technische frage: wie schafft man einen realistischen eindruck von orangefarbener straßenbeleuchtung (=natriumdampflampen?)? ich kriege nur zwei extreme zusammen:
manueller weißabgleich.
wirkt irgendwie doch sehr unnatürlich, obwohl der rote laster im vordergrund wirklich schön rot ist. die „weißen“ lampen im hintergrund sind natürlich jetzt blaugrün. es sieht interessant aus, aber nicht mehr real.
was ist die beste einstellung für so ein licht?
muß man nachbearbeiten?
das problem ist ja nicht 1 licht, sondern 2 licht… du ahst bei den blaugruenen lampen im hinteren bereich eine andere lichtfarbe als vorn. da du aber pro bild nur 1 weissabgleich hast, musst du nen mittelwert nehmen, oder getrennt nachbearbeiten.
du siehst ja auch im hintergrund an den haengen 3 blaue, und 4 violette zwischen jeder menge weisser lichter, selbes problem…
Hallo!
Der Albtraum eines jeden Berufsfotografen: eine Produktionshalle und an der Decke 15 Neonlampen mit je einer unterschiedlichen Farbtemperatur.
Lösung: einen Mittelwert finden, neutral wird dies nicht. Auch nicht ganz im Photoshop. Einfach die Fotos bei diesen Motiven blauer halten.Das menschliche Auge ist schon toll.
Beste Grüße aus dem sonnigen Bremen
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da du aber pro bild nur 1 weissabgleich
hast, musst du nen mittelwert nehmen, oder getrennt
nachbearbeiten.
ich frage mich ernsthaft, warum das aber beim normalen hingucken in real life nicht so auffällt. hat das auge etwa mehr als einen weißabgleich? oder werden die farben erst durch die lange belichtung so verstärkt, daß es unangenehm auffällt?
und 4
violette zwischen jeder menge weisser lichter,
das violett ist ein purple fringing, ein linsenfehler des 10fachzoom-objektivs. ich war einfach zu faul, das noch schnell auszubessern
ich frage mich ernsthaft, warum das aber beim normalen
hingucken in real life nicht so auffällt. hat das auge etwa
mehr als einen weißabgleich?
gewissermassen, dein gehirn meint zu wissen, wie die welt aussieht.
es korrigiert alle elemente hin zu bekannten formen. nur wenn es keinen kontext hat, oder dein kontext nicht zum fehler passt, wie z.b. auf einem bild, oder bspw. am bildschirm (starke geometrische verzerrungen in 3d-spielen) schlaegt diese korrektur fehl.
du merkst das auch, wenn du immer an einer herkoemmlichen bildroehre gearbeitet hast, und dann auf einen flatscreen wechselst, korrigiert das gehirn noch gewisse zeit nach und erzeug ein nach innen gewoelbtest bild, bis es gelernt hat, das ist gerade…
du erinnerst dich auch an die werbung, „Mama gibt es jetzt auch in farbe…“ das gehirn lernt erst, wie die welt aussieht…
ich arbeite zwar analog, d.h. das ist mir immer so, aber soweit ich weis, bekommst Du das auch mit ner Digitalen nicht anderes hin. Das erste Bild ein bischen heller und dann ist das ganz o.k.
OOOOOOOder du fotografierst in der blauen Stunde. Das ist dann, wen die Sonne schon unter gegangen ist, aber es ist noch relaiv hell,die Belechtung ist an. Vorsicht, die „Blaue Stunde“ hat keine 60 Minuten, sonder 10 oder so.