Organisation Jungesellenabschied Trauzeuge

Ein herzliches Hallo an alle!

Ich bin als Trauzeuge wohl dafür verantwortlich den Junggesellenabschied des Bräutigams zu organisieren.

Nun hatte ich mir schon meinen Kopf über das Hochzeitsgeschenk zerbrochen – und jetzt bin ich gerade dabei, oben genanntes in die Wege zu leiten.

Da ich mit dem Hochzeitsgeschenk bereits an meine finanzielle Leistungsgrenze gegangen bin, wäre meine Frage, ob mit der Organisation auch der finanzielle Aspekt zum tragen kommt. Denn die geschätzten Kosten von weiteren zirka 4000,- EUR würden mein Budget als Student überschreiten.

Allerdings bezweifle ich die Legitimität den eingeladenen Gästen mitzuteilen, dass sie im Voraus schon mal etwa 250,- EUR auf den Tisch legen müssen, um an der Feier teilhaben zu können (auch wenn sie es im Laufe des Abends im Endeffekt ohnehin ausgeben würden…).

Jetzt bin ich also in der Zwickmühle entweder alles zu versimplifizieren oder mir den Ärger der Gäste zuzuziehen.

Aber allgemein sehe ich es doch richtig, dass jeder der Gäste für sein Essen und die Getränke selbst aufkommt??

!!!Hilfe!!! :wink:

Würde mich über Antworten und Erfahrungsberichte sehr freuen und bedanke mich für selbige im Voraus!

Marlon

Hallo Marlon,

was hast du denn für einen Junggesellenabschied geplant, dass dieser mal locker 4000 Euro kostet?

Bei uns in der Gegend werden Junggesellenabschiede eher so gefeiert, dass man zusammen rausgeht. Der Junggeselle/die Junggesellin bekommt irgendwas witziges angezogen und muss verschiedene Dinge an den Mann/die Frau gegen Entgelt bringen. So finanziert sich meist der ganze Abend von ganz alleine. Aber bei deinem finanziellen Rahmen, ist dir das wahrscheinlich zu ordinär?

Gruß

Phoebe

Hallo Marlon,

ich denke auch, dass es üblich ist, dass die Gäste des Junggesellenabschieds ihre Kosten selber tragen. Nur der scheidende Junggeselle ist von allen gemeinsam eingeladen bzw. muss sich den Abend erarbeiten.

Allerdings bezweifle ich die Legitimität den eingeladenen
Gästen mitzuteilen, dass sie im Voraus schon mal etwa 250,-
EUR auf den Tisch legen müssen, um an der Feier teilhaben zu
können (auch wenn sie es im Laufe des Abends im Endeffekt
ohnehin ausgeben würden…).

Jetzt bin ich also in der Zwickmühle entweder alles zu
versimplifizieren oder mir den Ärger der Gäste zuzuziehen.

Aber allgemein sehe ich es doch richtig, dass jeder der Gäste
für sein Essen und die Getränke selbst aufkommt??

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn sich der Trauzeuge vorher mit allen Teilnehmern trifft (oder diese anschreibt oder was auch immer), die Pläne erläutert, und eine gemeinsame Vorfinanzierung anstrebt. Das muss nicht der Trauzeuge alles auslegen. Das soll ja auch eine gemeinsame Veranstaltung der Freunde sein, und der Trauzeuge ist „nur“ der Koordinator.

Denn die geschätzten Kosten von weiteren zirka 4000,- EUR
würden mein Budget als Student überschreiten.

ABER (und hier schließe ich mich meiner Vorposterin an): alles was signifikant über 30 Euro ist, liegt normalerweise nicht in der Erwartungshaltung des Gastes. Wenn du dich nun in so illustren Kreisen bewegst, dass 250 Euro locker für einen Abend drin sind, dann ist das natürlich was anderes.

Viele Grüße

Andrea

Danke für Eure Antworten!
@ Andrea:

Hallo und vielen Dank für Deine Antwort. Für mich ging es letztendlich um die Fragestellung, ob ich den Abend per „Vorauskasse“ planen kann, oder ob sich das nicht gehört. Dass der Bräutigam von uns eingeladen wird, versteht sich von selbst.

