Optimaler Zeitpunkt für Verkauf ?

Hi @all,

gibt es in Web eigentlich irgendwo eine Seite, wo die
Kilometerleistung (oder das Alter) von gebrauchten PKWs
dem nominellen Verkaufserlös gegenübergstellt wird?

Oder gibt es da wenigstens eine „Faustregel“ für meinen
Mazda 6, Fließheck, 2l Diesel?

Der Hintergrund:
meinen vorherigen Mazda 626, 1,9l Benziner habe ich fast
200.000 km und 7 Jahre gefahren bis mir die Sache zu heiß
wurde (Original -Motor, -Getriebe und sogar -Kupplung).
Ich vermute, es war (wirtschaftlich gesehen) ein Fehler,
die Kiste nicht früher zu verkaufen.
Das möchte ich in Zukunft vermeiden.

Danke schon mal und
schöne Grüße
Gunter

Hi @all,

da gibt es keine tabelle oder formel.
das kannst du aber leicht selber ausrechen.
einstandspreis ./. gef. Kilometer = basiswertverlußt.
jetzt gibt die ein käufer xx,xx €
einstanspreis - käufer ./. gef. KM = vergleichswert.
jetzt teilst du diesen „vergleichswert“ durch die anschaffungskosten.
dann erhälst du die KM die du fahren müstest um den gleichen wertverlußt zu realisieren. das ist jedoch ohne berücksichtigung möglicher reparaturen oder reifen oder was weis ich.
und dann kannst du dich ja entscheiden noch 100.000 KM fahren willst oder weg damit.
ist eigentlich ganz einfach.
t.

gibt es in Web eigentlich irgendwo eine Seite, wo die
Kilometerleistung (oder das Alter) von gebrauchten PKWs
dem nominellen Verkaufserlös gegenübergstellt wird?

Oder gibt es da wenigstens eine „Faustregel“ für meinen
Mazda 6, Fließheck, 2l Diesel?

Der Hintergrund:
meinen vorherigen Mazda 626, 1,9l Benziner habe ich fast
200.000 km und 7 Jahre gefahren bis mir die Sache zu heiß
wurde (Original -Motor, -Getriebe und sogar -Kupplung).
Ich vermute, es war (wirtschaftlich gesehen) ein Fehler,
die Kiste nicht früher zu verkaufen.
Das möchte ich in Zukunft vermeiden.

Danke schon mal und
schöne Grüße
Gunter

Hi @all,

@Tamansari:
Danke für Deine Antwort!
Diese Überlegung ist mir prizipiell klar.
Nur fahre ich dann noch xyz-Kilomenter und fange wieder an zu
rechnen,

Was ich eigentlich suche, ist eine Aussage, zu welchem Zeitpunkt
man ein deratiges KFZ üblicherweise optimal verkaufen sollte.

Ich habe mir das heute auch nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Was halten denn die Profis hier von folgenden Argumenten:

  1. Diesel = Langstreckenfahrzeug -> macht normal locker > 200 Tkm
  2. bei 120 Tkm größere Ausgaben (Zahnriemen, (8) Reifen, Bremsen …)
  3. wenn die Kiste durchhält (ich gehe mal davon aus) dann ist bei
    etwa 200 Tkm wieder „löhnen“ angesagt

Entweder mit 90…95 verkaufen oder (wenn nix war) fahren bis 170…180.

Oder ist dem heute nicht mehr so, daß man für einen Diesel mit 175 Tkm
immer noch einen ordentlichen Preis erzielen kann?

Falls es von Bedeutung ist: gehobene Ausstattung (Leder, Navi, Xenon,
Einparksystem, Heckspoiler etc.).

