Oohhh, nein - nicht schon wieder Frank !

Oohhh, doch - ich melde mich mal wieder. Mal sehen, ob ich diesmal genau so eine Welle der Entrüstung auslöse, wie beim letzten Mal (was eigentlich gar nicht meine Absicht wäre, aber … schaun mer mal).

Wie in der letzten Zeit ja intensiv hier kundgetan, habe ich ein recht gespaltenes Verhältnis (vor allem) zur kath. Kirche. Nun ist mir neulich ein Zitat von Pius IX. in die Hände gefallen, mit dem ich euch gerne konfrontieren möchte und zu dem ich eure geschätzte Meinung erbitte.

„Wenn jemand behauptet, die Kirche habe kein Recht, Gewalt anzuwenden - der sei verflucht.“
Pius IX., Syllabus errorum*

*Diese „Zusammenstellung der Irrtümer“ wurde 1864 von Pius IX. ex cathedra erklärt - dem katholischen Dogma zufolge eine unfehlbare Glaubenslehre und demnach bis heute gültig.

Frank und die kath Kirche

"Wenn jemand behauptet, die Kirche habe

kein Recht, Gewalt anzuwenden - der sei
verflucht."

„Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heissen“
„Liebt Eure Feinde und bittet für die, die Euch verfolgen.“
(Jesus)

*Diese „Zusammenstellung der Irrtümer“
wurde 1864 von Pius IX. ex cathedra
erklärt - dem katholischen Dogma zufolge
eine unfehlbare Glaubenslehre und demnach
bis heute gültig.

Nun, bis heute auch in der katholischen Kirche (bei den Gläubigen) umstritten. Sei unbesorgt, auch die katholische Kirche wird diesen Irrtum eines Tages ablegen. So konnte z.B. 1999 eine gemeinsame Erklärung der ev. und kath. Kirche zur Rechtfertigungslehre abgegeben werden, weil die kath. Kirche von ihren falschen Standpunkten abgerückt ist, die sie seit 500 Jahren vertreten hatte.

Gruß
Thomas

"Wenn jemand behauptet, die Kirche habe

kein Recht, Gewalt anzuwenden - der sei
verflucht."

„Selig sind die Friedfertigen, denn sie
werden Gottes Kinder heissen“
„Liebt Eure Feinde und bittet für die,
die Euch verfolgen.“
(Jesus)

*Diese „Zusammenstellung der Irrtümer“
wurde 1864 von Pius IX. ex cathedra
erklärt - dem katholischen Dogma zufolge
eine unfehlbare Glaubenslehre und demnach
bis heute gültig.

Nun, bis heute auch in der katholischen
Kirche (bei den Gläubigen) umstritten.
Sei unbesorgt, auch die katholische
Kirche wird diesen Irrtum eines Tages
ablegen. So konnte z.B. 1999 eine
gemeinsame Erklärung der ev. und kath.
Kirche zur Rechtfertigungslehre abgegeben
werden, weil die kath. Kirche von ihren
falschen Standpunkten abgerückt ist, die
sie seit 500 Jahren vertreten hatte.

Diese angebliche Rechtfertigungslehre ist reine Heuchelei, da die Grunddogmen, der Kath. Kirche weiterhin bestand haben. Diese Dogmen sind es, die die Fundamentalsten Aussagen der Bibel, wie zum Beispiel Errettung allein aus Gnade und Glauben ohne Werke, verfluchen. Epheser 2.8+9 „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken damit niemand sich rühme.“ So lange diese Dogmen Grundpfeiler der Kath. Kirche darstellen, und nicht aus ihrer Lehre ausgeräumt werden, ist diese Rechtfertigungslehre ein Verrat der Evangelischen Kirche an der Reformation und der Reformatoren, von denen sie ja bekanntlich ihre Existenz verdanken.

Gruss

Stefan

„Selig sind die Friedfertigen, denn sie
werden Gottes Kinder heissen“

„Verflucht sein die Schwachen, denn sie werden dienen“ (Aleister Crowley). Auch wenn ich diese Ansicht nur zum Teil teile.

„Liebt Eure Feinde und bittet für die,
die Euch verfolgen.“
(Jesus)

Na klar doch, ich werde die vier Kronprinzen der Hölle (Satan, Lucifer, Belial und Leviathan) bitten, ihn zu vernichten.
„Mein lieber Freund, merke wohl,
dein grösster Feind heisst Alkohol,
doch in der Bibel steht geschrieben,
du sollst deine Feinde lieben.“ (Saufspruch)
Ich werde höchstens meine weiblichen Feinde lieben, im 90° Winkel.
Mal ernsthaft, ist doch totaler Müll. Wie kann ein Mensch, der noch halbwegs bei Verstand ist, das blutüberströmte Maul lieben, dass ihn beisst und peinigt???

Nun, bis heute auch in der katholischen
Kirche (bei den Gläubigen) umstritten.

Richtig so, endlich haben die Anhänger ihre Scheuklappen abgelegt und fangen an, ihr Hirn zu benutzen.

Sei unbesorgt, auch die katholische
Kirche wird diesen Irrtum eines Tages
ablegen. So konnte z.B. 1999 eine
gemeinsame Erklärung der ev. und kath.
Kirche zur Rechtfertigungslehre abgegeben
werden, weil die kath. Kirche von ihren
falschen Standpunkten abgerückt ist, die
sie seit 500 Jahren vertreten hatte.

Wenn man alles so einfach entschuldigen könnte. So viele Menschen mussten mit der Inquisition ihr Leben lassen.
Wenn Hitler auftauchen und sagen würde: „Es tut mir leid, Millionen Juden vergast zu haben“ würde auch niemand sagen: „och, ist schon gut Adolf, die vermisst sowieso keiner“.

in nomine Satanas
Martin

Tach auch

Hmmm, ´n Satanist?! Oder doch nur ein „Möchtegernteufelchen“? Eigentlich ja auch egal. Also Martin:

„Verflucht sein die Schwachen, denn sie
werden dienen“ (Aleister Crowley).

Hier irrt der „große, schwarze Mann“ aber ganz gewaltig. Um anderen Menschen zu dienen bedarf es besonderen Stärken und keinesfalls Schwächen.

Na klar doch, ich werde die vier
Kronprinzen der Hölle (Satan, Lucifer,
Belial und Leviathan) bitten, ihn zu
vernichten.

Oh wei, du hast es aber nötig!
Nun mal langsam! Ich bin bestimmt kein Freund der Kirchen aber was kann Jesus für das, was Verbrecher in 2.000 Jahren aus ihm und in seinem Namen gemacht haben?

„Mein lieber Freund, merke wohl,
dein grösster Feind heisst Alkohol,
doch in der Bibel steht geschrieben,
du sollst deine Feinde lieben.“
(Saufspruch)
Ich werde höchstens meine weiblichen
Feinde lieben, im 90° Winkel.

Wieviel Dosen „Hansa-Pils“ sind eigentlich von Nöten, um hier so einen Müll abzusondern? Hattest du Großeinkauf bei Aldi?

Mal ernsthaft, ist doch totaler Müll. Wie
kann ein Mensch, der noch halbwegs bei
Verstand ist, das blutüberströmte Maul
lieben, dass ihn beisst und peinigt???

