Guten Tag,meine Lebensgefährtin,leidet seit März 2009
mitProblemen -Spinaalkanal.Unter Medikamententen ist das Leben Erträglich.Ist auf Dauer - mit 50Jahren -keine Zukun ft.War bei Spezialististen n Aachen sowie PAL -Klinik Köln.Keiner befürwortet eine OP. Ist z.Z in REHA Bad Nauheim .Dort bekam man die Auskunft:Wären Sie privat Patient ,lägen Sie schon lange auf den OP -Tisch ( Danke Deutschland -danke Klassen unterschied) Ich dachte es gibt in Deutschland keine Klassenunterschiede-!!)Fazit ,ist eine schiewierige Op, Welch er Spezialist hat den den Mut und dIe Verantwortung?? Überall ist Risiko dabei,aber ein Leben mit Medikanmenten ohne klare Auskunft ,ist auch kein Leben.Es gibt auch noch Menschen die möchten arbeiten !!! Ich Liebe meine Frau und möchte Sie ohne Roll
stuhl, ,ohne Schmerzen an meiner Seite haben
Hallo
Ich vermute, Spinalkanal ist der Kanal, wo die ganzen Nerven der Wirbelsäule durchgehen.
Nun, wenn eine Operation nicht empfohlen wird, würde ich sie auch nicht machen lassen.
Ob das mit Krankenkasse zu tun hat, bezweifle ich.
Es kann passieren, das man bleibende Schäden bei solchen Operationen bekommt oder stirbt.
Was Du evtl. machen könntest, das wäre einmal herauszufinden, wie gut in welchem Krankenhaus solche Operationen durchgeführt werden.
Im Übrigen ist "Spinalkanal glaub ich keine richtige Diagnose, oder?
MfG
Laie Matthias
Guten Morgen,
Wären Sie privat Patient ,lägen Sie schon
lange auf den OP -Tisch ( Danke Deutschland -danke Klassen
unterschied)
Diese Aussage muss nix positives bedeuten. Manchmal haben gerade Privatpatienten auch den Ärger, dass Dinge gemacht werden, weil sie einfach lukrativ sind. Ob das jetzt bei solchen OPs auch so zuschlägt weiss ich nicht. Aber der Privatversichertenstatus ist nicht immer ein Segen.
Dann möchte ich nur noch mal zu bedenken geben, dass gerade OPs an der Wirbelsäule gut überlegt sein wollen. Wenn jemand Schmerzfreiheit verspricht (!) wäre ich schon mal sehr vorsichtig. Und dann gibt es einige versierte Wirbelsäulenchirurgien in Deutschland. Dort wird sich sicher ein Arzt finden, der die OP durchführt, sofern sie halt erfolgversprechend ist. Bei der Suche nach Adressen hilft der behandelnde Arzt, ansonsten vielleicht die Rehaklinik, google, einschlägigere Foren.
Viele Erfolg
VG
Monroe
Guten morgen.erstmal Danke für eine Reaktion.Der behandelnde Professor bemüht (in der Klinik) sich ja ,aber er kennt auch nicht alle die solch e OP durchführen.Deshalb hier mein Aufruf.MfG J.Schüller
Guten morgen und danke für eine Reaktion.Genau da ist das Problem,welches Krankenhaus und wer traut sich so eine Op zu.?Der behandelnde Prof. kennt ja auch nicht alle Ärzte in Deutschland die so etwas operieren.Deshalb hier mein Aufruf.MfG.J.Schüller
Hallo Jürgen,
um etwas zum Sinn einer Operation sagen zu können, müsste ich erstmal wissen, was für eine Erkrankung überhaupt vorliegt - Bandscheibenschaden? Wirbelsäulenverletzung? Fehlerhafte Anlage von Wirbelkörpern? Zyste? Tumor? Entzündung von Nervengewebe? oder welche andere Erkrankung…
Eine Operation an der Wirbelsäule/Spinalkanal ist nämlich wirklich nicht ungefährlich. Es könnten zusätzlich Nervenbahnen beschädigt werden, und dann ist es hinterher schlimmer als vorher. Deshalb wägt man immer vorher ab, wie groß die Chance auf eine Verbesserung oder Heilung ist im Vergleich zum Risiko. Und diese Erfolgschance ist eben bei verschiedenen Erkrankungen sehr unterschiedlich.
Starke und häufige Schmerzen führen (verständlicherweise) dazu, dass man sich Hoffnungen auf eine schnelle und endgültige Lösung durch eine Operation macht. Aber habt ihr wirklich eine ausreichende und verständliche Information über die Erkrankung, alle Behandlungsmöglichkeiten und die Chancen und Risiken einer Operation bekommen?
