Orthopäden und andere Katastrophen

Hallo Leute,

nachdem ich gestern nach längerer Zeit mal wieder einen Besuch beim Orthopäden hinter mich gebracht habe, drängt sich mir eine grundlegende Frage auf:

Gibt es eigentlich keine guten Orthopäden auf dieser Welt???
(oder zumindest in München)

Ich war wegen zeitweise ziemlich heftiger Schmerzen (konnte mich kaum noch rühren) in der Lendenwirbelgegend dort. Einige Leute in meinem Umfeld hatten vermutet, daß es die Bandscheibe(n) sein könnte(n). Die Untersuchung lief dann so ab: kurzes Vorgespräch (höchstens eine Minute), kurzes Herumbiegen mit gut hörbarer Schmerzäußerung meinerseits, Röntgen, kurzes Nachgespräch mit folgendem Ergebnis: die Wirbelsäule ist soweit in Ordnung, dann sind’s wahrscheinlich die Bandscheiben. Tabletten mitgegeben („die nehmen’s jetzt mal, dann schaun mer mal weiter“), 6x Krankengymnastik verschrieben. Mehr nicht. Keine wirkliche Diagnose also, nur schnell rein und raus und das war’s. Wie schlechter Sex.

Nun ist mir das nicht zum ersten Mal bei einem Orthopäden passiert. Vermutlich werdet ihr mir den Rat geben, zu einem anderen zu gehen, aber woher weiß ich, daß es da nicht genauso abläuft? Wenn ich mich im Bekanntenkreis nach Empfehlungen umhöre, heißt es: „Nee, ich kenne auch keinen guten, aber wenn du einen findest, sag’ mir Bescheid, ich suche nämlich auch einen.“

Können Orthopäden denn nichts weiter als Tabletten und Krankengymnastik verschreiben? Wie finde ich denn bloß einen, der mir wirklich sagt, was los ist, und nicht nur nach dem Schrotflintenprinzip die Symptome behandelt? Habt ihr die selben Erfahrungen gemacht oder erwische ich nur immer zielsicher die schlechten Ärzte?

So, das war’s für’s erste. Ich gebe zu, ich habe hier keine konkrete medizinische Frage geäußert, aber ich mußte mir den Frust einfach mal von der Seele schreiben. Vielleicht tröstet es mich ja, wenn ich höre, daß andere die selben schlechten Erfahrungen gemacht haben. ;o)

Ach ja, und wenn jemand einen wirklich guten Orthopäden in München kennt, dann bitte her mit der Empfehlung…

Danke und viele Grüße
Murmeltier

Orthopäden scheinen genau wie Zahnärzte zu sein

Gibt es eigentlich keine guten Orthopäden auf dieser Welt???
(oder zumindest in München)

Das ist kein Problem nur in München. Meine Mutter hat in Mitteldeutschland dieselben Erfahrungen gemacht. Sie hat Athrose oder Athritis (nein, kein Orthopäde fühlte sich bisher dazu veranlaßt eine Diagnose zu stellen). In beiden Fällen gibt es selbstverständlich Behandlungsmethoden und Medikamente. Aber meine Mutter muß dann durch mich unterstützt praktisch die Vorschläge dem Arzt unter die Nase reiben, bis der dann murmelnd: „Na wenn sie es unbedingt wollen“, zu einer Verschreibung herabläßt. Nun weiß weder ich noch meine Mutter, ob unsere Vorschläge wirklich die richtigen sind, aber dafür sollte ja auch der Arzt da sein, der dann dazu rät oder eben auch nicht.

Die bisherigen drei Orthopäden waren eine einzige Katastrophe und eine Schande für ihren Berufsstand. Mich wundert es nicht, daß Du dieselben Probleme in München hast.

Benni

Hallo Murmeltier;

da kann ich mithalten.
Meiner ist so überrannt, daß er morgens schon um 6.00 Uhr alleine die Praxis öffnet und die Patienten ohne Hilfen behandelt. Die legen einfach ihre Chipkarte auf den Thresen beim Empfang und setzen sich ins Wartezimmer. Und immer wenn ein Zimmer frei wird geht der nächste da rein. Auf die richtige Reihenfolge achtet man untereinander!!
Die Karten bekommt man dann zugeschickt!!

