Originalverpackt

Hi, mir wurde folgende Geschichte erzählt.

Eine sozial ärmlich gestellte junge Frau hat einen riesigen, uralten Hund.
Mit diesem Hund, der sie auf Schritt und Tritt begleitet,
geht sie auch einkaufen.
Der Hund ist verdammt alt und klapprig und er schafft die Einkaufstour nicht ganz: er bricht ausgerechnet vor Mediamarkt zusammen und ist tot.
Die Frau weint sehr und weiß nicht, was sie mit dem toten Tier anstellen soll. Ein Angestellter des Mediamarkts kommt ihr zu Hilfe und bietet ihr eine Umverpackung eines großen Fernsehers an, in den man den Hund zunächst reinlegen könne, damit sie ihr Auto holen kann und den Hund zur Entsorgung zum Tierarzt bringen kann.

Unter Tränen nimmt die Frau das Angebot an. Der Hund liegt in einem großen Sony-Karton im Lager des Mediamarktes.
Sie holt ihr Auto und holt den großen Karton ab. Der Angestellte und sie wuchten den Karton in den Kofferraum und die Frau fährt nach Hause.
Inzwischen ist es spätnachmittag und sie telefoniert sich durch das Branchenbuch, um den günstigsten Tierarzt zu erkunden.
200 Euro will der Günstigste für die Entsorgung des Hundes, das Geld aber muß sie sich erst leihen, was auch kein Problem ist.
Das einzige Problem ist, sie kriegt es erst am nächsten Tag.

„Macht nichts“, denkt sich die Frau. „Die eine Nacht hält es mein
geliebter, toter Hund im Auto sicher noch aus. Und er ist ja in einem
Karton, so dass ihn niemand sieht.“

Die Frau schläft in der Nacht unruhig und will sich gleich am nächsten Morgen auf den Weg machen. Erst das Geld leihen, dann zum Tierarzt. Als sie aber in der Frühe an ihrem Wagen ankommt, ist der Kofferraum aufgebrochen und der große Sony-Karton, der einen Flatscreen mit 116 cm Diagonale abbildete, wurde gestohlen!

schade, dass das nicht wirklich passierte.

ich schulde noch den Pflichtwitz

Lieber ein rechter Link als ein linker Recht.

Hi beat,

mir wurde es als wahr geschildert,
passiert soll es sein in Berlin-Kreuzberg auf der Wiener Str.,
vor drei bis vier Jahren.

da ich aber nicht dabei war und auch die Frau nicht kenne…

Jedoch ist die Quelle, die es mir zutrug, vertrauenswürdig.
Ich nehme nicht an, dass es eine Geschichte aus der Yuccapalme ist.

ebenfalls hoffnungsvolle Grüße, Holly

Wandersage

Ich nehme nicht an, dass es eine Geschichte aus der Yuccapalme
ist.

Ist es aber, leider.

Mit Sicherheit ist irgendetwas davon wahr, ein klitzekleiner Bruchteil, der Rest wurde von phantasievollen Menschen erzählreif ausgestaltet.

Mir ist aber tatsächlich mal was Ähnliches passiert.

Ich komm viel rum, und da der Mensch nicht vom Brot allein lebt, gehe ich unterwegs öfters mal Kaffee trinken.

In einer größeren Kleinstadt setzte ich mich an einen Tisch in der Ecke eines netten Cafés und bestellte ein Kännchen Kaffee.

Während ich wartete und versunken an meinem Handy herumspielte, trat eine junge Dame hinzu. Die war sehr schick angezogen und trug einen topmodischen Hut. Ich nehme an, Oekotrophologiestudentin.

Da das Lokal ziemlich voll war, um die Nachmittagsstunde, frug sie mich, ob sie mit Platz nehmen könne. Weil ich ein ziemlich schüchterner Mensch bin, gelang es mir nicht, eine einigermaßen stringente Unterhaltung zu beginnen und fortzuführen. Mehr oder weniger schweigend saßen wir um den Tisch herum und schlüften unsere Getränke. Schönes Wetter heute. Jaja. Sie trinken wohl a-a-auch gerade Kaffee? Jaja. Sie bestellte einen zweiten Latte Macchiato und dazu ein großes Schälchen teure Pralinen, die im Hause hergestellt werden. 100g zu 6,00 EUR. Ein Glas Sekt dazu. Nach einiger Zeit begann die Notdurft, mich zu peinigen und ich versprach, alsbald zurückzukehren.

Bei meiner Rückkunft aus dem Sanitärbereich war die Dame verschwunden.
Nun gut, dachte ich, ich mit meinem recht einfach gestrickten Geist bin halt rhetorisch einer angehenden Akademikerin nicht gewachsen, schluckte den Rest meines braunen Getränks und winkte der Kellnerin.

So, sprach sie, und zog ihre Kellnerbrieftasche aus der Tasche ihres schwarzen Schürzchens.

Ich war bass erstaunt:

" Wie bitte? 26,80? Für ein Kännchen Kaffee?"

