hallo… ich habe ein paar fragen zur optischen transformation und hoffe ihr könnt mir hierbei weiterhelfen.
es geht um Beugung von Laserlicht bestimmter Wellenlänge an einer Lochblende und die daraus resultierenden Maxima im Beugungsbild.
Mit zunehmendem Blendendurchmesser ist ja festzustellen, dass der Durchmesser der entstandenen Maxima zunehmend kleiner wird. Ist dies eine Eigenschaft des „reziproken Raums“? wenn nicht, welcher funktionale Zusammenhang besteht? Mir wurde gesagt, dass wenn man die Ergebnisse (sin[Beugungswinkel]/Wellenlänge über dem Lochdurchmesser) doppeltlogarithmisch aufträgt eine Gerade mit Steigung -1 erhalten würde , was auch tatsächlich der fall war. stimmt es aber auch, dass diese gerade den tatsächlichen zusammenhang Impulsraum - Realraum beschreibt?
Gilt dies auch für Beugung an zwei-dimensionalen Objekten oder nur für 1-dimensionale?
viele grüße
chris
Hallo,
ich denke mit optischer Trafo meinst du die Fouriertrafo. Denn wenn sich Licht ausbreitet kannst du mit einem Schirm (wenn der weit weg von der Quelle ist) die Fouriertrafo des Feldes der Quelle beobachten. Wenn sich irgendwas auf dem Weg des Lichts befindet (z.B. eine Blende) kannst du das Feld dahinter einfach durch Multiplikation der Fouriertrafo des Feldes mit der entsprechenden Filterfunktion ausrechnen. Eine Eigenschaft der Fouriertrafo ist in der Tat die Reziprozität, d.h. eine Dehnung im Originalbereich (Loch größer) hat eine Stauchung im Bildbereich (Zusammenstauchung der Beugungsmaxima eben) zur Folge.
Gruß
Marco
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