Operation steht bevor! Brauche Ratschläge

hallo,

bin sehr unglücklich über den Krankheitsverlauf unseres katers.
also folgendes: kater paul hat vor ca. 7 wochen die diagnose harngries mit oxalatsteinen und eine damit zusammenhängende blasenentzündung bekommen…es folgten behandlungen mit antibiotikum…spritzen …diätfutter…wir hatten eine woche gemeinsam ruhe…dann folgte eine magenschleimhautentzündung…wir hatten danach 2 wochen ruhe und es ging ihm wieder richtig gut!! seit freitag (24.06.05) erneute vortstellung beim tierarzt: diagnose struvitsteine! er hat also die ganze zeit das „falsche“ futter bekommen (man sagte uns die steine könnten sich im laufe der zeit auch ändern?) umstellung auf anderes diätfutter, welches er nicht frißt und wieder kann er kein urin lassen…alles ein riesen mist.
nun ist er unter beobachtung in der tierklinik (ultraschall, röntgen, blutbild, urinuntersuchung ist alles dort gemacht worden)und es wird geschaut, wie er sich unter dem neuen medikament und diätfutter und tropf verhält.
sie raten zu einer Penisamputation, wenn sich zeigen sollte, dass alles nicht so wirklich anschlägt!
meine frage ist nun, ob jemand schon erfahrung damit hat und ob nicht trotzdem auch noch blasenentzündungen folgen können, da die steine ja nicht wegzubekommen sind und immer wieder reizen können!!! wie sehr quälen wir uns mit der zeit, die danach folgt???

grüße eddie.

Hallo eddie,

meine frage ist nun, ob jemand schon erfahrung damit hat und
ob nicht trotzdem auch noch blasenentzündungen folgen können,
da die steine ja nicht wegzubekommen sind und immer wieder
reizen können!!! wie sehr quälen wir uns mit der zeit, die
danach folgt???

die Veranlagung zur Kristallbildung im Urin wird bleiben. Das Problematische beim Kater ist der Penisknochen, dieser engt die Harnröhre ein, so dass Harngrieß den Abfluss verstopft. Entfernt man den Penis mit Penisknochen, geht es den Tieren meist wieder wesentlich besser, v.a. die Gefahr eines Blasenverschlusses sinkt enorm.

Evtl. dennoch auftretende Blasenentzündungen lassen sich i. d. R. gut behandeln. Eine Ansäuerung des Urins mit Diätfutter, Futterzusätzen oder Ascorbinsäure ist weiterhin sinnvoll.

Gruß

Johnny

Erst mal schön Dank für die schnelle Antwort!!

Wie stehen die Chancen, das ganze ohne OP in Griff zu bekommen?

gruß eddie.

Hallo eddie,

Wie stehen die Chancen, das ganze ohne OP in Griff zu
bekommen?

das kann ich dir aus der Ferne nicht sagen.

Solange man die Probleme konservativ unter Kontrolle halten kann, ist eine OP nicht nötig. Wichtig ist es, das Harnabsatzverhalten des Katers genau zu beobachten, sodass man einen Harnröhrenverschluss sofort bemerkt, weil die Sache dann hochakut wird.

Gelingt es in diesem Fall nicht, die Harnröhre mit dem Katheter und Spülungen freizubekommen, muss umgehend amputiert werden.

Alles Gute

Johnny