Oszillatoren: Verbesserung der Genauigkeit

Hallo,

Bei Oszillatoren wird die Genauigkeit in z.B. ±25ppm angegeben.
Ich hab mir überlegt, wenn ich meine Frequenz noch durch 16 Teile erhalte ich noch ne grössere Genuaigkeit!? Das hangt ja davon ab wie der Fehler verteilt ist! …wenn die Periode einmal kleiner ist und dann wieder grösser erhalte ich ja durch die Teilung ne höhere genauigkeit… wenn aber die Periode immer z.B. etwas kleiner ist nützt die Teilung ja nichts…

Kann mir jemand sagen wie sich das genua verhält? Ist dieser Fehler normlaverteilt oder?

merci…

durch teilen erhältst du nur ein genaueres taktverhältnis und kleine schnelle schwankungen (durch zb externe mechanische anregung) werden „ausgeglichen bzw gemittelt“. aber dein temperaturdrift bleibt immer der gleiche. wenn du das verbessern willst kommst du nicht um einen selektierten bzw temperaturkompensierten herum.

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Hallo Philipp,

Bei Oszillatoren wird die Genauigkeit in z.B. ±25ppm
angegeben.
Ich hab mir überlegt, wenn ich meine Frequenz noch durch 16
Teile erhalte ich noch ne grössere Genuaigkeit!? Das hangt ja
davon ab wie der Fehler verteilt ist! …wenn die Periode
einmal kleiner ist und dann wieder grösser erhalte ich ja
durch die Teilung ne höhere genauigkeit…

Das wäre tatsächlich der Fall, wenn der Fehler eine Folge des Phasenrauschens wäre. Bei hochwertigen Quarzoszillatoren ist das aber kein Thema.

wenn aber die
Periode immer z.B. etwas kleiner ist nützt die Teilung ja
nichts…

Genau so ist es auch. Der Hauptfehler entsteht durch Temperatur- und Langzeitdrift. Die Temperaturdrift läßt sich ganz gut durch einen sog. Quarzofen eliminieren. Das ist ein thermostatisch beheizter Quarzoszillator. Der Quarzofen ist nach der Atomuhr das genaueste Zeitnormal.

Jörg