Kommt man aber zu normalen Zeiten, also mit Termin ab 8.00, sitzt man mind. 2 Std. bis man dran ist. Hat man es bis in ein Sprechzimmer geschafft, kann es passieren- da Durchgangszimmer- das einen der Doc beim Durchlaufen mit Handschlag begrüßt und auf später vertröstet. Dann muß er zurück und wieder: Begrüßung per Handschlag und ein „Ich komme gleich zu Ihnen“ und beim dritten Mal hat man vielleicht Glück und ist dann wirklich dran.

Beschwerden kundtun- Verbiegen- Röntgen- weg. Med. (Tab.)-Unverträglichkeit 1-2 Spritzen und Tschüß. Diagnose unbekannt!!

Das Ganze hat dann ca. 4 1/2 Std. gedauert und man ist so schlau wie vorher.

Ich boykottiere z. Zt. die Orthopäden. Ich versuchs irgendwie selber hinzukriegen und im Notfall geh ich zu meinem Hausarzt, der ist Chirotherapeut.

Schade, daß es so wenige qualifizierte Fachärzte gibt und die sind dann auch noch gnadenlos überfordert!!

LG Doreen

Gibt es eigentlich keine guten Orthopäden auf dieser Welt???
(oder zumindest in München)

Huhu, Benni - hier ist er wieder, der Zahnarzt, auf den Deine ganzen Erfahrungen passen. Trotzdem einen Rat: wenn Du Deine Mutter liebst, gib ihr keine Regieanweisungen mehr. Sie könnte sie befolgen.

Kai
BTW: ich wüßte auch gerne einen guten Orthopäden in München. Irgendeinen, dem mein Physiotherapeut dann sagt, was er auf das Rezept schreiben soll ;-((
Kai

Ein sinnvoller Beitrag von Dir wäre besser gewesen

wenn Du Deine
Mutter liebst, gib ihr keine Regieanweisungen mehr. Sie könnte
sie befolgen.

Ich gebe ihr keine Regieanweisungen, sondern erkundige mich überall nach Behandlungsmethoden, die drei Orthopäden bisher nicht in der Lage waren auch nur zu bedenken. So einfach ist es. Würde sie an behandlungswillige Ärzte geraten, wäre diese Mühe vollkommen unnötig. Da dies bisher aber noch nicht geschehen ist, muß man sich halt anders helfen. Gut, sie ist aber im Gegensatz zu mir eben auch nur ein Kassenpatient. Nur leider ist sie krank und nicht ich und so können wir nun mal nicht tauschen. Und offenbar bin ich mit meinen Erfahrungen hier nicht der einzige.

Aber bezeichnend, daß Dir außer Polemik nichts anderes dazu einfällt.

Benni

Leider kann ich Dir auch nicht helfen, sondern nur bestätigen was Du und die anderen schon schrieben. Habe sehr ähnliche Erfahrungen gemacht. Hier als Ergänzung die Aussage eines Allgemeinmediziners zum Thema „Empfehlung eines guten Orthopäden“: Das ist ein Widerspruch in sich.

LG

Avera

Hallo Murmeltier!

So langsam verliere ich auch den Glauben an (gute) Orthopäden.
Aber Du hattest ja immerhin noch das Glück, dass Du überhaupt drangekommen bist.

Mir ist es vor einem 3/4 Jahr so ergangen, dass ich notfallmäßig den Bereitschaftsdienst mit einem eingeklemmten Nerv im Rücken aufsuchen musste (mein Orthopäde hatte zufällig Dienst).
Er renkte (ohne Erfolg) spritzte einen Cocktail (Stunden danach kackte mir der Kreislauf restlos ab und ich hatte sekundenlange Ohnmachtsanfälle)die wahnsinnigen Schmerzen blieben.

Einzige erträgliche Haltung war liegend auf dem RÜcken, mit einem Schaumstoffwürfel unter den Knien

Ich sollte mich am nächsten Tag (Montag) in der Praxis melden zwecks Kontrolle.

Montag morgen um 8 Uhr rief ich dort an, schilderte meinen „Fall“ und bekam von der Helferin die Mitteilung, dass sie mich „noch am Freitag Mittag dazwischenschieben“ könne…

Da danke ich dem lieben Gott, dass ich nicht nur eine hervorragende Osteopathin kenne, sondern sie mir auch noch ab und zu leisten kann.

