Hallo,
hoffe habe den Namen für obige Pflanze richtig geschrieben. Habe eine solche in einem Baumarkt geschenkt bekommen, mit einen komischen Blätteranteil, langen Stil und weißen Blüten. Wie behandelt man dieses „Blümchen“. ?
Danke
Birgit
Hallo,
hoffe habe den Namen für obige Pflanze richtig geschrieben. Habe eine solche in einem Baumarkt geschenkt bekommen, mit einen komischen Blätteranteil, langen Stil und weißen Blüten. Wie behandelt man dieses „Blümchen“. ?
Danke
Birgit
Hallo Birgit,
wenn Du Dir die Pflanze genau anschaust, kannst Du herausfinden, was sie gerne hat. Sind die Blätter fest, recht starr und dick? Oder eher dünn, biegsam und laubähnlich? Bei dicken Blättern musst Du weniger gießen als bei dünne, zarten. Die dickblättrigen Orchideen halten auch mehr Sonne aus. Direkte Sonne ist aber nicht unbedingt zu empfehlen. Ein Ost- oder Westfenster ist optimal. Beim Gießen gilt: Lieber weniger als zuviel. Stell die Orchidee am besten in einen Übertopf, der zu groß ist. Fülle unten rein Kies. Das hat zwei Vorteile: Sollest Du zuviel gegossen haben, steht die Pflanze nicht im Wasser. Und zweitens entsteht durch den großen Übertopf ein kleines „Feuchtklima“. Zum Gießen würde ich nur Mineralwasser nehmen. Die Orchidee freut sich auch, wenn Du sie 1 oder 2 mal am Tag mit einer Sprühflasche einnebelst. Düngen oder umtopfen ist nicht notwendig. Wenn Du trotzdem umtopfen möchtest, verwende auf keinen Fall normale Gartenerde, sondern ein Spezialsubstrat aus dem Gartencenter. Das sieht aus wie Rindenmulch.
Ansonsten sind Orchideen keinesfalls heikel. Viel Spaß mit Deiner Pflanze.
Liebe Grüße
Anna
hallo anna,
Zum Gießen würde ich nur Mineralwasser
nehmen. Die Orchidee freut sich auch, wenn Du sie 1 oder 2 mal
am Tag mit einer Sprühflasche einnebelst.
also, ich habe mehrere verschiedene orchideen und gieße alle mit abgestandenem wasser,also kein frisches leitungswasser und eingesprüht werden die auch nicht.wozu auch? wenn sie eingestaubt sind wird mit einem feuchten tuch drüber gewischt. bis jetzt habens noch alle überlebt, und meine älteste orchidee ist nun schon sechs jahre bei mir.
Düngen oder umtopfen
ist nicht notwendig. Wenn Du trotzdem umtopfen möchtest,
verwende auf keinen Fall normale Gartenerde, sondern ein
Spezialsubstrat aus dem Gartencenter. Das sieht aus wie
Rindenmulch.
kann ja sein, dass ich mich nun irre, aber seitdem ich meine orchideen umgetopft habe, wachsen mehrere stängel mit viel mehr blüten. und das mit stinknormaler blumentopferde.nix mit substrat.
manchmals habe ich den eindruck,dass orchideen empfindlicher geredet werden als sie sind. vielleicht eine geschäftsmasche um das teurere substrat verkaufen zu können…???
Ansonsten sind Orchideen keinesfalls heikel.
genau dieser meinung bin ich auch,halbschatten,kein direktes sonnenlicht,erde nicht zu nass,nach abblühen der blüten ca.1,5cm unter dem braun werdendem stängel abschneiden,aber auf jeden fall über dem zweiten auge und es kann nix schief gehen.
lg tanja
Hallo,
das spezielle Substrat hat durchaus seine Berechtigung, denn viele
Orchideen sind Epiphyten. Sie wachsen auf Bäumen, in Astgabeln und haben
dort naturgemäß keine Massen an „Erde“ zur Verfügung. Zudem sind Orchideen
extrem anfällig gegen Staunässe, die bei normaler Blumenerde leicht
gegeben ist. Diese hat noch dazu einen hohen Düngeranteil, der durch den
Salzgehalt Orchideen schnell den Garaus macht.
