Hallo,
unser Felix ist 7 Jahre alt, so weit so gut.
Und für sein alter sehr groß,-so zur Info.
Wie könnte man ihn dazu bringen mehr Ordnung zu halten.
Ich meine, in seinem alter kann man doch verlangen, zumindest ein bischen, das er seine Sachen die er z.b abends auszieht einigermaßen ordentlich hinlegt.
Und nicht auf dem Boden liegen läßt, auf einen Haufen natürlich.
Die schmutzige Wäsche zum Wäschekorb bringt.
Oder Spielzeug,- wird liegengelassen, wenn das Interesse verloren ist.
Usw. usw.
Dieses alles kann man hundertmal sagen und das eigentlich täglich.
Ständig muß man hinterräumen damit es nicht zu chaotisch wird.
Ich meine,ich/wir wollen dies noch in jungen Jahren hinbekommen.
Sind natürlich die alten Sprüche.
Es gibt natürlich schlimmeres, aber das nervt.
Er soll diesbezüglich nur ein bischen mitdenken und mithelfen lernen
Wenn man ihm es nicht sagt, passiert selten etwas
Ansonsten ist es ein aufgewecktes Kerlchen, das auch in der Schule gut ist
Halt ein Wunschkind, so was soll es ja noch geben !!!
Ständig muß man hinterräumen damit es nicht zu chaotisch wird.
Ihr bringt Eurem Nachwuchs gerade bei, dass er nix tun muss.
REDEN ist das Eine - ERFAHREN ist das Andere!
Warum soll er aufräumen, wenn er nur ein paar Worte über sich ergehen lassen muss - und Muttern oder Vatern räumen auf?
Klappt doch!
Wenn es möglich ist - lasst ihm sein Zimmer! … und wenn die Wäsche nicht im Korb landet, wird sie eben nicht gewaschen. O.K. Kinder sind da recht schmerzfrei - aber spätestens, wenn Freunde zu Besuch kommen: …
Nerven behalten - und Euer Ordnungsgefühl muss nicht auch seins sein! Solange er nicht im Wohnzimmer „rummüllt“ - was solls???
nervenstarke Grüsse
Ulli
P.S.: Dieses Vorgehen hat immerhin bei 50% meiner Töchter Erfolg gehabt - bei Besuch allerdings 100%
Hallo Matthias,
natürlich ist es wünschenswert, wenn der Nachwuchs aufräumt.
Ständig muß man hinterräumen damit es nicht zu chaotisch wird.
Der Junge hat euch doch prächtig erzogen! Warum sollte er denn selbst aufräumen?
Wie wäre es, wenn ihr aufhört, den jungen Mann 100 Mal zu ermahnen - es scheint doch eh nichts zu nutzen?
Vielleicht redest Du wie folgt mit ihm: „Ich möchte nicht dauernd über dein Spielzeug, deine schmutzige Kleidung stolpern. Ich möchte mit Dir zusammen eine Lösung finden. Was hältst du davon, wenn ich deine Sachen, wenn sie am dritten Tag immer noch herumliegen, in den Keller bringe?“
Wie auch immer das Gespräch konkret aussieht: Wichtig finde ich, dass eine Lösung gefunden wird, die das Kind mit „unterschrieben“ hat! Sonst ist das nur Druck, nichts, wo der Junge dahintersteht und lernt, zu seinem Wort zu stehen.
Wenn es doch (noch) nicht klappt: Es soll Familien geben, die einen großen Behälter im Flur stehen haben - alles, was so an Zeugs von den Kindern in der Wohnung herumliegt, wird dort einfach kommentarlos (!) hineingeworfen - wenn es gebraucht wird, wissen die Kinder, wo es liegt… („Ab morgen steht hier eine große Tonne - wenn du deine herumliegenden Sachen suchst - du wirst sie dort drinnen finden!“). Mal sehen, wie lange ihm das Spaß macht…
Lasst bloß die Finger vom Zimmer und 100 mal ermahnen… lasst es. Es wird nichts bringen. Wie meine Vorredner sagten: Er hat eher euch erzogen als umgekehrt.
Mit sowas baut ihr eine ewig nervende Kette auf…
Kind hat nicht aufgeräumt --> Eltern genervt, Standpauke --> Kind genervt, keinen Bock mehr --> Eltern sauer --> Kind bockig --> Eltern räumen auf, schmeißen evtl. sogar weg, was dem Kind lieb ist --> Kind erst recht bockig, nicht aufräumen --> Eltern genervt… und so weiter und so fort.
Man muss einerseits nicht selber aufräumen… andererseits geht es einem auf den Keks, dass man nicht selbst aufräumen darf. Jeder Mensch hat sein eigenes Ordnungssystem und andere bringen es durcheinander, vor allem wenn Mutti dann hingeht und wegschmeißt was ihr beliebt, die Regale neu sortiert, die Mineraliensammlung durcheinanderbringt u.ä.
