Optionsscheine bei 0,00

Hallo,

es wurde ja gerade erklaert, wie ein Aktienkurs entsteht. Wie ist das bei Optionsscheinen?

Ich versuche z.B. seit 2 Monaten einen Telekom-call-Schein zu bekommen, dessen Kurs zwischenzeitlich immer mal bei 0,001 € liegt. Anfangs dachte ich, dass die Wahrscheinlichkeit gross ist, ihn dann auch fuer diesen Preis zu bekommen, aber dem war nicht so. Also erhoehte ich das Limit Schrittweise bis auf 0,004 € und trotzdem kam der Handel nicht zustande.

Noch ein Beispiel, um zu unterstreichen, wie wichtig es mir ist, von Euch ein paar Tips zur Limitsetzung bei derartigen Optionsscheinen zu bekommen:

Am Montag orderte ich den Optionsschein „WKN 681419“ - ein MLP-call, der nach dem Kurseinbruch am Freitag nur noch 0,001 € „kostete“. Ich bot 0,002 €, habe ihn trotzdem nicht bekommen und weine heute, weil ich mit diesem Schein in 3 Tagen aus meinen eingesetzten 400 € ueber 10.000 € gemacht haette, was fuer mich sehr viel Geld ist.

Es ist so frustrierend zu sehen, dass mann zwar eine richtige Entscheidung getroffen hat (Kauf von MLP), von dieser aber leider nicht profitieren kann, weil man das falsche Limit setzte.

Ich bedanke mich fuer eventuelle Antworten

Gruss, Marcus

Hi,

damit Du einen Optionsschein kaufen kannst, muß ihn jemand verkaufen wollen. Im Ernst: Wer verkauft ein Wertpapier, daß bei 0,0x steht? Niedriger kann ein Kurs kaum werden, also verkauft man ganz sicher nicht zu diesem Zeitpunkt, ein Totalverlust kann kaum einen größeren Verlust bedeuten.

Will sagen: Bei Optionsscheinen gilt das gleiche Prinzip, wie bei Aktien.

Zum Gesagten kommt, daß es zu jeder Währung, zu jeder Aktie x Optionsscheine gibt. Die gehandelte Menge ist bei Optionsscheinen aus diesen Gründen viel niedriger, als bei den allermeisten Aktien.

Gruß
Christian

Hallo Christian,

damit Du einen Optionsschein kaufen kannst, muß ihn jemand
verkaufen wollen. Im Ernst: Wer verkauft ein Wertpapier, daß
bei 0,0x steht? Niedriger kann ein Kurs kaum werden, also
verkauft man ganz sicher nicht zu diesem Zeitpunkt, ein
Totalverlust kann kaum einen größeren Verlust bedeuten.

Gut, aber wie kommt denn dann dieser Kurs zustande - wenn es keine Verkaeufer gibt? Ich dachte er berechnet sich aus Angebot und Nachfrage, also muessen doch zu diesem Kurs auch Scheine angeboten werden, oder?

Will sagen: Bei Optionsscheinen gilt das gleiche Prinzip, wie
bei Aktien.

Wenn es kein Angebot gibt, muss sich der Kurs irgendwie anders berechnen.

Zum Gesagten kommt, daß es zu jeder Währung, zu jeder Aktie x
Optionsscheine gibt. Die gehandelte Menge ist bei
Optionsscheinen aus diesen Gründen viel niedriger, als bei den
allermeisten Aktien.

Ist also moeglich, dass ich bei diesem Preis einfach mehr Scheine geordert habe als ueberhaupt im Handel sind. (200.000 Stueck fuer 400 €). Verstaendlich, dass ich den Schein nicht bekomme, wenn nur 100.000 existieren; aber ich kenne Die Menge nicht und kann somit nicht beurteilen, ob meine Order ueberhaupt einen Sinn macht.