Schöne Grüße
Gunter

Hi @all,

hi gunter,
das ist ja alles gut und schön, aber nur theoretisch,
oder als extra zu berücksichtigende komponente, entscheidend bei all diesen überlegungen ist doch,
was kostet mich der KM an wertverlußt ?
und da spielt die (größte) rolle was der potentielle käufer zu zahlen bereit ist.
sagen wir mal so, du hast 90.000 gefahren und gibts das teil in zahlung. jetzt rechnst du nach der von mir gepostete formel aus
ich brauche noch 30.000 um das gleiche ergebnis zu erzielen.
jetzt sagst du dir - der macht noch locker 100.000 also wirst du das geschäft lassen. lieber fahren und sparen.
oder er zahlt soviel das du noch 100.000 fahren mußt um paari zu sein - dann weg mit dem teil - das rechnet sich nie !
viel spass beim rechnen und überlegen - auch ein neuer kann ganz reizvoll sein
t.

@Tamansari:
Danke für Deine Antwort!
Diese Überlegung ist mir prizipiell klar.
Nur fahre ich dann noch xyz-Kilomenter und fange wieder an zu
rechnen,

Was ich eigentlich suche, ist eine Aussage, zu welchem
Zeitpunkt
man ein deratiges KFZ üblicherweise optimal verkaufen sollte.

Ich habe mir das heute auch nochmal durch den Kopf gehen
lassen.
Was halten denn die Profis hier von folgenden Argumenten:

  1. Diesel = Langstreckenfahrzeug -> macht normal locker
    > 200 Tkm
  2. bei 120 Tkm größere Ausgaben (Zahnriemen, (8) Reifen,
    Bremsen …)
  3. wenn die Kiste durchhält (ich gehe mal davon aus) dann ist
    bei
    etwa 200 Tkm wieder „löhnen“ angesagt

Entweder mit 90…95 verkaufen oder (wenn nix war) fahren bis
170…180.

Oder ist dem heute nicht mehr so, daß man für einen Diesel mit
175 Tkm
immer noch einen ordentlichen Preis erzielen kann?

Falls es von Bedeutung ist: gehobene Ausstattung (Leder, Navi,
Xenon,
Einparksystem, Heckspoiler etc.).

Schöne Grüße
Gunter

Hi!

Was ich eigentlich suche, ist eine Aussage, zu welchem
Zeitpunkt
man ein deratiges KFZ üblicherweise optimal verkaufen sollte.

Generell ist der Wertverlust in den ersten 2-3 Jahren am größten.
Bei Überschreiten der 100.000 Km-Marke kommt noch der psychologische Effekt (alte Gurke) hinzu, wobei heutige Autos sicherlich für 250.000 Km gut sind.
Deine Überlegung hinsichtlich der 120.000 Km Arbeiten halte ich für sinnvoll. Entweder also mit 95.000 Km verkaufen, oder bis 145.000 Km fahren. Über 150.000 Km wird kaum noch ein ordentlicher Kaufpreis zu erzielen sein, außer natürlich Du fährst 80.000 Km im Jahr.

Bei Dieselfahrzeugen ist zusätzloich auf die Schadstoffklasse zu achten. Beispiel: einen BMW 525 tds Diesel von 1996 mit 80.000 Km wird man trotz des eigentlich noch hohen kalkulatorischen Restwertes kaum mehr gut verkaufen können, da die Kfz-Steuer unverhältnismässig hoch ausfällt.

Grüße,

Mathias

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Hi Mathias,

vielen Dank für Deine Einschätzung!

>Entweder also mit 95.000 Km verkaufen
Ich fahre etwa 25 Tkm im Jahr. Das hieße knapp 4 Jahre.
>oder bis 145.000 Km fahren
>Generell ist der Wertverlust in den ersten 2-3 Jahren am größten
Was dann eher für 145 Tkm spräche, also 5-6 Jahre.

