Guten Tag,
es geht mir um die beste Beheizung meiner Unterrichtsräume von 80qm + 25qm Vorraum. Die Räume werden von einer Gastherme mit 7 angeschlossenen Heizkörpern beheizt, kein Raumthermostat, keine Zeitschaltuhr vorhanden. Sie sind im DG mit 4 Außenwänden, nur die Decke ist teilweise gedämmt, Isolierglasfenster sind eingebaut. Die Räume werden nur werktags von 16-22h genutzt.
Der Jahresverbrauch von Oktober 2008 bis Oktober 2009 war 16.100 kwh. Die Therme wurde morgens per Hand an- und abends abgestellt, außer bei Minusgraden.
Jetzt meine Fragen: Sollte man die Therme am besten durch eine noch vorzuschaltende Zeitschaltuhr regeln und/oder programmierbare Thermostatventile anschaffen und welche Absenktemperatur wäre dann am besten?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Mahlzeit.
Also ich würde die Therme in jedem Fall über eine Elektronik steuern lassen, allerdings nicht nur Zeit sondern auch Temperatur bzw. Temperatur-Differenz gesteuert.
Außerdem würde ich bei den Außenwänden, wenn Du von Außen nicht isolieren willst oder kannst, empfehlen, Dich mal mit „Erfurt KlimaTec“ auseinander zusetzen:
http://www.erfurt.com/cms/products/professionals/kli…
Es gruselt
DBQ424 de Andre
Hallo,
danke für die Antwort. Was müßte ich denn zusätzlich einbauen?
Grüße
einheizer
Mahlzeit.
Für die Steuerung würde ich zum Beispiel zu einer Conrad FHZ 1000 greifen, in Verbindung mit den entsprechenden Stellantrieben im großen Raum, einer FHT8B nebst Stellantrieben im kleinen Raum und einem Schaltaktor für die Therme.
Der Rest wäre eine Frage der Programmierung. Die FHZ steuert abhängig von Zeit und Temperatur die Stellantriebe an den Heizkörpern im großen Raum an und kommuniziert über eine bidirektionale Verbindung mit der FHT80B, welche die Stellantriebe im kleinen Raum steuert.
Für beide Räume legst Du die Heiztage, die Zeitfenster und eine Temperaturbereich fest. Parallel dazu kannst Du mit der FHZ und einem Schaltaktor auch die Therme selbst abhängig von Temperatur und Zeitfenster ein und ausschalten. So kannst Du die Therme beispielsweise eine Stunde von Unterrichtsbeginn einschalten und eine Stunde übers Ende hinaus laufen lassen und gleichzeitig definieren, dass die bei einer Unterschreitung einer definierten Mindesttemperatur auch außerhalb dieser Zeiten anlaufen soll und dann nur die Hälfte der vorhandenen Heizkörper die Temperatur wieder in einen akzeptablen Bereich bringen. Das geht auch gut als Frostschutz.
Der Vorteil der FHZ / FHT dabei ist, dass die Steuerung aller Komponenten via Funk erfolgt und das System, mit Ausnahme der FHZ Batterie betrieben ist. Das heißt: Keine Kabel ziehen.
Und wie schon geschrieben, schau Dir ruhig auch mal das Erfurt KlimaTec Pro KV 600 an. Das ist ein dünner, isolierender Vlies-Wandbelag, der unter die normale Tapete kommt und die Außenwände von Innen isoliert.
Nachfolgend mal ein paar Links zu den Produkten:
FHZ 1000:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=617499
FHT80b:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=750407
FS 20 Schaltaktor:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=620337
Erfurt KlimaTac Pro KV 600:
http://www.erfurt.com/cms/products/professionals/kli…
http://www.erfurt.com/cms/fileadmin/Bildarchiv/Klima…
Es gruselt
DBQ424 de Andre
Hallo,
danke für die ausführliche Antwort und die Erklärungen. Jetzt habe ich auch verstanden wie diese Conrad-Prudukte sinnvoll zusammen eingesetzt werden. Das sieht engergietechnisch nach der besten und gleichzeitig komfortabelsten Lösung aus.
Die Erfurt KlimaTec hatte ich mir schon angeschaut und für die nächste Renovierung vorgemerkt.
Also nochmals danke und Grüße
einheizer
nochmal ein Nachtrag: der Vermieter hat die leerstehenden Räume unter uns kompleet renoviert und mit Erfurt Klimatec ausgestattet.
Gruß
einheizer