Hallo
Ich such einen oder mehrere Hersteller von optischen Switches. Allerdings nicht für IT zwecke sondern Meßtechnisch. Wenn mir hier jemand helfen kann.
Danke!
Hallo
Ich such einen oder mehrere Hersteller von optischen Switches. Allerdings nicht für IT zwecke sondern Meßtechnisch. Wenn mir hier jemand helfen kann.
Danke!
Hallo,
sag doch erst mal bischen genauer was Du brauchst!
Gruß Uwi
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Also Genau brauch ich einen Switch mit 9 Eingängen und 1 Ausgang für Lichtwellenleiter. Das ganze mit möglichst geringer Transmission im Wellenlängenbereich von ca. 200 bis 2500nm. Die umschaltung zwischen den Kanälen sollte elektronisch erfolgen.
Da es mit aller wahrscheinlichkeit keinen 9fach Switch gibt liße sich das auch über 4 4 fach oder so irgendwie gealisieren. Desweiteren wäre noch ein Kerndurchmesser von ca. 1-2 mm des LWL ganz schön was wohl schwer zu finden sein dürfte.
Hallo
ich habs genauer formuliert siehe oben. Bei weiteren unklarheiten einfach nochmal fragen.
Gruß Boris
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Hallo Boris,
wieso möglichst geringe Transmission? Meinst Du vielleicht möglichst geringe Dämpfung? Dann: Der Wellenlängenbereich von 200 bis 2500 nm ist gewaltig. Du wirst keine Faser finden, die das wirklich kann. Es sei denn, für ganz kurze Strecken. Und irgendwo hat die Faserstrecke Anfang und Ende. Da wird es mit den Wandlerelementen schwierig.
Noch nicht verstanden habe ich, was und wie umgeschaltet werden soll. Einer von 9 LWL-Eingängen soll auf einen LWL-Ausgang geschaltet werden. Dafür gibt es 2 grundsätzlich verschiedene Lösungen. Die mechanische Variante positioniert den LWL-Ausgang vor einem der 9 Eingänge. Das setzt einen wie auch immer gearteten Antrieb voraus. Der optische Weg selbst ist aber vollkommen passiv. Es gibt darin keine optoelektonischen Wandlerwelemente. Für dünne Fasern läßt sich das mit einem Piezoantrieb lösen, für dickkernige Fasern gibts verschiedene Lösungen mit Motorantrieb. Wie auch immer realisiert, sind das im optischen Zweig bidirektional funktionierende Systeme.
Die zweite Variante verwendet optoelektronische Wandlerelemente. 9 optische Eingangssignale gelangen auf je einen eigenen Verstärker, die sich elektrisch sperren lassen. Die Verstärkerausgänge, von denen nur einer aktiv ist, speisen eine gemeinsame LED oder Laserdiode. Solche Systeme funktionieren nur in einer Richtung. Am Ausgang kann man also kein Signal einspeisen.
Jetzt gibt es noch alle möglichen Misch- und Sonderformen. Was hättest Du denn gerne? Warum dieser große Spektralbereich, der das einzige ernsthafte Problem darstellt? Welcher Art sind die Signale? Wenn der große Spektralbereich wirklich unabdingbar ist, müßte man mehr über die Länge der Faserstrecken wissen.
In professioneller Technik ist das alles in Meßstellenscannern realisiert. Für einige Lösungen gibt es weltweit nur einen einzigen Hersteller (*g*).
Gruß
Wolfgang
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Hallo Wolfgang
Danke mit dem Hinweis wegen der Transmission. Natürlich meinte ich so viel Transmission wie möglich also möglichst geringe Dämpfung.
Den hohen Spektrulbereich brauch ich um sowohl die Helligkeit als auch die Temperatur zu messen. Das Problem ist das ich einen 17mm Durchmesser in 1,5 m auf einer 38,5 mm² Fläche abbilden muß.
Das heißt eigendlich wird das zu messende „medium“ „Licht“ zum Sensor „transportiert“. Dies soll von 9 Stellen auf einen Sensor erfolgen. Aber alle schön nacheinander. Das ganze mit dem PC messen und steuern.
