Hallo,
Hitler wollte ja 1942 unbedingt die Ölfelder des Kaukasus erobern um Deutschland die Fortführung des Krieges für eine längere Dauer zu ermöglichen. Bis auf einige nachhaltig zerstörte Ölfelder wurden keine relevanten Ölfördergebiete erobert.
Gab es eigentlich irgendwelche Planungen wie die dortigen Bodenschätze abtransportiert oder raffiniert werden sollten? Gab es dazu Planungen, Vorbereitungen etc?
Besten Dank im Voraus
Gruss
Rainer
Hallo !
Raffinerien gab es in Baku genug.
Abtransport, wie damals üblich, mit Kesselwagen der Reichsbahn.
mfgConrad
Hallo,
bei Grosny wurden auch Ölquellen erbeutet. Die waren aber etwas zerstört und ob die von den Deutschen wieder in Gang gesetzt wurden, ist mir nicht bekannt.
Die Russen hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Anlagen nachhaltig zerstört. Also so einfach wäre das nicht gewesen. Dazu wäre auch noch das Umnageln der Bahnlinien gekommen um überhaupt Reichsbahnkesselwagen benutzen zu können.
Gruss
Rainer
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Die Russen hätten mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit die Anlagen nachhaltig zerstört. Also so
einfach wäre das nicht gewesen.
Einfach war nichts, sicher. Aber es war möglich!
Dazu wäre auch noch das
Umnageln der Bahnlinien gekommen um überhaupt
Reichsbahnkesselwagen benutzen zu können.
Sicher, so wie man heute erstmal umnagelt, wenn man mit dem Zug nach Moskau fährt. Jeden Tag wird mehrmals umgenagelt.
mfgConrad
Die Russen hätten mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit die Anlagen nachhaltig zerstört. Also so
einfach wäre das nicht gewesen.Einfach war nichts, sicher. Aber es war möglich!
Dazu wäre auch noch das
In Grosny haben die Russen die Anlagen dermassen gründlich zerstört, dass sie weit mehr als ein Jahr gebraucht haben, sie wieder in Gang zu setzten. Also nix, in paar Wochen wieder Öl zu zapfen. Stand im „Krieg der Generäle“ wenn ich mich richtig entsinne
LG
Mikesch
Wer hat was von „ein paar Wochen“ gesagt?
Hallo,
Sicher, so wie man heute erstmal umnagelt, wenn man mit dem
Zug nach Moskau fährt. Jeden Tag wird mehrmals umgenagelt.
Nee, heute setzt man auf der Strecke Spezialwagons ein, die umgespurt werden können. Die Loks werden an der Grenze getauscht.
Für Personenreisezüge gab es das auch damals schon, für Güterzüge stand sowas damals m. W. gar nicht zur Verfügung.
Tatsächlich war eine der ersten Maßnahmen in den eroberten Gebieten darum das „umnageln“ der Strecke, damit die Reichsbahn mit ihrem Fahrzeugpark die Truppen verdorgen konnte.
Gruß
Werner