Das gibt Stress, weil Kind und Mutter sich irgendwann fetzen werden wenns ums Aufräumen geht. Diese Streits bewirken Unlust die neue Streits hervorbringt.
Es hört sich doof an aber: Irgendwann erstickt man im Dreck. Und dann fängt man von alleine an aufzuräumen.
Ich rate es dir von der anderen Seite aus, ich bin extreeeeem unordentlicher Chaosmensch… was unter anderem daran liegt das meine Mutter wenn ich nicht da bin immer noch, und ich bin 21, in mein Zimmer watschelt und dort umräumt und putzt.
Gut, putzen find ich natürlich toll (den anschiss weniger, aber ich fänds toll, wenn sie einfach mal aus meinem Zimmer raus bleiben würde) aber ich haaaaaasse es wenn sie meine Regale und meine Möbel umräumt.
das ist glaube ich ein Problem das viele Eltern haben, wobei ich immer erschrecke wenn ich höre, unser Kind ist jetzt so und so alt und es sollte doch so langsam ……
So etwas kommt nicht mit dem Geburtstag oder Erreichen eines bestimmten Alters sonder ist ein fester Bestandteil der Erziehung. Aufräumen können Kinder von klein an (Anfangs natürlich spielerisch) lernen und werden so an das Ganze herangeführt.
Sei wir doch mal ehrlich, bei einem z.B. dreijährigen Kind räumt Mama doch lieber selber auf (geht schneller und alles landet da wo es hingehört) als das man gemeinsam mit dem Kind aufräumt oder das Kind auch mal alleine aufräumt. Wenn dann ein bestimmtes Alter erreicht ist dann wollen die Eltern nicht mehr und wunder sich (ich nehme mich mal nicht völlig aus
Wie könnte man ihn dazu bringen mehr Ordnung zu halten.
ich sag mal: gar nicht. Je mehr man „nervt“, desto weniger wird es was. Ich hab Ordnung gelernt, als ich meine erste eigene Bude hatte und mir keiner das Chaos hinterhergeräumt hat. Andere lernen es nie …
Ich würde seinen Kram, der in der Wohnung rumfliegt, einfach in sein Zimmer kehren und mal zusehen, wie lange er es im Chaos durchhält. Solange die Tür zu ist, müsst ihr euch damit ja nicht auseinandersetzen.
Wie könnte man ihn dazu bringen mehr Ordnung zu halten.
Laut lach )
Ich meine, in seinem alter kann man doch verlangen, zumindest
ein bischen, das er seine Sachen die er z.b abends auszieht
einigermaßen ordentlich hinlegt.
Ha,ha,lach…
Und nicht auf dem Boden liegen läßt, auf einen Haufen
natürlich.
Die schmutzige Wäsche zum Wäschekorb bringt.
…noch mehr lach…
Danke, das war ein sehr erheiternder Beitrag.
Habe zwei Töchter, eine ist bals 13 und mittlerweile sehr ordentlich, aber auch erst seit ca. 2 Jahren, kam ganz von allein.
Die Jüngere ist 10 und ein Chaot. Du fällst immer und überall über ihre Sachen. Ich rede, ich räume, ich drohe, ich strafe (Fernsehverbot), hilft alles nix.Letztens war sie auf Klassenfahrt, da habe ich ihr Zimmer entmüllt, aufräumen kann man das schon nicht mehr nennen! 3 Stunden lang!! hab dann mal in die Schubladen geschaut…oha!
Ich freue mich schon darauf wenn sie mal alleine irgendwo wohnt.
Eine Bekannte hat einen Sohn, der wischt sogar Staub, alle Anderen Jungs finden das „schwul“. Mein Neffe ist 5 und räumt sein Zimmer auf und sortiert Schuhe der ganzen Familie nach Größen und Farbe.
Die Welt ist bunt. Nicht alle sind gleich.
Viel Glück beim Aufräumtraining )
Gruß,
Claudia
Hallo, mein ausserordentlich unordentlicher Sohn wohnt jetzt alleine und hat die ordentlichste Wohnung , die ich kenne. Er hat nichts überflüssiges, keinen Staub, es steht in der Küche nix rum. Er kauft ein, kocht sich jeden Tag ein feines Essen, sein Auto ist ordentlich…und was hab ich mir Sorgen gemacht, dass er in seinem hier zuhause immer angezettelten Chaos versinkt.
Keine Spur davon.
Kleider auf der Erde bei einem 7 jährigen! Normal!!!
Alles andere wäre bedenklich.
Das kommt schon noch !
Gruß
Kosmokatze
Wir haben hier bei uns die Regel,das in Gemeinschaftszimmern,Bad,Stube,Küche…jeder seinen eigenen Kram wegräumt,zum Abend hin jegliches Spielzeug ins Zimmer geschaft wird,klappt sehr gut.
Im eigenen Zimmer können die Kids hausen wie sie wollen…ich habe hier wahre Musterzimmer,aber auch chaotische Müllplätze,solange nichts Essbares in den Ecken schimmelt,bin ich sehr großzügig in punkto Ordnung.