Der Orthopäde, den ich dann am Freitag zum Termin mit dieser Vorgehensweise konfrontierte, meinte ganz lakonisch, er könne halt auch nur arbeiten, das nächste Mal solle ich einfach in die Praxis kommen.
(Vielleicht wie in Peterchen´s Mondfahrt gleich mit dem Bett?)

Als Notfall die *rschkarte, das kann doch wohl nicht sein.
Und dann sagen irgendwelche Sesselp*pser noch, dass man nicht lange auf Termine bei Fachärzten warten müsse?

*grummel*
Angelika

Hallo,

kann Deine Erfahrungen nur bestätigen. Allerdings gibt es da offenbar einen großen Unterschied, je nachdem ob man privat oder gesetzlich versichert ist.

Ich (gesetzlich versichert) gehe trotz ziemlich starker LWS-beschwerden (Selbstdiagnose: Lumbo-Ischialgie) nicht mehr hin, denn ich bekomme sowieso nur zu hören „nehmen Sie erst mal 50 kg ab und kommen Sie dann wieder“.

Meine Frau (privat versichert) bekommt vom selben Arzt bei ähnlicher Krankheitslage und ähnlichem Gewicht seit 3 Jahren Massagen, Fango, Krankengymnastik, Medikamente, usw. usf.

Gruß,

Myriam

Hi Murmeltier,

falls Du doch noch Tipps für München bekommst, läßt Du es mich wissen?

Mir geht’s genauso, suche seit Jahren (Jahrzehnten) einen guten Orthopäden in M. Wenn gar nichts mehr geht, ruf ich inzwischen meine Hausärztin an; die schickt mir dann ein Rezept über Krankengymnastik o.ä. mit dem ich dann direkt zur Osteopathin gehe.

Liebe Grüße,
Christiane

Zur Abwechslung mal Dorn-Therapie?
Nach meiner Erfahrung häufen sich die Stimmen derer, die mit Chiropraktikern und Orthopäden leidlich unzufrieden sind. Lob hingegen erfährt recht oft die sogenannte Dorn-Therapie. Die eigene Erfahrung bestätigt das.

Kurz: man geht davon aus, dass oft nur die Gelenkknochen nicht richtig „in der Pfanne“ liegen und korrigiert dies (im Gegensatz zu den „verschieden langen Beinen“, die gerne mit Einlagen bekämpft werden… obwohl meist nur das Gelenk nicht richtig sitzt! Da scheint richtig Geld damit verdient zu sein)
Wenn das mal passt, geht man an die Wirbelsäule. Und zwar erst dann. Es bringt nix, etwas einzurenken, solange die Ursache aber noch vorhanden ist (verschiedene Beinlänge eben, damit Schiefstand des ganzen Skeletts).
Das ganze findet nicht mit Hauruck-und-knall-rein-den-Knorpel statt, sondern sanft über Bewegung.

Am Edelsten finde ich einen gelernten Chiropraktiker, der sich mit Dorn beschäftigt. Vielleicht mal dahingehend googeln… da sollte in München was dabei sein. Der weiss dann auch sicher, wo er lieber NICHT hinlangt (z.B. bei akuten Bandscheibenvorfällen o.ä.)

Hi,

autsch, ich fühle mit dir!

Können Orthopäden denn nichts weiter als Tabletten und
Krankengymnastik verschreiben?

Doch, einfach nicht mal guten Tag sagen, nicht zuhören, Fuß angucken, O-Ton: „Ganz schön ausgelatscht“ (bitte!?!?!??!?!) und Plattfuß diagnostizieren - Einlagen.

Schön, die Fersensporne hat dann jetzt nach Monaten eine andere angedacht und nachröntgen lassen. Und: sind es :frowning: Nicht toll, aber wenigstens weiß ich jetzt, was da zeckt. Bin sowas von stinkig.

Sorry, auch keine medizinische Frage, aber ein kleiner anderer Erfahrungsbericht

Leider ist die zweite, allerdings Ärztin für Physiotherapie, in Berlin und nicht in MÜnchen.

Alles Gute!

