Vor drei Jahren bekam ich nach dem Schwimmen eine Gehörgangsentzündung (otitis externa)im linken Ohr, die mehr als zwei Jahre mit diversen Ohrentropfen, Streifen, ständigen Säuberungen etc. behandelt wurde. Inzwischen ist die Entzündung weg, dafür aber der Gehörgang derartig vernarbt, dass ich nur noch etwa 10% Hörvermögen dort habe. Eine Hörgerät hilft nur sehr unvollkommen.
Frage: Kann man mir grundsätzlich eine Operation des Gehörgangs empfehlen, wenn sowohl das Trommelfell als auch das Mittel- und Innenohr in Ordnung ist? Wer hat schon mal Erfahrung mit einer solchen Operation gemacht und welche Klinik kann das besonders gut?
Hallo,
Du hast wohl Recht, Hörgerät sollte man nicht verwenden, wenn das Gehör an sich in Ordnung ist. Das kann man ja z.B. durch einige Tests bestätigen. Ist selten, dass man ausgeprägte narbige Veränderungen durch eine Externa bekommt, hattest wohl kein Glück.
Therapien gibt es vom Aufweiten bis zu kompletten operativen Verfahren viele Möglichkeiten… Darüber wird dir aber gerne ein operativer HNO Arzt oder eine HNO Klinik gerne Details nennen.
LG Anja
Hallo Georg,
Wenn dein Innenohr noch einwandfrei funktioniert (Hörtests liegen hoffentlich vor) und deine Hörminderung wirklich nur aufgrund der Vernarbung im Gehörgang eingeschränkt ist, kann man auf jeden Fall was gegen tun, wie z.B. eine sanierende Gehörgangserweiterung, ist ein Eingriff von ca. 1 Stunde und wird in vielen Fachkliniken für Hals-, Nasen- Ohrenheilkunde angeboten. Aus welcher Region kommst du? Ansonsten mal den niedergelassenen HNO Arzt fragen, der entweder selbst operiert oder Patienten zu Fachkliniken überweisen kann zur Operation.
Gruß
TT