Tja, Martin, da gehört eben WIRKLICHE STÄRKE zu (soviel zu Herrn Crowley´s Theorie von oben!). Und NUR indem ich meinen „Feinden“ in Liebe und mit Achtung gegenüber trete, kann ich ein weiteres Ausufern von Gewalt verhindern. Leider hat davon die kath. Kirche wenig mitbekommen!

Richtig so, endlich haben die Anhänger
ihre Scheuklappen abgelegt und fangen an,
ihr Hirn zu benutzen.

Das sehe ich aber noch so lange nicht, wie diesen schlimmen, alten Mann aus Rom und seine Handlanger immer noch unzählige Christen für unfehlbar halten.

Wenn man alles so einfach entschuldigen
könnte. So viele Menschen mussten mit der
Inquisition ihr Leben lassen.
Wenn Hitler auftauchen und sagen würde:
„Es tut mir leid, Millionen Juden vergast
zu haben“ würde auch niemand sagen: „och,
ist schon gut Adolf, die vermisst sowieso
keiner“.

Hey, solltest du am Ende doch gar nicht so behämmert sein, wie ich geglaubt habe? In diesem Punkt gebe ich dir 100%ig recht - wenn ich mich auch wundere, dass ein (Möchtegern-) Satanist hier den Pazifisten raushängen lässt.

in nomine Satanas

Nee, is schon klar, Martin. Mach dir keine Sorgen. Dir geht´s bestimmt bald wieder besser :wink:

Gruß, Frank

Wenn Kritik, dann ordentlich

*Diese „Zusammenstellung der Irrtümer“
wurde 1864 von Pius IX. ex cathedra
erklärt - dem katholischen Dogma zufolge
eine unfehlbare Glaubenslehre und demnach
bis heute gültig.

Nur zur allgemeinen Information: der Syllabus ist KEINE dogmatische Lehraussage und deswegen nicht unfehlbar. Fast alle seine Aussagen wurden in verschiedenen kirchenamtlichen Dokumenten des 20. Jhdts. durch die Nachfolger Pius’ revidiert.

B.

Nicht alle Stellen meines Postings sind 100%ig ernst zu nehmen. Mich nerven nur die Predigten der Kirche, die ich für absolut dumm und teilweise schon fast lebensgefährlich halte. Z. B. dass man seine Feinde lieben soll. In einem solchen Fall kann ich meinen Sarkasmus selten kontrollieren.

Hmmm, ´n Satanist?! Oder doch nur ein
„Möchtegernteufelchen“?

Also ich bin keiner von denen, die nachts auf Friedhöfen rumschleichen und sich stark fühlen, weil sie unschuldige Tiere opfern. Ich bin auch nicht daran interessiert, ständig Schwarze Messen zu feiern. (Ist „Schwarze Messe“ eigentlich ein Eigenbegriff wie „Rotes Meer“, welches eigentlich rotes Meer heissen müsste?) Aber die Ansichten und die 9 satanischen Grundsätze sagen mir sehr zu.
Allerdings gibt es im Satanismus auch einige Standpunkte, die ich nicht so ganz teilen kann. Z. B.:

„Verflucht sein die Schwachen, denn sie
werden dienen“ (Aleister Crowley).

Hier irrt der „große, schwarze Mann“ aber
ganz gewaltig.

Diese Ansicht kann ich nicht teilen, schwache kann man unterstützen, solange sie sich nicht als psychische Vampire rausstellen.

Um anderen Menschen zu
dienen bedarf es besonderen Stärken und
keinesfalls Schwächen.

Das wage ich nicht zu beurteilen.

Na klar doch, ich werde die vier
Kronprinzen der Hölle (Satan, Lucifer,
Belial und Leviathan) bitten, ihn zu
vernichten.

Das war nicht so ernst gemeint, mehr ein sarkastischer Spass.

Ich bin bestimmt kein
Freund der Kirchen aber was kann Jesus
für das, was Verbrecher in 2.000 Jahren
aus ihm und in seinem Namen gemacht
haben?

Mir missfällt die Bibel, da sie aus 67(?) verschiedenen Büchern besteht, und sich der Inhalt von den Ansichten her teilweise stark unterscheidet.

„Mein lieber Freund, merke wohl,
dein grösster Feind heisst Alkohol,
doch in der Bibel steht geschrieben,
du sollst deine Feinde lieben.“
(Saufspruch)
Ich werde höchstens meine weiblichen
Feinde lieben, im 90° Winkel.

Wieviel Dosen „Hansa-Pils“ sind
eigentlich von Nöten, um hier so einen
Müll abzusondern? Hattest du Großeinkauf
bei Aldi?

Auch das war nicht ernst gemeint. Aber in gewisser Hinsicht zeigt es, wie vielseitig man die Bibel für seine Zwecke interpretieren kann.

Mal ernsthaft, ist doch totaler Müll. Wie
kann ein Mensch, der noch halbwegs bei
Verstand ist, das blutüberströmte Maul
lieben, dass ihn beisst und peinigt???

Tja, Martin, da gehört eben WIRKLICHE
STÄRKE zu (soviel zu Herrn Crowley´s
Theorie von oben!). Und NUR indem ich
meinen „Feinden“ in Liebe und mit Achtung
gegenüber trete, kann ich ein weiteres
Ausufern von Gewalt verhindern. Leider
hat davon die kath. Kirche wenig
mitbekommen!

Stell dir vor, ein (womöglich noch besoffener) Skinhead steht mit seinen Kumpels und einer nicht unerheblichen Anzahl Baseballschläger vor dir und verhaut dich. Meinst du, er hört auf, wenn du dich nicht wehrst?
Ich stelle mir hier die Frage: Gehört dazu wirkliche Stärke oder ausgeprägter Masochismus?
Selbst wenn es dazu der wirklichen Stärke bedarf, so habe ich diese dann wohl nicht und werde mich wehren. Wer anderer Ansicht ist, soll von mir aus ruhig. Aber wie will jemand, oder so ein Tier, so z. B. in der freien Natur überleben???

Richtig so, endlich haben die Anhänger
ihre Scheuklappen abgelegt und fangen an,
ihr Hirn zu benutzen.

Das sehe ich aber noch so lange nicht,
wie diesen schlimmen, alten Mann aus Rom
und seine Handlanger immer noch unzählige
Christen für unfehlbar halten.

Immerhin fangen sie an, selbstständig zu denken. Besser, als gar nichts.

Wenn man alles so einfach entschuldigen
könnte. So viele Menschen mussten mit der
Inquisition ihr Leben lassen.
Wenn Hitler auftauchen und sagen würde:
„Es tut mir leid, Millionen Juden vergast
zu haben“ würde auch niemand sagen: „och,
ist schon gut Adolf, die vermisst sowieso
keiner“.

Hey, solltest du am Ende doch gar nicht
so behämmert sein, wie ich geglaubt habe?

Danke für die Blumen :smile:

In diesem Punkt gebe ich dir 100%ig recht

  • wenn ich mich auch wundere, dass ein
    (Möchtegern-) Satanist hier den
    Pazifisten raushängen lässt.