Gruss, Marcus

Hi,

Gut, aber wie kommt denn dann dieser Kurs zustande - wenn es
keine Verkaeufer gibt?

es gibt zwei Möglichkeiten, wie ein Kurs zustande kommt: Einerseits kann der letzte Umsatz ausgewiesen werden (das kann auch 1 Stück betreffen, was Dir auch nicht hilft, wenn Du 10.000 haben willst). Andererseits gibt es auch sogenannte Tax-Kurse, also geschätzte Kurse, die - ohne jede Gewähr - einen möglichen Preis darstellen. Wenn der innere Wert eines Optionsscheins 0 oder negativ ist, wird der vernünftigerweise auf den kleinsten Wert gesetzt, der denkbar ist, in diesem Falle 0,001.

Das war jetzt wieder vereinfacht gesagt, den bei Optionsscheinen spielt auch immer die Restlaufzeit und damit die Phantasie eine Rolle. Wenn der innere Wert eines OS aber weit jenseits von gut und böse ist, wird die Taxe auch vernünftigerweise beim niedrigst möglichen Kurs liegen.

Es kann auch sein, daß irgendein Wahnsinniger tatsächlich zum Kurs von 0,001 verkauft hat (und der Kurs eben dieses Umsatzes ausgewiesen wurde). Das heißt aber nicht, daß dieser Wahnsinnige noch ein paar Scheine übrig hatte, als Du mit Deiner Order kamst, oder daß es noch einen anderen Wahnsinnigen gab, der zu diesem Kurs verkaufen wollte. Wie ich schon sagte: Den Kurs weißt Du erst, wenn der Umsatz erfolgt ist.

Im übrigen halte ich es für grob fahrlässig, daß jemand, der sowenig Ahnung von den Grundprinzipien der Börse hat (was nicht böse gemeint ist), gerade mit derartig spekulativen Papieren anfängt zu üben.

Gruß
Christian

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Hi Marcus,

das kann dir bei börsengehandelten Papieren immer wieder passieren, wie EXC schon ausgeführt hat.

Du kannst aber auch solche Scheine direkt beim Emittenten kaufen. Der stellt Dir dann immer Kurse. Er verkauft aber immer ein bisschen teuerer als er kaufen würde. Also würdest Du dann nie einen Kurs unter 5 Cents bekommen.

Ciao

Uwe

Vielen Dank fuer Deine Antworten, Christian,

Ich habe nun eine gewisse Vorstellung von der Preisstellung beim Optionsscheinhandel.

Im übrigen halte ich es für grob fahrlässig, daß jemand, der
sowenig Ahnung von den Grundprinzipien der Börse hat (was
nicht böse gemeint ist), gerade mit derartig spekulativen
Papieren anfängt zu üben.

-) Ist es auch grob fahrlaessig Lottoscheine auszufuellen ohne Ahnung von Wahrscheinlichkeitsrechnug zu haben?

Ich mach’s lieber so; dann koennte ich auf einen potentiellen Gewinn wenigstens etwas stolz sein, weil es nicht allein der Zufall war, der ihn herbeifuehrte.

Gruss, Marcus

Hallo Marcus,

hast du eine Ahnung zu was der Schein erstmals gehandelt wurde? Da liegen bei den geringen Stückzahlen die ein potentieller Verkäufer vielleicht hat die Gebühren für den Verkauf über dem Erlös!

Da ist es günstiger das Ding wertlos ausbuchen zu lassen am Ende der Laufzeit wie es zu verkaufen.

Außerdem: Hast du irgend einen Kurszusatz? Vielleicht besteht ja nur Nachfrage und kein Angebot? Wie alt ist der Kurs… usw.

Gruß Ivo

Hallo Ivo,
Ich glaube nicht, dass die Gebuehren ueber dem Erloes liegen wenn Optionsscheine zu diesen Kursen gehandelt werden. Gerade sah ich mir einen kleinen Teil aller Telekom-Optionsscheine an. Es gibt so etwa 3500 unterschiedliche Scheine und etwa 20 % dieser Scheine notieren unter 0,01 €.Unter diesen Scheinen fand bei gut 20% noch ein Handel statt. Die Menschen die zu diesen Kursen handeln werden sicher nicht alle verrueckt sein.

