ich interessiere mich für einen Opel Meriva (Diesel, 100PS, Rußpartikelfilter).
Bei einer Probefahrt mit diesem Modell zeigte der Bordcomputer zu meinem Erstaunen einen Verbrauch von ca. 8,5 bis 11 l/100km an. Das ist deutlich höher als normalerweise genannt wird.
Die 11 l zeigte er auf der Autobahn am Berg – allerdings war da dichter Verkehr und ich fuhr unter 100 km/h (und die nicht im dritten Gang oder so
Und ich halte mich übrigens für einen sparsamen Fahrer (lasse den Wagen vor Ampeln ausrollen, fahre nicht mit Bleifuß usw.)
Woher kann dieser Spritverbrauch also kommen? Ist der Motor evtl. defekt?
Bei einer Probefahrt mit diesem Modell zeigte der Bordcomputer
zu meinem Erstaunen einen Verbrauch von ca. 8,5 bis 11 l/100km
an. Das ist deutlich höher als normalerweise genannt wird.
Die 11 l zeigte er auf der Autobahn am Berg
Gehe ich recht in der Annahme, dass du dich auf Momentanwerte der Anzeige beziehst?
Die sind logischerweise oft höher als der Durchschnittsverbrauch. Bei jedem Beschleunigungsvorgang wird ein Weilchen lang locker ein Verbrauchswert des doppelten bis vierfachen Durchschnittsverbrauchs erzeugt. Dafür sinkt er ja beim Ausrollen auf 0 ab!
Ich meine beide Werte. Der Durchschnittsverbrauch lag von Anfang an bei 8 komma irgendwas, und der aktuelle Wert veränderte sich halt, je nachdem, wie ich fuhr, aber er lag (zumindest wenn das Auto nicht stand) immer über 8 Litern bis hin zu 11 Litern am Berg.
Und im normalen Stadtverkehr oder bei dichtem Verkehr auf der Autobahn sollte der Wagen doch auch beim aktuellen Wert nicht 8 Liter anzeigen, wenn der Hersteller von viel niedrigeren Werten spricht…
Nein, ich habe keinen Meriva. Ich bringe aber solchen Bordcomputer-Werten immer ein gesundes Misstrauen entgegen.
Um den Fall zu klären, ist es immer noch am zielführendsten, den tatsächlichen Verbrauch direkt anhand des verbrauchten Diesels zwischen zweimal Volltanken, geteilt durch die dabei zurückgelegte Strecke mal 100 km zu ermitteln.
Ich fahre auch keinen Meriva
allerdings hat mein Auto auch einen Bordcomputer
der zeigt beim Beschleunigen in kleinen Gängen auch schon mal Werte bis 35 Liter an , oder bei Bergfahrt auf der Autobahn bis 20 Liter an aber im Durchschnitt braucht der 9,1 Liter .
also nicht verrückt machen lassen…
Nebenbei , den Herstellerwert erreicht so gut wie kein Auto im täglichen gebrauch
plus 10 - 20 Prozent sollte man einfach kalkulieren
Nebenbei , den Herstellerwert erreicht so gut wie kein Auto im
täglichen gebrauch
plus 10 - 20 Prozent sollte man einfach kalkulieren
Kann man hinnehmen, muss man aber nicht.
Es gibt da ein Gerichtsurteil, was sich auf Neuwagen bezieht,
was besagt, dass man ab 10% oder so Mehrverbrauch (weiss es nicht genau, müsste man im Ernstfall nachforschen)
das Auto deshalb zurückgeben kann.
ich hatte mal einen Meriva*, den Vorgänger des Neuen mit den komischen Türen. 1,7 CDTi, 100 PS.
Auf 93.000 km (danach war die Einspritzung des veralteten Isuzu-Motors Fratze) habe ich min. 5,4 und max. 6,8 Liter verbraucht, Schnitt über alle Daten: 6,04 Liter.
Da war von winterlicher Kurzstrecke über Autobahnbummelei mit 120 und Alpenpaßflitzen alles dabei.
In der ganzen Zeit hat der BC gelogen wie gedruckt, trotz zweier Einstellversuche durch die Werkstatt hat er stets 20-25 % zuwenig angezeigt. Die Restreichweite schurrte am Ende jeder Tankfüllung binnen 30 km von 200 auf 0 herunter…
Soweit ein kurzer Ausschnitt der Mängelliste …
Gruß
RF
* mit dem ich den gravierenden Fehler überhaupt einen Opel zu kaufen das dritte und todsicher allerletzte Mal gemacht habe