Silvia

hi Benni,

verärgert mir den Kai nicht; der hat gute Ideen und ist auch sonst sehr kreativ. Außerdem wollte er Dich sicher nicht angreifen, sondern einen IMHO guten Rat geben.
Leuts! Warum wendet Ihr Euch nicht an Euren guten alten Hausarzt? Der kann Eure Beschwerden anhören, einen guten Rat geben, vielleicht auch mal eine Spritze, versor
gt Euch mit Reizstrom oder Wärmebehandlung, verschreibt Euch Diclofenac 50 oder 75, schreibt Euch ein Magenschutzpräparat auf, wenn Ihr es nötig habt, schreibt Euch vielleicht sogar Tetrazepam auf für die Muskelentspannung und Ihr könnt täglich(!) hingehen und Euer Leid klagen ohne(!) stundenlange Wartezeiten. Wer gleich zum Orthopäden rennt, ist selbst schuld.
Gute Besserung allen Betroffenen
leloup

Warum wendet Ihr Euch nicht an Euren guten alten
Hausarzt?

Weil der Hausarzt nicht für orthopädische Fachfragen zuständig ist, weder das erforderliche Wissen noch die notwendigen Untersuchungsmethoden zur Verfügung hat und einen recht schnell überweist - was ja auch richtig ist.

Benni

Infos zu Chiropraktoren in Deutschland
Nochmals Hallo!

Da offenbar ziemlich hoher Bedarf an seriöser Hilfe im orthopädischen Bereich besteht, setze ich hier mal den link zur dt. chiroprakt. Gesellschaft.
Diese (studierten) Chiropraktoren unterscheiden sich ganz erheblich von den „Hau-Ruck-Einrenkern“ und haben eine mehrjährige Ausbildung hinter sich.

In der Erklärung zum Berufsbild und der Ausbildung steht Näheres.

Vielleicht findet Ihr ja dort Hilfe.

Mir hat einer dieser Chiropraktoren ein verlängertes Wochenende gerettet, nachdem ich mir wieder meinen Lieblingsnerv eingeklemmt hatte.
Mit 2 sanften und einem stärkeren Griff war ich die Beschwerden los!

http://www.chiropraktik.de/aktuellesarchiv.html?&tx_…

Angelika

@ alle
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten. Meinem „Kreuz“ geht’s zwar immer noch nicht besser :o(, aber es tröstet mich etwas, daß es anderen mit ihren Orthopäden auch nicht besser geht…

Ich tät’ ja einen guten kennen… aber der ist nun mal leider in Kanada, und ich glaube nicht, daß die Krankenkasse mir die Reise bezahlt. ;o)

Viele Grüße an alle Mitleidenden
Murmeltier

Hallo Murmeltier!
Schon jemanden gefunden?
Mein Vater (auch schon 2x Bandscheibe, mit OP) hat einen guten. Leider ist der etwas außerhalb, im Münchner Osten, ich glaub bei Haar…
In welcher Ecke wohnst Du denn? Ich kann mich nämlich sonst auch gern nochmal bei einer Freundin erkundigen, von der ich weiß, dass sie auch nen sehr guten hat, eher Innenstadt.
Wenn Du möchtest kann ich heute Abend mit ihnen sprechen und Dir den Kontakt dann per Mail schicken?
Ansonsten würde ich Dir aus eigener Erfahrung den Besuch bei einem Osteopathen empfehlen. (Was ist Ostheopathie? : http://www.osteopathische-praxis.de/was.html)
Auch da hätte ich ein bis zwei gute (d.h. „erprobte“ Adressen).
LG,
NOrah

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Hier wird Ihnen (hoffentlich) geholfen
Hallo Murmeltier,

ich habe eine Orthopäden in MUC der m.M. nach sehr gut ist und helfen kann.

Er vermisst im Normalfall Deine Wirbelsäule macht viele verschiedene Tests mit Dir. Das Prinzip das dahinter steht ist, dass in den meisten Fällen die Wirbelsäule schief steht. Die Gründe dafür können mannigfaltig sein und reichen von unterschiedlich langen Beinen, über unterschiedlich ausgeprägter Muskulatur, verschleppte Rückenerkrankungen, krumme Sichtachse, etc. pp.

Die 1. Untersuchung daert ca. 1 1/2 bis 2 Stunden und kostet etwa €500,-. Wenn Du privat versichert bist zahlt das Deine Kasse (bei mir jedenfalls). Bei akuten Fällen kommst Du schnell dran, sonst wartest Du 2-3 monate. Er kennt auch gute KGs und andere Mediziner, die vielleicht etwas abseits von Schema F therapieren.

