Optimales Gelingen von Operationen

Hallo,

aus Erzählungen von meinen Großeltern weiß ich, daß es in den 20er, 30er und 40er Jahren Ärzte gab, die vor Operationen regelmäßig etwas Hochprozentiges zu sich genommen haben und/oder gebetet haben. Es handelte sich dabei nicht einmal um ein kirchliches Krankenhaus.

Die Operationen dieser Ärzte sollen fast immer sehr erfolgreich verlaufen sein.

Nun meine Frage: Kommt solches Verhalten bei Ärzten auch heute noch vor, und ist es überhaupt noch möglich ?

Also bitte - DAS hoffe ich doch mal echt nicht! Dem Wohle des Patienten zu gute kommend. Es reicht doch, wenn Ärzte heutzutage auch nach 24h-Schichten noch operieren müssen/dürfen - da brauchen sich die nicht auch noch (in dem Zustand) einen hinter die Binde kippen.
*entsetzt bin*

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Hallo fragewurm,

Grundsätzlich ist auch bei heutigen Operationen immer noch Alkohol im Spiel !

Allerdings hat die moderne Forschung ergeben, dass es besser ist den Alkohol bei Ärzten und Patienten anzuwenden. Zudem wird er heute äusserlich angewendet.

MfG Peter(TOO)

Naja das manche Ärzte vor schwierigen OPs ne runde beten gehen mag durchaus vorkommen, allerdings ist man heute technisch einfach weiter, so dass man eine Missglückte OP immer dem Operateur zuschreibt, und keine höheren Wesen oder alkohol die Schuld zuschreiben kann (auch wenn der Doc. trinkt ist es immer noch seine Schuld).
damals war es etwas anderes, da war durchaus oft das Op-ergebnis „Operation geglückt, Patient tot“, da zB. die Op gut war, aber der Patient an zuviel Äthernarkose starb (damals bekam man noch Äther mit einer Stoffbezogenen MAske vorgehanlten, die bei jeder Regung des Patienten von der Schwester! nachgetropft wurde)
Oder auch die Blutstillung war ein ziemliches Problem und natürlich die Wundinfektionen wenn zB. das Instrumentarium nicht ausreichend sterilisiert war (man hat zwar sterilisiert, aber gerade in Kanülen oder Ecken kann sich durchaus noch was halten, deshalb nimmt man heute Einwegspritzen und selbst Einwegendoskope bei der Minimalinvasiven OP)
Und es war natürlich oft nötig weitaus mehr aufzuschneiden als heute, um genug Licht hineinzubekommen und etwas zu sehen. Das kann bei einer Bauchop ganz schön gefährlich werden, BauchOps waren immer schon die geführchtesten Operationen. Heute ist meist nur noch ein kleiner Schnitt nötig und man schiebt dann Instrumente und Optiken hinein, eben Minimalinvasiv.

Für Geglückte OPs ist heute zu großen Teil moderne Technik, moderne Nachsorge und letztendlich eben auch Der Operateur und die Schwestern zuständig.

Gruß Susanne

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Hi,

Es reicht doch, wenn Ärzte
heutzutage auch nach 24h-Schichten noch operieren
müssen/dürfen - da brauchen sich die nicht auch noch (in dem
Zustand) einen hinter die Binde kippen.
*entsetzt bin*

Der Anteil von Ärzten die Alkoholiker sind entspricht dem Durchschnitt der Restbevölkerung - man kann also davon ausgehen, dass es jeder 5. ist. Und ein Alkoholiker muss nunmal wenn er eine ruhige Hand haben will erstmal einen kippen - und dass eine ruhige Hand bei Chirurgen geradezu Voraussetzung ist, ist ja wohl allgemein bekannt.

Prost,

Anja

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