Optimale Vorsorge für Kinder.Aber Was und Wie?

Hallo,

meine Schwester hat 2 Kinder (von 2 und 3,5 Jahren) und möchte jetzt für die Kinder etwas ansparen, damit später Geld für Ausbildung und so weiter da ist. Monatlich könnte sie pro Kind 25 EUR aufbringen.

Nun meine Frage: Was für eine alternative gibt es zum Sparbuch?

Banken-Sparplan? Fonds? Bausparvertrag? Ausbildungsversicherung?

Wie sieht es da mit den Nebenkosten aus, sprich Abschlussgebühren,Depogebühren,Laufzeit, die steuerliche Hinsicht, staatliche Anreitze(ausgenommen mal RiesterRente)…kann man jederzeit an das Geld wenn doch unverhofft mal etwas passiert?
Natürlich sollte am Ende noch etwas Redite hängen bleiben.

Empfehlungen aus Zeitungen wie z.B.wer vor 20 Jahre 75 EUR monatlich in den DWS Vermögenbildungfond I eingezahlt hätte, könnte sich heute über 62000 EUR freuen bei 18000 EUR eigener Einzahlungen helfen mir nicht weiter.
Wer konnte vor 20 Jahren 75 Eur für einen Fonds aufbringen? Und wer kann das heute schon? Realistisch sollte die ganze Sache schon bleiben.

Wer kann mir da?Bin für jede Anregung und Vorschläge dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Ralf

Wer kann uns da Weiterhelfen?

Guten Tag Ralf,

Folgende Produkte sind aus meiner Sicht ungeeeignet:

  1. Banksparplan wegen des so gut wie immer eingebauten
    Hinhalteeffekts. D.h. die attraktive Verzinsung setzt in der Regel
    erst zum Schluß der Laufzeit ein. Bei vorzeitigem Geldbedarf
    sieht die zum Beginn aufgemachte Rechnung mitunter völlig anders
    aus.

2)Fonds wegen des Spekulationscharakters und der damit verbundenen
Gefahr des Kurseinbruchs genau zum Zeitpunkt der Auflösung.

3)Ausbildungsversicherung wegen der kurzen Laufzeit, den hohen
Kosten und den steuerlichen Rahmenbedingungen. Bei ca. 15
Jahren Laufzeit kommt ein solcher Vertrag beinahe einem
Geldwechselgeschäft gleich.

Ich empfehle einen Bausparvertrag auf den Namen der Mutter und
zwar in der hochverzinslichen Variante für Leute, die nicht bauen
wollen. Bausparsumme 10000 €. Das ergibt eine Verzinsung
von ca. 3,5 bis 4,75 %, plus weitere Vorteile wie Wohnungsbauprämie,
Arbeitnehmersparzulage und mündelsichere Geldanlage ohne Verlustrisiko.
Wenn zwischendurch das Sparen schwer fällt, kann ohne weiteres
ausgesetzt werden, ohne dass der Vertrag dadurch gefährdet wird.
Ansonsten rate ich, die jeweiligen Bausparbedingungen beim
Vergleich durchzulesen. Es gibt wichtige Unterschiede zwischen den Gesellschaften. Die kann ich hier aber nicht ausbreiten.
Gruß

Günther

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Hallo Ralf,
nach Recherche korrigiere ich die Zinserwartung bei den aktuellen
Spitzenkonditionen unter den Bausparkassen um einen Prozentpunkt
nach unten. Die Kassen mussten sich dem allgemeinen Zinsniveau
anpassen, um nicht auf Dauer in Existenznot zu geraten.

Gruß
Günther

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Hallo Günther,

meri für die Korrigierung.
Die Zentralbank hat doch die Zinsen um 0,15 %Punkte angehoben.
Glaub ich gehört zu haben.
Was hälst du von einem Geldmarktfonds.
Ist doch vom Risiko her auch eher koservativ,da Kalendertäglich mit dem Geld gehandelt wird.Das Risiko ist doch nach unten hin relativ gering.Oder?
Zu bedenken ist natürlich auch die Depogebühr die doch hoffentlich nicht die Rendite auffrisst.Die Rendite beim Geldmarktfonds ist ja wegen des geringen Risiko nicht so hoch.
Und bein Bausparvertrag haben wir halt die Abschlussgebühr von 1% der Bausparsumme.Ist es besser die Bausparsumme gering anzusetztn und bei Zuteilung nach 7Jahren ihn einfach weiter laufen zu lassen? Dann sind die Abschlussgebühren nicht so hoch.Bis die Kinder in die Lehre gehen is ja noch ein bissle.