Er heisst:

Dr. Gregor Pfaff
Haimhauser Str. 1 (Münchner Freiheit)
T: 3304 0303

Viel Erfolg
C.

Hi Norah,

Schon jemanden gefunden?

Nein, leider bisher nicht. Nur Leidensgenossen… ;o)

Mein Vater (auch schon 2x Bandscheibe, mit OP) hat einen
guten. Leider ist der etwas außerhalb, im Münchner Osten, ich
glaub bei Haar…

Naja, wenn er wirklich gut ist, fahre ich dafür auch gerne ein Stückchen. Mit denen in meiner Umgebung habe ich jedenfalls keine guten Erfahrungen gemacht.

In welcher Ecke wohnst Du denn? Ich kann mich nämlich sonst
auch gern nochmal bei einer Freundin erkundigen, von der ich
weiß, dass sie auch nen sehr guten hat, eher Innenstadt.

Genau da wohne ich - Innenstadt, eine U-Bahn-Station vom Bahnhof entfernt. Wäre daher perfekt!

Wenn Du möchtest kann ich heute Abend mit ihnen sprechen und
Dir den Kontakt dann per Mail schicken?

Sehr gern, lieb von Dir! Ich mail’ Dich nachher schnell mal von meiner Büroadresse aus an, wenn’s Dir recht ist, dann könntest Du an die antworten. Meine privaten Mails rufe ich zuhause nämlich ganz selten ab, das daaaaaaauert nämlich immer (hab’ kein DSL oder so). ;o)

Ansonsten würde ich Dir aus eigener Erfahrung den Besuch bei
einem Osteopathen empfehlen.

Ja, das hab’ ich auch schon überlegt.

Auch da hätte ich ein bis zwei gute (d.h. „erprobte“
Adressen).

Gerne, nur her damit!

Tausend Dank und viele Grüße
Murmeltier

Hallo, evtl gibts in den Münchner Kliniken eine Orthopädische Ambulanz, die nicht nur für reine Notfälle da ist, oder ein angeschlossenes Medizinisches Versorgungszentrum. Hier in Kiel hab ich jedenfalls kein Problem, da geh ich zur Lubinus-Klinik…
Auch bei den Unikliniken hier gibt es entsprechende Ambulanzen (Augenklinik, Frauenklinik etc.) da kann man ganz normal mit Überweisungsschein hingehen.
Oder evtl. Kliniken die mit Belgärzten arbeiten, das sind Ärzte mit eigener Praxis, die aber für besondere Fälle die Infrastruktur der Klinik nutzen können (falls OP nötig ist, die sie dann auch durchführen, oder für Spezielle Untersuchungen zB. im CT)
Dieses System scheint aber zurückzugehen, da es mit der Fallpauschale für Kliniken nicht klappt, sprich denen wird das nicht mehr bezahlt.

Warum gleich in die Klinik, na weil die eine bessere Infrastruktur haben, Untersuchungen machen können, die über das Maß eines niedergelassenen Mediziners hinausgehen, insbes. wenn sie noch entsprechende Forschung betreiben und so zusätzliche Gelder aquirieren können.
Bei einem Bekannten von mir lief es ähnlich, erst ist er gespritzt und gesalbt worden, bis er sich kaum noch rühren konnte, dann kam er per Zufall (der andere war in Urlaub) zu einem der auch Belegarzt war und wurde (allerdings bei jemand anderem, der darin besser ist)sofort unters Messer gelegt, da sein Bein sonst steif hätt werden können. War auch die Bandscheide und ein daraus resultierender Ischias.

Schöne Grüße und Gute Besserung
Susanne

Hallo Susanne,

auch Dir vielen Dank für die Tips. Auf die Idee, in eine Klinik zu gehen, bin ich bis jetzt gar nicht gekommen. Da geht’s wahrscheinlich vielen so… Ich glaube, man hat irgendwie eine Hemmschwelle, wenn’s kein Notfall ist. Aber so wie Du es geschildert hast, ist es vielleicht eine gute Idee.

Danke schön :o)
Murmeltier

PS: Interessantes Fachgebiet hast Du Dir da ausgesucht!