LG Sabine
Die früher immer alles unter ihren Bett verschwinden ließ,wenn ne Freundin kam.*g
In ihren ersten eigenen Bude zum Putzteufel motierte,jetzt mehr Mittelding,möchte ja keinen frühzeitig Herzinfakt.*wink*
Habe zwei Töchter, eine ist bald 13 und mittlerweile sehr
ordentlich, aber auch erst seit ca. 2 Jahren, kam ganz von
allein.
Das erinnert mich an mich selbst: Als ich elf war, habe ich meine schmutzigen Klamotten in meinen Kleiderschrank gestopft. Irgendwann brachte ich dann einen Wäschekorb voll zum Waschen… Mit 13 war ich so ordentlich, dass ich meine Bücher mit dem Lineal im Regal zurückschob, und meine Freundin samt ihrer Mutter (!) sich in meinem Zimmer umschauten, als wären sie in einem Museum…
Die Jüngere ist 10 und ein Chaot. Du fällst immer und überall
über ihre Sachen.
Mein Kleiner (17) ist auch ein Chaot (die Rolle in der Familie war wohl noch frei…!), sein großer Bruder war als Kind - von allein - so ordentlich, dass sein Spielzeug, sortiert nach Sorte, aufgereiht im Regal stand - und wehe, sein Besuch machte Unordnung! Der Kleine hat sein Spielzeug dagegen mit dem Hammer zertrümmert, wenn er es über war…
Grüße, Susanne
würde den vorigen Berichten zustimmen, nur, man muß halt mal staubsaugen - da reichte bei meinen Kleinen die Drohung mit dem Staubsauger, der nimmt nähmlich auch Legos und andere Kleinteile einfach mit.
Wie sie geräumt haben war ihr Ding.
Nicht, dass die beiden (9 und 11) jetzt Musterkinder in Punkto Ordnug wären, aber es wird zunehmend besser, auf ihrem eigenen Niveau.
Im Rest der Wohnung gilt dann schon meist das Verursacherprinzip (aber da sind auch wir Erwachsenen keine Engel, also läuft das eher locker).
der Junge ist 7!! Vermutlich 2. Klasse. Da hat er andere Dinge im Kopf als das Thema aufräumen. Und ich finde, er sollte in dem Alter auch andere Dinge lernen.
Selbst wenn du/ihr jetzt einen Erfolg haben werdet mit tollen Erziehungsmethoden: der wahrscheinlich etwas Ältere sagt euch: in 6 -7 Jahren wird es erst interessant. Dann werdet ihr wissen wollen, ob nicht womöglich Tierchen im Zimmer sind, das abgeschlossen ist und ihr könnt nicht rein.
Nehmts nicht so streng, ruhig bleiben in der Aufforderung und sehen, was passiert. Spart euch eure Nerven für die Pubertät…
unser Sohn ist ebenfalls 7 Jahre alt und wir hatten das gleiche Problem.
Alles reden und predigen hat nicht geholfen. Da haben wir einen Vertrag aufgesetzt, der von uns allen unterschrieben wurde.
Der Vertrag sieht vor, dass ein einem Tag in der Woche zu einer ganz konkreten Uhrzeit das Zimmer aufgeräumt sein muss. Wir haben ganz konkret aufgeschrieben, wie es auszusehen hat.
Wenn es dem Vertrag entsprechend aufgeräumt ist, darf unser Sohn sich etwas aussuchen. Nichts Materielles, sondern so etwas wie am Wochenende eine Stunden länger aufbleiben oder mit uns in den Zoo gehen etc…
Wenn es nicht so aussieht, sammeln wir alle Sachen ein und nehmen sie ihm weg.
Auch das ist im Vertrag gereget.
Und siehe da: Seitdem klappt es mit dem Aufräumen. Zugegeben: Zwischen den Terminen sieht das Zimmer manchmal aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.
Aber dazu sagen wir dann nichts! (Das ist nicht immer einfach!)
Wir sind wirklich froh, dass wir diese Lösung gefunden haben.
So etwas kommt nicht mit dem Geburtstag oder Erreichen eines
bestimmten Alters sonder ist ein fester Bestandteil der
Erziehung. Aufräumen können Kinder von klein an (Anfangs
natürlich spielerisch) lernen und werden so an das Ganze
herangeführt.
ich habe mich im Kiga immer gewundert - da hat mein Kleiner freiwillig aufgeräumt und seine Sachen IMMER ordentlich auf den Stuhl gelegt! Zu Hause - Fehlanzeige.
Es liegt wirklich auch ein bisschen daran, wie man es als Eltern von Anfang an organisiert und konsequent durchzieht. Z.B. IMMER alles nach dem Spielen wegräumen, IMMer die Sachen ordentlich an den immer gleichen Platz usw. Da muss man dann aber auch IMMER hinterher sein…