Gruß Ralf

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Hallo Ralf,
nun, die Leitzinsen wurden sogar um 0,25 % angehoben. Das hatte aber
keine Auswirkung auf die letzten Entscheidungen der Marktführer
unter den Bausparkassen. Die mussten von einem hohen Niveau bei den
Guthabenzinsen (Quelle: 4,75 %, Debeka 4,5 %) einfach runter, solange
die Umlaufrendite bei 3 Komma herumdümpelt.
Von Geldmarktfonds halte ich nichts, weil deren Handling erstens nicht
ganz leicht ist und zweitens Handelsaufschläge verlangt werden.
1 % oder 1,6 % Abschlussgebühr bei den BSK sind auch Geld, aber
vergleichsweise wenig gegenüber den Kosten bzw. Renditen bzw.
Sicherheitsaussichten bei den ursprünglich genannten Alternativen.

Die empfohlene Bausparsumme geht von ca. 12 Jahren Sparzeit zu je
600 € aus. Darin liegt ja gerade der Vorteil bei der BSK: Selbst
wenn das Sparziel oder gar die Bausparsumme erreicht und überschritten sind, kann man den Vertrag noch ein paar Jahre weiter laufen lassen und die Verzinsung geht weiter.

Gruß

Günther

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Ich empfehle eine unabhängige …
…Beratung bei einer Peron des Vertrauens, die fachlich und sachlich qualifiziert ist und alle Produkte anbietet (Bank, Makler, etc.)

Die Verzinsung ist umso höher, als ich bereit bin Risiken eingehe. No Risk, no Fun!

Die Aussagen bezüglich der Probleme der Bausparkassen, die hier genannt wurden, sind m.E. falsch, weil der Zinsamrkt kaum etwas mit Bausparkassen zu tun hat!!

Ich würde hier ersteinmal die probleme der Familie analysieren wollen, weil geldanalgen bei gleichzeitiger Liquidität über Kredite kontraproduktiv sein könnten.

Eine solche Beratung ist in einem Forum nicht möglich, es sei die betroffene Familie will sich hier in der Öffentlichkeit ziemlich nackig auszihen!!!

Eine Empfehlung ist meines Erachtens fahrlässige, wenn nicht sogar vorsätzliche Kapitalvernichtung!!!

Thorulf Müller

Hi,

finde die Variante Bausparvertrag nicht so schlecht, persönlich gehe ich aber aufgrund der relativ langen Laufzeit ein höheres Risiko ein und setzte auf Investmentfonds.
Es gibt da durchaus Möglichkeiten mit überschaubarem (ohne geht es natürlich nicht) Risiko das Geld anzulegen auf Sparplanform. Viele Direktbanken bieten ein kostenloses Juniordepot an und je nach Bank sind auch die AA niedriger bzw entfallen komplett. Dann bleibt noch die jährliche verwaltungsgebühr der Fonds und natürlich das Kursrisiko.

Wer aber Sicherheit gross schreibt, für den könnte der Bausparvertrag durchaus eine Alternative sein.

Gruss Andi

Hallo,

also wir haben für unsere Kleine (1 1/2) einen kleinen Bausparvertrag (14,00 EUR monatl.), eine Unfallversicherung, eine Krankenzusatzversicherung inkl. Anwartschaft(Krankenhaustagegeld, Chefarztbehandlung, Einzelzimmer, Zahntarif)abgeschlossen und zahlen dafür insgesamt so ca. 20,00 EUR monatl… Ich denke, damit ist die Kleine für den ersten Angriff auch erst einmal ganz gut abgesichert.
Bei Interesse kann ich dir gerne per Mail das Unternehmen und den entsprechenden Berater nennen. Wir fühlten uns bei Ihm in guten Händen.

Liebe Grüße Patricia

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