OPEL Motor-Elektronik ./. 'Einfahren'

Moinstens allerseits!

Das Opelchen ist von Haus aus mit über hundert Pferdchen gesegnet, verhält sich aber im unteren Drehzahlbereich wie eine lahme Ente.
Beim Anfahren im ersten Gang,
beim Abbiegen oder Wiederbeschleunigen nach RvL-Kreuzungen im zweiten Gang, oder auch
beim versuchten Überholen im dritten Gang,
immer das gleiche: es läßt die Flügel hängen.
Bis zu einer gewissen Drehzahl!
Dann wachen schlagartig alle Huftiere gleichzeitig auf und man muß schnell reagieren und den Gasfuß lupfen, um dem Vordermann nicht auf die Schulter zu tippen.

Das Fahrzeug (Bj. 2004) ist ja nun kein Vergaser mehr, also sage ich mir, man sollte mal das Kennfeld auslesen und schauen, was das Steuergerät da macht. Das müßte sich doch rausfinden lassen.

Nein, ich habe auch keinen Diagnose-Computer in der Garage, aber der ansässige OPEL-Händler und dort fragte ich an.

Ich erhielt Auskünfte, die ich nicht recht glauben kann:
· Es sei nichts mehr einstellbar – das Steuergerät stellt sich selber ein.
· Es kann auch keine ( z.B. Sensor-) Fehler geben, sonst hätte das Steuergerät es schon gemeldet.
· Daten Auslesen geht heutzutage bei den modernen Fahrzeugen nicht mehr.
· Das Fahrzeug sei wohl schlecht eingefahren …
· Bei 10 Tkm in drei Jahren hätte es sich kaputt gestanden.

Ich kenne das Thema Einfahren, aber ist es nicht eher so, daß durch die elektronische Motorsteuerung sich die Fahrweise der ersten Tkm eines Motoren-Lebens eher heutzutage WENIGER auswirkt, als es früher der Fall war, als man noch mechanisch gesteuerte Vergaser-Mortoren hatte?
Ist es nicht auch so, daß das „Kaputtstehen“ – das ich mal eher mit dem „Sauerfahren“ zu untertourig eingefahrener Maschinen interpretiere – von früher eher hochgezüchtete sportliche Motoren betraf, wie Alfa Romeo, z.B.? Sind nicht heute Motoren nahezu resistent gegen sog. „Hausfrauen und Rentner“, zumindest in der Klasse der Massen-Pkws, wie OPEL und VW?

Ist von den fünf Aussagen des „Fachmannes“ oben irgendwas ernst zu nehmen, wie muß ich das dann verstehen?

Wie bekomme ich das Fahrzeug wieder flott? Nur indem ich die OPEL-Werkstatt wechsle? *g*

Ich bitte um möglichst plausible Erklärungen nicht nur „ja“ oder „nein“.
Was könnt Ihr mir raten?

Gebremste Grüße,
Kristian

Hi!

Ich erhielt Auskünfte, die ich nicht recht glauben kann:
· Es sei nichts mehr einstellbar – das Steuergerät stellt sich
selber ein.

Ist wohl so. Man kann einen sog. Tuningchip einsetzen, auf dem ein verändertes Kennfeld abgespeichert ist.

· Es kann auch keine ( z.B. Sensor-) Fehler geben, sonst hätte
das Steuergerät es schon gemeldet.

Heute werden in der Tat fast alle möglichen Fehler im Fehlerspeicher abgelegt.

· Daten Auslesen geht heutzutage bei den modernen Fahrzeugen
nicht mehr.

Stimmt nicht, man kann eigentlich alles auslesen. Nur die Interpretation ist dann die Kunst…

· Das Fahrzeug sei wohl schlecht eingefahren …

Gut möglich.

· Bei 10 Tkm in drei Jahren hätte es sich kaputt gestanden.

So schnell steht sich ein Auto nicht kaputt.
Auch die EInfahrphase ist heute nicht mehr so wichtig wie vor 20 Jahren.

Wie bekomme ich das Fahrzeug wieder flott? Nur indem ich die
OPEL-Werkstatt wechsle? *g*

Ich bitte um möglichst plausible Erklärungen nicht nur „ja“
oder „nein“.
Was könnt Ihr mir raten?

Ich würde Dir einen Ölwechsel empfehlen und dann mit dem Auto eine längere Strecke, also ruhig mal 200-300 Km, zügig auf der Autobahn zu fahren.

