Bisher dachte ich, wenn man bei der Titration geringe Konzentrationen der Maßlösung hat, dass dann das Ergebnis genauer wird, da ein Tropfen mehr oder weniger sich besser abmessen lässt als ein Zehnteltropfen (genau bis zum Umschlagpunkt halt).
Nun habe ich hier aber grade gelesen:„Die Titration stark verdünnter Lösungen ist weniger genau durchführbar, da der kleinere pH-Sprung sich weniger gut nachweisen lässt.“ Ist ja auch logisch.
Daher meine Frage: Wie sollten die Konzentration von Maßlösung und Analysenlösung optimalerweise liegen?
Maßlösungskonzentration ganz gering und Analysenlösungskonzentration hoch? Aber bei zu geringer Maßlösungskonzentration ist bis zum Äquivalenzpunkt die Analysenlösung auch schon ziemlich verdünnt…
welche Konzentration ich für die Analyse brauche, hängt von der Konzentration (bzw. Menge) des zu untersuchenden Stoffs ab.
Wenn ich von einer 1 molaren Säurelösung (als Beispiel) nur 0,2 ml verbrauche, ist das nicht so genau. Wenn ich bei einer anderen Bestimung aber 150 ml einer 0,01 molaren verbrauche ist das auch nicht optimal.
Es ist also immer ein Kompromis zu finden, der sich den Gegebenheiten anpasst.
Es wird also die Menge des zu analysierenden Stoffs durch Verdünnen oder Konzentrieren an die Methode angepasst, oder umgekehrt, die Konzentration der Reagenzlösungen.
Bei zu konzentrierten Reagenzlösungen können Probleme mit Löslichkeiten aber auch Wärmetönungen auftreten.
Uswusf
welche Konzentration ich für die Analyse brauche, hängt von
der Konzentration (bzw. Menge) des zu untersuchenden Stoffs
ab.
Wenn ich von einer 1 molaren Säurelösung (als Beispiel) nur
0,2 ml verbrauche, ist das nicht so genau. Wenn ich bei einer
anderen Bestimung aber 150 ml einer 0,01 molaren verbrauche
ist das auch nicht optimal.
Es ist also immer ein Kompromis zu finden, der sich den
Gegebenheiten anpasst.
Und das ist dann oftmals die Bürettengröße.
Man sagt, idealerweise liegt der Verbrauch an Titerlösung im mittleren Bereich der Bürette, also bei einer 50er Bürette irgendwo zwischen 20 und 30 ml.