Opus Dei / Der Vatikan demasikiert sich

Hallo

Eigentlich ist mir egal, dass bei der enormen Inflation von Heiligsprechungen durch den heutigen Pontifex Maximus auch noch eine Figur wie Escriva de Balaguer heilig gesprochen werden soll. Dass die Mitglieder des Opus Dei, auch Mafia des Vatikans genannt, zu diesem Zweck genügend „Fromme Gaben“ abgeliefert haben, steht für mich fest, sonst wäre das ganze Heiligsprechungsprozedere nicht in dieser kurzen Zeit über die Bühne gegangen. Auch scheint mir, dass der Vatikan den Weg zurück ins früheste Mittelalter um jeden Preis noch schneller beschreiten will. Im Mittalter ist man eh schon angekommen.

Ein Vergleich der sich geradezu aufdrängt: Opus Dei – Taliban, bzw. Islamisten

Da dieser erzreaktionäre Faschist die Hürden ( = Voraussetzungen lt. codex juris canonici) genommen hat, werden es Franco und Mussolini wohl auch noch schaffen, fromme Kirchengänger waren sie ja und haben die fetten Pfründen der Kirche nicht angetastet, im Gegenteil…Die notwendigen Gelder werden die Neos wohl auch aufbringen.

Zu diesem tristen Kapitel noch ein Hinweis:

„Die Helfer Gottes. Wie die katholische Kirche ihre Heiligen macht. Von K.L. Woodward ISBN 3-570-06270-8 Buch anschauen.

Gruss
Mäni

Hallo

Gruss
Mäni

Hallo Mäni,
Du schreibst mir aus der Blase (Herzen). Diese teuren Heilig-und Seligsprechungen sind skandalös. Wenn man bedenkt was diese Prozedur kostet (mal x-tausend)… der Vatikan könnte damit ein paar Millionen hungernder Kinder l Jahr lang sättigen.
Dann möchte ich noch gerne wissen: Der Unterschied zwischen Seligsprechung und Heiligsprechung ? Wie fühlt sich ein Selig-bezw. Heilig-Gesprochener nach dieser Prozedur ?

Mit Gruss: engelhard

Hallo Engelhard,

Wenn man bedenkt was diese Prozedur kostet (mal x-tausend)…
der Vatikan könnte damit ein paar Millionen hungernder Kinder l
Jahr langsättigen.

Man kann dies auch als Ausgaben zum internen Marketing (Motivation) verstehen, dies ist in Organisationen immmer notwendig

Dann möchte ich noch gerne wissen: Der Unterschied zwischen
Seligsprechung und Heiligsprechung ?

Es ist eine Abstufung: Man muss erst jmnd. seligsprechen ehe man ihn heiligsprechen kann. Ersteres geht einfacher (niedrigere Hürden), daher gibt es mehr selige als heilige.

Wie fühlt sich ein
Selig-bezw. Heilig-Gesprochener nach dieser Prozedur ?

Dies kannst Du in spätestens 100 Jahren erfahren:
denn es werden nur Tote heilig- bzw. seliggesprochen.

Tschuess Marco.

denn so ist McDonalds…
Hallo Mäni,

mich erinnert diese Seelig- oder Heiligsprecherei immer ein wenig an die Aushangliste von McDonalds mit den tüchtigsten Verkäufern der Woche, wobei manche Kirchen, wie die katholische, von der Struktur her so ähnlich aufgebaut ist wie eine AG mit Vorstand (Papst), Aufsichtsräten (Bischöffe) und Filialleitern (Priester).
Da ist wirklich nicht mehr viel Idealismus zu entdecken bei soviel schnöden Mammon.

viele Grüße
Claudia

Hallo Claudia,

das Bild stimmt nicht

mich erinnert diese Seelig- oder Heiligsprecherei immer ein
wenig an die Aushangliste von McDonalds mit den tüchtigsten
Verkäufern der Woche, wobei manche Kirchen, wie die
katholische, von der Struktur her so ähnlich aufgebaut ist wie
eine AG mit Vorstand (Papst), Aufsichtsräten (Bischöffe) und
Filialleitern (Priester).

Der Unterschied ist:
bei McDo bestimmt der Filialleiter wer in diesem Monat der Mitarbeiter des Monats ist, bei der Kirche ist es der BigBoss, der die Heiligsprechung für alle Ewigkeit festlegt.

Da ist wirklich nicht mehr viel Idealismus zu entdecken bei
soviel schnöden Mammon.

Du kennst anscheinend nur die üblichen Klischees.

Tschuess Marco.

bei der Kirche ist es der BigBoss,
der die Heiligsprechung für alle Ewigkeit festlegt.

…nicht für alle Ewigkeit, Marco: Heiligsprechung ist ein Regulativ für die Liturgie, nicht für den Himmel.

Gruß
Pietro

Wenn man bedenkt

was diese Prozedur kostet (mal x-tausend)… der Vatikan
könnte damit ein paar Millionen hungernder Kinder l Jahr lang
sättigen.

echt? ich bin da nich so bewandert. wie geht denn so eine heiligsprechung. reicht es da nich wenn der papst sagt: „hiermit sei jetz jfk heilig.“ ?? kann doch nich so teuer sein.

hallo, alle, was regt Ihr Euch auf? Die Methode ist uralt. Denkt doch an die „Heilgsprechnung“ des Staates: die Ordensverteilung.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund

Bei uns in der Schweiz gibt es keine Orden weil wir weder Könige noch Fürsten kannten. Die Annahme ist u.a. als Folge der Reisläuferei verboten. Auch unser Miltär läuft „nackt“ herum. Hier sind nur Auszeichnungen im Kleinstformat für ausserordentliche Leistungen (Schiessen, Fachdienst, Gebirgsdienst) zu sehen. Die Ausgangsuniform eines Offiziers ziert höchstens das Gebirgsabzeichen. Diese sind äusserst rar und haben einen entsprechenden Stellenwert. Dafür muss echt etwas geleistet werden.
Die „Heiligsprechung“ von Politikern erfolgt in der Regel durch lukrative Verwaltungsratsmadate. Dies hatte u.a. zur Folge, dass die „Swissair“ vor die Hunde ging.

