Outing!

Hallo Bolo2L,

Deine Einstellung gefällt mir, so sehe ich es eigentlich auch. wobei ich allerdings nicht ganz soviel selber mache. Also auch noch Brühe, Fonds etc. einfrieren, dafür hab ich einfach keinen Platz in meinem Gefrierschrank. So groß ist der nicht.

Aber ich greife auch auf Fertiges ab und zu zurück, weil ich da keine Berührungsängste habe.

  1. Ich gucke beim Einkaufen ständig in anderer leute
    Einkaufswagen, weil ich
    sehen will, was meine Leser denn im Zweifel zu Hause essen

wer sind denn Deine Leser? wenn frau mal neugierig nachfragen darf.
Ich guck ja auch gerne mal in andre Einkaufswagen und mach mir so meine Gedanken, aber eher privater Natur :wink:

(damit ich dann mit
unseren professionellen Rezept-Entwicklern die richtigen
Rezepte anbieten kann,
die in der Mitte zwischen den Fertig-Food-Fressern und den
ambitionierten
Kochanfängern liegen und den einen oder anderen vielleicht
dazu anregen können,

Das ist wirklich gut. Ich greife z.B. gerne mal zu Zeitschriften wo es dann heisst… jedes Gericht unter x-Euro, oder jedes Gericht in 30 Minuten fertig. außerdem hab ich mal ein Rezeptabo gehabt, als ich noch ganz neu auf eignen Beinen stand. Ich fand die Hinweise, schnell, einfach, gut vor zubereiten, billig immer sehr hilfreich und ich greif heute noch gerne in die Kiste, obwohl es einige Sachen da gar nicht gibt, weil das Gemüse damals nicht so populär war.

und jetzt kommt bei mir was ganz wichtiges… ich hab den Begriff Eto noch nie gehört. Was ist das? und was macht man damti und vorallem warum?

Gruß

Sarah

Hi Elke,

das ist meistens so, dass man das am meisten vermisst, was man gar nicht erwerben kann.
Mir fällt spontan eine Familienfreundin ein, die nach Amerika auswanderte. Wenn die zu Besuch kam hatten wir uns eingedeckt mit Schwarzbrot, Mon Cherie und rohen Schinken. Die hat das Zeug nur so weggeputzt. Sie konnte es zwar in Amiland erwerben, aber nur in einem weit entfernten Laden. (und wenn Amerikaner weit sagen, dann ist das verdammt weit :wink:)

meine eigene ist besser.

Das glaube ich Dir. Also dass diese Sachen verkauft werden, dass verstehe ich nicht. Aber es scheint einen Kundenkreis dafür zu geben, sonst wären sie ja längst aus den Regalen verschwunden.

Und ich kann mich dumpf an einen Fernsehkoch (?)
erinnern, der sagte: Bratensaucenpulver schmeckt
immer noch besser als verbranntes Mehl!

Das ganz bestimmt, aber ich finde es gar nicht so schwierig, eine Soße zu machen. Soßen aus Pulver mag ich nicht so gerne, benutze es höchstens ab und zumal zur Unterstützung. Aber oft hab ich gar kein Soßenpulver im Haus.Kommt halt immer drauf an, was ich grad koche. Eine Freundin fragte mich mal, wie ich eigentlich meine Soße mache. Ich antwortete ihr, ich koche halt solang dran rum, bis sie schmeckt :wink:

Gruesse
Sarah

Hallo Sarah,

wer sind denn Deine Leser? wenn frau mal neugierig nachfragen
darf.

Das sind vorwiegend junge Frauen mit Kindern.

hab ich mal
ein Rezeptabo gehabt, als ich noch ganz neu auf eignen Beinen
stand. Ich fand die Hinweise, schnell, einfach, gut vor
zubereiten, billig immer sehr hilfreich und ich greif heute
noch gerne in die Kiste

Sammelkarten gibt es bei uns auch. Und eine Geschichte mit Aufwändigerem. Guck
Dir mal das Heft für junge Frauen mit Kindern an … :smile:

und jetzt kommt bei mir was ganz wichtiges… ich hab den
Begriff Eto noch nie gehört. Was ist das? und was macht man
damti und vorallem warum?