Na ja, Pazifist würde ich nicht gerade sagen. Aber ich sehe keinen Grund, warum all die Juden sterben mussten. Genauso wie die „Ketzer“ aus christlicher Sicht zur Zeit der Inquisition.
Vor allem aber, dass Paule scheinbar sich so leicht entschuldigen kann, bei Hitler würde auch nicht so einfach gehen.

in nomine Satanas

Was für ein lustiges Posting, die Zeile war irgendwie auch nicht so ernst gemeint.

mfg
Martin
P. S. Sorry, aber kürzer gings nicht, sonst hätte vermutlich die Verständlichkeit gelitten.

Hallo Martin

…In einem solchen Fall kann ich meinen Sarkasmus selten kontrollieren.

Geht mir manchmal auch so - wilkommen im Club!

…Aber die Ansichten und die 9
satanischen Grundsätze sagen mir sehr zu.

Kenne ich mich zu wenig mit aus, als das ich da was zu sagen könnte. Da ich mir hin und wieder aber gerne mal ein Vorurteil gönne, glaube ich fast, dass ich mich damit nicht identifizieren kann und möchte.

Allerdings gibt es im Satanismus auch
einige Standpunkte, die ich nicht so ganz
teilen kann. Z. B.:

Z.B.???

…Das wage ich nicht zu beurteilen.

Doch, ich denke, dass du das schon beurteilen kannst: Wenn Leute z. B. Alten oder Kranken Menschen „dienen“, so bedarf das recht ausgeprägter psychischer wie auch physischer Stärke.

Das war nicht so ernst gemeint, mehr ein
sarkastischer Spass.

Wie schon mehrfach geschrieben bin ich alles andere als ein Freund der Kirchen - jedoch respektiere ich die Menschen, die ihren Glauben wirklich überzeugt leben (sofern sie auch meine Welt- Glaubensanschauung respektieren und mich nicht ständig bekehren wollen). Ich denke, wenn sich die Menschheit an dem Leben von Jesus - und hier ist es eigentlich egal, ob er nun gelebt hat, oder nicht - ein Beispiel nehmen und versuchen würden, seine Verhaltensweisen im Umgang mit anderen Menschen so gut es geht zu kopieren, hätten wir hier auf diesem feinen Planeten einige Probleme nicht. Aus diesem Grunde finde ich einen „sarkastischen Spaß“ hier recht unangebracht.

Mir missfällt die Bibel, da sie aus 67(?)
verschiedenen Büchern besteht, und sich
der Inhalt von den Ansichten her
teilweise stark unterscheidet.

Wenn du die gesamte Bibel nicht wortwörtlich nimmst, sondern versuchst, sie als Ansammlung von Bild zu sehen, findest du gar nicht so viele Widersprüche.

Stell dir vor, ein (womöglich noch
besoffener) Skinhead steht mit seinen
Kumpels und einer nicht unerheblichen
Anzahl Baseballschläger vor dir und
verhaut dich. Meinst du, er hört auf,
wenn du dich nicht wehrst?
Ich stelle mir hier die Frage: Gehört
dazu wirkliche Stärke oder ausgeprägter
Masochismus?

Dazu gehört Stärke und die Überzeugung, dass dir nichts passieren KANN.
Laß mich dir ein Beispiel erzählen, das ich mal in Dublin erlebt habe: Nachts um 3 Uhr ging ich allein durch die Innenstadt, als mir ´ne Horde „irischer Brüllaffen“ entgegen kam, mit Butterflymessern und Schlagstöcken bewaffnet. Bei solchen Hirntoten ist es wie bei Hunden: Wenn sie riechen, dass du Angst hast, beißen sie zu. Wenn du dich jedoch nicht zu unüberlegten Reaktionen hinreißen lässt, hast du IMMER sehr gute Chancen. Wir haben damals in Dublin jedenfalls bis zum Morgengrauen in der Fußgängerzone zusammen gefeiert (hat mich nur eine Flasche Whiskey gekostet).

Selbst wenn es dazu der wirklichen Stärke
bedarf, so habe ich diese dann wohl nicht
und werde mich wehren.

Das wäre schade, weil du dich im Kampf gegen die von dir beschriebene Horde Skins, sicherlich nicht so sehr mit Ruhm bekleckern würdest. Wenn du dich einfach in deiner Männlichkeit getroffen fühlst, dann kannst du wohl nicht anders als draukloppen - wenn du jedoch vor allem mit heiler Haut aus der Situation raus kommen willst, solltest du dir was anderes überlegen.

Liebe Grüße

Frank

Hallo Frank

…Aber die Ansichten und die 9
satanischen Grundsätze sagen mir sehr zu.

Kenne ich mich zu wenig mit aus, als das
ich da was zu sagen könnte. Da ich mir
hin und wieder aber gerne mal ein
Vorurteil gönne, glaube ich fast, dass
ich mich damit nicht identifizieren kann
und möchte.

Allerdings gibt es im Satanismus auch
einige Standpunkte, die ich nicht so ganz
teilen kann. Z. B.:

Z.B.???

Der Satz von Aleister Crowley, dass die Schwachen dienen müssen. Denn ich denke, dass schwache Menschen eine gewisse Unterstützung verdient haben, solange sie nicht zu psychischen Vampiren ausarten.

Doch, ich denke, dass du das schon
beurteilen kannst: Wenn Leute z. B. Alten
oder Kranken Menschen „dienen“, so bedarf
das recht ausgeprägter psychischer wie
auch physischer Stärke.

Gut, aber diese Menschen tun es freiwillig. Aleister Crowley meinte wohl eher dienen im sinne eines Sklavendasein. Und diesen Gedanken teile ich nicht.

Das war nicht so ernst gemeint, mehr ein
sarkastischer Spass.

Wie schon mehrfach geschrieben bin ich
alles andere als ein Freund der Kirchen -
jedoch respektiere ich die Menschen, die
ihren Glauben wirklich überzeugt leben
(sofern sie auch meine Welt-
Glaubensanschauung respektieren und mich
nicht ständig bekehren wollen). Ich
denke, wenn sich die Menschheit an dem
Leben von Jesus - und hier ist es
eigentlich egal, ob er nun gelebt hat,
oder nicht - ein Beispiel nehmen und
versuchen würden, seine Verhaltensweisen
im Umgang mit anderen Menschen so gut es
geht zu kopieren, hätten wir hier auf
diesem feinen Planeten einige Probleme
nicht. Aus diesem Grunde finde ich einen
„sarkastischen Spaß“ hier recht
unangebracht.

Ich gebe zu, ein wenig überreagiert zu haben. Normalerweise bin ich immer freundlich, solange mir niemand etwas tut und mir dumm kommt.
Normalerweise bin ich den Christen gegenüber tolerant, solange mir niemand diesen Glauben aufzwingt. Aber als ich mich an die Ansichten erinnerte, Z. B. den Feind auch die andere Wange hinzuhalten, konnte ich meinen Sarkasmus nicht mehr beherrschen. Gäbe es die Möglichkeit, Posting nachträglich zu ändern, hätte ich einiges etwas umformuliert.
Tut mir leid.

Wenn du die gesamte Bibel nicht
wortwörtlich nimmst, sondern versuchst,
sie als Ansammlung von Bild zu sehen,
findest du gar nicht so viele
Widersprüche.

