Optimierungspotential im Einkauf

Hallo zusammen!
Sagt mal, ich sitze gerade an meiner Projektarbeit (TBW) zum Thema „Optimierung von Beschaffung bzw. Einkauf von A- und B-Artikeln in unserem Unternehmen“ und nun stellt sich heraus, daß meine 3. Alternative sich just in Wohlgefallen auflöst. Zur Zeit bearbeite ich folgende beide Möglichkeiten:
Optimierung durch Datenaktualisierung im SAP R/3-System (Lieferanten, deren Preise, Warnmeldung bei einem über 10%-ig überhöhten Preis
Zentralisierung des Einkaufes (Kompetenzsteigerung, bessere Beratung bei Neuprojekten, …)
Unser „Problem“ ist wohl eher der eigene Betrieb (15 Schritte bis der Einkaufsprozeß abgeschlossen ist) als vielmehr unsere Lieferanten.
Habt ihr eine Idee (organisatorisch, softwaretechnisch, …)?
Könnt ihr über irgendwelche betrieblichen Lösungen berichten?
Danke für jedes Feedback J
Schönes WE
Gruß
Elger

Hallo Elger,

organisatorisch sollte Ihr Euch für langfristige Lieferantenbeziehungen oder Wertschöpfungspartnerschaften (insbesondere bei A-Teilen) entscheiden. In solchen Fällen ist es technisch u. organisatorisch möglich, dass Bestellungen automatisch (online) durchgeführt werden. Problem dabei: Es muss genau bestimmbar sein, wieviele Artikel man zu welchem Zeitpunkt braucht. In modernen Software-Tools sind Module vorhanden, die den zukünftigen Materialverbrauch entweder genau berechnen (und mal so ganz nebenbei die Produktion steuern) oder durch Prognose-Modelle (bei saisonalen Schwankungen, Trends etc.) schätzen. Und das alles in Echtzeit (hohe Hardwareanforderungen), d.h. kurzfristige Programmänderungen werden ohne Probleme mit in die Berechnung einbezogen bzw. man kann verschieden Szenarien vor einer Entscheidung simulieren.
Da ihr R/3 benutzt käme eventuell SAP APO (Advanced Planner & Optimizer) infrage. Eine permanente Datenaktualisierung, die Du schon angesprochen hast, ist bei der Nutzung solcher Tools allerdings unabdingbar. Ihr könnt dann R/3 durch APO vollständig oder teilweise ersetzen. Aber Achtung: Solche Tools lösen auch nicht alle Probleme. Unter Umständen müsst Ihr den ganzen Betrieb vorher „umkrempeln“ damit alles optimal läuft. Probleme in der Beschaffung entstehen in vielen Fällen leider schon bei der Produktions- bzw. Ablauforganisation.

Wenn es nur um die Optimierung des Bestellvorgangs geht wäre SAP APO allerdings überflüssig. Wir wollen ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Hoffe ein wenig geholfen zu haben.

MfG
Stephan

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Stephan!
Vielen Dank für Deine Infos. Leider habe ich schon in anderen Zusammenhängen in gleicher Angelegenheit (Themensammlung für Projektarbeit) schlechte Erfahrungen mit dem von Dir beschrieben Softwareanbieter au Walldorf mit den 3 Großbuchstaben gemacht. Konkret gesagt: Die haben sich für meine Anfrage überhaupt nicht wirklich interessiert !!!
Ebengerade lese ich einen Begriff „Informationsbroker“. Könnte der nicht die benötigten Marktdaten beschaffen? - Mit anderen Worten:
ein „Outsourcing des dezentralen Einkaufes“
Kennt jemand solche Agenturen o.ä. bzw. hat jemand genauere Infos zu dem Thema (Ablauf, Kosten, …). Problematisch dürfte hier allerdings die Tatsache sein, daß wir an A-/B-Artikel einen Bedarf haben, der sich hauptsächlich aus äußerst fachspezifischen Artikeln (Nachfrager-Oligopol bzw. -monopol)) zusammensetzt. Kann auch da ein solcher Broker helfen?
Freue mich auf jedwede „Wortmeldungen“ zu diesem Thema.
Schönen Wochenanfang noch …
Gruß
Elger

Hallo zusammen!
Sagt mal, ich sitze gerade an meiner Projektarbeit (TBW) zum
Thema „Optimierung von Beschaffung bzw. Einkauf von A- und
B-Artikeln in unserem Unternehmen“ und nun stellt sich heraus,
daß meine 3. Alternative sich just in Wohlgefallen auflöst.
Zur Zeit bearbeite ich folgende beide Möglichkeiten:
Optimierung durch Datenaktualisierung im SAP R/3-System
(Lieferanten, deren Preise, Warnmeldung bei einem über 10%-ig
überhöhten Preis
Zentralisierung des Einkaufes (Kompetenzsteigerung, bessere
Beratung bei Neuprojekten, …)
Unser „Problem“ ist wohl eher der eigene Betrieb (15 Schritte
bis der Einkaufsprozeß abgeschlossen ist) als vielmehr unsere
Lieferanten.
Habt ihr eine Idee (organisatorisch, softwaretechnisch, …)?
Könnt ihr über irgendwelche betrieblichen Lösungen berichten?
Danke für jedes Feedback J
Schönes WE

Hi Elger!

Ggf. hilft ja diese Auswahl an Software-Anbietern besser:

http://www.competence-site.de/offerer.nsf/GlobalSyst…

Good luck.

Gruss
zapriano

DANKE
Hallo zusammen!
Vielen Dank für die Hilfen. Ich habe die Arbeit eben gerade fertiggestellt und hoffe, daß sie dem Korrektor wenigstens einigermaßen gefällt. :smile:
THX
Gruß
Elger