Hmm, Eto ist nix anderes als ein Markenname wie Maggi und Knorr :smile: Es spricht
für Deine Jugend, dass Dir das nicht so geläufig ist, denn früher war das - im
doppelten Wortsinn - in aller Munde. Der Slogan hieß: „Koche mit Liebe und Eto“.
Was der bewusste Profi nahm, war eine gekörnte Hühnerbrühe (die vielleicht gar
nicht von Eto war).
Schönen Abend noch und ein schönes WE!
Bolo2L
*der jetzt einkaufen geht und wieder in die Wagen guckt*

Hi Elke,

Christian meint sicher damit, dass er niemals nicht saucen mit Mondamin andickt,
weil man sie durch Einkochen, Pürieren des Röstgemüses oder Zugabe von Sahne
schmackhafter eindicken kann.
Gruß
Bolo2L

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Moin,

Christian meint sicher damit, dass er niemals nicht saucen mit
Mondamin andickt,
weil man sie durch Einkochen, Pürieren des Röstgemüses oder
Zugabe von Sahne
schmackhafter eindicken kann.

so ist das. Außerdem wurde weiter unten Mondamin auch in die Nähe von Fertigprodukten gerückt und ich wollte bei meiner Beichte nichts unterschlagen :wink:

Gruß,
Christian

Hallo Elke,

Erklaer mir bitte, was an Mondamin schlecht ist?
Ist doch das gleiche wie Maizena oder? Also Staerkemehl,
aus Mais gewonnen?

Maizena kannte ich wiederum nicht. Die Inhaltsstoffe von Mondamin: Stärke, Milchzucker, Maltodextrin, Reismehl, Stabilisator Diphosphat, gehärtetes pflanzliches Fett, Milcheiweiß.

Also nichts wirklich fieses, aber auch nicht wirklich lecker, wie Bolo schon zutreffend schrieb. Ich habs letztlich mit aufgeführt, weil es weiter unten jemand erwähnte.

Gruß,
Christian

Hallo Christian,

Maizena kannte ich wiederum nicht. Die Inhaltsstoffe von
Mondamin: Stärke, Milchzucker, Maltodextrin, Reismehl,
Stabilisator Diphosphat, gehärtetes pflanzliches Fett,
Milcheiweiß.

Okay. Ich ging immer davon aus, dass Mondamin
das gleiche wie Maizena ist oder eines der anderen
Maismehlprodukte, die es hier gibt. Da ist nur Maismehl
drin und eventuell Anti-klumpmittel, aber nicht in allen.
Und wie gesagt: dafuer habe ich einige Verwendungen.

Gruesse
Elke

Hi Sarah,

das ist meistens so, dass man das am meisten vermisst, was man
gar nicht erwerben kann.

Nun ja, das ist bei uns Schweinefleisch (als Speck
und Wurst) und Rotwein. Soivz. Ach und fuer mich:
Mohrenkoepfe.

Mir fällt spontan eine Familienfreundin ein, die nach Amerika
auswanderte. Wenn die zu Besuch kam hatten wir uns eingedeckt
mit Schwarzbrot, Mon Cherie und rohen Schinken.

Aber Brot kann man backen, das ist kein Problem. Ueberhaupt
kann man eigentlich vieles machen (ausser --> oben).
Auch bin ich eigentlich lange genug aus Deutschland
weg, um mich nur noch gelegentlich nostalgisch
an gewisse Sachen zu erinnern. Mir geht’s um die Bequemlichkeit
und auch um die Abwechslung (wobei das manchmal vielleicht
nur Anregung sind: ich sehe Bechamelmix --> mach mir abends
eigene; ganz simpel gesagt).
Die Abwechslung, gerade bei Frischzeug, ist es, was ich
hier vermisse. Und die Abwechslung beim Metzger und ja,
auch beim Baecker. Ich glaube, kochen wuerde viel mehr
Spass machen, wenn ich wieder anderes Obst als drei Sorten
Aepfel, Orangen und Bananen kriegen kann.

Gruesse
Elke

PS: und ich weiss jetzt schon, was mir alles von hier
nicht fehlen wird! Z.B. Datteln (oergs!),
Dattelkuchen, Dattelkekse, mit Datteln gefuellte Kekse,
frische Datteln (vielleicht), getrocknete Datteln,
halbgetrocknete Datteln, mit Mandeln gefuellte Datteln,
mit schokoladeueberzogene Datteln…

Moin,

Maizena kannte ich wiederum nicht. Die Inhaltsstoffe von
Mondamin: Stärke, Milchzucker, Maltodextrin, Reismehl,
Stabilisator Diphosphat, gehärtetes pflanzliches Fett,
Milcheiweiß.

Was Du beschreibst dürfte entweder der „Soßenbinder“ oder die „klassische Mehlschwitze“ der Firma Mondamin sein.

Normalerweise versteht man (zumindest die etwas älteren unter uns) aber unter „Mondamin“ die reine Speisestärke, manchmal in Rezepten auch Kartoffelmehl genannt (obwohl die von Mondamin afaik aus Mais hergestellt wird).

Gruß
Stefan

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Hallo Stefan,

Normalerweise versteht man ( aber unter „Mondamin“ die reine Speisestärke, manchmal in
Rezepten auch Kartoffelmehl genannt (obwohl die von Mondamin
afaik aus Mais hergestellt wird).

