Operante Konditionierung und Kontingenz

Liebe Experten!
Ich lerne gerade für eine Prüfung der Allgemeinen Psychologie. Beim Thema Operante Konditionierung und Kontingenz bin ich auf eine Unstimmigkeit gestoßen. Es wäre sehr nett, wenn mir da jemand helfen könnte diese Problematik besser zu verstehen.
(Kontingenz bedeutet im Zusammenhang mit der klassischen Konditionierung: Die Wahrscheinlichkeit des unconditionierten Stumulus unter der Bedingung des zu conditionierenden Stimulus ist nicht gleich der Wahrscheinlichkeit des Unkonditionierten Stimulus unter der Bedingung nicht der konditionierte Stumulus.D.h. Kontingenz als notwendige Voraussetung, gelernt wird, wenn CS Vorhersagekraft für den UCS hat–> Beziehung nicht zufällig).

Frage 1:
Wie schauen diese Wahrscheinlichkeiten im Zusammenhang mit der operanten Konditionierung aus(Verstärkung und Reaktion)? Im Skript steht diese Wahrscheinlichkeiten seien analog zu denen der klassischen Konditionierung (siehe oben).
Frage 2: Bsp.: Exp. von Hammond(Phasen kontingenter und nicht kontingenter Verstärkung wechseln einander ab): in Phasen kontingenter Verstärkung werden nur 5 % aller Reaktionen verstärkt, d.h. es werden die meisten Reaktionen NICHT verstärkt. Wieso wird die Auftretenshäufigkeit der Reaktionen erhäht bzw. wäre dieser Fall nicht eigentlich eine konditionierte Hemmung?

hi,

frage 1 ist mir zu schwer, ich raff nix!

antwort zu frage 2:
die nicht kontigente verstärkung, also die intermittierende, die unerwartet ohne zusammenhang mit verstärkern gegeben wird, ist besonders wirksam und löschungsresistent gegenüber der kontigenten verstärkung (borg-laufs 2002: lehrbuch der verhaltenstherapie bd1).

Hi,

die nicht kontigente verstärkung, also die intermittierende,
die unerwartet ohne zusammenhang mit verstärkern gegeben wird,

intermittierende Verstärkung ist eine Art von kontingenter Verstärkung. Sie wird nicht „ohne Zusammenhang“ gegeben und ist nicht gleich „nicht-kontingenter Verstärkung“.

Beispielsweise ist VI-60s ein Plan mit intermittierender Verstärkung, weil in variablen Zeitabständen, aber im Mittel alle 60 Sekunden eine Verstärkung erfolgt, wenn die operante Reaktion auftritt.

ist besonders wirksam und löschungsresistent gegenüber der
kontigenten verstärkung.

Was Du meinst, ist die höhere Löschungsresistenz der intermittierenden gegenüber der kontinuierlichen Verstärkung.

Grüße,

Oliver Walter