Autos, die rein im städtischen Kurzstreckenverkehr bewegt werden, erreichen nie die Betriebstemperatur und setzen sich an verschiedenen Stellen mit Ruß, Ölablagerungen u.s.w. zu.
Das muss man dann eben ab und an „herausbrennen“.
Bei meinem Ex-Diesel hat man diesen Effekt sehr deutlich gemerkt. Ab und an 50 Km Autobahn und der Wagen lief insgesamt deutlich besser.

Zudem sollte man, auch bei einer so geringen Kilometerleistung, einmal im Jahr einen Ölwechsel durchführen. Ich wechsle auch jedes Jahr die Bremsflüssigkeit, was allerding mit der Beschleunigung des Autos nichts zu tun hat (solange die Bremsen nicht festgegangen sind und dauerhaft blockieren…).

Grüße,

Mathias

Hallo,

Ich erhielt Auskünfte, die ich nicht recht glauben kann:
· Es sei nichts mehr einstellbar – das Steuergerät stellt sich
selber ein.
· Es kann auch keine ( z.B. Sensor-) Fehler geben, sonst hätte
das Steuergerät es schon gemeldet.
· Daten Auslesen geht heutzutage bei den modernen Fahrzeugen
nicht mehr.
· Das Fahrzeug sei wohl schlecht eingefahren …
· Bei 10 Tkm in drei Jahren hätte es sich kaputt gestanden.

Also: Einstellen konnte man früher die Leerlaufdrehzahl und das Abgas, das geht in der Tat heutzutage nicht mehr. Kann mir aber nicht vorstellen, dass das was mit dem Fehler zu tun hat.
„Daten“ auslesen, z.B. Zündung oder Einspritzung, geht heute zwar noch, allerdings braucht man die entsprechenden Diagnosegeräte. Mag sein, dass Deine Werkstatt die nicht hat.
Das Auto soll schlecht eingefahren sein, hat aber bei hohen Drehzahlen richtig Leistung? Wie passt das denn zusammen?

Mein erster Gedanke war: Drehzahlabhängige Zündverstellung funktioniert nicht (falls vorhanden). Sollte aber einen Fehlercode geben, wenn das entsprechende Teil defekt ist.

Solch „übliche“ Fehler wie defekte Zündkerzen, -kabel, Einspritzdüsen, verstopfter Luftfilter oder gerissene Verteilerkappe halte ich eher für unwahrscheinlich, sollten aber auch mal kontrolliert werden - falls nicht schon geschehen.

Noch eine dumme Idee: Zahnriemen ist übergesprungen. Hatte ich mal andersherum: bis ca. 4000 Umdrehungen lief der Motor einwandfrei, oberhalb aber keine Leistung. Wobei ich mir auch das bei so wenigen KM nicht wirklich vorstellen kann.

Was interessant wäre: Ist der Fehler schlagartig gekommen, oder ist das Auto im Verlauf der Zeit immer langsamer geworden?

Wie bekomme ich das Fahrzeug wieder flott? Nur indem ich die
OPEL-Werkstatt wechsle? *g*

Was bleibt Dir übrig, wenn Deine Werkstatt keinen Fehler findet?
Wenn nichts anderes hilft würde ich auf jeden Fall mal zu einer anderen Opel-Werkstatt fahren. Ich fürchte, dass ohne entsprechende Diagnosegeräte der Fehler nicht zu finden ist.

Viel Erfolg
Guido

Moin Guido!

Also: Einstellen konnte man früher die Leerlaufdrehzahl und
das Abgas, das geht in der Tat heutzutage nicht mehr. Kann mir
aber nicht vorstellen, dass das was mit dem Fehler zu tun hat.

Vielleicht aber andere Parameter, wie Drehzahl- bzw. Schlupf- (bei Vergaser per Unterdruck gesteuert) abhängiger Zündzeitpunkt.
Möglicherweise gibt es ein elektronisches Gaspedal …

„Daten“ auslesen, z.B. Zündung oder Einspritzung, geht heute
zwar noch, allerdings braucht man die entsprechenden
Diagnosegeräte. Mag sein, dass Deine Werkstatt die nicht hat.

Doch hat sie, ist ein vollausgestatteter OPEL-Händler- und Werkstattbetrieb.

Das Auto soll schlecht eingefahren sein, hat aber bei hohen
Drehzahlen richtig Leistung? Wie passt das denn zusammen?

Es gibt irgendwo einen Schwellwert (ich nehme mal an bei der Drehzahl), danach geht die Post ab, davor ist nichts los.

Mein erster Gedanke war: Drehzahlabhängige Zündverstellung
funktioniert nicht (falls vorhanden). Sollte aber einen
Fehlercode geben, wenn das entsprechende Teil defekt ist.