Was hältst Du von der Alternative 130-135 Tkm und dann OHNE große
vorbeugende Wartung (z.B. Zahnriemen) verkaufen?
Bislang habe ich bei meinen Autos (Mitsubishi Galant, Nissan Sunny und
dann der Mazda 626) KEINE Inspektionen machen lassen und hatte auch nie
Probleme (aber viel Geld gespart).
„Kleinere“ Verschleißteile habe ich regelmäßig selber gewechselt
(Motoröl+Filter, Kerzen, Luftfiler etc.).
Den Rest habe ich aufmerksam beobachtet (Bremsbeläge, Verbauch, Be-
schleunigung, Geräuschentwicklung) und ggf. machen lassen.

>Bei Dieselfahrzeugen ist zusätzloich auf die Schadstoffklasse zu achten
die Kiste hat Euro 4 und (somit?) KEINEN Rußpartikel-Filter.
Gibt es da schon Aussagen/Hinweise/Vermutungen/Erfahrungswerte, ab wann
diese Diesel (vermutlich) steuerlich hoch zur Kasse gebeten werden?

Sorry für die vielen Nachfragen. Aber ich möchte nicht wieder die gleichen
Fehler wie bei meinem 626 machen und gleich besser planen (z.B. bin ich damit
das Risiko eingegangen, die Reifen bis auf Minimum runterzufahren und dann
hab ich die Kiste mit praktisch neuwertigen verkauft, was sich sicher nicht
ausgezahlt hat).

Schöne Grüße
Gunter

HI!

vielen Dank für Deine Einschätzung!

Gerne.

>Entweder also mit 95.000 Km verkaufen
Ich fahre etwa 25 Tkm im Jahr. Das hieße knapp 4 Jahre.
>oder bis 145.000 Km fahren
>Generell ist der Wertverlust in den ersten 2-3 Jahren am
größten
Was dann eher für 145 Tkm spräche, also 5-6 Jahre.

Sehe ich auch so.

Was hältst Du von der Alternative 130-135 Tkm und dann OHNE
große
vorbeugende Wartung (z.B. Zahnriemen) verkaufen?
Bislang habe ich bei meinen Autos (Mitsubishi Galant, Nissan
Sunny und
dann der Mazda 626) KEINE Inspektionen machen lassen und hatte
auch nie
Probleme (aber viel Geld gespart).

Solcherlei Ersparnis ist nur kruzfristig.
Ich jedenfalls würde kein auch noch so altes, billiges Auto kaufen, bei dem nicht alle Inspektionen nach hersteller-Wartungsplan durchgeführt worden sind.
V.a. der Zahnriemenservice ist essentiell.

„Kleinere“ Verschleißteile habe ich regelmäßig selber
gewechselt
(Motoröl+Filter, Kerzen, Luftfiler etc.).
Den Rest habe ich aufmerksam beobachtet (Bremsbeläge,
Verbauch, Be-
schleunigung, Geräuschentwicklung) und ggf. machen lassen.

Das Problem sehe ich darin, dass heutzutage der Kunde der Testfahrer ist. D.h., es werden über die Jahre viele Fehler ohne Wissen des Kunden während der Inspektion beim Markenhändler behoben.
Daher sollte die Kiste die ersten 2-3 Inspektionen und dann vielleicht alle 2-3 mal zum Makrenhändler gefahren werden.

>Bei Dieselfahrzeugen ist zusätzloich auf die
Schadstoffklasse zu achten
die Kiste hat Euro 4 und (somit?) KEINEN Rußpartikel-Filter.
Gibt es da schon
Aussagen/Hinweise/Vermutungen/Erfahrungswerte, ab wann
diese Diesel (vermutlich) steuerlich hoch zur Kasse gebeten
werden?

Ab jetzt. Bzw. seit Jahrzehnten.
Wann immer eine neue Schadstoffklasse eingeführt wird, werden die älteren Klassen teurer.

Sorry für die vielen Nachfragen. Aber ich möchte nicht wieder
die gleichen
Fehler wie bei meinem 626 machen und gleich besser planen
(z.B. bin ich damit
das Risiko eingegangen, die Reifen bis auf Minimum
runterzufahren und dann
hab ich die Kiste mit praktisch neuwertigen verkauft, was sich
sicher nicht
ausgezahlt hat).