Erholsame Festtage wünscht
Mäni

hallo Mäni

Bei uns in der Schweiz gibt es keine Orden weil wir weder
Könige noch Fürsten kannten. Die Annahme ist u.a. als Folge
der Reisläuferei verboten. Auch unser Miltär läuft „nackt“
herum. Hier sind nur Auszeichnungen im Kleinstformat für
ausserordentliche Leistungen (Schiessen, Fachdienst,
Gebirgsdienst) zu sehen. Die Ausgangsuniform eines Offiziers
ziert höchstens das Gebirgsabzeichen. Diese sind äusserst rar
und haben einen entsprechenden Stellenwert. Dafür muss echt
etwas geleistet werden.

Schön, dass es so etwas gibt… nur wie „ehrt“ man dann seine Generäle? Wie kommen die zu ihrem Tapferkeitsabzeichen? Du weißt ja: im Bunker sitzen und sich die Finger am Skatblatt wundkämpfen.
Aber Spaß beiseite: jeder Staat muss einen „Ehrenantrieb“ haben, sonst muss er den Antrieb monetär fördern. Wie macht das dann die Schweiz? Orden kosten fast nichts und bringen dem dummen Untergrund eine geschwollene Brust.

Die „Heiligsprechung“ von Politikern erfolgt in der Regel
durch lukrative Verwaltungsratsmadate. Dies hatte u.a. zur
Folge, dass die „Swissair“ vor die Hunde ging.

Du meinst also, die SWISSAIR ist durch Pöstchenschiebereien pleite gegangen?
Es ist wirklich schade um diese gute Airline!
Grüße und schöne Weihnachten.
Raimund

Nun haben wir das falsche Brett erwischt…
Hallo Reimund

Wie macht das dann die Schweiz? Orden kosten fast nichts und bringen dem dummen Untergrund eine geschwollene Brust.

Da staunst Du: Wir haben gar keinen General. Dieser wird im Ernstfall durch das Parlament gewählt. So heisst zum Beispiel ein Divsionskommandant schlicht Divisionär (2 Sterne),ohne Herr… Diesen hat unsere Milizarmee in den Himmel verbannt.
Ich stelle mir vor, dass sich diese Leute neben ihren Herren Kameraden im Ausland ziemlich „nackt“ vorkommen, vermutlich zu ihrem grossen Bedauern.

Du meinst also, die SWISSAIR ist durch Pöstchenschiebereien
pleite gegangen?

Ja, durch den Riesenfilz innerhalb einer sogenannt staatstragenden Partei. Die Qualifikation des geschassten Verwaltungsratspräsidenten und selbsternannten CEO:Vater Bundesrat, er selbst Parteisekretär und anschliessend Regierungsrat des Kantons Zürich. Beruf: Historiker!!! Kaum zu glauben.

Es ist wirklich schade um diese gute Airline!

Du musst wissen, dass diese vor ca. 5 Jahren noch satte 4,5 Milliarden in der Kasse hatte und heute mit 17 Milliarden Schulden in der Nachlasstundung steht.

Womit wir wieder einmal einen Riesenbogen geschlagen hätten. *g*

Gruss
Mäni

völlig offtopic
Hallo Männi,

  1. Vielen Dank für deine nette Mail:smile:
  2. Dachte ich, dass den SwissAir-Absturz die Dunkelelben der Unternehmensberater, die Mekkis, äääh. McKinseys verbrochen hätten…??

…erst haben sie SwissAir zu Tode beraten und jetzt beraten sie wieder, um die Reste zu beerdigen oder so (so ähnlich stands zumindest im Manager Magazin *grins*)

grüssle und besinnliche Tage,

barbara

Hallo Barbara

Die McKinseys tragen eindeutig auch Schuld. Im Verwaltungsrat hockte auch ein Ex-McKinsey-Mann (Chef der Credit Suisse)
Da ist und war soviel Filz vorhanden, dass sogar Beuys erbleicht wäre.Für mich ein Zusammentreffen von Arroganz und Geldsäcken.

Der Spruch von W. Busch „Ist der gute Ruf erst ruiniert, lebt sich ganz ungeniert“ hat für einige der Versagerräte (so wird dieser grosskotzige Verwaltungsrat bei uns tituliert) Gültigkeit, hatten die doch die Stirn, auch nach dem Zusammenbruch, auf ihren Gratis-First-Class-Flügen zu beharren. Der Haupt-Nichtskönner gelangte gar nicht in die Maschine und ist seither untergetaucht.Ein anderer musste sich mit bezahlter Holzklasse begnügen,nachdem er unter Tränen versichert hatte, dass er an eine Beerdigung nach NY müsse.

…erst haben sie SwissAir zu Tode beraten und jetzt beraten
sie wieder, um die Reste zu beerdigen oder so (so ähnlich
stands zumindest im Manager Magazin *grins*)

Bei den McKinsey-Herrschaften ist bei uns (vorläufig?) der Lack ab - sie müssen sich selbst redimensionieren.**freu**

Gruss
Mäni

PS Was eine Heiligsprechung doch alles hergibt und *g* bewirkt.Die Kongregation in Rom wird’s danken.