Würde ich auch annehmen. Es werden bislang keine Fehler gemeldet.

Solch „übliche“ Fehler wie defekte Zündkerzen, -kabel,
Einspritzdüsen, verstopfter Luftfilter oder gerissene
Verteilerkappe halte ich eher für unwahrscheinlich, sollten
aber auch mal kontrolliert werden - falls nicht schon
geschehen.

Das Fz. ist penibel scheckheftgepflegt und eben „durchgesehen“ worden.

Noch eine dumme Idee: Zahnriemen ist übergesprungen. Hatte ich
mal andersherum: bis ca. 4000 Umdrehungen lief der Motor
einwandfrei, oberhalb aber keine Leistung. Wobei ich mir auch
das bei so wenigen KM nicht wirklich vorstellen kann.

Also ich kenne Zahnriemenübersprünge bereits bei einem Zahn als nicht mehr normal lauffähig. Entweder springt er gar nicht an, oder er krakeelt wie ein Panzer, produziert schlimmes Abgas, bringt aber gar keine Leistung.
Das schließe ich hier mal aus.
Außerdem GLAUBE ich, daß OPEL Steuerketten verwendet.

Was interessant wäre: Ist der Fehler schlagartig gekommen,
oder ist das Auto im Verlauf der Zeit immer langsamer
geworden?

Ich würde sagen schleichend. Der Vor- und Erstbesitzer hat es bis zum Verkauf (glaubhaft) gar nicht bemerkt – der Käufer sofort. Der Vorbesitzer hat auch BEIM FAHREN in den ersten Gang zurück geschaltet und so Scherze …

Das Fz. war in seinem ganzen Leben zweimal auf der Autobahn …

Wenn nichts anderes hilft würde ich auf jeden Fall mal zu
einer anderen Opel-Werkstatt fahren. Ich fürchte, dass ohne
entsprechende Diagnosegeräte der Fehler nicht zu finden ist.

Es liegt mehr am Engagement der Werkstatt (in dem Fall schon der Kundendienst-Annahme).
Wenn es etwas zu verdienen gäbe, hätte man bestimmt schon behauptet, das Steuergerät sei kaputt und müsse für 500 Euronen gewechselt werden.
Da dies aber die Reklamation der Durchsicht ist, wird lediglich ein kostenloses Software-Update angeboten, ansonsten auf’s Einfahren verwiesen.

Um der herausgestreckten Zunge argumentativ zu begegnen, brauche ich eben faktische Hinweise, statt meiner Vermutungen.

Viel Erfolg

Danke, ich hoffe hier auf weitere Zu- und Gegenstimmungen …

Kristian

Moin Mathias,

Ich erhielt Auskünfte, die ich nicht recht glauben kann:
· Es sei nichts mehr einstellbar – das Steuergerät stellt sich
selber ein.

Ist wohl so. Man kann einen sog. Tuningchip einsetzen, auf dem
ein verändertes Kennfeld abgespeichert ist.

Aber im Steuergerät läuft doch eine Software, die die Parameter verwaltet. Die müßte sich doch auch soft verändern, also konfigurieren, notfalls umprogrammieren lassen, oder?

· Es kann auch keine ( z.B. Sensor-) Fehler geben, sonst hätte
das Steuergerät es schon gemeldet.

Heute werden in der Tat fast alle möglichen Fehler im
Fehlerspeicher abgelegt.

Aber teilweise diskret. Was dem Fahrer auf dem Display gemeldet wird, ist ja nur ein Ausschnitt relevanter Fehlermeldungen. Den kompletten Fehlerspeicher kann man nur mit dem Diagnosegerät auslesen.
Das setzt aber voraus, daß die Werkstatt bereit ist, das zu tun (hier geht es um eine Reklamation).

· Daten Auslesen geht heutzutage bei den modernen Fahrzeugen
nicht mehr.

Stimmt nicht, man kann eigentlich alles auslesen. Nur die
Interpretation ist dann die Kunst…

Okay. Nur die Aussage so quasi wie „da können wir nichts machen“ halte ich doch für unredlich.

· Das Fahrzeug sei wohl schlecht eingefahren …

Gut möglich.

Das ist ganz sicher so, nur wie weit wirkt sich das heutzutage noch aus?

· Bei 10 Tkm in drei Jahren hätte es sich kaputt gestanden.

So schnell steht sich ein Auto nicht kaputt.
Auch die EInfahrphase ist heute nicht mehr so wichtig wie vor
20 Jahren.

Das ist auch meine Meinung. Findet sich da noch mehr Unterstützung zu?