Das erklaert’s. Besonders das: zumindest
die etwas älteren unter uns
.
Ein Sternchen dafuer!

Mein (deutsches) Lieblingskochbuch (nicht wirklich,
aber damit habe ich kochen gelernt), ist das Schul-
kochbuch von Paula Horn, die Auflage von 1936 (nein,
soooooo alt bin ich nun doch nicht, gehoerte meiner
Mutter). Dort wird nicht nur mit Mondamin gekocht,
sondern auch noch fuer die Morgensuppe zum Wohle
der Volksgesundheit plaediert (Kaffee ist baeh!).

Uebrigens war das die 11. Auflage. Als ich dann in
jungen Jahren in die Wildnis zog, hat mir meine Mutter
die 35. Auflage des gleichen Buches (1968) ins Gepaeck
gelegt, weil sie ploetzlich ein schlechtes Gewissen hatte,
mir nicht genug Wissen mit auf den Weg gegeben zu haben.
Die 11. Ausgabe habe ich dann spaeter geerbt.

Aber geholfen hat mir das Buch gerade im Ausland,
weil es eben geschrieben wurde, BEVOR es das Tuetenprogramm
gab.

Gruesse
Elke

Hi,

Mondamin ist keine Firma sondern eine Marke von Unilever - kleiner aber feiner Unterschied.

Normalerweise versteht man (zumindest die etwas älteren unter
uns) aber unter „Mondamin“ die reine Speisestärke, manchmal in
Rezepten auch Kartoffelmehl genannt (obwohl die von Mondamin
afaik aus Mais hergestellt wird).

„Man“ stimmt sicher nicht, denn die „Älteren“, die ich in einer Kurzumfrage befragt haben, kennen als Mondamin „Fix Soßcenbinder“. Mir ist das Zeug in der Form auch seit gut 25 Jahren ein Begriff -also auch nicht erst seit gestern.

Alles in allem scheint Unilever entweder die „Feine Speisestärke“ nicht mehr als Kernprodukt zu betrachten oder aber man hat ein Imageproblem.

So oder so: Vielen Dank für den Hinweis, die Feine Speisestärke kannte ich in der Tat nicht, werde aber demnächst mal einen Blick auf das Etikett werfen - mal schauen, was da alles drin ist.

Gruß,
Christian

Moin,

Mondamin ist keine Firma sondern eine Marke von Unilever -
kleiner aber feiner Unterschied.

Is recht… :wink:

„Man“ stimmt sicher nicht, denn die „Älteren“, die ich in
einer Kurzumfrage befragt haben, kennen als Mondamin „Fix
Soßcenbinder“. Mir ist das Zeug in der Form auch seit gut 25
Jahren ein Begriff -also auch nicht erst seit gestern.

Hmmm - vielleicht ist Deine Referenzgruppe zu jung?
Es könnte natürlich auch regional verschieden sein, ob man nun „Gustin“, „Maizena“ oder „Mondamin“ als Synonym für Speisestärke gilt.
Wir können ja mal im Brett „Generation 50+“ eine Umfrage starten.

Oder mach doch mal den Versuch und frage in einem Supermarkt „Wo ham’se denn das Mondamin“ und lass’ Dich überraschen, ob sie Dich zu den Backzutaten oder den Fertigsoßen schicken.

Alles in allem scheint Unilever entweder die „Feine
Speisestärke“ nicht mehr als Kernprodukt zu betrachten oder
aber man hat ein Imageproblem.

Das mit dem Kernprodukt ist wohl so. Ich kenne Speisestärke zum Backen (z.B. Biskuit-Teige) und Kochen. Allerdings wurden die meisten „Kochanwendungen“ wirklich durch den „Soßenbinder“ ersetzt. Es ist ja auch Arbeit, die Stärke in Wasser glatt zu rühren (oder dafür in diesen komischen Schüttelbecher zu geben) und dann vorsichtig unter die Soße zu geben…
Und wer kocht sich noch einen Pudding mit Speisestärke selber?

So oder so: Vielen Dank für den Hinweis, die Feine
Speisestärke kannte ich in der Tat nicht, werde aber demnächst
mal einen Blick auf das Etikett werfen - mal schauen, was da
alles drin ist.

Das ist einfach: Speisestärke ist wirklich, wie der Name schon sagt, reine Stärke, die aus Getreidemehlen ausgewaschen wird. Also ein wirklich altmodisches Produkt, dass schon unsere Großmütter in dieser Form kannten.

