Optionsschein

Hallo,
wenn ich einen Call-Optionsschein kaufe,tue ich das dann zum Geld-oder zum Briefkurs,und wenn ich den dann (mit Gewinn)wieder verkaufe zu welchem Kurs verkaufe ich ?
Danke.

Hallo.

Weder noch, sondern zum Marktpreis.

Das ist der Kurs wo Nachfrage und Angebot (Geld und Brief) zusammen finden.

Gruss HighQ

Hallo,

Weder noch, sondern zum Marktpreis.

Das ist der Kurs wo Nachfrage und Angebot (Geld und Brief)
zusammen finden.

Emittentenquotierung an der Euwax ist dir fremd? Da gehts nicht nach Angebot und Nachfrage, sondern es werden laufend handelbare Geld- und Briefkurse gestellt. Man kauft also zum Brief- und verkauft zum Geldkurs, um die Frage zu beantworten.

Daß sich mal zwei Anleger innerhalb des Spreads treffen und „zum Marktpreis“ gegeneinander handeln, mag in der Theorie auch vorkommen.

Gruß
Nils

Hm… da hab ich den Teil doch gerade völlig verdrängt, weil ich nie an der Stuttgarter Börse (bzw. an der Euwax) irgend etwas handle.

Danke für den Hinweis.

Hallo,

Weder noch, sondern zum Marktpreis.

Das ist der Kurs wo Nachfrage und Angebot (Geld und Brief)
zusammen finden.

Emittentenquotierung an der Euwax ist dir fremd? Da gehts
nicht nach Angebot und Nachfrage, sondern es werden laufend
handelbare Geld- und Briefkurse gestellt.

Ach so, also gibt es bei einem Kauf/Verkauf dann immer nur einen Nachfrage aber keinen Anbieter oder nur einen Anbieter aber keinen Nachfrager. Und die gestellten Kurse fallen vom Himmel…

Man kauft also zum
Brief- und verkauft zum Geldkurs, um die Frage zu beantworten.

Darauf können wir uns dann wieder einigen.

Gruß
C.

Hallo Christian,

es werden laufend
handelbare Geld- und Briefkurse gestellt.

Ach so, also gibt es bei einem Kauf/Verkauf dann immer nur
einen Nachfrage aber keinen Anbieter oder nur einen Anbieter
aber keinen Nachfrager. Und die gestellten Kurse fallen vom
Himmel…

die fallen nicht vom Himmel, sondern werden von den Emittenten gestellt, so wie sie es auch außerbörslich machen. Man braucht also keinen anderen Anleger als Käufer/Verkäufer, bei dem Stückzahl und Limit passen, sondern handelt gegen den Emittenten, der für seine Scheine regelmäßig Quotes stellt. Es gibt also unabhängig vom sonstigen tatsächlich gehandelten Umsatzvolumen ausreichend Liquidität für den Anleger (zumindest in haushaltsüblichen Mengen).

Gruß
Nils

Hallo,

die fallen nicht vom Himmel, sondern werden von den Emittenten
gestellt, so wie sie es auch außerbörslich machen. Man braucht
also keinen anderen Anleger als Käufer/Verkäufer, bei dem
Stückzahl und Limit passen, sondern handelt gegen den
Emittenten, der für seine Scheine regelmäßig Quotes stellt.

ich weiß, aber ich würde das auch als eine Form von Angebot und Nachfrage sehen und die gestellten Preise sind in dem Moment auch Marktpreise. Daher war die Antwort von HighQ nicht so falsch, wie Du sie m.E. dargestellt hast.

Gruß
C.

Hallo Christian,

ich weiß, aber ich würde das auch als eine Form von Angebot
und Nachfrage sehen und die gestellten Preise sind in dem
Moment auch Marktpreise. Daher war die Antwort von HighQ nicht
so falsch, wie Du sie m.E. dargestellt hast.

sie war nicht grundsätzlich falsch, aber durchaus ergänzungsbedürftig. Sicherlich kann man philosophieren, ob vom Emittenten gestellte Preise der typischen Vorstellung von Angebot und Nachfrage an der Börse entsprechen. Meiner Meinung nach tun sie das insofern nicht, als daß eben nicht bloß irgendwelche Marktteilnehmer ihre Papiere oder ihr Geld mit ihren Preisvorstellungen auf den Markt werfen - oder gar niemand da ist der handeln möchte - sondern ständig von einem bestimmten Teilnehmer für preisgerechte Liquidität gesorgt wird. Fehlte dies, würden manche Scheine entweder nicht gehandelt werden oder es käme mitunter zu Mondkursen (die zwar einerseits per Definition am gehandelten Börsenplatz marktgerecht wären, andererseits aber nicht annähernd der Preisberechnung des Emittenten entsprechen).

Gruß
Nils