Ich würde Dir einen Ölwechsel empfehlen und dann mit dem Auto
eine längere Strecke, also ruhig mal 200-300 Km, zügig auf der
Autobahn zu fahren.

Autos, die rein im städtischen Kurzstreckenverkehr bewegt
werden, erreichen nie die Betriebstemperatur und setzen sich
an verschiedenen Stellen mit Ruß, Ölablagerungen u.s.w. zu.
Das muss man dann eben ab und an „herausbrennen“.

Trotzdem, ja?
Ich dachte aus der Erfahrung früherer Zeiten auch daran, hielt es aber heute für weniger effektiv.

Zudem sollte man, auch bei einer so geringen
Kilometerleistung, einmal im Jahr einen Ölwechsel durchführen.

Das Fz. ist penibel scheckheftgepflegt.

Gruß und Dank,

Kristian

Hallo!

Ich erhielt Auskünfte, die ich nicht recht glauben kann:
· Es sei nichts mehr einstellbar – das Steuergerät stellt sich
selber ein.

Ist wohl so. Man kann einen sog. Tuningchip einsetzen, auf dem
ein verändertes Kennfeld abgespeichert ist.

Aber im Steuergerät läuft doch eine Software, die die
Parameter verwaltet. Die müßte sich doch auch soft verändern,
also konfigurieren, notfalls umprogrammieren lassen, oder?

Klar. Das ist dann das sog. „Chiptuning“.
Bei Saug-Benzinern, also ohne Turbo, macht das jedoch normalerweise keinen Sinn.
Die Software des Herstellers ist eigentlich o.k. für die meisten Nutzungsbedingungen.

· Es kann auch keine ( z.B. Sensor-) Fehler geben, sonst hätte
das Steuergerät es schon gemeldet.

Heute werden in der Tat fast alle möglichen Fehler im
Fehlerspeicher abgelegt.

Aber teilweise diskret. Was dem Fahrer auf dem Display
gemeldet wird, ist ja nur ein Ausschnitt relevanter
Fehlermeldungen.

Klar. Du musst den Fehlerspeicher in der Werkstatt auslesen lassen.

Den kompletten Fehlerspeicher kann man nur
mit dem Diagnosegerät auslesen.
Das setzt aber voraus, daß die Werkstatt bereit ist, das zu
tun (hier geht es um eine Reklamation).

…dann lasse es für einen 5er für die Kaffeekasse bei einem anderen Händler machen.

· Daten Auslesen geht heutzutage bei den modernen Fahrzeugen
nicht mehr.

Stimmt nicht, man kann eigentlich alles auslesen. Nur die
Interpretation ist dann die Kunst…

Okay. Nur die Aussage so quasi wie „da können wir nichts
machen“ halte ich doch für unredlich.

Das stimmt schon. Er kann den Speicher auslesen und Updates aufspielen. Neu programmieren kann er normalerweise nicht.

· Das Fahrzeug sei wohl schlecht eingefahren …

Gut möglich.

Das ist ganz sicher so, nur wie weit wirkt sich das heutzutage
noch aus?

Normalerweise nicht allzu stark.

· Bei 10 Tkm in drei Jahren hätte es sich kaputt gestanden.

So schnell steht sich ein Auto nicht kaputt.
Auch die EInfahrphase ist heute nicht mehr so wichtig wie vor
20 Jahren.

Das ist auch meine Meinung. Findet sich da noch mehr
Unterstützung zu?

Das ist alles relativ. Man müsste den Wagen schon einmal fahren, auch im Vergleich zu einem anderen, gleich ausgerüsteten Wagen, um zu sehen, wie stark die Abweichung zum Soll ist.

Ich würde Dir einen Ölwechsel empfehlen und dann mit dem Auto
eine längere Strecke, also ruhig mal 200-300 Km, zügig auf der
Autobahn zu fahren.

Autos, die rein im städtischen Kurzstreckenverkehr bewegt
werden, erreichen nie die Betriebstemperatur und setzen sich
an verschiedenen Stellen mit Ruß, Ölablagerungen u.s.w. zu.
Das muss man dann eben ab und an „herausbrennen“.

Trotzdem, ja?
Ich dachte aus der Erfahrung früherer Zeiten auch daran, hielt
es aber heute für weniger effektiv.

Das liegt am Prinzip Verbrennungsmotor.

Zudem sollte man, auch bei einer so geringen
Kilometerleistung, einmal im Jahr einen Ölwechsel durchführen.

Das Fz. ist penibel scheckheftgepflegt.

Gut.

Dann ab auf den Highway…

Grüße,

Mathias

Welcher Motor?
Hi!