Gruß
Stefan

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Hi Christian,

Mondamin ist keine Firma sondern eine Marke von Unilever -
kleiner aber feiner Unterschied.

früher, in der guten alten Zeit (*LOL*), war Mondamin tatsächlich eine Firma, schau hier:
http://162.61.224.241/index.php?datei=http://www.uni…
und scroll ein bißchen nach unten bis zu „Markengeschichte“.

„Man“ stimmt sicher nicht, denn die „Älteren“, die ich in
einer Kurzumfrage befragt haben, kennen als Mondamin „Fix
Soßcenbinder“. Mir ist das Zeug in der Form auch seit gut 25
Jahren ein Begriff -also auch nicht erst seit gestern.

Wie alt sind die „Älteren“, die Du befragt hast? Waren es Männer oder Frauen? Ich bin überzeugt, daß alle Frauen ab 50+, wenn sie „Mondamin“ hören, als erstes an die Speisestärke denken (feines weißes Pulver, das wie Puderzucker aussieht!).

Der geschlechtsspezifische Unterschied hängt damit zusammen, daß Männer zwar kochen, aber weniger am Kuchenbacken interessiert sind.

Falls Du jemals unter die Kuchenbäcker gehst, wirst Du bei bestimmten Rezepten um die Speisestärke nicht herumkommen. Hier z.B.
http://www.kowoma.de/Rezepte/Wiener_Nussring.htm
kommt sie in den Teig und in die Creme.

Vor wenigen Stunden habe ich mir im Supermarkt - Deinetwegen! - die Packung angesehen. Auf der Vorderseite ist „Für feine Kuchen und …“ (oder s. ä.) unübersehbar aufgedruckt.

Alles in allem scheint Unilever entweder die „Feine
Speisestärke“ nicht mehr als Kernprodukt zu betrachten oder
aber man hat ein Imageproblem.

Wahrscheinlich trifft beides zu.
Stefan hat ja schon darauf hingewiesen, daß heute niemand mehr Pudding kocht, indem er/sie sich die einzelnen Zutaten selbst zusammenstellt.

Die weitere frühere Verwendung der Speisestärke zum Saucenbinden ist größtenteils weggefallen, aber nicht (nur) durch „Fix-Soßenbinder“, sondern auch durch neue Koch-Trends, wie z.B. den Bratenfonds mit Sahne ablöschen.
Das ist aber (für breite Bevölkerungsschichten) erst möglich, seit Sahne abgepackt im Supermarkt im Kühlregal steht und vor allem relativ erschwinglich ist. Zuvor gab es Sahne nur offen im Milchgeschäft zu kaufen und ich bin mir nicht sicher, ob es zu diesen Zeiten üblich war, mit Sahne so großzügig wie heutzutage umzugehen.

Leider fehlt mir in meiner Erinnerung jegliche Jahreszahl, seit wann es Sahne im Becher oder im Tetrapack zu kaufen gibt.
Hängt das zeitlich mit dem „Butterberg“ zusammen? Du hast doch bestimmt einen Link auf Lager, aus dem sich das ableiten läßt!

Gruß Gudrun

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es kann mir auch keiner erzählen, das er alles, alles ohne
hilfe der herren knorr, mondamin, thomy oder maggi
zubereitet…

alles alles nicht, aber in 99,9% aller Sossenfälle.

wie schnell iss in der, nicht mehr all zu fernen, spargelzeit
ein päckchen thomy „sauce hollandaise“ aufgeschnibbelt und
warmgemacht???

bäh, das schmeckt doch widerlich im Vergleich zu einer selbstgemachten weissen Sosse mit Sherry…

ihr kennt ja die geschichte
von wegen, der ohne schuld ist,
werfe den ersten stein…

das sollten wir lieber den Interessenten im Brett für Religion überlassen :smile:

ABENDSTERN

Hallo Bolo,
zu Punkt 5 Deiner Ausführung:
In welchem Land kaufst Du diese Sachen und von welcher Firma?
Gruß
Malu

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Hallo Malu,

zu Punkt 5 Deiner Ausführung:
In welchem Land kaufst Du diese Sachen und von welcher Firma?
Gruß
Malu

Dazu aus dem Ausland
mitgebracht, in D nicht erhältlich (obwohl von Knorr):
Fischbrühe,

aus I und aus P

Krustentier-Brühe,

aus P

Schinkenbrühe (benutze ich für
Kartoffelsalat, wenn ich gerade
keine selbst gemachte Rauchfleischbrühe mehr habe)

aus GB

Pilzbrühe.

aus IS

Gruß
Bolo2L

Hallo Bolo,
vielen Dank für die detaillierten Angaben.Du scheinst ja viel unterwegs zu sein. Da ich jedoch auch ab und zu in einigen dieser Länder weile ( und wenn nicht, beste Beziehungen habe), werde ich mal diese Produkte besorgen ( lassen) und versuchen!
Gruß
Malu

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