Außerdem: Hast du irgend einen Kurszusatz? Vielleicht besteht
ja nur Nachfrage und kein Angebot? Wie alt ist der Kurs…
usw.

manchmal steht ein G hinter dem Kurs. Die Kurse werden alle mindesten 1x taeglich aktualisiert…

Gruss, Marcus

Hallo Uwe,

Du kannst aber auch solche Scheine direkt beim Emittenten
kaufen. Der stellt Dir dann immer Kurse. Er verkauft aber
immer ein bisschen teuerer als er kaufen würde. Also würdest
Du dann nie einen Kurs unter 5 Cents bekommen.

das ist schon richtig, aber wenn an der Boerse ein Schein zu 0,001 € gehandelt wird will ich im Direkthandel nicht den 20-fachen Preis bezahlen. Dann lieber garnicht (obwohl es sich bei MLP selbst per Direkthandel ausgezahlt haette)

Gruss, Marcus

Hi,

an. Es gibt so etwa 3500 unterschiedliche Scheine und etwa 20
% dieser Scheine notieren unter 0,01 €.Unter diesen Scheinen
fand bei gut 20% noch ein Handel statt.

wie dem auch sei, bei Minimumgebühren, die regelmäßig um die € 7,50 liegen, müssen schon alleine 750 Stück gehandelt werden, damit der Kurswert den Gebühren entspricht. Von Gewinnen kann da keine Rede sein.

manchmal steht ein G hinter dem Kurs. Die Kurse werden alle
mindesten 1x taeglich aktualisiert…

Tja, und da haben wir des Rätsels Lösung: „G“ bedeutet Geldkurs, d.h. es waren Käufer da, aber keine Verkäufer. Aktualisiert heißt dann in diesem Fall, daß der Taxkurs, von dem ich schon einmal sprach, aktualisert wurde.

Gruß
Christian

P.S.
Wenn Du mir mal eine WKN/ISIN gibst, kann ich gerne mal nachschauen, ob es überhaupt einen Umsatz gab.

Hallo christian,

Wenn Du mir mal eine WKN/ISIN gibst, kann ich gerne mal
nachschauen, ob es überhaupt einen Umsatz gab.

Gerne:

WKN 561821: Diesen Telekom-call versuche ich seit 2 Monaten zu bekommen. Ich orderte 200.000 Stueck mit Limit bei 0,004 €

WKN 681419: Diesen MLP-call versuche seit Montag zu bekommen. Das ist der Schein, der mich „reich“ gemacht haette. Ja, wenn ihn jemand verkauft haette. Ich bestellte 400.000 Stueck zu 0,002 €

Grus, Marcus

Hallo Marcus,

du glaubst doch nicht dass diese OS zu diesen Kursen emittiert wurden?

Nehmen wir mal an der Kunde xy hat die Dinger bei 5 Euro gekauft.

Wenn er dann 200 Stk gekauft hat wäre er bei 1000 Euro.

Bei heutiger Mindestgebühr… was würde er verdienen?

Den Rest hat Christian ja mal wieder vorbildlich erklärt, als ich in Zürich im Regen stand…

Gruß Ivo

Hallo IVO

du glaubst doch nicht dass diese OS zu diesen Kursen emittiert
wurden?

Nee, glaubte ich auch nicht. So naiv bin ich dann doch nicht.

Nehmen wir mal an der Kunde xy hat die Dinger bei 5 Euro
gekauft.

5 € ??? Das ist aber nicht so’n realistisches Beispiel. Der Telekom-call wurde in Bestzeiten mit 0,5 € gehandelt. Damit der 5 € wert ist, muesste die Telekom Aktie bei etwa 65 € liegen.
(http://www.sbroker.de/content)

Wenn er dann 200 Stk gekauft hat wäre er bei 1000 Euro.

Bei heutiger Mindestgebühr… was würde er verdienen?

Ich halte es fuer realistischer anzunehmen, dass der Verkaeufer eines Optionsscheins bei 0,002 € diesen z.B. bei 0,01 kaufte und dann macht es schon Sinn diesen mit 80% Verlust abzustossen um einem eventuellen Totalverlust zu entgehen.