Muss ich mal versuchen.

Stell dir vor, ein (womöglich noch
besoffener) Skinhead steht mit seinen
Kumpels und einer nicht unerheblichen
Anzahl Baseballschläger vor dir und
verhaut dich. Meinst du, er hört auf,
wenn du dich nicht wehrst?
Ich stelle mir hier die Frage: Gehört
dazu wirkliche Stärke oder ausgeprägter
Masochismus?

Dazu gehört Stärke und die Überzeugung,
dass dir nichts passieren KANN.
Laß mich dir ein Beispiel erzählen, das
ich mal in Dublin erlebt habe: Nachts um
3 Uhr ging ich allein durch die
Innenstadt, als mir ´ne Horde „irischer
Brüllaffen“ entgegen kam, mit
Butterflymessern und Schlagstöcken
bewaffnet. Bei solchen Hirntoten ist es
wie bei Hunden: Wenn sie riechen, dass du
Angst hast, beißen sie zu. Wenn du dich
jedoch nicht zu unüberlegten Reaktionen
hinreißen lässt, hast du IMMER sehr gute
Chancen. Wir haben damals in Dublin
jedenfalls bis zum Morgengrauen in der
Fußgängerzone zusammen gefeiert (hat mich
nur eine Flasche Whiskey gekostet).

Nun gut, es gibt durchaus positiv-Beispiele, wo Konflikte ohne Gewalt gelöst wurden. Allerdings reicht meine Überzeugung nicht immer dazu aus. Ich bin zwar auch schon so davon gekommen, aber allgemein traue ich mir nicht so viel Glück zu. Und ein Dieb oder ähnliches wird sich damit sicher nicht zufrieden geben.

Selbst wenn es dazu der wirklichen Stärke
bedarf, so habe ich diese dann wohl nicht
und werde mich wehren.

Das wäre schade, weil du dich im Kampf
gegen die von dir beschriebene Horde
Skins, sicherlich nicht so sehr mit Ruhm
bekleckern würdest. Wenn du dich einfach
in deiner Männlichkeit getroffen fühlst,
dann kannst du wohl nicht anders als
draukloppen - wenn du jedoch vor allem
mit heiler Haut aus der Situation raus
kommen willst, solltest du dir was
anderes überlegen.

Ich halte Flucht ebenfalls für eine Lösung, Konflikte zu vermeiden. Was nützt mir Mut, wenn ich totgeschlagen werde?

mfg
Martin
P. S. Ich schicke dir die satanischen Grundsätze per Mail.

„Verflucht sein die Schwachen, denn sie
werden dienen“ (Aleister Crowley). Auch
wenn ich diese Ansicht nur zum Teil
teile.

Na, dann bist du ja wenigstens nur ein halber Nazi. Denen waren doch die Herrenmenschen so viel wert, nicht wahr? Kein Zufall, dass zwischen Crowleys Gedankengut und dem der Nazibonzen eine Menge Querströmungen gelaufen sind.
Vielleicht hast du ja Lust, nach Österreich zu kommen, hier sind gerade Leute an der Macht, die genau der Meinung sind, dass man die Reichen stopfen und den Armen wegnehmen sollte. Nur sind inzwischen eine Menge Leute auf seiten der Schwachen, ich auch, und wir sind stark genug, den Starken eins vor den Latz zu knallen!
Was Crowley sagt, das könnte man doch auch so übersetzen: „schmeiß dich an die Reichen ran, halte dich an die Machthaber, tritt diejenigen, die sich nicht wehren können, nimm denen weg, die ohnehin nichts haben, und kriech denen in den Arsch, die an der Macht sind!“

Hallo,

meiner Meinung nach unterliegst Du hier einer fundamentalen Fehleinschätzung der Crowley´schen Ideenwelt, ebenso wie die von Dir angesprochenen Nazibonzen. Sicherlich haben sie sich von einigen aus dem Kontext gerissenen Sätzen Crowley angesprochen gefühlt. Hätten sie sich aber mit dem Gesamtwerk tatsächlich befasst, wären sie sicherlich nie auf die Idee gekommen.
Gerade das „Kriech denen in den Arsch…“ ist für Crowley absolut unmöglich.

Ich erhebe nicht den Anspruch auf absolute Wahrheit, würde aber nach intensiver Beschäftigung mit Crowleys Werk folgende Definition wagen (und auch begründen):

Diejenigen, die nicht über Kraft und Willensstärke verfügen (die Schwachen), können sich nicht vom Joch der geistigen Bevormundung (durch Tradition, Religion etc.) befreien (sie werden dienen). Sie können daher nicht zu spiritueller Grösse gelangen (sie sind verflucht, verdammt).

Crowley war ein sehr obrigkeitsfeindlicher Mensch, die gesamte thelemitische „Religion“ ist auf die Freiheit des Individuums, auf Willensstärke und Wissen aufgebaut. Im „De lege libellum“ geht Crowley sehr detailliert auf die Notwendigkeit des Wissens zur Erlangung von Freiheit ein.
Natürlich ist sie dadurch enorm egomanisch (Nächstenliebe hat darin keinen Platz und Wert) und wirkt, gerade durch die prägnanten Formulierungen wie im genannten Fall, leicht auch faschistisch. Allerdings steht Crowley meiner Meinung nach mit dieser „Elite-Aussage“ völlig in der Tradition aller fundamentalistischen Religionen. Im Christen- und Judentum, im Islam und allen Abspaltungen dieser Religionen steht die Erlösung auch nur einem sehr begrenzten Kreis von Auserwählten zu. In diesem Zusammenhang wundert es mich übrigens, dass sich ein erklärter Satanist auf Crowley bezieht, da wahrer Satanismus wohl die kriecherischte aller Religionen ist
(was Crowley entschieden verabscheute).

Crowleys thelemitische Religion, deren fundamentaler Satz „Tu was Du willst, soll sein das Ganze des Gesetzes“ ist (der übrigens, wie auch die gesamte thelemitische Idee, nicht von Crowley selbst stammt. Man kann das ganze bereits beim grossen Humanisten Rabelais in seinem „Gargantua und Pantagruel“ von 1532 nachlesen), ist also auf strenge Selbstdisziplin, Willensstärke und Wissen zur Erlangung absoluter Freiheit ausgerichtet. „Tu was Du willst“ heisst dabei nicht etwa, allen momentanen Neigungen nachzugeben, sondern zu ergründen, was das wirkliche persönliche Ziel ist und darauf mit allen Mitteln hinzuarbeiten. Sicherlich ein grosser Anspruch, der viel Arbeit bedeutet.

Ohne behaupten zu wollen, dass Michael Ende Thelemit war, hat er diesen Satz wohl vollständig erfasst. Seine „Unendliche Geschichte“ hat ja genau dieses „Tu was Du willst“ als zentrales Thema; dort wird es auch genau im obrigen Kontext gedeutet.

Crowley also einfach als Satanisten (wie es die Kirchen und Sektenforscher gern tun) oder als faschistischen Spinner zu verdammen, ist wohl sicherlich zu einfach.

