Optimierung der Unfallversicherung, Mutter+2Kinder

Hallo liebe Wissenden,
ist von solchen Unfallversicherung-Konditionen abzuraten?
Bin gar nicht beandert auf diesem Gebiet, und freue mich über Hilfe.
Mutter
Invalidität (Grundleistung) 61 500
Invalidität (Höchstleistung) 246 000
Bergungskosten 5000
Sofortleistung Übergangsleistung 1250
kosm. OP 3075
Progression 400%
Summenanpassung 3%
Deckungsumfang:Freizeitunfallvers.

Kind 1
Invalidität(Grundleistung) 30 752
höchstleistung 123 008
sofortleistung 650
kosm OP 1538
Progression 400%
Summenanpassung 3%

Kind 2
Konditionen exakt wie bei Mutter

Nun, was sagt einem das? Was sind das für Konditionen?
Wieso kommt es zu diesen Unterschieden zwischen den Kindern?
Ist diese Versicherung zu empfehlen, oder sollte man sie kündigen?

Besten Dank im Voraus!

Hallo Chari,

ob die Versicherung gut oder schlecht ist, kann man so nicht sagen; aber eines wage ich zu behaupten, wenn es sich um eine mitteleuropäische Familie handelt: die Versicherungssummen sind bei Vollinvalidität zu niedrig!

Stell’ Dir mal vor, ein Mensch säße, um „Die nackte Kanone I“ zu zitieren, „sabbernd im Rollstuhl“. Kann er den Rest seines Lebens von 200.000 oder 300.000 Euro leben?

Eine Unfallversicherung ist aber für diese Härtefall (Invalidität), nicht für den Armbruch beim Skifahren. Der ist nämlich kein Beinbruch :wink:

Gruß,
Andreas

Hallo Chari,

wahrscheinlich ist das Kind mit den gleichen Summen wie du sie hast jünger.Dann ist der versicherungsschutz günstiger bzw. man bekommt mehr Versicherungssumme.

Versicherung kündigen?Das kannst du jederzeit wenn es sich um eine Risikoversicherung handelt.Aber zuerst musst du folgendes tun und überlegen:

Stelle dir erst einmal die Frage, ob du überhaupt eine Unfallversicherung benötigst(treibst du Sport,was machst du ,das unfallträchtig ist usw.) die wenigsten Leute verunfallen, ausser vielleicht Extremsportler und bestimmte Berufe.
Bei Kindern sieht das naturgemäß etwas anders aus.Bei Kindern,je nach Alter sollte aber aber darauf geachtet werden, ob Vergiftungen,Zeckenbiss oder ähnliche Dinge versichert sind.
Aber wie gesagt, nicht viel verunfallen, es sind mehr die Krankheiten die Erwachsene und Kinder zu Invaliden machen.Und da helfen die wenigsten Unfallversicherungen.Deshalb sind sie eigentlich auch so billig.
Denke darüber nach,was ist ,wenn du oder deine Kinder erkranken oder Pflege nötig haben.Dann erkundige dich bei unserer Rentenvericherung welche Ansprüche du und deine Kinder haben.Und sollte diese Absicherung dann nicht ausreichen,was sehr wahrscheinlich ist,dann kümmerst du dich um eine private Police. Lass dich dazu bitte umfangreich beraten, vergleiche bitte dann zuerst die Bedingungen (wann genau zahlt die Versicherung, was muss ich genau tun,damit diese zahlt…usw.)

Also, mach dir also zuerst einmal Gedanken ob du eine Versicherung brauchst und dann gehe an die Arbeit und vergleiche die Bedingungen oder lasse dir dabei helfen.

Viele Grüße vom

Holzmichl

Guten Tag liebe Mutter,
nun wenn du bedenkst was bei 100% Invalidität bei Kinder für lebenslange Kosten entstehen, kommt man mit zu kleinen Leistungen nicht sehr weit!
Der Begriff Freizeitunfall sollte mal hinterfragt werden,die Deckung bei Arbeitsunfall möchte doch auch vorhanden sein!!
Wann beginnt denn die Progression,ab welchem Invaliditätsgrad.
LG
A.