Liebe Experten!
Ich lerne gerade für eine Prüfung der Allgemeinen Psychologie. Beim Thema Operante Konditionierung und Kontingenz bin ich auf eine Unstimmigkeit gestoßen. Es wäre sehr nett, wenn mir da jemand helfen könnte diese Problematik besser zu verstehen.
(Kontingenz bedeutet im Zusammenhang mit der klassischen Konditionierung: Die Wahrscheinlichkeit des unconditionierten Stumulus unter der Bedingung des zu conditionierenden Stimulus ist nicht gleich der Wahrscheinlichkeit des Unkonditionierten Stimulus unter der Bedingung nicht der konditionierte Stumulus.D.h. Kontingenz als notwendige Voraussetung, gelernt wird, wenn CS Vorhersagekraft für den UCS hat–> Beziehung nicht zufällig).
Frage 1:
Wie schauen diese Wahrscheinlichkeiten im Zusammenhang mit der operanten Konditionierung aus(Verstärkung und Reaktion)? Im Skript steht diese Wahrscheinlichkeiten seien analog zu denen der klassischen Konditionierung (siehe oben).
Frage 2: Bsp.: Exp. von Hammond(Phasen kontingenter und nicht kontingenter Verstärkung wechseln einander ab): in Phasen kontingenter Verstärkung werden nur 5 % aller Reaktionen verstärkt, d.h. es werden die meisten Reaktionen NICHT verstärkt. Wieso wird die Auftretenshäufigkeit der Reaktionen erhäht bzw. wäre dieser Fall nicht eigentlich eine konditionierte Hemmung?