Das stimmt schon.
Allerdings habe ich auch schon Verkäufer erlebt, die vor dem Verkauf eine Inspektion machen und Bremsen und Reifen erneuern lassen, um nicht für einen Unfall des Käufers (moralisch) verantwortlich zu sein. Einer hat den Wagen sogar vor dem Verkauf neu lackieren lassen…

Ich persönlich halte es so, dass meine Autos immer ordentlich gewartet und gepflegt sind. So kann ich sie morgen verkaufen, wenn ich spontan Lust dazu habe, ein anders Auto zu fahren.
Meinen letzten privaten Wagen habe ich mit 150.000 Km verkauft und Geld verloren, weil kein Mensch mehr gebrauchte Oberklasseautos will.
Dennoch war der Deal o.k. und der Käufer meldete sich letztens, um mir mitzuteilen, dass er hochzufrieden mit dem Auto ist.

Grüße,

Mathias

Hi @all,

@Tamansari:
Danke für Deine Antwort!
Diese Überlegung ist mir prizipiell klar.
Nur fahre ich dann noch xyz-Kilomenter und fange wieder an zu
rechnen,

Was ich eigentlich suche, ist eine Aussage, zu welchem
Zeitpunkt
man ein deratiges KFZ üblicherweise optimal verkaufen sollte.

Ich habe mir das heute auch nochmal durch den Kopf gehen
lassen.
Was halten denn die Profis hier von folgenden Argumenten:

wie du schon sagst PROFIS die haben einen anderen blickwinkel und andere interessen als du !
den optimalen punkt wirst du nie treffen - es ist wie an der börse.
zum richtigen zeitpunkt wird nicht geklingelt.
und wenn du sparen willst mußt du rechen und das modell lange fahren.
oder einen super super zahlenden käufer an der angel haben. so einfachist das.

  1. Diesel = Langstreckenfahrzeug -> macht normal locker
    > 200 Tkm

die machen auch locker 500 und mehr.
dann wirds richtig billig !

  1. bei 120 Tkm größere Ausgaben (Zahnriemen, (8) Reifen,
    Bremsen …)

das ist ein pseudo argument. wenn du danach noch 100.000 und mehr fährst - wehn juckts ?
das sind pro gefahrenen KM promille

  1. wenn die Kiste durchhält (ich gehe mal davon aus) dann ist
    bei
    etwa 200 Tkm wieder „löhnen“ angesagt

ja und ? fährste halt noch 100.000 wo ist das problem ?
soviel besser als deiner ist der neue auch nicht.
und vorallendingen nicht so billig pro gef. km

Entweder mit 90…95 verkaufen oder (wenn nix war) fahren bis
170…180.

das hätten die profis ( sprich verkäufer gerne, nur 2 jahre alt und BAB KM spitzen fahrzeug ! bla bla bla )

Oder ist dem heute nicht mehr so, daß man für einen Diesel mit
175 Tkm
immer noch einen ordentlichen Preis erzielen kann?

was ist ein „ordentlicher Preis?“ das zeil hat 175 TKM runter.
was würdest du dafür geben ?
und wenn du uhn jetzt ohe probleme 350.000 fährst - wer hat dann wohl ein geschäft gemacht ?

Falls es von Bedeutung ist: gehobene Ausstattung (Leder, Navi,
Xenon,
Einparksystem, Heckspoiler etc.).

einbauen kannste alles. auf den VK-Wert hat das nur untergeordnet einfluß.

nochmal: was zählt ist der Preis pro KM
und solange der wagen fährt und nur ab und an mal kleinigkeiten anfallemn, neue batterie, neue wasserpumpe, bremsbeläge reifen etc.
heist die parole für sparfüchse fahren fahren fahren fahren usw.
t.

Schöne Grüße
Gunter