Diagnose: Impingementsyndrom re SG; ACG-Arthrose re Cervikalsyndrom &(1fkt.)
Ambulante OP: Fräsacromioplastik und Resektion der lat. Clavikula
Im GHG keine wesentl. Pathologie. Sehr enger SAR. Mit Bursitis. Nach Bursektomie Isolierung des sehr kräftigen und verdickten Lig. Coracoacrominale. Resektion desselben, Relativ enger SAR. Durchführung einer suffizienten Acromioplastik. Darstellen des ACG. Hier besteht eine erhebliche Arthrose. Über den vorderen Zugang erfolgt eine Resektion der lat. Clavikula. Ausführliche Blutstillung und Denervierung mit der Einmalelektrode.
GHG = Glenohumeralgelenk (Gelenk zwischen Oberarmkopf und seiner Gelenkpfanne (aus dem Schulterblatt). Pathologie = krankhafter Befund.
SAR = subacromialer Raum ( Raum zwischen Oberarmkopf und Schulterdach, letzteres wird gebildet aus dem Acromion und dem äußeren Anteil des Schlüsselbeines.) Wenn zu eng, dann Schmerzen beim Abspreizen des Armes. Durch Entfernung des Lig. Coracoacrominale (ein Band im Schulterbereich) und des unteren Bereiches im Schulterdach (Acromioplastik) wird Platz geschaffen, danit der Arm schmerzfrei bewegt werden kann. DAS ACG (Acromioclaviculargelenk) ist entfernt worden, indem der Anteil, der vom Schlüsselbein gebildet wurde, herausgenommen wurde. Denervierung bedeutet in diesem Fall, daß sensible Nervenenden „verkocht“ wurden, damit es nach der OP nicht so weh tut.
Räumliche Beziehung zum tieferen Verständnis bringt Dir die Anatomie.