Ich fahre den Astra mit 1,7 CDTI Motor und 100 PS. Deine Beobachtungen kann ich nachvollziehen. Aber bevor ich hier aushole, welchen Motor hast du verbaut?

Gruß

Marcus

Hallo noch mal,

Doch hat sie, ist ein vollausgestatteter OPEL-Händler- und
Werkstattbetrieb.

Wenn die Werkstatt die Geräte hat, warum werden die dann nicht eingesetzt?
So kann man z.B. am besten sehen, ob in den unteren Drehzahlbereichen Zündung, Zündverstellung oder Kraftstoffeinspritzung nicht OK sind.

Das Auto soll schlecht eingefahren sein, hat aber bei hohen
Drehzahlen richtig Leistung? Wie passt das denn zusammen?

Es gibt irgendwo einen Schwellwert (ich nehme mal an bei der
Drehzahl), danach geht die Post ab, davor ist nichts los.

Eben! und deswegen passt das in meinen Augen nicht zusammen. Auch wenn der Motor innen durch ewige Kurzstrecke „verpekt“ wäre, hätte er bei hohen Drehzahlen nicht die Leistung.

Das Fz. war in seinem ganzen Leben zweimal auf der Autobahn

Alle guten Dinge sind Drei! :wink:
Wobei ich den vorher lieber noch mal an die angesprochenen Geräte hängen würde.

Beste Grüße
Guido

Moin Marcus!

Es ist ein Z16XE
DOHC
1598 cm³
74 KW(100 PS)/6000 U/min
150 nm/3600 U/min

Bin auf Deine Ausführungen gespannt!

Gruß,

Kristian

Moin Guido

Wenn die Werkstatt die Geräte hat, warum werden die dann nicht
eingesetzt?

Weil das deren Geld kostet (Reklamation).
Daher wird es auf das Einfahren geschoben.

So kann man z.B. am besten sehen, ob in den unteren
Drehzahlbereichen Zündung, Zündverstellung oder
Kraftstoffeinspritzung nicht OK sind.

Eben!

Das Auto soll schlecht eingefahren sein, hat aber bei hohen
Drehzahlen richtig Leistung? Wie passt das denn zusammen?

Es gibt irgendwo einen Schwellwert (ich nehme mal an bei der
Drehzahl), danach geht die Post ab, davor ist nichts los.

Aktuelle Schätzung, bei 2500 U/min.

Eben! und deswegen passt das in meinen Augen nicht zusammen.
Auch wenn der Motor innen durch ewige Kurzstrecke „verpekt“
wäre, hätte er bei hohen Drehzahlen nicht die Leistung.

Tja. Ich muß nur schlagkräftig argumentieren können.

Eine Autobahnfahrt zu arrangieren, ist derzeit schwierig.
Insbesondere, wenn es nicht wahrscheinlich ist, daß es damit zu beheben wäre.
Ich bin bislang überzeugt, daß etwas defekt oder falsch eingestellt ist.

Gruß,

Kristian

Hallo Kristian,

ich denke, dann wirst Du nicht drum herum kommen, die Werkstatt zu beauftragen, die Geräte einzusetzen, um den Fehler zu finden. Auch wenn es Dich dann natürlich was kostet.

Viel Erfolg
Guido

Moin Guido,

ich denke, dann wirst Du nicht drum herum kommen, die
Werkstatt zu beauftragen, die Geräte einzusetzen, um den
Fehler zu finden. Auch wenn es Dich dann natürlich was kostet.

Ja klar, das schockt mich erst mal noch nicht so.
Ich hatte nur das Gefühl, da erzählt mir einer was vom Pferd, um mich abzuwimmeln, und wollte hier referenziert haben, ob nicht womöglich ich falsch liege.

Vielen Dank und Gruß,

Kristian

Hallo Kristian,

Es ist ein Z16XE
DOHC
1598 cm³
74 KW(100 PS)/6000 U/min
150 nm/3600 U/min

tja, ich hatte jetzt vermutet, du hast den 1.7er Diesel. Der fährt sich nämlich genau so wie du beschrieben hast. Dass der 1.6er Benziner besonders lahm sein soll, habe ich noch nicht gehört. Ist denn der Verbrauch in Ordnung? Schau doch ggf. auch mal bei www.motor-talk.de/opel. Da gibt’s sicherlich mehr Opelfahrer als hier.

Übrigens… war vielleicht dein letztes Auto deutlich stärker motorisiert? Von den Opel-Werkstätten brauchst du dir keine Hilfe erwarten, meine jedenfalls hat von dem Auto keine Ahnung.

Ratlose Grüße

Marcus