Hallo, mir wurde eine HK Hausfahne angeboten aber ich bin skeptisch wg. der Originalität. Sie stammt mit 2 S-W-R Fahnen aus einem Sanierungsfund eines Dachbodens in einer Kiste. Mir ist nicht bekannt das hinten kein HK drauf war und das daß HK genäht ist? Ich kenne es nur beidseitig und gedruckt in den weißen Stoff. Wer weiß weiter?
Bilder unter
Hallo,
lass dich nicht verarschen! Deinen eingestellten Bildern nach, ist diese angebliche Fahne eine plumpe Fälschung. So unsauber haben seinerzeit nichtmal Strafgefangene solch eine Arbeit abliefern dürfen. Eine HK- Fahne oder Flagge wurde immer beidseitig, ob genäht oder später gedruckt, hergestellt. Pass auch auf, nicht gegen den § 86a StgB zu verstoßen. http://www.flaggenlexikon.de/fparagr.htm
Gruß, Gefr.Schultz
Hallo Gefr.Schultz
lass dich nicht verarschen! Deinen eingestellten Bildern nach, ist diese angebliche Fahne eine plumpe Fälschung. So unsauber haben seinerzeit nichtmal Strafgefangene solch eine Arbeit abliefern dürfen. Eine HK- Fahne oder Flagge wurde immer beidseitig, ob genäht oder später gedruckt, hergestellt.
so pauschal kann man das nicht sagen: Ich habe mal gelesen, dass damals viele Leute ihre Hausfahnen auch selber hergestellt haben (Kostenfrage). Das könnte die unsaubere Verarbeitung erklären. Und, ganz ehrlich, wenn das Ding dann im 1. Stock oder höher rausgehangen wurde, hat die Fehler in der Verarbeitung eh keiner mehr gesehen.
Auch habe ich viele Bilder gesehen, bei denen die Fahne einfach flach an der Wand hing, die Rückseite also nicht zu sehen war.
Kann also durchaus sein, dass es ein Original ist.
Was mich persönlich eher stören würde, ist dass das Ding so nagelneu aussieht: Die Farben sind nicht verblichen, ausgewaschen und auch keine Stockflecken zu sehen.
Hoffe das hilft Dir weiter!
Charlie80
Servus,
kein Mensch hat im tausendjährigen Reich die Pflichtfahne zu Hause gedruckt. Wenn Fahnen selber hergestellt wurden, wurden diese genäht. Für etwas anderes waren die technischen Möglichkeiten nicht da.
Und windige Arbeit beim Nähen ist immer ein Kennzeichen für Industrieproduktion. Wer in den 1930er Jahren eine Nähmaschine hatte (das waren mehr Haushalte als heute), nähte akkurat und sauber.
Man sieht übrigens auf dem ersten Bild, dass das Fahnentuch viel dünner und leichter ist als das, was man in den 1930er Jahren erwerben konnte. Es gab in dieser Zeit keine Webstühle, die so leichte Flümmchen verarbeiten konnten, wie sie heute als „Dekostoffe“ feilgehalten werden. Es gab auch keinen Bedarf dafür: Ab ca. 1935, als Deutschland pleite war und international nur noch Tauschhandel treiben konnte, waren bei Garn und Tuch wegen der knapp werdenden Baumwolle wohl Engpässe zu verzeichnen, aber gerade auch deswegen konnte man es sich nicht leisten, einen Dreck von der Art herzustellen, wie er einem heute bei jedem Billigheimer nachgeschmissen wird.
Auch der heimische Leinenzwillich und die ersten Kunstfasern auf der Basis von Holzfasern waren viel schwerer.
Schöne Grüße
Dä Blumepeder
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weil sie so sauber sind, sie stammen aus einer langen schmalen alten Kiste wo auch noch die Fahnenstangen drin waren. Werden die denn dennoch verblichen in der ungeöffneten Kiste?