Ordentliche Laborstromversorgung

Hallo,

wer kann einen brauchbaren Tiß geben???

Ich suche ein ordentliches Labornetztteil für den täglichen Gebrauch.
Soll so 2 mal 30…40V und je 3…6A bringen und jeweils
getrennte Einstellmöglichkeiten haben für Strom und Spannung
z.B. ordentliche 10-Gangpotis.

Im Prinzip reichte mir sowas (Conrad Nr: 510155 ):
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/?~templ…

Allerdings möchte ich vernüftige Anzeigen für Spannung und Strom
mit Auflösung mind. 1mV bzw. 1mA oder besser.

Außerdem sollte sowohl Strom als auch Spannung fein eingstellt
werden können. Gerade beim Strom trennt sich da aber schnell die
Spreu vom Weizen bzw. alles ist Spreu :frowning:
(auch bis zum vielfachen Preis obiger Geräte )

Ich finde kein vernüftiges Labornetzteil, daß z.B. einen
einstellbaren Stromquellenbetrieb hat (z.B. 6A, 600mA, 60mA, 6mA).
Meist gibt es nur einen Bereich mit z.B. 6A, wo unter 300mA
nix mehr einstellbar ist und dazu die billigste Anzeige mit
2000 Digit, welche nur 100mA Auflösung zuläßt :frowning:

Im Hochpreissegment gibt’s zwar Leistung satt und Stabilität
sowie Anzeigeauflösung ist teilweise nicht schlecht, aber dann
oft mit viel elektronischen Spielkram, wie digitaler Eingabe
der Werte oder nur ein Einstellrad für alle Ströme und Spannungen
sowie ein Haufen Zusatzfunktionen. digitale Schnittstellen sind
im tägl. Betrieb auch überflüssig.

Gruß Uwi

Hallo Uwi!

Bei dem ist zwar ziemlich viel Spielkram dran, den du eigentlich nicht willst, aber die Strom- und Spannungsauflösung liegt laut Datenblatt in einem Bereich von 1mV/1mA (Voltmeter 5-stellig, Amperemeter 4-stellig).

http://www.rsonline.de/cgi-bin/bv/rswww/searchBrowse…

(Sorry, der Link ging leider nicht kürzer :smile:

Gruß

Michael

Hallo,

Bei dem ist zwar ziemlich viel Spielkram dran, den du
eigentlich nicht willst,

eben, das ist ein sehr gutes Beispiel für tollen Spielkram,
den man im täglichen Gebrauch nicht haben will.
Für bestimmte Anwendungen mag es ja gut sein, aber nicht im
Entwicklungslabor, wo ich eben mal 24V mit 3A brauche und im
nächsten Moment grade mal eine LED mit max. 5V und 10-50mA
testen will und bei der nächten Aufgabe den Stromverbrauch
einer Prozessorschaltung bei 5V erfassen möchte.

Um da auf beien Kanälen Spannung und Strom einstellen zu wollen,
muß man erst mehrfach Knöpfe drücken.
Man kann auch nicht durch einen Blick auf die Position der
Stellelemente schnell erkennen, auf welchem Strom oder Spannung
das Gerät gerade eingestellt ist.

aber die Strom- und
Spannungsauflösung liegt laut Datenblatt in einem Bereich von
1mV/1mA (Voltmeter 5-stellig, Amperemeter 4-stellig).

Ja, die sind bei diesem Gerät sicher gut.

http://www.rsonline.de/cgi-bin/bv/rswww/searchBrowse…
(Sorry, der Link ging leider nicht kürzer :smile:

Das tut doch nix. Ich muß den doch bloß anklicken und nicht
auswendig lernen :smile:
Gruß Uwi

Hallo,

wer kann einen brauchbaren Tiß geben???

Ich suche ein ordentliches Labornetztteil für den täglichen
Gebrauch.
Soll so 2 mal 30…40V und je 3…6A bringen und jeweils
getrennte Einstellmöglichkeiten haben für Strom und Spannung
z.B. ordentliche 10-Gangpotis.

Im Prinzip reichte mir sowas (Conrad Nr: 510155 ):
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/?~templ…

Allerdings möchte ich vernüftige Anzeigen für Spannung und
Strom
mit Auflösung mind. 1mV bzw. 1mA oder besser.

