand. Sinnvoller ist es, den Käufern eine mail mit dem Link zu schicken, auf den sie dann spontan klicken können, wenn sie sowie im Internet sind.

viele Grüße,

Ralf

Hallo,

Hast du denn acuh schon gegengerechnet, wieviel du in Werbung
investieren musst um die gleichen Clickraten wie ebay oder
amazon zu erreichen?

Die Klickraten von ebay oder Amazon erzielen? Welcher Startup setzt sich denn bitte solche Ziele?
Wer einen PC Laden um die Ecke aufbaut, der rechnet sich doch auch nicht (ernsthaft) aus, wieviel Werbung er machen muß, bis er soviel Besucher hat wie Mediamarkt oder Saturn.

BTW, hast Du auch schon ausgrechnet, wieviel eBay-Gebühren man sparen kann, wenn man im eigenen Shop die Klickraten von Amazon hat?

viele Grüße,

Ralf

Die Klickraten von ebay oder Amazon erzielen? Welcher Startup
setzt sich denn bitte solche Ziele?

Hi Ralf,

natürlich keiner!

Gemeint war: Bei einer clickrate von mehreren Hunderttausend auf z.B. ebay (pro Tag) ist die Chance, daß 20 auf seinem Artikel landen und 1 dann kauft doch wesentlich größer, als 20 in seinen eigenen Shop zu kriegen! Oder seh ich das falsch?

gruss

Ich habe die zu erwartenden Werbekosten ausgerechnet und zusammen mit dem Porto und Ausdruck komme ich auf Kosten in Höhe von ca. 140,00 Euro und rechne ich die Ebaygebühren gegen so sind die Kosten zwar höher aber gehen auch nur von den etwas über 180 Kunden nur 10 - 18 Leute in den Shop und kaufen dort eine oder zwei CDs so habe ich die Kosten wieder drin und einen kleinen Gewinn.

Ein eigener Onlineshop ist längerfristig gesehen kostengünstiger als Ebay oder Amazon Marketplace denn da spare ich ja die Einstellgebühren und Provisionen die diese zwei Unternehmen kassieren.

Ich werde außerdemm jeden Monat im Onlineshop Aktionen zu einem bestimmten Thema starten.

Mehr als schiefgehen kann es ja nicht oder? Sollte es schiefgehen wird sich der mögliche Verlust dennoch in Grenzen halten.

Viele Grüße
Andy

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Hallo,

Gemeint war: Bei einer clickrate von mehreren Hunderttausend
auf z.B. ebay (pro Tag) ist die Chance, daß 20 auf seinem
Artikel landen und 1 dann kauft doch wesentlich größer, als 20
in seinen eigenen Shop zu kriegen! Oder seh ich das falsch?

Das ist natürlich in so weit unbestritten, daß man bei eBay (am besten noch in Kombination mit Amazon Marketplace) mehr potentielle Kunden erreicht als mit einem eigenen Shop. Ausgenommen natürlich, man macht massiv Werbung für den eigenen Shop, einschließlich ganzseitigen Anzeigen in allen Fachblättern, Fernsehspots und regelmäßigen Interviews in allen möglichen Zeitungen und Zeitschriften usw. usf.

Allerdings sind die Gebühren, vor allem bei eBay, dermaßen hoch, daß man ernsthafte Gewinne auf Dauer nur einfahren kann, wenn man es schafft, einen (erheblichen) Teil seiner Laufkundschaft aus eBay als Stammkundschaft in den gebührenfreien eigenen Shop zu ziehen.

Das wird vor allem wichtig, wenn das Sortiment im Laufe der Zeit immer weiter wächst. Man kann bei ebay eigentlich nur Artikel gebrauchen, die nach 10, maximal 20 Tagen verkauft werden. Es ist aber kein Händler dermaßen gut sortiert (also kein Sortiment dermaßen attraktiv), daß er alle seine Artikel bei ebay einstellen kann, weil man sich sonst an Einstellgebühren für Artikel, die vielleicht nur 1x alle 2 Monate verkauft werden, dumm und dämlich zahlt.

Auf der anderen Seite ist gerade eBay die perfekte Plattform, auf der man am besten vor großem Publikum Eigenwerbung für den Shop betreiben kann. Zwar sind direkte Links in den Artikelbeschreibungen inzwischen verboten, allerdings besteht nach wie vor z.B. die Möglichkeit, das Logo des shops in die Artikelbeschreibung einzubinden. Ebenso ist die deutliche Nennung der eigenen eMail mit Endung der Shop-Domain vielleicht für den einen oder anderen potentiellen Kunden ein Hinweis, daß dieser Verkäufer noch mehr im Angebot hat, als er bei eBay einstellt. Ich habe das sogar so ähnlich auf meine „mich“-Seite geschrieben.

Alternativ wäre hier natürlich noch das Einstellen bei Amazon Marketplace ohne Einstellgebühren möglich. Allerdings geht hier diese Form der Eigenwerbung nicht, da für die Artikelbeschreibung nur eine Zeile zur Verfügung steht. Zudem ist der Konkurrenzdruck bei Amazon durch die vielen Low Ball Angebote dermaßen groß, daß es für den professionellen Handel zunehmend unaktraktiv wird.

Was das Anschreiben der Kunden aus eBay, Amazon & Co. angeht, so halte ich für absolut nicht verwerflich, wenn jeder Kunde maximal 1x unverlangt angeschrieben wird. Immerhin hatten sie beim Kauf über eBay keine Möglichkeit, den Newsletter zu abonieren. Da kann man ihnen doch einen Newsletter zuschicken, mit der Möglichkeit, den Newsletter so zu abonieren. Wenn sie den Newsletter darauf nicht bestellen, dann sollte man sie natürlich tunlichst in Ruhe lassen.

Als Tip vielleicht noch: Dass der eigene Shop eröffnet wurde, ist sicherlich für den Betreiber ganz spannend, sonst interessiert das aber keine Sau. Deswegen sollte man solch eine Eröffnung (und dann regelmäßig wiederkehrend) mit einer Sonderaktion verbinden, wie z.B. im ersten Monat alle Bestellungen versandkostenfrei, oder zur Feier der Eröffnung „kauf 2 bekomm 3“ u.ä. Das dürfte dann schon mehr zum Besuch der beworbenen Seite verleiten.

viele Grüße,

Ralf

Hallo !
Du stellst Dir das glaube ich alles etwas zu einfach vor. Ich will Dich in Deiner Euphorie nicht dämpfen - aber wenn von 180 Kundenmailings nur 1 Kunden kauft ist das schon als gelungende Werbung zu sehen. Überlege mal in welchem Rahmen Otto/Neckermann/Tschibo seine Kataloge/Werbemails raushaut ! Von Bannerwerbung ganz zu schweigen.

Ebay hat Millionen potentielle Kunden - Deine neuer Webshop ist total unbekannt! Einen Webshop zu promoten ist schwer - ich spreche aus erfahrung !

Viel Glück - wenn Du Tipps brauchst -> Email!
MFG
Sandra

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