Gruß Boris
Hallo Boris,
wieso möglichst geringe Transmission? Meinst Du vielleicht
möglichst geringe Dämpfung? Dann: Der Wellenlängenbereich von
200 bis 2500 nm ist gewaltig. Du wirst keine Faser finden, die
das wirklich kann. Es sei denn, für ganz kurze Strecken. Und
irgendwo hat die Faserstrecke Anfang und Ende. Da wird es mit
den Wandlerelementen schwierig.Noch nicht verstanden habe ich, was und wie umgeschaltet
werden soll. Einer von 9 LWL-Eingängen soll auf einen
LWL-Ausgang geschaltet werden. Dafür gibt es 2 grundsätzlich
verschiedene Lösungen. Die mechanische Variante positioniert
den LWL-Ausgang vor einem der 9 Eingänge. Das setzt einen wie
auch immer gearteten Antrieb voraus. Der optische Weg selbst
ist aber vollkommen passiv. Es gibt darin keine
optoelektonischen Wandlerwelemente. Für dünne Fasern läßt sich
das mit einem Piezoantrieb lösen, für dickkernige Fasern gibts
verschiedene Lösungen mit Motorantrieb. Wie auch immer
realisiert, sind das im optischen Zweig bidirektional
funktionierende Systeme.Die zweite Variante verwendet optoelektronische
Wandlerelemente. 9 optische Eingangssignale gelangen auf je
einen eigenen Verstärker, die sich elektrisch sperren lassen.
Die Verstärkerausgänge, von denen nur einer aktiv ist, speisen
eine gemeinsame LED oder Laserdiode. Solche Systeme
funktionieren nur in einer Richtung. Am Ausgang kann man also
kein Signal einspeisen.Jetzt gibt es noch alle möglichen Misch- und Sonderformen. Was
hättest Du denn gerne? Warum dieser große Spektralbereich, der
das einzige ernsthafte Problem darstellt? Welcher Art sind die
Signale? Wenn der große Spektralbereich wirklich unabdingbar
ist, müßte man mehr über die Länge der Faserstrecken wissen.In professioneller Technik ist das alles in Meßstellenscannern
realisiert. Für einige Lösungen gibt es weltweit nur einen
einzigen Hersteller (*g*).Gruß
Wolfgang
Danke mit dem Hinweis wegen der Transmission. Natürlich meinte
ich so viel Transmission wie möglich also möglichst geringe
Dämpfung.
Den hohen Spektrulbereich brauch ich um sowohl die Helligkeit
als auch die Temperatur zu messen. Das Problem ist das ich
einen 17mm Durchmesser in 1,5 m auf einer 38,5 mm² Fläche
abbilden muß.
Das heißt eigendlich wird das zu messende „medium“ „Licht“ zum
Sensor „transportiert“. Dies soll von 9 Stellen auf einen
Sensor erfolgen. Aber alle schön nacheinander. Das ganze mit
dem PC messen und steuern.
Hallo Boris,
damit scheiden optoelektronische Wandler im Übertragungsweg aus. Aber auch ein rein passives System, das einen LWL verwendet, wird mangels geeignetem Lichtleiter versagen. Mir sind keine Glassorten oder Kunststoffe bekannt, die Transmission in so einem breiten Spektralbereich besitzen. Deshalb werden auch abbildende Linsensysteme nichts werden. In Betracht kommen Oberflächenspiegel, somit ein Spiegelobjektiv, das mechanisch so gesteuert wird, daß sein Gesichtsfeld nacheinander verschiedene Punkte abscannt, die immer auf der gleichen Empfängerfläche abgebildet werden.
Die schwedische Firma AGA verwendete früher Ähnliches in ihren Wärmebild-Kameras mit Stickstoff-gekühltem Detektor. 1975 meldete ich zur diskreten Abbildung einzelner Punkte ein Patent (DE 25 03 259 C3) an, das einen Schwingspiegel hinter einem Germaniumobjektiv verwendete, um berührungslos Temperaturdifferenzen auf Freileitungen zu messen. Das war allerdings der Wellenlängenbereich um 10 µm.
Ein Abbildungssystem für 9 oder wieviele Punkte auch immer, ist technisch mit einem Spiegelobjektiv kein Problem. Man sollte noch wissen, wie weit die Meßflächen voneinander entfernt sind, um Überlegungen über einen geeigneten Antrieb anstellen zu können. Die Geschwindigkeit der Meßstellenabtastung sollte noch bekannt sein und wie groß die Meßzeit auf jedem Punkt ist. Dann muß man noch eine geeignete Spiegelbedampfung finden. Wird aber machbar sein.
Gruß
Wolfgang