Gruss, Marcus

Hallo,

es wurde ja gerade erklaert, wie ein Aktienkurs entsteht. Wie
ist das bei Optionsscheinen?

in der Regel anders: Ich gehe mal davon aus, dass du deine OS an der Euwax (Stuttgart) kaufst, alles andere wäre ungewöhnlich bis töricht. An der Euwax fungieren die Emittenten als Market Maker, d.h. sie stellen kontinuierlich Geld- und Briefkurse und sorgen zu diesen auch für Umsatz. Diese Kurse sind nicht durch Angebot und Nachfrage beeinflusst sondern errechnen sich aus dem Wert des Scheins (Laufzeit, Underlying Price etc).
Der Geldkurs ist sozusagen der Rückkaufpreis, der Briefkurs der Verkaufpreis. Die Differenz zwischen diesen beiden Kursen ist der Spread. Wird kein Umsatz gemacht, dann wird generell der Geldkurs angezeigt. Bei selten bis gar nicht gehandelten OS wird dann oft nur einen (Geld-)Kurs (also ohne Umsatz) pro Tag veröffentlicht.
Der Spread variiert nach meinen Erfahrungen von ca 0,5 Cent (oft bei Kursen unter 5 Cent) bis 5 Cent, selten auch mehr. Die genauen Spreadbedingungen sind bei deiner Bank oder beim Emittenten zu erfahren.
Wenn du also einen Schein siehst, der mit 0,001 angegeben wird, ist dies der Geldkurs, zu dem du nicht kaufen kannst.

Ich versuche z.B. seit 2 Monaten einen Telekom-call-Schein zu
bekommen, dessen Kurs zwischenzeitlich immer mal bei 0,001 €
liegt. Anfangs dachte ich, dass die Wahrscheinlichkeit gross
ist, ihn dann auch fuer diesen Preis zu bekommen, aber dem war
nicht so. Also erhoehte ich das Limit Schrittweise bis auf
0,004 € und trotzdem kam der Handel nicht zustande.

Da der Spread offenbar mehr als 0,003 Euro war, konnte deine Order auch nicht ausgeführt werden. Informiere dich, wie hoch dieser ist (Euwax, Emittent, deine Bank: die alle können es dir sagen bzw stellen die Info im Internet zur Verfügung) und überlege, wie hoch das Underlying steigen muss, damit du den Spread und die Gebühren aufholst, bevor der Gewinn überhaupt anfängt.

Am Montag orderte ich den Optionsschein „WKN 681419“ - ein
MLP-call, der nach dem Kurseinbruch am Freitag nur noch 0,001
€ „kostete“. Ich bot 0,002 €, habe ihn trotzdem nicht bekommen

Nein, er kostete nicht 0,001 Euro. Der Geldkurs war 0,001. Das ist ein nicht unwichtiger Unterschied.

und weine heute, weil ich mit diesem Schein in 3 Tagen aus
meinen eingesetzten 400 € ueber 10.000 € gemacht haette, was
fuer mich sehr viel Geld ist.

Über entgangene Gewinne zu jammern bringt nichts. Immer noch besser als realisierte Verluste. Lerne draus, dann passiert es nicht nochmal. Trockenübungen würde ich dir für den Anfang ans Herz (bzw an die Brieftasche) legen.

Noch Fragen? Immer raus damit
Nils

Hallo Nils,

Ich gehe mal davon aus, dass du deine OS
an der Euwax (Stuttgart) kaufst, alles andere wäre
ungewöhnlich bis töricht.

Das wusste ich nicht und mein Berater bei der Bank offensichtlich auch nicht, denn der fragte immer wo ich kaufen wolle und so sagte ich Frankfurt oder Berlin.

Der Spread variiert nach meinen Erfahrungen von ca 0,5 Cent
(oft bei Kursen unter 5 Cent) bis 5 Cent, selten auch mehr.
Die genauen Spreadbedingungen sind bei deiner Bank oder beim
Emittenten zu erfahren.

Meine Bank fragte ich schon oefter, doch die behaupten dass Angebot und Nachfrage fuer die Briefkurssstellung verantwortlich sind. Haettest Du vielleicht einen Link, wo ich den Spread fuer meinen Wunschoptionsschein (WKN 561821) erfahren kann?
Aendert sich der Spread staendig oder ist er fuer einen bestimmten OS fix?