Du hast eine Phalenopsis var. erstanden, die baumarktüblichen Orchideen,
die auch für den Anfänger keine Probleme darstellen. Die Pflegetipps von
Münchnerin solltest du beherzigen, halte das Pflänzchen eher trocken als
feucht und vergiß das Einsprühen nicht. Dies hat keinen kosmetischen
Effekt, sondern dient der Feuchtigkeitsaufnahme über die Spaltöffnungen
der Blätter.
Viel Spaß noch damit!
Lantanos
kann ja sein, dass ich mich nun irre, aber seitdem ich meine
orchideen umgetopft habe, wachsen mehrere stängel mit viel
mehr blüten. und das mit stinknormaler blumentopferde.nix mit
substrat.
manchmals habe ich den eindruck,dass orchideen empfindlicher
geredet werden als sie sind. vielleicht eine geschäftsmasche
um das teurere substrat verkaufen zu können…???
Mag ja sein, dass die Pflanzen auch in mancher Blumenerde überleben können (so wie vegetarisch ernährte Hunde auch nicht gleich tot umfallen), aber ein grobes und lockeres Rindensubstrat ist schon besser und es ist auch nicht teuer. Die im Baumarkt verkauften Orchideen (Phalaenopsis u.ä.) sind nämlich sog. Epiphyten, die in der freien Natur auf Bäumen wachsen. Sie halten sich mit ihren Wurzeln an der Rinde fest, der größte Teil der Wurzeln liegt aber frei an der Luft und nimmt Feuchtigkeit und die spärlichen Nährstoffe aus der Umgebung auf. Da die Orchideen an diese Lebensweise angepasst sind, haben sie entsprechend veränderte Wurzeln, die für ein Leben in einem dichten Substrat, wie Erde oder Sand nicht taugen. Sind sie ständig feucht und haben wenig Luftkontakt, faulen sie schnell und sterben ab.
Es gibt natürlich auch etliche Orchideenarten, die auf dem Boden wachsen und daher in Erde gut gedeihen, z.B. der heimische Frauenschuh.
am Tag mit einer Sprühflasche einnebelst. Düngen oder umtopfen
ist nicht notwendig.
Da epiphyte Orichdeen in der Natur gelernt haben, mit extrem wenig Nährstoffen auszukommen, haben sie ihren Stoffwechsel und ihr Wachstum daran angepasst. Deshalb sollen sie tatsächlich nicht gedüngt werden, wenn sie keine Wachstumsaktivität zeigen. Wenn sie jedoch gerade Blütentriebe oder ein neues Blatt ausbilden, benötigen sie in dieser Zeit aber mehr Kraft und sollten mit einem speziellen Orchideendünger sparsam gedüngt werden.
Hallo,
da ich auch mal darauf tippe, dass Du da eine Phalenopsis im Haus hast, kann man dich wirklich beruhigen. Die Dinger sind zäher und halten mehr aus, als man meinen möchte. Wir haben hier zig von Schwiegermutter ererbte Phalenopsis in allen möglichen Farben, die trotz mäßiger bis keiner Pflege teilweise schon diverse Jahre überlebt haben. Solange sie blühen stehen sie auf dem Tisch oder einem Regal in Fensternähe oder direkt an einem nicht zu sonnigen Fenster. Sind sie ausgeblüht kommen sie in den Wintergarten oder Keller bis sie wieder austreiben. Dünger haben unsere noch kaum gesehen, und gegossen werden sie alle paar Tage mal mit einem Schluck ganz einfachem Leitungswasser.
Im Wintergarten steht jetzt auch ein kleiner Springbrunnen als Luftbefeuchter, der zur Zeit kräftig verdunstet und dadurch ein ganz gutes Mikroklima dort schafft. Es ist aber auch Jahre ohne gegangen.
Allergisch reagieren die Pflanzen aber bei Schild- und Schmierläusen. Allerdings haben wir unter Einsatz der chemischen Keule bislang fast alle Pflanzen wieder hin bekommen.
Gruß vom Wiz
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Hallo Birgit,
auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Pflänzchen robuster sind, als sie aussehen. Habe vor etlichen Jahren eine geschenkt bekommen und sie treibt immer wieder aus - ohne Dünger, nur gelegentlich denk ich mal ans Gießen … Unkaputtbar, würde ich fast sagen.
Gruß, sine