Hallo,
ich wollte in der nächsten Zeit eine hässliche Unfallnarbe am Oberschenkel korrigieren lassen. Hatte daher einen Termin beim plastischen Chirurgen. Nach dem alles soweit geklärt war, sah er im Patientenbogen, dass ich dauerhaft Kortison einnehme. Daraufhin lehnte der die OP ab, weil es ihm zu risikoreich wäre. Genauere Erklärung gab es nicht, denn nun konnte en kein Geld mehr mit mir verdienen. Hat jemand eine Erklärung für dieses Verhalten ?
Hallo,
Genauere Erklärung gab es nicht, denn nun konnte en kein Geld mehr mit mir :verdienen.
So ein Quatsch! Du kannst dem Arzt höchstens schlechte Beratung vorwerfen, mehr nicht.
Das größte Problem der kosmetischen Chirurgen sind die Wirkung und die möglichen Nebenwirkungen der dauerhaften Cortison-Einnahme. Zunächst einmal drischt Cortison praktisch jede Entzündung nieder - eine mögliche postoperativ aufgetretene Entzündung könnte evtl. nicht erkannt werden. Außerdem verändert Cortison die Haut an sich; es ist also nicht wirklich abzuschäten, wie die Haut reagiert und was aus dem Narbengewebe nach einer noch so fachgerecht durchgeführten OP wird - es ist schlicht ein unkalkulierbares Risiko.
Keine Ahnung, ob du - wie ich - auf Cortison angewiesen bist oder ob du es evtl. eine Zeitlang absetzen könntest, eine zweite Meinung kann jedenfalls nicht schaden.
Grüße
EP
PS.
Ich habe meine Narben alle behalten. 
So ein Quatsch! Du kannst dem Arzt höchstens schlechte
Beratung vorwerfen, mehr nicht.
Du warst bei dem Gespräch nicht dabei, wurde quasi der Praxis verwiesen.
Keine Ahnung, ob du - wie ich - auf Cortison angewiesen bist
oder ob du es evtl. eine Zeitlang absetzen könntest, :
Nach dem Absetzen des Cortisons ist der Zeitpunkt des Aufflammen der Krankheit leider ungewiss. Daher ist eine genaue Planung schwer möglich.
PS.
Ich habe meine Narben alle behalten.
Mein Faust großes Loch im Bein gebe ich gerne her.
Gruss
wurde quasi der Praxis verwiesen.
Wenn du dich in der Praxis so benommen hast wie hier, wundert es mich kein bißchen…