HI!
vielen Dank für Deine Einschätzung!
Gerne.
>Entweder also mit 95.000 Km verkaufen
Ich fahre etwa 25 Tkm im Jahr. Das hieße knapp 4 Jahre.
>oder bis 145.000 Km fahren
>Generell ist der Wertverlust in den ersten 2-3 Jahren am
größten
Was dann eher für 145 Tkm spräche, also 5-6 Jahre.
Sehe ich auch so.
Was hältst Du von der Alternative 130-135 Tkm und dann OHNE
große
vorbeugende Wartung (z.B. Zahnriemen) verkaufen?
Bislang habe ich bei meinen Autos (Mitsubishi Galant, Nissan
Sunny und
dann der Mazda 626) KEINE Inspektionen machen lassen und hatte
auch nie
Probleme (aber viel Geld gespart).
Solcherlei Ersparnis ist nur kruzfristig.
Ich jedenfalls würde kein auch noch so altes, billiges Auto kaufen, bei dem nicht alle Inspektionen nach hersteller-Wartungsplan durchgeführt worden sind.
V.a. der Zahnriemenservice ist essentiell.
„Kleinere“ Verschleißteile habe ich regelmäßig selber
gewechselt
(Motoröl+Filter, Kerzen, Luftfiler etc.).
Den Rest habe ich aufmerksam beobachtet (Bremsbeläge,
Verbauch, Be-
schleunigung, Geräuschentwicklung) und ggf. machen lassen.
Das Problem sehe ich darin, dass heutzutage der Kunde der Testfahrer ist. D.h., es werden über die Jahre viele Fehler ohne Wissen des Kunden während der Inspektion beim Markenhändler behoben.
Daher sollte die Kiste die ersten 2-3 Inspektionen und dann vielleicht alle 2-3 mal zum Makrenhändler gefahren werden.
>Bei Dieselfahrzeugen ist zusätzloich auf die
Schadstoffklasse zu achten
die Kiste hat Euro 4 und (somit?) KEINEN Rußpartikel-Filter.
Gibt es da schon
Aussagen/Hinweise/Vermutungen/Erfahrungswerte, ab wann
diese Diesel (vermutlich) steuerlich hoch zur Kasse gebeten
werden?
Ab jetzt. Bzw. seit Jahrzehnten.
Wann immer eine neue Schadstoffklasse eingeführt wird, werden die älteren Klassen teurer.
Sorry für die vielen Nachfragen. Aber ich möchte nicht wieder
die gleichen
Fehler wie bei meinem 626 machen und gleich besser planen
(z.B. bin ich damit
das Risiko eingegangen, die Reifen bis auf Minimum
runterzufahren und dann
hab ich die Kiste mit praktisch neuwertigen verkauft, was sich
sicher nicht
ausgezahlt hat).
Das stimmt schon.
Allerdings habe ich auch schon Verkäufer erlebt, die vor dem Verkauf eine Inspektion machen und Bremsen und Reifen erneuern lassen, um nicht für einen Unfall des Käufers (moralisch) verantwortlich zu sein. Einer hat den Wagen sogar vor dem Verkauf neu lackieren lassen…
Ich persönlich halte es so, dass meine Autos immer ordentlich gewartet und gepflegt sind. So kann ich sie morgen verkaufen, wenn ich spontan Lust dazu habe, ein anders Auto zu fahren.
Meinen letzten privaten Wagen habe ich mit 150.000 Km verkauft und Geld verloren, weil kein Mensch mehr gebrauchte Oberklasseautos will.
Dennoch war der Deal o.k. und der Käufer meldete sich letztens, um mir mitzuteilen, dass er hochzufrieden mit dem Auto ist.
Grüße,
Mathias