„Ein Kännchen Kaffee für Sie, sowie zwei Latte Macchiato, 300g der Pralinés, zwei Tüten davon von der Theke, und zwei Gläser Sekt für Ihre Freundin. Macht 26,80.“

„Das ist nicht meine Freundin. Die war mir völlig fremd.“

„Tja“, sagte die Kellnerin, „so hat sie´s aber gesagt. Ihr Freund würde gleich bezahlen, sie geht schon mal vor auf die Straße.“

Ich war außer mir und überlegte, was ich tun sollte. Da sah ich, dass sie, die Oekotrophologin, ihre Tasche auf der Eckbank hatte liegen lassen. Die Kellnerin meinte, dass wir mal nachschauen, vielleicht finden wir persönliche Dokumente, anhand derer sich die Zechprellerei verfolgen ließe.

Die Tasche war sehr schwer, und als ich hineinschaute, traf mich fast der Schlag: Da drinnen war
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Der Kopf des Bären, den ich euch gerade aufgebunden habe.

M

Der Kopf des Bären, den ich euch gerade aufgebunden habe.

Morjen

… nette Geschichte … Respekt :smile:))

Gruß
kl.Rainer

[…]

Die Tasche war sehr schwer, und als ich hineinschaute, traf
mich fast der Schlag: Da drinnen war

Und ich dachte der tote Hund, der der armen Frau gestohlen wurde…

Dem Vernehmen nach wird ähnliches in Betrieben gezielt gemacht: man läßt sich beklauen:

Beispiel: Entsorgen von Farben-und Lackresten? Kein Problem! Einfach die Dosen gutsichtbar herumstehen lassen, nach ein paar Stunden sind sie weg. Erstaunlich, was die Leute alles gebrauchen können!

Ähnlich gut funktioniert das „Entsorgen“ von Kabeln. Jeder Schrotthändler verlangt dafür ein Schweinegeld, aber auf Länge geschnitten und schön aufgeschlichtet sind Kabelreste ein Klau-Hit.

Wolfgang D.

Hallo,

Jedoch ist die Quelle, die es mir zutrug, vertrauenswürdig.

Würde mir nochmal überlegen, wem ich vertraue…

Gruß
Didi

Hi!

Ähnlich gut funktioniert das „Entsorgen“ von Kabeln. Jeder
Schrotthändler verlangt dafür ein Schweinegeld, aber auf Länge
geschnitten und schön aufgeschlichtet sind Kabelreste ein
Klau-Hit.

Das stimmt nicht. Schrott-Händler zahlen bares Geld dafür, wenn du ihnen Kabel bringst. Noch mehr wenn die Isolation schon ab ist und nur mehr as reihe Kupfer angenommen wird.

Bei uns hier im Heim hat früher ein alter Salesianer gelebt, der schon an Altersdemenz litt. Aber er hat sich immer alte Kabel von Baustellen geholt (als er noch fahren konnte) bzw. bringen lassen und sie „geschält“. Auch wenn im Heim wo Kabel herum gelegen sind, hat er sie immer gleich eingesammelt. Das reine Kupfer hat er dann zum Schrottplatz gebracht und das so „verdiente“ Geld für die Projekte der Salesianer (z.B. http://www.jugendeinewelt.at/ ) gespendet. Das war sein Beitrag, da er in diesem Alter zu sonst nichts mehr in der Lage war.

schade, dass das nicht wirklich passierte.

http://german-bash.org/25726

Stichwort Riesenhundekadaver
Hi no romance,

meine Wenigkeit arbeitet manchmal aushilfsweise anner Krankenhauspforte. Eines nachts also sitze ich behaglich dortselbst. Im TV nur noch Schrott. Totenstille.

Urplötzlich ein infernalischer Lärm aus dem direkt nebenan befindlichen Wirtschaftshof.

Einigermaßen verwundert werde ich einiger bunt aussehender Gestalten gewahr, die unter Zuhilfenahme einer erklecklichen Anzahl von Dosenbier eine shetlandponygroße Rottweilerleiche mühsam in Richtung Pathologie zu verbringen trachteten.

„Schleif“ „Rumpel“ „Klawutsch“ „Gotteslästerlich fluch“ „Zisch“ „For he was a jolly good fellow, for he was a jolly good fellow…“

Ungefähr so in der Art.

Was war also passiert? Ganz einfach.

Unser Sektionsgehilfe, der Punkszene zugehörig, hatte ein paar Kumpels, denen halt plötzlich die Töle wegstarb.

Nun, was lag also näher, als den befreundeten Leichendiener so lange zu bearbeiten, bis sich der Gute zu ner einigermaßen außerplanmäßigen Autopsie bereiterklärte.

Gesagt, getan. Nämlicher Leichendiener verschaffte sich abends mühelos Zutritt zum Seziersaal, wartete geduldig auf seine Freunde nebst Leiche. Vorher bat er sich allerdings noch ein halbwegs unauffälliges Szenario ob der recht zweifelhaften Aktion aus.

Naja, niemand außer mir war Zeuge dieser Untat. Und der junge Mann erfreute sich ohnehin meiner uneingeschränkten Sympathie (gut, ein, zwei Bierchen wechselten bei der nächsten Gelegenheit den Besitzer).

Man konnte sich also relativ sicher meiner Verschwiegenheit sicher sein.

Bis eben jetzt.

Is mittlerweile verjährt, glaube ich.

Löchrige Herzklappe übrigens. Soll vorkommen.

Und dies ist die reine Wahrheit. Dafür bürgt mit ihrem guten Namen

Awful Annie

Würde mir nochmal überlegen, wem ich vertraue…

Gruß
Didi

Hast du aber mal richtig recht mit! Habe link gefunden und bin
erschüttert! Grüße, no

PW: Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht - es hat ja Zeit!