war soeben auf malta, da dort auch linksverkehr ist, holen die ihre autos auch aus GB (vorrangig). nun ist mir dort aufgefallen, dass dort die ca. 5-10 jahre alten opel-modelle (vorrangig corsa) also
„vauxhall …“ rumfahren.
warum nutzt opel in GB einen anderen markennamen? wegen dem mutterkonzern GM? verkauft sich „Opel“ in GB nicht oder welchen grund hat das?
brauche keine wissenschaftliche abarbeitung, ist mir nur so aufgefallen und wollte ich halt wissen…
war soeben auf malta, da dort auch linksverkehr ist, holen die
ihre autos auch aus GB (vorrangig). nun ist mir dort
aufgefallen, dass dort die ca. 5-10 jahre alten opel-modelle
(vorrangig corsa) also
„vauxhall …“ rumfahren.
warum nutzt opel in GB einen anderen markennamen? wegen dem
mutterkonzern GM? verkauft sich „Opel“ in GB nicht oder
welchen grund hat das?
Meines Wissens geht das zurück bis 1970, als GM ein „Weltauto“ entwickelte, das dann in verschiedenen Ländern unter verschiedenen Marken eingeführt wurde, und zwar jeweils mit dem im jeweiligen Land bestrenommierten Markennamen. In Kontinentaleuropa war das der Opel Kadett, in GB der Vauxhall Chevette und im Rest der Welt der Chevrolet Chevette.
In weiterer Folge wurden auch andere Autos unter den Marken Opel und Vauxhall verkauft, die jeweiligen Chevrolet/Pontiac oder was-auch-immer Varianten gab es mangels Bedarf (speziell in Nordamerika verkaufen sich Kleinwagen nicht sooo toll) aber nicht immer.
brauche keine wissenschaftliche abarbeitung, ist mir nur so
aufgefallen und wollte ich halt wissen…
Kann ich auch nicht bieten, ich hab’ auch noch versucht im Web etwas dazu zu finden, ist mir aber leider nicht gelungen (die 167000 Links von Google, welche ich mangels vernünftiger Suchbegriffe gefunden habe, hab ich mir dann doch nicht durchsehen wollen).
Hi, ich war auch schon vor paar Jahren auf Malta.
Das mit OPEL-Vauxhall hab ich da auch bemerkt.
Aber was noch interessanter war: Die ganzen OPEL-E-Kadett wie wir sie kennen waren dort schon als „ASTRA“ beschriftet.
Das ist warscheinlich die Anpassung der Autohersteller an die Mentalität der Kundschaft.
Weiterhin gab es auf Malta diese vielen alten Skoda`s (wie zu DDR-Zeiten) und was mich am meisten begeistert hat: Die Rover Mini Kombi mit Flügeltüren hinten.
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und was mich am meisten begeistert hat: Die Rover
Mini Kombi mit Flügeltüren hinten.
hi,
was mich eigentlich am meisten begeistert hat waren die vielen 70er und 80er autos. wenn manchmal auch in jämmerlichen zustand. wo findet man sonst so viele fahrende ford escort aus den 70er oder 20 jahre alter japaner?
macht voll der fehlende „tüv“, denn ich habe einen datsun (wurden die überhaupt in D verkauft?) gesehen, der hätte in D schon 10 jahre lang keinen tüv mehr gesehen. rost (ein loch gab den blick auf den motor frei von oben bis unten, der beifahrersitz war ne umgedrehte bierkiste und der fahrersitz wurde mit tesaband zusammengehalten.
nutzt opel in GB einen anderen markennamen? wegen dem
mutterkonzern GM? verkauft sich „Opel“ in GB nicht oder
welchen grund hat das?
Vauxhall ist eigentlich ein altehrwürdiger Autohersteller in GB. Dieser wurde irgendwann von GM übernommen.
Ein Teil des übernommenen Wertes war die sehr gut eingeführte Marke.
Es war klar, dass Vauxhall aus Kostengründen keine eigenen Autos mehr eigenständig entwickeln wird, sondern dass das Opel übernehmen würde.
Jetzt blieb die Entscheidung, nur die bestehenden Fertigungseinrichtungen von Vauxhall (z.B. Ellesmereport o. so ähnliche) zu betreiben und dort Opel herzustellen oder einen Wettbewerber komplett platt zu machen (die Werke zu schließen und Opel zu verkaufen) oder das Ansehen der Marke zu nutzen und Opel-Fzgs als Vauxhall zu verkaufen.
Man hat sich (IMHO vernünftigerweise) für das letztere entschieden.
D.h. Opel stellt überall in Europa auch Vauxhall her (also auch in Rüsselsheim)
Die Briten haben zum Teil eigene Bauformen, die in Deutschland nahezu nicht verkaufbar sind (Vectra gab es nahezu nur in GB als Fließheck, also als Zwischenstufe zwischen Limousine und Caravan)
Nebenbei: GM hat vor Jahren versucht, z.B. in Südeuropa Opelfahrzeuge unter GM-Marken zu verkaufen. Hat nicht funktioniert, die selben Fahrzeuge waren nur unter dem Opellogo verkäuflich. Soviel zum Wert von Marken…
macht voll der fehlende „tüv“, denn ich habe einen datsun
(wurden die überhaupt in D verkauft?) gesehen, der hätte in D
schon 10 jahre lang keinen tüv mehr gesehen.