Die Höhe der Aufwendungen spielt nur insofern eine Rolle, als dass ich diese nicht vorstrecken, respektive ganz übernehmen kann (was ich durch die Erwähnung des finanziellen Rahmens lediglich verdeutlichen wollte – ansonsten könnte ich es ja zumindest auslegen). Da fast alle Gäste aus München kommen und wir auch dementsprechend hier feiern werden, wissen die Eingeladenen, dass das nicht ausgesprochen kostengünstig ist – zumal man sich beim Feiern auch mal mit allen zusammensetzen und unterhalten will – was ja auch der Sinn dieses Abends/dieser Nacht sein sollte – und dazu eine kleine Lounge in dem Club, in den man gehen will, anmietet. (Zur Erklärung: Sind alle um die 25 und gehen teilweise noch „recht laut“ Feiern…)

@ Phoebe:

Auch Dir vielen Dank für die Antwort. Regionale Bräuche finde ich keineswegs ordinär. Den Bräutigam in eine alberne Verkleidung zu stecken wäre sicher ganz lustig, allerdings würde sich dieser wahrscheinlich sträuben und wir würden wahrscheinlich auch nirgends eingelassen werden.

Vielen Dank Euch beiden und lieben Gruß!

Marlon

Hei,

ich bin gerade in der selben Situation wie Du - Trauzeugin und keine Ahnung, was ich alles machen muss, soll, darf, kann. *gg*

Habe mir gestern ein Buch bestellt - hatte ich erst für übertrieben gehalten, aber vielleicht bringt das ja den einen oder anderen nützlichen Gedanken, wer weiß. Auf den zig Internetseiten habe ich jedenfalls nicht das gefunden, wonach ich gesucht habe, da werden die Trauzeugen inkl. Polterabend/Junggesellenabschied nur am Rande erwähnt.

Wenn Du magst, kann ich Dir ja berichten, ob es sich lohnt oder nicht, weiß gerade den Titel des Buches nicht, aber wenns gut ist, kann ich es gerne hier posten.

Grüßlis
Natascha

Hallo,

Habe mir gestern ein Buch bestellt - hatte ich erst für
übertrieben gehalten, aber vielleicht bringt das ja den einen
oder anderen nützlichen Gedanken, wer weiß. Auf den zig
Internetseiten habe ich jedenfalls nicht das gefunden, wonach
ich gesucht habe, da werden die Trauzeugen inkl.
Polterabend/Junggesellenabschied nur am Rande erwähnt.

Wenn Du magst, kann ich Dir ja berichten, ob es sich lohnt
oder nicht, weiß gerade den Titel des Buches nicht, aber wenns
gut ist, kann ich es gerne hier posten.

Oh ja, les´ mal, beurteile mal und teile uns dann Deine Gedanken, sowie den Titel mit. Ich stehe nämlich demnächst vor demselben Problem und hab´ auch noch keine Ahnung.

Danke schonmal,

Gruß
Karl

Titel
Hei,

habe das Buch bisher nur überfliegen können und schon ein paar nette Anregungen gefunden.

„Gelungene Überraschungen für Polterabend und Junggesellenabschied“
Martin P. Richter
Urania Verlag
ISBN 3-332-01612-1 Buch anschauen

Es ist in verschiedene Kapitel unterteilt:

  • Wertvolle Hinweise

  • Polterabend als Mottofest

  • Spiele und andere Stimmungsmacher

  • Geschenkvorschläge

  • Junggesellenabschied

Von Beispielen für die Einladung über verschiedene mögliche Abläufe des jew. Abends ist von allem etwas dabei, beim Junggesellenabschied sind für Weiberabende besonders geeignete Vorschläge extra gekennzeichnet. Schön und übersichtlich, finde ich. Werde auf jeden Fall etwas daraus verwenden.

Grüße
Natascha

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Hey,

danke schön. Hört sich ja gut an, da muss ich dann wohl auch mal den Buchhändler meines Vertrauens aufsuchen.

Gruß Karl