Diese Anzeige-Auflösung kostet aber meistens, €€€€
Schau Dich mal hier um:
http://www.telemeter.de/index.php/shop/produkte_bere…
Modell QL355T Labornetzgerät, 2 x 35 V / 5 A + 3,3/5 V; … und bieten dadurch eine Stellgenauigkeit von 1 mV bzw. bis zu 100 µA (im 500 mA-Bereich)
http://www.telemeter.de/index.php/shop/produkte_bere…
Nur ein Einstellrad! Leider, aber in der Praxis trotzdem gut brauchbar.

Dreifach-Netzgeräte HM7042-4; Auflösung 0,01 V / 10 mA
http://www.distrelec.com/ishopWebFront/catalog/produ…

http://www.folgerelektronik.at/
PL-320QMT; 0.1% Genauigkeit, 10mV und 1mA Auflösung
http://www.folgerelektronik.at/labnet/pl/pl-serie.htm

Außerdem sollte sowohl Strom als auch Spannung fein eingstellt
werden können. Gerade beim Strom trennt sich da aber schnell
die
Spreu vom Weizen bzw. alles ist Spreu :frowning:
(auch bis zum vielfachen Preis obiger Geräte )

Ich finde kein vernüftiges Labornetzteil, daß z.B. einen
einstellbaren Stromquellenbetrieb hat (z.B. 6A, 600mA, 60mA,
6mA).
Meist gibt es nur einen Bereich mit z.B. 6A, wo unter 300mA
nix mehr einstellbar ist und dazu die billigste Anzeige mit
2000 Digit, welche nur 100mA Auflösung zuläßt :frowning:

Im Hochpreissegment gibt’s zwar Leistung satt und Stabilität
sowie Anzeigeauflösung ist teilweise nicht schlecht, aber dann
oft mit viel elektronischen Spielkram, wie digitaler Eingabe
der Werte oder nur ein Einstellrad für alle Ströme und
Spannungen
sowie ein Haufen Zusatzfunktionen. digitale Schnittstellen
sind
im tägl. Betrieb auch überflüssig.

Gruß Uwi

mfg
W.

Hallo Uwi!

Um da auf beien Kanälen Spannung und Strom einstellen zu
wollen,
muß man erst mehrfach Knöpfe drücken.
Man kann auch nicht durch einen Blick auf die Position der
Stellelemente schnell erkennen, auf welchem Strom oder
Spannung
das Gerät gerade eingestellt ist.

Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich möchte behaupten, dass man einen bestimmten Wert über die Tastatur schneller eingestellt hat, als dies über ein Poti möglich ist (du drückst den Wert, bspw. 4,35V ein und bestätigst mit Enter. Fertig). Dies gilt sicherlich gerade dann, wenn man so eine hohe Auflösung zur Verfügung hat.
Die Position der Stellelemente bringt im Prinzip auch recht wenig. Wir haben hier mehrere Labornetzteile, die ein Präzisionspoti haben, bei dem der Spannungs- bzw. der Strombereich auf mehr als einer Umdrehung abgebildet wird. Da ist dann nix mehr mit Erkennen der Stellelemente. Dazu hat man dann ja auch die Anzeigen.
Sicherlich sind einige Funktionen nicht unbedingt notwendig, aber mit der Zeit habe ich auch die Programmierfunktion schätzen gelernt, auf die ich immer zugreife, wenn ich häufig benötigte Spannungs- und Stromwerte verwende. Zwei Tasten, und alle Einstellungen stimmen. Jedesmal alles von Hand mit Potis einstellen kostet da schon mehr Zeit. Naja, jeder wie er es mag :smile:

http://www.rsonline.de/cgi-bin/bv/rswww/searchBrowse…
(Sorry, der Link ging leider nicht kürzer :smile:

Das tut doch nix. Ich muß den doch bloß anklicken und nicht
auswendig lernen :smile:
Gruß Uwi

Stimmt, daran hatte ich nicht gedacht… War in der Vorschau unendlich lang :smile:

Gruß

Michael

Hallo,

Diese Anzeige-Auflösung kostet aber meistens, €€€€
Schau Dich mal hier um:
http://www.telemeter.de/index.php/shop/produkte_bere…

Ja, habe zwar schon dutzende Seiten mit Stromversorgungen
besichtigt, aber die wohl noch nicht.
Recht große Auswahl :smile:

Modell QL355T Labornetzgerät, 2 x 35 V / 5 A + 3,3/5 V; …
und bieten dadurch eine Stellgenauigkeit von 1 mV bzw. bis zu
100 µA (im 500 mA-Bereich)

Moment mal… das ist ja das gleiche, welches Michael im anderen
Posting schon angezeigt hat (bloß eben über R&S).
Ich denke, gesehen hattee ich das auch schon, bloß noch nicht
in die nähere Wahl einbezogen.

http://www.telemeter.de/index.php/shop/produkte_bere…
Nur ein Einstellrad! Leider, aber in der Praxis trotzdem gut
brauchbar.