Ja, Datsun gab es auch hierzulande, heißt aber seit Anfang der 80er Nissan.
Meines Wissens geht das zurück bis 1970, als GM ein „Weltauto“
entwickelte, das dann in verschiedenen Ländern unter
verschiedenen Marken eingeführt wurde, und zwar jeweils mit
dem im jeweiligen Land bestrenommierten Markennamen. In
Kontinentaleuropa war das der Opel Kadett, in GB der Vauxhall
Chevette und im Rest der Welt der Chevrolet Chevette.
Die Australier braten sich nochmal 'ne Extrawurst. Bei denen heißt die Marke Holden.
Vauxhall ist eigentlich ein altehrwürdiger Autohersteller in
GB. Dieser wurde irgendwann von GM übernommen.
Ein Teil des übernommenen Wertes war die sehr gut eingeführte
Marke.
Es war klar, dass Vauxhall aus Kostengründen keine eigenen
Autos mehr eigenständig entwickeln wird, sondern dass das Opel
übernehmen würde.
Das ist so nicht ganz richtig. Vauxhall wurde bereits 1925 von GM übernommen, Opel erst 1929 (80 %) bzw. 1931 (den Rest). Meiner Meinung nach ist aber die erste gemeinsame Entwicklung der bereits angeführte Kadett C. Vauxhall 10 (1937), E-Type (1951) und Viva (1963?) wurden von Vauxhall eigenständig entwickelt, ebenso wie die Opel-Modelle der damaligen Zeit.
Jetzt blieb die Entscheidung, nur die bestehenden
Fertigungseinrichtungen von Vauxhall (z.B. Ellesmereport o. so
ähnliche) zu betreiben und dort Opel herzustellen oder einen
Wettbewerber komplett platt zu machen (die Werke zu schließen
und Opel zu verkaufen) oder das Ansehen der Marke zu nutzen
und Opel-Fzgs als Vauxhall zu verkaufen.
Globalisierung war in den 30er bis 60er-Jahren noch nicht wirklich ein Thema. Die einzelnen Marken des GM-Konzerns operierten weitestgehend selbstständig. Analogon dazu: Auch die Plattformstrategie von VW wurde erst von Ferdinand Piech in den 90ern eingeführt…
Man hat sich (IMHO vernünftigerweise) für das letztere
entschieden.
D.h. Opel stellt überall in Europa auch Vauxhall her (also
auch in Rüsselsheim)
Die Briten haben zum Teil eigene Bauformen, die in Deutschland
nahezu nicht verkaufbar sind (Vectra gab es nahezu nur in GB
als Fließheck, also als Zwischenstufe zwischen Limousine und
Caravan)
Das ist richtig, allerdings nicht schon seit 1929, sondern eben erst seit Beginn der 70er.
Nebenbei: GM hat vor Jahren versucht, z.B. in Südeuropa
Opelfahrzeuge unter GM-Marken zu verkaufen. Hat nicht
funktioniert, die selben Fahrzeuge waren nur unter dem
Opellogo verkäuflich. Soviel zum Wert von Marken…
Dazu weiß ich nichts genaueres, aber man muss ja schließlich nicht alles wissen
Ich hab es noch schlimmer erlebt:
Dort in Malta, gegenüber von unserem Hotel war ein englischer Pub, der Wirt hatte einen steinalten Opel Caravan. Der hatte einen Pleullagerschaden, das hat man ganz deutlich gehört. Nach paar Tagen wurde das Auto abgeschleppt. Zurück blieb ein riesiger Ölfleck, der mit dem Strassendreck gebunden in die nächste Ecke gekehrt wurde.
Aber… , einige Tage später war der Opel wieder da. So wie es klang nun als 3-Zylinder-Motor. Warscheinlich wurde da das Pleul ausgebaut und das Loch im Motorengehäuse irgendwie zugekleistert.
Ist schon krass, aber solange das Auto noch irgendwie fährt wird es gefahren.
Andere Länder, andere Sitten…
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Hallo an alle,
ihr müsst mal hier in Australien sehen,was da für Autos rumfahren. Zum Beispiel gibt es hier immernoch ganz neu den „Holden Commodore“ den es hier wohl schon seit circa 40 Jahren gubt,natürlich immer wieder weiter designed. Und vor 30 Jahren war der besagte Holden Commodore bei uns in Deutschland als Opel Rekord bekannt,den mein Vater hatte. Ausserdem fahren hier immernoch die Ford Escort aus den siebzigern rum und von Lochfrass keine Spur da wir weder direkt am Meer wohnen noch immerfallenden Regen haben.
Im übrigen fahre ich (als deutscher) „natürlich“ einen alten 74er Vw-Bus(Typ 2b).Und davon fahren allein in unserer 45000 Einwohner zählenden Stadt so etwa noch 20-30 von denen herum. Und soagr mit den „Brezel-Fenster“ gibt es noch einige und das sind keine „Eyecatcher“ da das fast normal ist.
Bemerkenswert finde ich auch das diese alten Holden Commodore mit 3,5l und mit 5,7 l V8 Motoren schon damals erhältlich waren,die nun bei der Jugend sehr beliebt ist,weil man sich damit soooo schön „umbringen“ kann.
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