Bedenken muss man auch immer: Ärzte schlagen häufiger die Behandlungsmethode vor, mit der sie am meisten vertraut sind (also z.B. Orthopäden und Chirurgen eher eine Operation, Internisten eher medikamentöse Behandlung, Ärzte mit naturheilkundlichem Schwerpunkt eher „natürliche“ Behandlungswege…). Die „einzig richtige“ Behandlung gibt es meistens nicht.
Alles Gute und eine baldige Besserung der Beschwerden (auf welchem Wege auch immer) wünscht
Heike
Hallo,
„OP am Spinalkanal“ an sich hört man immer wieder. Das allein scheint nichts aussergewöhnliches zu sein.
Du könntest Dir die genauen Diagnosen besorgen und dann einfach mal die Wirbelsäulenchirurgien anmailen. Schau z.B. mal unter diebandscheibe.de ins Forum. Da müsstest Du massenhaft Adressen finden. Auch längere Anfahrten lohnen sich.
Du fragst:
„Welch er Spezialist hat den den Mut und dIe Verantwortung?“
Hier werden solche Spezialisten wohl kaum mitlesen. Und auch die werden so eine Frage nicht mal so eben beantworten.
VG
Monroe
Hallo,
vielleicht ein wenig weit weg, aber die Neurochirugie in Günzburg hat einen sehr guten Ruf (www.neurochirurgie-uni-ulm.de).
Die Frage ist bei einer Spinalkanalstenose aber immer, was eine OP tatsächlich bringt.
Ich arbeite in der Uniklinik Ulm, die mit den Günzburgern zusammen diese Operationen durchführen. Und leider sind die Operationsergebnisse sehr unterschiedlich. Jemanden, der völlige Schmerzfreiheit prophezeit würde ich nicht über den Weg trauen. Dafür ist die Operation zu kompliziert und die Heilungsverläufe zu unterschiedlich. Bei einer Erweiterungs-OP kann nicht nur viel schiefgehen, allein durch die normale Narbenbildung kann der Spinalkanal danach immer noch ein wenig komprimiert sein, d.h. sie hätte OP-Schmerzen und wäre hinterher immer noch nicht schmerzfrei. Natürlich gibt es auch Patienten, die hinterher nahezzu schmerzfrei sind. Das kann nur ein Arzt durch Untersuchungen und bildgebende Verfahren beurteilen.
Was sicher nicht schaden kann ist sich noch mehrere Meinungen einzuholen. Aber bevor Du auf eine OP bestehst - was ich sehr gut verstehen kann, wer will so eine junge Person in einem Rollstuhl sehen - hör Dir bitte an wieviel es wirklich bringt.
Grüße und alles Gute
Jessica
Hallo…
also ein guter Freund von mir ist in den letzten drei Monaten drei mal am Rückenmarkskanal operiert worden (ein Tumor im LWS-Bereich, ein großer im HWS-Bereich + eine Nach-OP, da die Hirnhaut nicht ordnungsgemäß verheilte und nervenwasser austrat).
Er ist im Übrigen auch Kassenpatient und hier wurde keinen Moment eine OP in Frage gestellt, da die Ärzte sich gewundert haben, dass er bisher noch keinerlei Ausfallerscheinungen hatte.
Er wurde im Uniklinikum in Göttingen operiert.
Ich denke es ist immer von der Diagnose abhängig, ob und wann zu einer OP geraten wird. Eine solche OP hat doch auch immer ein extrem hohes Risiko - mein Kumpel musste sich in den 5 Wochen im Krankenhaus jeden Tag anhören, dass er 100 Schutzengel hat, da alles „so gut“ verlaufen ist (es mussten drei Wirbel bei der OP entfernt werden, um an den Kanal zu kommen) - als Folgen hat er Gefühlsstörungen / kaum Gefühl ab Bauchnabel abwärts und geht jetzt in die Reha.
Von daher meine ich es ist voreilig es auf die zweiklassenmedizin zu schieben, dass deine Frau nicht operiert werden soll - vermutlich ist es eine Abwägung zwischen Risiko und Erfolgsaussichten.
Generell bin ich ja immer dafür, eine zweite Meinung einzuholen… das UKG führt auf jeden Fall solche Ops durch, auch wenn ich nicht weiß, wie weit Göttingen von euch entfernt ist.
Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Suche!
Gruß
Philipp