Optimale Partionen - 160 GB Festplatte

Hallo zusammen,

ich bekomme einen neuen Rechner mit einer 160 GB Festplatte. Bevor ich anfange meine Daten vom alten auf den neuen Rechner zu ueberspielen, moechte ich gerne die neue Festplatte moeglichst optimal aufteilen. Kann mir dabei jemand helfen? Wieviele Partionen sollte ich mit welcher Groesse haben? Ich dachte dabei eventuell an 3: Betriebssystem, Programme und Dateien.

Vielen Dank fuer Eure Hilfe.

Bastian

Hallo Bastian,

Wieviele Partionen sollte ich mit welcher Groesse haben? Ich
dachte dabei eventuell an 3: Betriebssystem, Programme und
Dateien.

Mach lieber

  1. Betriebssystem und Programme (

Hallo würde ich nicht. Ich favorisiere 2 Partitionen. Die eine mit 20 -30 GB für Betriebssystem und Programme und die andere für Daten. Macht insofern Sinn, da bei einer PC-Neuinstallation nur die Partition C: gelöscht wird und die Daten auf D: sicher liegen. Programme separat macht keinen Sinn, da bei Programminstallationen immer irgendwelche Dateien und Verknüpfungen im Windows-Ordner installiert werden.

Hoffe ich konnte Dir weiter helfen.

Gruß

Sven

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Vielen Dank…
…ich hatte gedacht, dass man bei der Trennung von Betriebssystem und Programmen sich die Installation der Programme bei Problemen sparen kann. Allerdings habe ich nicht an die Verknuepfungen gedacht. Vielen Dank!

Hallo,

im gegensatz zu den beiden anderen Postings trenne ich OS und Programme. Viele Programme legen Infos standardmäßig in ihrem eigenen Ordner ab. Wenn man dann nicht aufpasst, sind beim Formatieren diese Daten weg. Das kann von banalen Farbeinstellungen der Oberfläche bis zu Vorlagen etc reichen. Wäre doch blöd, wenn man das alles wieder neu eingeben müsste.

Gruß, Niels

Hallo Niels,

im gegensatz zu den beiden anderen Postings trenne ich OS und
Programme. Viele Programme legen Infos standardmäßig in ihrem
eigenen Ordner ab.

Das stimmt leider. Ist aber voellig nutzlos, da jemand mit eingschraenkten Benutzerrechten dann die Infos nicht veraendern kann. Sinnvoller Weise gehoert sowas in Dokumente und Einstellungen.

Wenn man dann nicht aufpasst, sind beim
Formatieren diese Daten weg. Das kann von banalen
Farbeinstellungen der Oberfläche bis zu Vorlagen etc reichen.

Auch das stimmt.

Wäre doch blöd, wenn man das alles wieder neu eingeben müsste.

Das stimmt auch, aber! Es ist oft nicht ohne weiteres moeglich, ein Programm in einen Ordner zu installieren, in dem sich schon Daten befinden. Viele Installationsroutinen loeschen das Zielverzeichnis vorher. Das betrifft vermutlich ganz besonders solche tollen Programme, die Daten im Programmeordner ablegen.

Also dann doch lieber eine regelmaessige Datensicherung der betreffenden Informationen (und nur der) aus den Programme-Ordnern. Dann bei der Formatierung die Platte wirklich sauber machen (Windows und Programme) und nicht den ganzen alten Muell weiterbehalten. Die Datenruecksicherung ist dann unproblematisch.

Wenn man es macht wie du, ist die Gefahr relativ hoch, dass der Programme-Ordner noch viel alten Muell hat und somit Plattenplatz und Geschwindigkeit verplempert.

der Guenther

Moin
optimal sind 4 Partitionen :

ca 100 MB für /boot
7.8GB für / (1024 Zylinder !!)
der Rest für /home und /usr

Have a lot of fun

Andreas

Hallo,

Das stimmt leider. Ist aber voellig nutzlos, da jemand mit :eingschraenkten Benutzerrechten dann die Infos nicht veraendern kann. :Sinnvoller Weise gehoert sowas in Dokumente und Einstellungen.

Du meinst in dem Ordner, in dem jeder Benutzer sein persönliches Verzeichnis hat? Dort, wo die Dokumente einer Anwendung also über mehrere personenbezogene Ordner mit entsprechenden Berechtigungen verteilt sind? Genau da will ich diese Sachen nicht haben. Mal ganz abgesehen davon, dass ich der einzige Benutzer dieses Rechners bin.

Wäre doch blöd, wenn man das alles wieder neu eingeben müsste.

Das stimmt auch, aber! Es ist oft nicht ohne weiteres
moeglich, ein Programm in einen Ordner zu installieren, in dem
sich schon Daten befinden.

kann sein. Bei allem was ich habe funktionierts aber.

Viele Installationsroutinen
loeschen das Zielverzeichnis vorher. Das betrifft vermutlich
ganz besonders solche tollen Programme, die Daten im
Programmeordner ablegen.

Mag sein, dass manche Programmierer solche Installationsroutinen schreiben. Das halte ich aber für eine schlechte Praxis. Jedes Installationstool bietet die möglich, bis ins Kleinste festzulegen, ob Dateien ersetzt, nachgefragt, ignoriert usw. werden sollen. Einfach das Zielverzeichnis zu löschen ist Faulheit des Entwicklers. Glücklicherweise ist das nicht häufig anzutreffen. Bei Delphi4 kann sogar nur die Registry erneuert werden!

Also dann doch lieber eine regelmaessige Datensicherung der
betreffenden Informationen (und nur der) aus den
Programme-Ordnern.

Das sollte ja sowieso geschehen.

Dann bei der Formatierung die Platte
wirklich sauber machen (Windows und Programme) und nicht den
ganzen alten Muell weiterbehalten. Die Datenruecksicherung ist
dann unproblematisch.

Sofern nicht der ganze Müll mitgesichert wurde. Um das zu vermeiden ist eine sehr exakte Sicherungspolitik notwendig. Der Aufwand für die „Mülltrennung“ ist mir viel zu hoch. Das Ganze ist eine simple Kosten-Nutzen-Rechnung, die die Wahrscheinlichkeit eines Plattencrashs zum Aufwand für eine „saubere“ Datensicherung ins Verhältnis setzt. Die Mühe, nur die „guten“ Daten zur Sicherung zu selektieren stehet in keinem Verhältnis zur Häufigkeit, diese Sicherung auch zu benötigen. Zumal nicht ausgeschlossen werden kann, dass „gute“ und „schlechte“ Daten verwechselt werden und dann evtl wichtige Dateien nicht gesichert werden.

Wenn man es macht wie du, ist die Gefahr relativ hoch, dass
der Programme-Ordner noch viel alten Muell hat und somit
Plattenplatz und Geschwindigkeit verplempert.

Naja, von meinen 120 GB sind nicht mal 30 GB belegt. Wird wohl noch ne Weile dauern, bis ich Probleme bekomme. Regelmäßiges Defragmentieren sorgt dann auch für gleichbleibende Geschwindigkeit.

Gruß, Niels