Open Water2 (Film auf RTL)

Hallo,

da die meisten den Film wohl nicht gesehen haben hier mal eine kleine Info:

6 junge Leute fahren mit einer Jacht raus aufn Meer. Durch Lachlässgkeit sind alle im Wasser ohne das jemand die Leiter vorher runtergelassen hat.

Sie versuchen den Rand der Jacht durch springen zu erreichen aber im Wasser fehlt natürlich der entsprechende Wiederstand um sich abzustoßen.

Ich hatte gleich zu Beginn des Films eine Idee und Frage mich nun ob es geklappt hätte:

Also: Die Person mit der Schwimmweste (für mehr Auftrieb) (eine der Personen trug eine Schwimmweste) legt sich im Wasser auf den Rücken direkt an eine der beiden langen Seiten (hier ging es senkrecht hoch)
Von den restlichen 5 Personen schwimmen 4 zu der Liegenden Person und stützen sie von durch untergreifen mit den Unterarmen ab.
Die letzte Person klettert auf den Liegenden, geht in die Hocke und springt dann mit aller Kraft und nach oben gestreckten Armen nach oben um sich am Rand bzw. den senkrechten Geländerstangen festzuklammern und nach oben zu ziehen (Die 6 Personen waren alle jung und sportlich gebaut)

Könnte das Funktionieren? Der Abstand zwischen Wasseroberfläche und Rand der Jacht dürfte ca 2m betragen haben.

Wenn ich drüber nachdenke waren es wohl eher 2,5m bis zum Rand.

Naja, durch den Auftrieb des Untermanns kann die Person höher springen als ohne Stütze im Wasser.

Der Rest ist Spekulation:

  • kann die Person auf dem „Gerüst“ stehen (ohne, dass es untergeht…)?
  • kann die Person dann ~40cm hoch springen?

Auf ins Schwimmbad zum Selbstversuch!
Oder schick dir Frage an Galileo oder andere pseudowissenschaftliche Formate zum „fake-check“ :smile:

Hallo

Das von Dir geschilderte Verfahren wäre die einzige Chance, wenn gleich ich die Chance für gering halte. Totaler Hirndefekt.
Aber selbst wenn die Kante ergriffen ist, versuch Du mal eine senkrechte Wand auf diese Weise hochzukommen, das schafft man nur, wenn man das irgendwie vorher trainiert, evtl. seitlich hochschwingen.

MfG
Matthias

stimmt, der Springer sollte sich noch seiner Klamotten entledigen, um sich leichter hochziehen zu können -.-°

1,5m
Hi,

Wenn ich drüber nachdenke waren es wohl eher 2,5m bis zum
Rand.

wenn ich die Bilder sehe waren das wohl eher 1 ,5m bis zum Rand :wink:

http://img224.imageshack.us/img224/7531/adrift01ms4.jpg
http://www.filmportal.de/public/pics/IEPics/07/050A9…
http://www.filmportal.de/public/pics/IEPics/cf/80913…

Man sieht: die Höhe beträgt ca. das doppelte von der Hand des ausgestreckten Arms bis zu seiner Schulter/Brust. Das ist bei mir ca.75cm .

Ich denke, dass deine Idee technisch machbar wäre. Der Auftrieb der sechs anderen muss ihn ja auch gar nicht dauerhaft tragen, da der eine ja springt. Die Massenträgheit wäre auf seiner Seite ebenso der hohe Strömungswiderstand des Wasser bei einer plötzlichen Geschwindigkeitsänderung.

Es ist eben ein Thriller und dabei gehts nicht um die technische Machbarkeit sondern darum, dass alles auswegslos ist was auch immer getan wird.

In erster Linie wird das Problem der Leute sein, dass die Kräfte schnell schwinden und sie vor lauter Panik nicht in der Lage sind gemeinsam strukturiert zu denken und zu handeln.

VG,
J~

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Hallo,

da die meisten den Film wohl nicht gesehen haben hier mal eine
kleine Info:

6 junge Leute fahren mit einer Jacht raus aufn Meer. Durch
Lachlässgkeit sind alle im Wasser ohne das jemand die Leiter
vorher runtergelassen hat.

Sie versuchen den Rand der Jacht durch springen zu erreichen
aber im Wasser fehlt natürlich der entsprechende Wiederstand
um sich abzustoßen.

Ich hatte gleich zu Beginn des Films eine Idee und Frage mich
nun ob es geklappt hätte:

Also: Die Person mit der Schwimmweste (für mehr Auftrieb)
(eine der Personen trug eine Schwimmweste) legt sich im Wasser
auf den Rücken direkt an eine der beiden langen Seiten (hier
ging es senkrecht hoch)
Von den restlichen 5 Personen schwimmen 4 zu der Liegenden
Person und stützen sie von durch untergreifen mit den
Unterarmen ab.
Die letzte Person klettert auf den Liegenden, geht in die
Hocke und springt dann mit aller Kraft und nach oben
gestreckten Armen nach oben um sich am Rand bzw. den
senkrechten Geländerstangen festzuklammern und nach oben zu
ziehen (Die 6 Personen waren alle jung und sportlich gebaut)

Könnte das Funktionieren?

Hallo Kaldo,

das habe ich mich auch gefragt, dazu kommt, dass sie anfangs auch noch ein Schwimmtier für mehr Auftrieb hatten. Ich habe mich dann auch gefragt, ob man hätte nicht mehr mit dem heruntergerissenen Fahnenfetzen machen können: in Streifen zerreissen und zu einem „Seil“ verknoten. In Zorromanier um die Gitterstäbe der Reling geworfen hätte sie vielleicht auch eine Aufstieghilfe sein können. Gut, sie konnten das freie Ende nicht befestigen durch Verknoten, aber durch mehrer Versuche probieren, dass sich das freie Ende vedrillt oder sich eine Schlinge ergibt, dadurch dass das freie Ende zurück zu den Schwimmern kommt.

Wolfgang D.

weitere Ergänzung: Feldforschung :wink:
Hi,

Es ist eben ein Thriller und dabei gehts nicht um die
technische Machbarkeit sondern darum, dass alles auswegslos
ist was auch immer getan wird.

gestern im Bootshafen habe ich etwas Feldforschung betrieben und mir sicher einige zig-Segelboote angesehen. Bei fast allen dürfte es kein Problem sein wieder ins Boot zu kommen weil am Heck auch die eingeklappte Badeleiter leicht erreichbar wäre und/oder dort die Bordwand nur wenige Dezimeter über dem Wasserspiegel war.

Selbst wenn man das außer acht lassen würde: größere Boote hatten zwischen Wasser und Deck sehr oft „Dinge“ an denen man sich notfalls hochziehen könnte: Seile, Anker oder auch Stoßleisten, Bullaugen oder kleine Auslassöffnungen in die man hätte sein Finger stecken könne = Griff für einen Zweiten.
Sowas wird für einen Film natürlich alles abgebaut und verspachtelt weil sonst der Kick des Aussichtslosen fehlt :wink:

HTH,
J~

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Im „Boote und Schiffe“-Teil dieses Forums gibt es aktuell noch einen Thread zu diesem Film (der hat es anscheinend mehreren Leuten angetan!), dort meinen zwei Seemänner, es handle sich um ein Unfall, der schon häufiger vorgekommen ist.

Gruß