Gruss, Marcus

Mahlzeit,

Das wusste ich nicht und mein Berater bei der Bank
offensichtlich auch nicht, denn der fragte immer wo ich kaufen
wolle und so sagte ich Frankfurt oder Berlin.

Ich glaube nicht, dass die Emittenten dort Market Maker sind. Du müsstest also warten bis ein anderer Unwissender dort eine passende Order platziert :wink:
Solltest du bei einer Direktbank sein: Die bieten keine Beratung sondern gehen davon aus, dass du weisst was du tust und leiten den Auftrag wunschgemäß an die Börse weiter.
Und selbst in einer Filialbank wirst du nicht unbedingt auf so etwas hingewiesen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen haben die Damen und Herren „Berater“ so gut wie keine Ahnung vom Wertpapiergeschäft. Es sei denn sie handeln auch privat. Ausserdem verdienen die immer an dir, auch wenn du selber nie Gewinne machst. Einen bestimmten OS werden sie dir nie empfehlen (wenn doch: schriftlich absichern für den Verlustfall, der deinem Berater den Kopf kosten wird), aber zumindest auf Nachfrage sollten sie dir die wichtigsten Usancen und Handelsbedingungen nennen können. Letztlich gilt aber: Kundenwunsch ist Kundenwunsch und wird so akzeptiert. Beratung kostet Zeit und Zeit ist Geld.

Meine Bank fragte ich schon oefter, doch die behaupten dass
Angebot und Nachfrage fuer die Briefkurssstellung
verantwortlich sind.

Das mag an anderen Börsen stimmen, weiss ich nicht, an der Euwax jedenfalls nicht.

Haettest Du vielleicht einen Link, wo ich
den Spread fuer meinen Wunschoptionsschein (WKN 561821)
erfahren kann?

z.B. kannst du bei http://www.comdirect.de schauen. Gib im Fenster oben links die WKN ein und klick dann auf „Quote“ in der Zeile Stuttgart (rechtes der drei Icons). Ist aber 15 Min. zeitverzögert. Das klappt für alle OS.
Um 9:17 Geld/Brief 0,02/0,03. Also 1 Cent Spread. 10:16 ein neuer Geldkurs bei 0,015. Dürfte sich mittlerweile wieder geändert haben. Aber du kannst ja bei Orderaufgabe deine Bank nochmal nach dem aktuellen Briefkurs fragen oder (sofern deine Bank das anbietet) ausserbörslich direkt mit dem Emittenten handeln, dann sparst du dir das ständige Ändern deines Limits und hast sofort die Ausführung.

Aendert sich der Spread staendig oder ist er fuer einen
bestimmten OS fix?

Der ändert sich ständig. Fix ist nur der maximale Spread, idR 50 Cent, die aber in der Praxis so gut wie nie vorkommen. Je niedriger der Kurs desto niedriger der Spread, schon um den Schein für einen Handel überhaupt interessant zu machen. Rechne aber damit, dass bei Kursen über 10 Cent der Spread plötzlich von 1 auf 2 Cent erhöht werden kann. Oder schon bei 8 Cent, oder oder oder… Da sind die Emittenten frei in ihrer Entscheidung.

Nils

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Hi,

WKN 561821: Diesen Telekom-call versuche ich seit 2 Monaten zu
bekommen. Ich orderte 200.000 Stueck mit Limit bei 0,004 €

letzter Umsatz Frankfurt: 6.600 Stück am 29.07.2002
letzter Umsatz Stuttgart: 300.000 Stück am 6.8.2002

Du siehst: Soviel Umsatz ist da nicht. Der Hinweis von Nils auf Stuttgart könnte also zumindest in diesem Fall helfen.

WKN 681419: Diesen MLP-call versuche seit Montag zu bekommen.
Das ist der Schein, der mich „reich“ gemacht haette. Ja, wenn
ihn jemand verkauft haette. Ich bestellte 400.000 Stueck zu
0,002 €

Am Freitag wurden in Stuttgart 71.000 Stück gehandelt.

Gruß
Christian

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