Optim. Lotbildung: Vollständige Enumeration Excel?

Hallo,

ich schreibe gerade meine Masterarbeit.
Als Grundlage für weitergehende Berechnungen hab ich eine Datei, die wie folgt aufgebaut ist:

Name…p1…p2…p3…p4…p5…p6
Alpha…0…3…3…1…1…0
Beta…0…2…2…2…2…1
Gamma…0…1…1…2…2…0

p=ein Produkt in den unterschiedlichen Ausprägungen 1-n.

Aus diesen Produkten sollen Packs gebildet werden, um die logistische Abwicklung zu vereinfachen.
Also zum Beispiel

Pack 1
p1.p2.p3.p4.p5.p6
0…1…1…1…1…0

damit könnten alle Kunden beliefert werden. Die fehlenden Einzelteile werden dann dazugefügt

Ziel ist es, basiernd auf Vergangenheitswerten das optimale Pack zu ermitteln. (optimal = größte Menge an Teilen in Packs im Vergleich zu alternativen Packzusammenstellungen)

Meine Datengrundlage umfasst einige tausend Zeilen, daher benötige ich eine machbare mathematische Berechnung, möglichst ohne noch etwas Programmieren zu müssen.

Kennt sich jemand mit solchen Problemen aus bzw. weiß, ob man eine vollständige Enumeration für dieses Problem in Excel abbilden kann?

Die Schritte wären ja dann alle Packvarianten durchzuspielen und jeweils das Ergebnis (Teile in Packs) gegenüberzustellen.

Ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen!!

DANKE!!!

Hallo Enobo,

ich schreibe gerade meine Masterarbeit.

schön für dich. Wenn du da die Arbeit gut schreibst biste dann Master von Irgendwas, oder Mastararbeit bedeutet die letzte, sehr bedeutenden Arbeit/Klausur für irgeneinen Titel.
Was hat das aber mit dem Excelproblem zu tun?

Als Grundlage für weitergehende Berechnungen hab ich eine
Datei, die wie folgt aufgebaut ist:

Name…p1…p2…p3…p4…p5…p6
Alpha…0…3…3…1…1…0
Beta…0…2…2…2…2…1
Gamma…0…1…1…2…2…0

p=ein Produkt in den unterschiedlichen Ausprägungen 1-n.

aargs, Fachsprache da wo sie nicht angebracht ist.

P ist das gleiche Produkt in verschiedenen Variationen hätte auch gereicht oder weil das wurscht ist,
p sind verschiedene Produkte.

Aus diesen Produkten sollen Packs gebildet werden, um die
logistische Abwicklung zu vereinfachen.

Pack 1
p1.p2.p3.p4.p5.p6
0…1…1…1…1…0

Ich verstehe das so, Alpha Beta Gamma sind Kunden.
Du willst ihnen alle ein Grund-„Pack“ schicken.
In Excel bedeutet das, aus deinen tausend Zeilen und k.A. wieviel Spalten muß ermittelt werden bei welchem produkt alle mindestens eins bestellt haben, das gibt dann eine 1 in deinem „pack1“, hat ein einziger da 0 bestellt von dem Produkt so gibts in „pack1“ auch ne 0 für diese Spalte.
Richtig?

damit könnten alle Kunden beliefert werden. Die fehlenden
Einzelteile werden dann dazugefügt

Schick sie ihnen doch gleich?

Ziel ist es, basiernd auf Vergangenheitswerten das optimale
Pack zu ermitteln. (optimal = größte Menge an Teilen in Packs
im Vergleich zu alternativen Packzusammenstellungen)

Ist mir zu hoch.

Ich fang mal anders an. Angenommen eine Firma hat 100 Stahlrohre a 6 m.
Jetzt soll sie viele verschieden lange Rohrstücke liefern.
Deshalb macht man dann vorher eine Berechnung, aus welchen Rohren welcher Zuschnitt erfolgen soll um die Abfallstücke zu minimieren.

Das ist noch 2D, relativ einfach zu lösen, aber schon aufwendig.

Jetzt gibt es das gleiche Problem auch in 3D. D.h. eine Firma hat einen Kunden der 100 Dinge bestellt hat. Jetzt könnte sie ihm ja per Paketversand 100 Pakete schicken.

Ist aber teuer auf die Dauer. Deshalb wurden programme, durchaus auch in Excel, entwickelt, die all die vorhandenen Paketgrößen kennen von den Produkten aber dann berechnen wie man das am optimalsten=billigstem Wege in größere Kartons zusammenpacken sollte.

Meinst du gar sowas? Da kriegste sicher im Rahmen von w-w-w keine Lösung. Ich trau mir zwar zu daß mit Excel-Vba zu lösen, aber kann Wochen dauern…

Gruß
Reinhard

Hallo Reinhard,

danke für die schnelle Antwort

Ich fang mal anders an. Angenommen eine Firma hat 100
Stahlrohre a 6 m.
Jetzt soll sie viele verschieden lange Rohrstücke liefern.
Deshalb macht man dann vorher eine Berechnung, aus welchen
Rohren welcher Zuschnitt erfolgen soll um die Abfallstücke zu
minimieren.

Das ist noch 2D, relativ einfach zu lösen, aber schon
aufwendig.

Leider handelt es sich eben nicht um ein Zuschnittproblem. Das könnte ich ja mit einer Zielfunktion und Nebenbedingungen im Excel Solver lösen.
Die verschiedenen Produkte ergeben sich nicht aus einem „Überprodukt“.

Jetzt gibt es das gleiche Problem auch in 3D. D.h. eine Firma
hat einen Kunden der 100 Dinge bestellt hat. Jetzt könnte sie
ihm ja per Paketversand 100 Pakete schicken.

Und leider ist es auch kein 3D Problem im o.g. Sinne (Bin-Packing-Problem). Das ist ja genau mein Problem.

In meinem Fall gibt es keine maximale Paketgröße, sondern es soll ermittelt werden:

Wie viele Teile von p1, p2, p3, … in einer Umverpackung zusammengepackt werden müssen, damit
die Menge Einzelteile minimal und die Menge Teile im Pack maximal ist. Dabei betrachtet mann alle Kundenaufträge z.B des letzten Jahres

Mittlerweile tendiere ich schon dazu,mir einfach die Gesamtmengen der Produkte und den Kurvenverlauf anzuschauen. Daraus abgeleitet verschieden Packs zu bilden (z.B. mit den drei „stärksten“ Produkten) und dann habe ich zum Glück eine Software mit der ich berechnen kann, wie viele Aufträge „packfähig“ gewesen wären und welche Mengen Einzelteile übrig bleiben.

Falls dennoch jemand eine Idee hat, wie das Problem besser, nämlich mathematisch, gelöst werden kann, oder eine Software kennt. Würde ich mich freuen.

Danke!
Enobo

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