Gruss
Peter

„Verflucht sein die Schwachen, denn sie
werden dienen“ (Aleister Crowley). Auch
wenn ich diese Ansicht nur zum Teil
teile.

Na, dann bist du ja wenigstens nur ein
halber Nazi. Denen waren doch die
Herrenmenschen so viel wert, nicht wahr?

Vom Nazidenken halte ich nichts. Die Nazis haben Juden verfolgt, einfach weil sie Juden waren. Und nicht, weil die Juden ihnen etwas getan haben. Wenn ich mich recht erinnere, waren zumindest früher viele Juden Gelehrte, sie hätten den Nazis also sogar sehr gute Hilfe bei Erfindungen (natürlich nur kriegerischer Art) helfen können. Sie wurden allerdings lieber vergast oder mussten in Fabriken arbeiten. Ich würde niemanden verfolgen, nur weil er einer anderen Rasse oder Religion angehört.

Kein Zufall, dass zwischen Crowleys
Gedankengut und dem der Nazibonzen eine
Menge Querströmungen gelaufen sind.
Vielleicht hast du ja Lust, nach
Österreich zu kommen, hier sind gerade
Leute an der Macht, die genau der Meinung
sind, dass man die Reichen stopfen und
den Armen wegnehmen sollte.

Mit den Schwachen, die verflucht sein sollen (wie Crowley sagte) meinte ich eher die psychischen Vampire.
Ich hatte geschrieben, dass ich Crowley Ansichten nur zum Teil teile. Ich finde, dass man den sozial und/oder finanziell Schwachen eher helfen sollte, wenn sie keine Schuld an ihrer Armut trifft.

Nur sind
inzwischen eine Menge Leute auf seiten
der Schwachen, ich auch, und wir sind
stark genug, den Starken eins vor den
Latz zu knallen!

Wenn du die Starken meinst, die ihre Stärke aus den Schwachen beziehen, bin ich dabei. Beispiel: Industrielle, die die komplette Umwelt verdrecken, nur um noch mehr Geld einzunehmen.

Was Crowley sagt, das könnte man doch
auch so übersetzen: „schmeiß dich an die
Reichen ran, halte dich an die
Machthaber, tritt diejenigen, die sich
nicht wehren können, nimm denen weg, die
ohnehin nichts haben, und kriech denen in
den Arsch, die an der Macht sind!“

Stimmt, so könnte man Crowley Satz ebenfalls interpretieren, und diese Ansicht teile ich überhaupt nicht!! Ich habe eine eigene Meinung, die ich vertrete. Auch wenn sie dem einen oder anderen unbequem ist. Und ich habe nicht vor, den Machthabern „in den Arsch zu kriechen“. Wem meine Meinung nicht passt, wird entweder damit leben, oder ein paar gute Argumente aufbringen müssen, um mich von meiner Meinung abzubringen.

mfg
Martin

Allerdings steht Crowley
meiner Meinung nach mit dieser
„Elite-Aussage“ völlig in der Tradition
aller fundamentalistischen Religionen. Im
Christen- und Judentum, im Islam und
allen Abspaltungen dieser Religionen
steht die Erlösung auch nur einem sehr
begrenzten Kreis von Auserwählten zu.

Das ist mir besonders in einigen Sekten aufgefallen.

In
diesem Zusammenhang wundert es mich
übrigens, dass sich ein erklärter
Satanist auf Crowley bezieht, da wahrer
Satanismus wohl die kriecherischte aller
Religionen ist
(was Crowley entschieden verabscheute).

???
Das verstehe ich jetzt offen gesagt nicht so ganz. Wieso ist wahrer Satanismus die kriechrischte aller Religionen? Meinst du damit die Ansicht, die Schwachen sind verflucht? Oder das Elitedenken des Satanismus? Bitte um eine Erklärung.

Crowleys thelemitische Religion, deren
fundamentaler Satz „Tu was Du willst,
soll sein das Ganze des Gesetzes“ ist
(der übrigens, wie auch die gesamte
thelemitische Idee, nicht von Crowley
selbst stammt. Man kann das ganze bereits
beim grossen Humanisten Rabelais in
seinem „Gargantua und Pantagruel“ von
1532 nachlesen), ist also auf strenge
Selbstdisziplin, Willensstärke und Wissen
zur Erlangung absoluter Freiheit
ausgerichtet. „Tu was Du willst“ heisst
dabei nicht etwa, allen momentanen
Neigungen nachzugeben, sondern zu
ergründen, was das wirkliche persönliche
Ziel ist und darauf mit allen Mitteln
hinzuarbeiten. Sicherlich ein grosser
Anspruch, der viel Arbeit bedeutet.

Wird dies nicht auch in Büchern beschrieben, die als Leitfaden zum Erfolg geschrieben wurden?

mfg
Martin

Hallo!

Crowley war ein sehr
obrigkeitsfeindlicher Mensch, die gesamte
thelemitische „Religion“ ist auf die
Freiheit des Individuums, auf
Willensstärke und Wissen aufgebaut.

Soweit kann ich ihm folgen, insbesondere, als Crowley bekanntlich aus einer Familie von Plymouth-Brüdern stammte, einer sehr engherzigen christlichen Richtung, die er wohl zeitlebens abzuschütteln versuchte.

Im

„De lege libellum“ geht Crowley sehr
detailliert auf die Notwendigkeit des
Wissens zur Erlangung von Freiheit ein.

Da gehe ich auch noch mit. (Bin übrigens aus diesem Grund einer Internet-Freak, weil zum ersten Mal alles Wissen unbeschränkt zugänglich ist). Alle diktaturen leben von der Beschränkung des wissens.

Allerdings steht Crowley

meiner Meinung nach mit dieser
„Elite-Aussage“ völlig in der Tradition
aller fundamentalistischen Religionen. Im
Christen- und Judentum, im Islam und
allen Abspaltungen dieser Religionen
steht die Erlösung auch nur einem sehr
begrenzten Kreis von Auserwählten zu.

Dieses ist, tut mir Leid, ein ausgesprochener Pofel. Das Judentum missioniert schon deshalb nicht, weil sie der Ansicht sind, man müsse nicht Jude sein, um selig zu werden, sondern nur die vier noachidischen Gesetze halten. Den Islam kenne ich zu wenig, um etwas zu sagen, aber seit wann steht das Christentum nur Auserwählten offen? Ein Sinn der Kindertaufe ist z.B. das öffentliche Zeichen, dass Gott sich diesem Menschen zuwendet, noch bevor der auch nur krabbeln kann. Wo gibt es im Christentum irgendeine Grenze für die Aufnahme, sei es nun Rasse, Hautfarbe, Klasse, Nationalität oder sonst was?
Das Elitedenken der Fundamentalisten kenne ich, aber nicht einmal der härteste Fundi wird behaupten, dass es Leute gebe, die das Christentum nicht haben will - höchstens Leute, die das Christentum nicht haben wollen.

In

diesem Zusammenhang wundert es mich
übrigens, dass sich ein erklärter
Satanist auf Crowley bezieht, da wahrer
Satanismus wohl die kriecherischte aller
Religionen ist
(was Crowley entschieden verabscheute).

Das verstehe ich jetzt nicht.

