wie kann mir selbst bei der Berufswahl helfen?
Ich habe zwei Bücher mit Tests zu Hause, habe den Studienführer neben meinem Bett liegen, suche täglich im Internet nach Anregungen und war bei der Studienberatung.
Ich bin absolut oreintierungslos, obwohl ich nicht mehr 16 bin und bereits eine Ausbildung habe. Ich möchte in diesem Beruf aber nicht mehr arbeiten, sondern mich weiterentwickeln / umorientieren.
Was hilft um seinen Weg zu finden?
Gibt es spezielle Beratung, außer beim Arbeitsamt?
Ich frage extra hier, weil ich keine Hilfe bei den einzelnen Berufen benötige, sondern Hilfe, meinen Weg zu finden.
folgendes Buch möchte ich dir gerne empfehlen, dass mir schon weitergeholfen hat, und das ich bereits ein paar mal verschenkt habe: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593374188/ref…
Darin befaßt sich der Autor z.B mit den Vorlieben des Lesers, womit er sich besonders gerne beschäftigt - egal ob im Beruf oder in der Freizeit-, und hilft ihm so auf eine Art Spurensuche nach dem Traumjob.
Schon klar, wer hat von uns hat schon einen Traumjob. Aber schon allein die Eckpfeiler „das mag ich machen und das nicht“ bringt einem bei der Suche nach dem Ziel zur richtigen Berufsausbildung näher.
Wie schon gesagt wurde: Finde raus was dir Spaß macht.
Und das machst du dann am besten als Job.
Ich wär z.B. gern Popstar geworden. Hat aber nicht ganz gereicht.
Deswegen arbeite ich heute als Buchhalter was mir ehrlich gesagt GAR keinen Spaß macht. Heute machen viele Leute rein um zu überleben Dinge die ihnen keinen Spaß machen. Wenn man dann erstmal etwas gemacht hat was keinen Spaß macht weiß man oftmals viel eher was einem Spaß machen würde. Nebenbei versuch ich mich jetzt doch als Musiker! Durch Leid entsteht manchmal Antrieb?
wende dich bezüglich deines Anliegens an die örtliche
Arbeitsagentur, dort ans Team Berufsberatung.
Das soll hoffentlich ein Späßchen sein. Die Beratung dort ist in der Regel so unqualifiziert, dass man gleich Kindergärtnerin werden könnte und damit immer noch besser als mit allen Vorschlägen der sog. Arbeits"agentur" liegt.
Die machen einen Test und gucken sich Deine Schulnoten an und dann kannst Du im besten Fall (weils noch auf einer Linie liegt, irgendwie) zwischen Biologielehrerin und Agrarökonom wählen, im schlechtesten Fall zwischen Balletttänzerin und Quantenphysiker oder so…
Ich finde es sowieso schwierig, sich in diesem Alter für „seinen“ Beruf entscheiden zu müssen, für „lebenslang“… dazu ändern sich die Interessen im Laufe der Zeit doch zu sehr (im besten Falle).
Ich würde ein Spielchen inszenieren: sich über den Alltag der zur Auswahl stehenden Berufe informieren und dann jeden vom Aufstehen morgens an durchzuspielen bis zum Feierabend und darüber hinaus und dann dem Gefühl vertrauen, das sich einstellt.
Gruß,
Anja
Was hilft um seinen Weg zu finden?
Ich frage extra hier …
wenn du es „draußen“ nicht findest, dann wäre das nächste empfehlenswerte Suchprogramm bei dir selbst.
Du könntest dich also genauer, also radikaler fragen, warum du nicht bei dem bleiben willst, was du gegenwärtig tust und gelernt hast. Es ist ja eines, irgendwo weg zu wollen und etwas anderes, irgendwo hin zu wollen. Und wenn dieser Widerspruch auftaucht zwischen
umorientieren
und
orientierungslos
dann liegt des (Lebens-)Rätsels Lösung in dem Beweggrund des weg-Wollens verborgen. Du willst (vorerst) nur „weg“, aber nicht „hin“. Klar, daß dir bei diesem Nachdenken keine Jobvermittlung und -empfehlung helfen kann, denn solange du kein Ziel ins Auge gefaßt hast, ist es logisch, daß du auch keinen Weg findest.
ok, zum dritten Mal der Vorschlag: Prüfe mit aller Gründlichkeit zuerst, wovon genau du weg willst …
dann wäre das nächste empfehlenswerte Suchprogramm bei dir selbst.
Klar, bloß ich suche nach einer Methode wie Brainstorming usw., sowie die richtige Herangehensweise, wie man aus den Interessen und Wünschen einen Beruf findet.
Normalerweise ist das ja nicht so schwer, aber ich habe mich irgendwie verrannt und komme nicht weiter.
Prüfe mit aller Gründlichkeit zuerst, wovon genau du weg willst …
Das weiß ich seit etwa einem Jahr…
Doch es ist hat noch unklar, wo ich genau hin will.
mir ging es genauso, dann habe ich einfach eine Ausbildung in einem Beruf angefangen, der mir nicht gefiel und prompt nach 8 Wochen rausgeflogen. Anschliessend habe ich gemerkt, dass ich ohne Arbeit eigentlich auch nichts vermisse und Geld kann man auch ueber andere Wege verdienen.
Mittlerweile mache ich zwar wieder etwas, aber mit Arbeit hat dies auch nicht viel zu tun.
Gruss
Desperado
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Was hilft um seinen Weg zu finden?
Gibt es spezielle Beratung, außer beim Arbeitsamt?
Hallo, Tato! Was für eine Sch…lage, meine Tochter steckt ebenso mittendrin, ich vor Kurzem auch, kann also Deine Situation verstehen.
Wäge ab, wieviel Dir eine gute Hilfe wert ist!
Frage Dich, was Dir an Deiner jetzigen Arbeit nicht gefällt, und finde dann das Gegenteil, das Du gerne hättest.
Frage Dich, was Du besonders gut kannst und was Dir Freude bereitet zu tun.
Welche Hobbies pflegst Du und warum, was daran macht Dich zufrieden?
Worauf käme es Dir am meisten an beim Arbeiten, worauf könntest Du am ehesten verzichten (Abstriche musst Du bestimmt machen)?
Frage Deine Freunde und Verwandten, die Dich gut kennen und deren Urteil Du traust, worin sie Deine Stärken sehen, akzeptiere auch unbequeme Antworten.
Dann hast Du eine Grundlage für den Gang zum Fachmann - dazu zähle ich das Arbeitsamt ausdrücklich nicht!
Hast Du mal über ein Coaching nachgedacht, falls das finanziell geht?
Zu einem Praktikum würde ich erst raten, wenn Du eine Richtung hast, sonst arbeitest Du für Andere, aber nicht für Dich.
Das wird schon zuviel ausgenutzt, finde ich.
Viel Erfolg - Anette