Da werde ich doch noch mal drüber nachdenken müssen.

Dreifach-Netzgeräte HM7042-4; Auflösung 0,01 V / 10 mA
http://www.distrelec.com/ishopWebFront/catalog/produ…

Das ist schon fast perfekt (HAMEG hatte auch schon besichtigt).
Feinere Stromquellen bereiche wäre noch nett.
Kommt aber in die engere Wahl.

Gruß Uwi

Hallo,

Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich möchte
behaupten, dass man einen bestimmten Wert über die Tastatur
schneller eingestellt hat, als dies über ein Poti möglich ist
(du drückst den Wert, bspw. 4,35V ein und bestätigst mit
Enter. Fertig). Dies gilt sicherlich gerade dann, wenn man so
eine hohe Auflösung zur Verfügung hat.

Ja, im Prinzip richtig. Ist sicher auch von Gewöhnung abhängig.
Ich denke trotzdem, daß analoge Stellknöpfe für den Menschen
angenehmer sind (Natürlich vorrausgesetzt, die Anordnung und
Beschriftung ist vernüftig).

Die Position der Stellelemente bringt im Prinzip auch recht
wenig. Wir haben hier mehrere Labornetzteile, die ein
Präzisionspoti haben, bei dem der Spannungs- bzw. der
Strombereich auf mehr als einer Umdrehung abgebildet wird.

Bei Spannung ist auch eher unkritisch, weil die vor dem Anlegen
jeglicher Last natürlich schon angezeigt wird.

Beim Strom sieht das anders aus. Der steht die Anzeige auf Null
und man sollte trotzdem schon auf den ersten Blick erkennen können,
ob nun 20mA oder 6A als Begrenzung eingestellt sind.

Bei meinen alten Eigenbaunetzgeräten habe ich da einen Schalter,
mit dem der Strombereich z.B. auf 2A/200mA/20mA/2mA geschaltet
werden kann. Entsprechend wird natürlich auch in der Stromanzeige
mit Dezimalpunkt und phys. Wert (A / mA) mit umgeschaltet.
So sieht man auf einen Blick, wo der Schalter steht.
Dann braucht man auch nur ein einfaches 300°-Poti , an dem man
wiederum auf einen Blick erkennt ob 20%, 50% oder 100% des
Strombereiches eingestellt sind.

Daß die 3,5 Digit Anzeige dann immer im optimalen Bereich
arbeitet und damit auch völlig ausreichend ist muß ich wohl
nicht weiter ausführen.

Alles eigentlich keine komplizierten, aber sehr praktische Dinge.
Im Bereich der käuflichen Laborstromversorgungen doch eher
sehr selten bzw. gar nicht zu finden.

Da ist dann nix mehr mit Erkennen der Stellelemente. Dazu hat man
dann ja auch die Anzeigen.

Auch bei 10-Gangpotis eigentlich kein Problem.
Dazu gibts ja diese Feintrieb-Anzeigen, wie z.B. an diesem Gerät:
http://www.heinzinger.de/pdf/LNG.pdf. Die kosten natürlich
auch etxra Geld und werden deshalb oft weggelassen.

Und wie gesagt, Wenn die Stromanzeige auf 0 steht sieht man nix.
Dann müßte schon noch eine zusätzliche kleine Anzeige dar sein,
die den Grenzwert permanent anzeigt.

Sicherlich sind einige Funktionen nicht unbedingt notwendig,
aber mit der Zeit habe ich auch die Programmierfunktion schätzen
gelernt, auf die ich immer zugreife, wenn ich häufig benötigte
Spannungs- und Stromwerte verwende. Zwei Tasten, und alle
Einstellungen stimmen. Jedesmal alles von Hand mit Potis einstellen
kostet da schon mehr Zeit. Naja, jeder wie er es mag :smile:

Ja, ist eben auch alles Gewöhnungssache.

Gruß Uwi