„Tu was Du willst“ heisst

dabei nicht etwa, allen momentanen
Neigungen nachzugeben, sondern zu
ergründen, was das wirkliche persönliche
Ziel ist und darauf mit allen Mitteln
hinzuarbeiten. Sicherlich ein grosser
Anspruch, der viel Arbeit bedeutet.

Da gehe ich voll mit, allerdings mit der Einschränkung, dass nicht jedes persönliche Ziel ein lobenswertes Ziel ist. Insofern macht das Christentum Beschränkung geltend. Aber alles andere steht - was Martin Luther auch ausdrücklich fest hielt - im ermessen des/der einzelnen.
Vielleicht kannst du - auch via persönliche Mail - den Unterschied zwischen Thelemiten und Satanisten erklären?
gruß,
bb

Verflucht seien die schwachen
Hallo Martin,

Ich würde niemanden verfolgen,

nur weil er einer anderen Rasse oder
Religion angehört.

Okay, dann nehme ich den „halben Nazi“ zurück.

Mit den Schwachen, die verflucht sein
sollen (wie Crowley sagte) meinte ich
eher die psychischen Vampire.

Die sind meistens gar nicht schwach, sondern stellen sich nur so. Meistens ist es so, dass alle Opfer des Vampirs zusammenbrechen, während dieser fröhlich weitersaugt. Dagegen kann man sich nur ganz energisch wehren. Ich denke da an die Einstellung der Anonymen Alkoholiker, die den Verwandten eines Säufers raten, sich nicht von diesem aussaugen zu lassen, sondern ihm konsequent die Hilfe zu verweigern. Er muss lernen, dass sein Verhalten auf ihn selbst zurückfällt.

Ich hatte geschrieben, dass ich Crowley
Ansichten nur zum Teil teile. Ich finde,
dass man den sozial und/oder finanziell
Schwachen eher helfen sollte, wenn sie
keine Schuld an ihrer Armut trifft.

Na, da kommen wir uns ja schon sehr viel näher :smile:))

Wenn du die Starken meinst, die ihre
Stärke aus den Schwachen beziehen, bin
ich dabei. Beispiel: Industrielle, die
die komplette Umwelt verdrecken, nur um
noch mehr Geld einzunehmen.

Jawohl, genau die meine ich. Egal, ob sie groß oder klein sind. Gegen einen Vater, der sein Kind prügelt, muss man genauso vorgehen wie gegen den Industriellen, der seinen dreck in unser Wasser kippt.

Stimmt, so könnte man Crowley Satz
ebenfalls interpretieren, und diese
Ansicht teile ich überhaupt nicht!!

Bravo.

Ich

habe eine eigene Meinung, die ich
vertrete. Auch wenn sie dem einen oder
anderen unbequem ist.

Nochmal bravo.
gruß,
bb

Hallo -bb-,

Mit den Schwachen, die verflucht sein
sollen (wie Crowley sagte) meinte ich
eher die psychischen Vampire.

Die sind meistens gar nicht schwach,
sondern stellen sich nur so. Meistens ist
es so, dass alle Opfer des Vampirs
zusammenbrechen, während dieser fröhlich
weitersaugt. Dagegen kann man sich nur
ganz energisch wehren. Ich denke da an
die Einstellung der Anonymen Alkoholiker,
die den Verwandten eines Säufers raten,
sich nicht von diesem aussaugen zu
lassen, sondern ihm konsequent die Hilfe
zu verweigern. Er muss lernen, dass sein
Verhalten auf ihn selbst zurückfällt.

Ich finde, dass ist in gewisser Hinsicht eine Gratwanderung. Zum einen soll in diesem Beispiel der Alkoholiker erfahren, dass sein Verhalten falsch ist, mit aller Härte. Andererseits könnte es auch sein, dass er allein nicht mehr viel tun kann und Hilfe von seinen Angehörigen braucht.
Allerdings würde ich ihm wohl kein Geld leihen, wenn er allein einkaufen geht.

Ich hatte geschrieben, dass ich Crowley
Ansichten nur zum Teil teile. Ich finde,
dass man den sozial und/oder finanziell
Schwachen eher helfen sollte, wenn sie
keine Schuld an ihrer Armut trifft.

Na, da kommen wir uns ja schon sehr viel
näher :smile:))

Ich hätte mich anders ausdrücken sollen, um dieses Missverständnis zu vermeiden. 'tschuldigung. :smile:

Egal, ob sie
groß oder klein sind. Gegen einen Vater,
der sein Kind prügelt, muss man genauso
vorgehen wie gegen den Industriellen, der
seinen dreck in unser Wasser kippt.

Meine Meinung.

mfg
Martin
P. S. Schön, dass wir uns wieder verstehen. :smile:

Hallo Diabolo,

Ich denke da an

die Einstellung der Anonymen Alkoholiker,
die den Verwandten eines Säufers raten,
sich nicht von diesem aussaugen zu
lassen, sondern ihm konsequent die Hilfe
zu verweigern. Er muss lernen, dass sein
Verhalten auf ihn selbst zurückfällt.

Ich finde, dass ist in gewisser Hinsicht
eine Gratwanderung. Zum einen soll in
diesem Beispiel der Alkoholiker erfahren,
dass sein Verhalten falsch ist, mit aller
Härte. Andererseits könnte es auch sein,
dass er allein nicht mehr viel tun kann
und Hilfe von seinen Angehörigen braucht.

Es stimmt, das ist eine Gratwanderung.Andererseits sind ja die Gruppen der AA dafür da, ihm die nötige Hilfe zu gewähren, sofern er - und das ist eine absolute Voraussetzung! - diese Hilfe auch will und sein Wollen damit beweist, dass er in die Gruppe kommt. Auch dann ist es noch notwendig, dass er selbst sich hilft, möglichst ohne andere Hilfe als die der Gruppe, denn sonst hat er sofort wieder das unangenehme Gefühl: „Naja, meine Verwandten müssen alles für mich tun, ich tauge ja nichts!“
Deshalb meine ich auch, man tut dem Vampir selbst etwas Gutes, wenn man ihm klarmacht: He, Alter, mich saugst du nicht aus! auf jeden Fall muss man aber sich selber schützen vor solchen Zecken.
gruß,
bb
P.S. Auch fein, dass wir uns wieder verstehen.

Hallo Barbara, Hallo Martin,

ich möchte die Diskussion z. Zt. noch öffentlich weiterführen, da ja immerhin 3 Personen daran beteiligt sind.

Zum ersten freut es mich, dass ihr mir in einigen grundlegenden Punkten zustimmt. Bei den strittigen Punkten geht es meiner Ansicht nach vor Allem um die jeweilige persönliche Sichtweise.

