Opt-Out Angebote erstellen?

Hallo Allemiteinander. Ich bin ein Laie und bete um Verzeihung, wenn ich etwas nicht weiss oder sowas.

Wie auch immer, Ich habe von sog. „Opt In und Opt out“ Methoden gehört. „Opt in“ so meine ich, ist wenn ein Kunde etwas bestellen will, z.B eine Zeitschrift abonnieren, und „opt out“ ist wenn der Kunde etwas abbestellt.

So wie ich das Sehe, haben viele Opt In Anbieter, z.B Sky(Ehem. Premiere) Umsatzprobleme, weil ihr Angebot nicht sehr viele Leute erreicht.

Viel erfolgsversprechender scheint mir da die „Opt out“ Methode zu sein, wo man einfach jedem Bürger ein Angebot macht und abkassiert, z.B zieht die Gebuehreneinzugszentrale die GEZ Gebuehr von allen ab, die Zugang zu oeffentlichen Medien haben, und auch Google StreetView bietet erstmal Fotos von allen Gebaeuden an, und die Leute koennen dann den StreetView Dienst abbestellen, wenn sie nicht moechten(oder konnten, weil die Frist erstrichen isit?).

Ich moechte sowas auch:

Mein Plan ist, gans Deutschland mit Pizzen zu beliefern und jeden Buerger dafuer bezahlen zu lassen. Natuerlich duerfte dann jeder, der nachweislich meine Pizzen nicht isst, einen Antrag bei meinem Unternehmen stellen und dann befreien wir Ihn oder Sie von der Zahlung, welche fuer die Pizzen anfallen wuerde.

Andere Pizzarien sind oft nur lokal begrenzt und haben wenig Umsatz, da sie nur an die Leute Pizzen ausliefern, die selber aktiv welche bestellen. Wie kann ich es schaffen, Pizzen nach dem „Opt out“ Prinzip auszuliefern?

Bitte Antwortet schnell weil die Pizzen werden sonst kalt.

Schinken, Salami, Champignons und Zwiebel bitte.

Immer Samstag pünktlich 19:00 liefern

PW
uralt aber leider ist was wahres dran:

eine Weihnachtsgeschichte aus dem Leben:

Mittwoch, den 1. September:
Schönster Altweibersommer. Noch einmal treffen sich Menschen in T-Shirt und Sandalen in den Straßencafés und Biergärten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse in der Innenstadt. Dann plötzlich um 10.47 Uhr kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.: „5 Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!“

Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst reagiert SK-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.

15.07 Uhr: Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert nunmehr mit Lametta und Tannengrün in der Wurstauslage.
16.02 Uhr: Die Filiale von Penny und Ihrkauf bekommen Kenntnis von der Offensive, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstandsabkommen bis zum 6. September. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.

Donnerstag, den 2. September, 7.30 Uhr:
Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während zwei Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleißenden Schein von 260.000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen; immerhin haben jetzt auch Spar, Coop und SK den Ernst der Lage erkannt.

Freitag, den 3. September, 9.00 Uhr:
Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.
9.12 Uhr: SK kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.
10.05 Uhr: Bei Ihrkauf verirren sich dutzende Kunden in einem Wald von Weihnachtsbäumen.
12.00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei Coop: An der Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung ein „Frohes Fest“ gewünscht. Der Spar-Markt kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmaßnahmen an.

Montag, den 6. September, 7.00 Uhr:
Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster
8.00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert der aufgebrachte Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark: „Weihnachten bis zum Äußersten“ und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD „Weihnachten mit Mireille Matthieu“ über Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.

Dienstag, 7. September, 8.00 Uhr:
Anwohner der Ladenstraße versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung, die nun auch vom Spar-Markt angedrohte Musikoffensive „Heilig Abend mit den Flippers“ zu stoppen.
9.14 Uhr: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor „Adventiat“, der gerade vor Karstadt zum großen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.
9.30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse, sondern um Christbaumkugeln gehandelt.

Mittwoch, 8. September:
Die Fronten verhärten sich. Die Strategien werden zunehmend aggressiver.
10.37 Uhr: Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Coop-Parkplatz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.
12.00 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen Karstadt, Edeka und Coop die Fußgängerzone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst!
14.30 Uhr: Teile der Innenstadt sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen, Menschen wie Du und ich, die eigentlich nur mal in der schönen Herbstsonne bummeln wollten . . .

Gruß
Kati