Mit dem „Elitegedanken“ wurde ich wahrscheinlich missverstanden. Natürlich steht das Christentum allen Menschen, die dort ihr persönliches Heil suchen, offen. Das gilt, so weit mir bekannt, für alle Religionen. Wenn ich das wirklich möchte, kann ich auch z. B. zum Islam konvertieren. Das war aber nicht der eigentliche Inhalt des Gedankens. Nach meiner Wahrnehmung hat in der heutigen Zeit das Thema „Religion“ für die meisten Angehörigen einer Glaubensrichtung keinen besonders hohen Stellenwert. Dies liegt m. A. an der „Glaubenszugehörigkeit per Geburtsrecht“. Ob und wie weit und natürlich auch welche Religion für einen Menschen wichtig ist, kann erst nach Erreichen einer gewissen geistigen Reife entschieden werden. Mir ging es aber vor Allem um den Weg zur Erlösung in den fundamentalistischen Religionen. Hier wird nunmal von orthodoxer Seite die strikte Einhaltung der 7 noachidischen Gesetze, der 10 Gebote, der 5 prophetischen Glaubensgrundsätze etc. etc. verlangt; zusammen mit einem gottgefälligen und gottesdienerischen Leben. Gerade die Übersetzung des Wortes ISLAM, „Unterwerfung“ sagt m. E sehr viel über die Glaubensinhalte dieser Religion. Die blosse Zugehörigkeit oder auch die Taufe sind sicherlich kein Freifahrtschein ins Paradies, temporärer oder auch ewiger Verdammnis anheim zu fallen, ist nach den reinen Glaubenssätzen nicht besonders schwer.

Das mit den Satanisten ist evtl. etwas polemisch; auch hier kann ich aus meinen (zugegebener-weise recht spärlichen) eigenen Erfahrungen und natürlich aus der Literatur schöpfen. Meine persönlichen Erfahrungen beschränken sich auf sog. „Satanisten“ aus der Black-Metal-Ecke. Grundsätzlich meine ich auch die Art des Satanismus, die Satan ganz im Sinne der christlichen Kirche als Widersacher Gottes und Verkörperung des absoluten Bösen sieht (dessen Anbetung ich definitv nicht verstehen kann). Warum jetzt kriecherisch? Der Satanist dieser Ausrichtung begibt sich in absolute Abhängigkeit, da die klassische Form der Teufelsanbetung ja auf einer Art Gegengeschäft beruht. Er lebt (zumindestens wenn er einen Rest Verstand besitzt), in kontinuierlicher Angst, da er weiss, dass er irgendwann einen Preis zu bezahlen hat. Er gibt in den Ritualen der Anbetung einen guten Teil seiner Menschenwürde auf. Er wird peinlich darauf bemüht sein, den Anweisungen und Bedingungen seines Herrn zu folgen, auf dass der Preis nicht vieleicht vorzeitig eingefordert werden kann. Kricherisch vieleicht auch deswegen, weil sich der Satanist gleich zwei Religionen, nämlich dem Christentum, dass er parodiert (LaVey: Satan ist der beste Freund des Christentums, er hält es beschäftigt…) und dem Satanismus, anbiedert…

Auch hier natürlich wieder rein persönliche Eindrücke. Rein prinzipiell halte ich den Satanismus für einen reine Modeerscheinung (schliesslich ist er historisch nicht begründet); es ist halt chic, gegen etablierte Ordnungssysteme zu rebellieren. Kaum einer, der mit umgekehrten Kreuzen und Pentragrammen ´rumläuft, meint das wohl wirklich ernst. Die wenigen Fälle, die mir untergekommen sind, sind m. E. eher ein Fall für den Psychiater…
Natürlich ist mir bekannt, dass es auch andere Ausrichtungen des Satanismus gibt (die Homepage der Church of Satan ist eher amüsant denn erschreckend zu lesen), aber auch hier sehe ich mehr den Schockeffekt für´s Establishment als eine wirklich religiöse Bedeutung.

Falls sich jetzt irgendjemand auf die Füsse getreten fühlt, tut mir das leid. Jeder kann, darf und muss für sich selbst entscheiden, wo er sein Heil sucht…

Zum Thema Glaubenssätze:

Die Frage ist für mich: Wer entscheidet, ob ein Ziel lobenswert ist? Unglücklicherweise hat alles, was man tut, minimal zwei Seiten. Vieles, was mir persönlich nützt, kann Anderen schaden. Wenn ich mein Leben aber nur darauf ausrichte, niemandem etwas Schlechtes zu tun, werde ich immer auf der Verliererseite stehen.
Satanisten - Thelemiten

Der Satanist egal welcher Prägung erkennt eine oder mehrere Wesenheiten als Gottheit an und betet diese auch formal-ritualistisch an. Damit unterscheidet sich der Satanismus zwar in den Glaubensinhalten, nicht jedoch in der allgemeinen religiösen Ausrichtung von den „guten“ Religionen.

Für mich ist der thelemitische Gedanke Rabelais´ massgebend, der von Crowley mit einigen „Gesetzen“ verfeinert wurde. Das rabelais´sche philosophische Gedankenmodell der Abtei THELEMA wurde errichtet, um die menschlichen Tugenden zu verfeinern. Dem Thelemiten ist es freigestellt, an einen, viele oder gar keine Götter zu glauben. Thelma wird beschrieben als ein Ort voller Schönheit, Weisheit und Toleranz. Ebenso unterstreicht die thelemitische Philosophie die Notwendigkeit der Emanzipation. Crowleys zweites Gesetz ist „Every man and every woman is a star“. Damit wird die prinzipielle Individualität, aber auch die Gleichstellung aller Menschen unterstrichen. Das dritte Gesetz ist: „Love is the law, love under will“. Aus der Liebe und der willentlichen Vereinigung von Liebenden wird neue Macht entstehen.
Natürlich sind einige (nicht alle) Thelemiten Anhänger der Magick oder Chaos-Magie. Diese dient jedoch nicht zum Handel mit „Dämonen“ etc., sondern zur Stärkung der Willenskraft im Kampf mit dem Übernatürlichen.

Nochmal, ich bin nicht im Besitz irgendwelcher Wahrheiten und dies sind nur meine persönlichen Eindrücke. Ich bin jedenfalls fasziniert von der thelemitischen Philosophie und noch mehr vom dynamischen Diskordianismus aufgrund des radikalen Freiheitsgedankens, den mir keine andere Religion bieten kann.

„Non serviam“

Gruss
Peter

Hallo Peter

Das mit den Satanisten ist evtl. etwas
polemisch; auch hier kann ich aus meinen
(zugegebener-weise recht spärlichen)
eigenen Erfahrungen und natürlich aus der
Literatur schöpfen. Meine persönlichen
Erfahrungen beschränken sich auf sog.
„Satanisten“ aus der Black-Metal-Ecke.
Grundsätzlich meine ich auch die Art des
Satanismus, die Satan ganz im Sinne der
christlichen Kirche als Widersacher
Gottes und Verkörperung des absoluten
Bösen sieht (dessen Anbetung ich definitv
nicht verstehen kann).

Das ist für mich eher der rebellische Satanismus. Bloß so böse wie möglich sein, aber von eigentlichen Satanismus finde ich hier höchstens die Rituale wieder. Auch wenn sie hier eher zur Party verkommen. Um ein Ritual erfolgreich durchzuführen muss man schließlich das „Buch Belial“ in der satanischen Bibel kennen und verstehen.

Warum jetzt
kriecherisch? Der Satanist dieser
Ausrichtung begibt sich in absolute
Abhängigkeit, da die klassische Form der
Teufelsanbetung ja auf einer Art
Gegengeschäft beruht. Er lebt
(zumindestens wenn er einen Rest Verstand
besitzt), in kontinuierlicher Angst, da
er weiss, dass er irgendwann einen Preis
zu bezahlen hat. Er gibt in den Ritualen
der Anbetung einen guten Teil seiner
Menschenwürde auf. Er wird peinlich
darauf bemüht sein, den Anweisungen und
Bedingungen seines Herrn zu folgen, auf
dass der Preis nicht vieleicht vorzeitig
eingefordert werden kann.

Ich gebe zu, dass es recht viele Formen und Abwandlungen des Satanismus gibt. Ich würde den Satanismus weniger auf die Opferung von Tieren oder Menschen auf Friedhöfen beziehen. Sondern eher auf die satanische Bibel und die 9 Satanischen Grundsätze.
Ich habe mich eine Zeit lang mit diesen Grundsätzen beschäftigt und finde, dass der Satanismus irgendwie auch eine Religion ist, nur dass sie kaum Enthaltsamkeit predigt um Buße zu tun oder seine Götter zu besänftigen. So wie es in vielen (oder allen?) Religionen der Fall ist.
Als Satanist würde ich nie zu Satan beten, nur um ihn anzubeten oder zu besänftigen. Genauso fürchte ich nicht, irgendwann einen Preis für ihn zahlen zu müssen. Ich denke, wenn die Dämonen der Ansicht sind, ich habe ihre Hilfe verdient, bekomme ich sie auch. Alles eine Frage des Auftretens. Schließlich gibt es auch die Regel der Gesetzmäßigkeit, nach der sich ein fetter Kerl mit vorstehenden Zähnen keine junge Stripperin als Geliebte holen kann. Oder eine Hexe mit starker Akne und häßlicher Figur einen jungen Filmstar.

Kricherisch
vieleicht auch deswegen, weil sich der
Satanist gleich zwei Religionen, nämlich
dem Christentum, dass er parodiert

Ich persönlich teile die Ansichten des Christentums nicht, aber ich parodiere es nicht um meine satanischen Ansichten zu beweisen.

(LaVey: Satan ist der beste Freund des
Christentums, er hält es
beschäftigt…) und dem Satanismus,
anbiedert…

Den Satz den du ansprichst ist de 9. satanische Grundsatz aus der satanischen Bibel: Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals gehabt hat, denn er hat sie die ganzen Jahre über am Leben erhalten.

Auch hier natürlich wieder rein
persönliche Eindrücke. Rein prinzipiell
halte ich den Satanismus für einen reine
Modeerscheinung (schliesslich ist er
historisch nicht begründet);

Ich glaube, jetzt muss ich dir ein wenig widersprechen. In fast allen Kulturen gibt das Böse, und einen oder mehrere Götter, die das Böse representieren. Und in fast allen Kulturen fanden sich auch Menschen, die diese anbeteten. Natürlich traten sie nicht so stark an die Öffentlichkeit, was für sie wohl auch lebensgefährlich gewesen wäre.

es ist halt
chic, gegen etablierte Ordnungssysteme zu
rebellieren. Kaum einer, der mit
umgekehrten Kreuzen und Pentragrammen
´rumläuft, meint das wohl wirklich ernst.

Von einem umgedrehten Kreuz halte ich nicht viel, da es nur das Christentum verneint. Ich bevorzuge da das Symbol des Baphomet (das ich als Schlüsselanhänger habe), ein Symbol, das früher von den Tempelrittern als Satan verehrt wurde.
Soweit ich weiß bedeutet das umgedrehte Pentagramm einen Bockskopf, der mit seinen Hörnern den Himmel angreift. Zudem bedeutet er Dualität und verneint die Dreifaltigkeit. Leider weiss ich mit dem Begriff Dreifaltigkeit nichts anzufangen, und Dualität kann ich auch nicht richtig unterbringen.

Die wenigen Fälle, die mir untergekommen
sind, sind m. E. eher ein Fall für den
Psychiater…

Natürlich ist mir bekannt, dass es auch
andere Ausrichtungen des Satanismus gibt
(die Homepage der Church of Satan ist
eher amüsant denn erschreckend zu lesen),
aber auch hier sehe ich mehr den
Schockeffekt für´s Establishment als eine
wirklich religiöse Bedeutung.

Das gibt es auch.

Nochmal, ich bin nicht im Besitz
irgendwelcher Wahrheiten und dies sind
nur meine persönlichen Eindrücke. Ich bin
jedenfalls fasziniert von der
thelemitischen Philosophie und noch mehr
vom dynamischen Diskordianismus aufgrund
des radikalen Freiheitsgedankens, den mir
keine andere Religion bieten kann.

Soweit ich diesen Absatz verstanden habe, befürwortest du die vielen Freiheiten und eher wenigen Regeln. Du wirst nicht gezwungen, irgendwenn anzubeten oder Buße zu tun, du kannst fast alles tun, was du willst. Betonung auf fast.
Das ist es, was ich am Satanismus so gut finde.

mfg
Martin

Nachtrag

Das mit den Satanisten ist evtl. etwas
polemisch; auch hier kann ich aus meinen
(zugegebener-weise recht spärlichen)
eigenen Erfahrungen und natürlich aus der
Literatur schöpfen. Meine persönlichen
Erfahrungen beschränken sich auf sog.
„Satanisten“ aus der Black-Metal-Ecke.
Grundsätzlich meine ich auch die Art des
Satanismus, die Satan ganz im Sinne der
christlichen Kirche als Widersacher
Gottes und Verkörperung des absoluten
Bösen sieht (dessen Anbetung ich definitv
nicht verstehen kann). Warum jetzt
kriecherisch? Der Satanist dieser
Ausrichtung begibt sich in absolute
Abhängigkeit, da die klassische Form der
Teufelsanbetung ja auf einer Art
Gegengeschäft beruht. Er lebt
(zumindestens wenn er einen Rest Verstand
besitzt), in kontinuierlicher Angst, da
er weiss, dass er irgendwann einen Preis
zu bezahlen hat. Er gibt in den Ritualen
der Anbetung einen guten Teil seiner
Menschenwürde auf. Er wird peinlich
darauf bemüht sein, den Anweisungen und
Bedingungen seines Herrn zu folgen, auf
dass der Preis nicht vieleicht vorzeitig
eingefordert werden kann. Kricherisch
vieleicht auch deswegen, weil sich der
Satanist gleich zwei Religionen, nämlich
dem Christentum, dass er parodiert
(LaVey: Satan ist der beste Freund des
Christentums, er hält es
beschäftigt…) und dem Satanismus,
anbiedert…

Ich habe hier noch ein Zitat, dass die Theorie vom angsterfüllten, efürchtigen Satanisten endgültig widerlegen dürfte:
„Wir sind nicht länger demütige Schwächlinge, die vor einem ungnädigen Gott zittern, dem es egal ist, ob wir leben oder sterben. Wir sind selbstbewusste, starke Menschen - wir sind Satanisten!“
Die satanische Bibel, Anton Szandor LaVey, (Luft) Buch Luzifer Die Erleuchtung, III Einige Anhaltspunkte für ein neues satanisches Zeitalter. Die letzten beiden Sätze dieses Kapitel.

mfg
Martin