vielleicht ne kleine ergänzung…
- Eigene Produktionslinie zu mehr als 100% ausgelastet.
Is das net ein MOB-Entscheidungskriterium? (MOB=make-or-buy)
„Buy“ wäre ja Outsourcing, solange es sich um Vor- oder Zwischenprodukte oder Lohnarbeit handelt.
3.a) Eigene FACHkräfte werden im Hause gebraucht, geringere
Arbeitsqualitäten werden daher ausgelagert. (BSp. Schweisser
schweissen bereits 10 Std. am Tag, Ablängen kann jeder.)
grundsätzlich sollte man doch die kernprozesse inhouse lassen
und die supportprozesse als outsourcing-kandidat betrachten,
net? also falls ein kernprozess abgeschwächt ist, sofort
reagieren und net outsourcen!
Ablängen würde ich aber nicht als Kernprozess betrachten. Und ich würde auch eher die Wertschöpfung als Kriterium betrachten, denn den „Kernprozess“.
Beispiel: Motorenbau ist sicherlich ein Kernprozess des Autobaus, wird jedoch in der Autobmobilindustrie ausgelagert.
Der Motorenbauer wird sicherlich die Kolbenringeproduktion auslagern.
die Gießerei des Motorengehäuses lagert die Grobentgratung aus, damit aber nicht das Kerngeschäft.
Outsourcing kann ja auch „im hause“ stattfinden. (Prinzip der verlängerten Werkbank)
Achtung!
zusatzdienstleitungen sind ein sehr wichtiger faktor im
heutingen gesättigten verdrängungsmarkt. durch diese kann man
sich gegenüber den konkurrenten besser positionieren und
gewinnt somit mehr marktanteil -> höherer Umsatz ->
sicherung des überlebens -> usw…
Das heißt aber nicht, daß man sich für einen einzelnen Auftrag mit Zusatzverlangen gleich eine hochkomplizierte Maschine kaufen muss. also erstmal auslagern und dann weiterschauen. Wenn es ein Global- oder Dauerauftrag wird kann man immer noch entscheiden, ob man die Zusatzdienstleistungen selbst erbringen will.
Wobei ich bei den heutigen Technokraten in den Einkaufsabteilungen, die wegen 5 Cent den Zulieferer wechseln und das schneller als ihre Unterhemden, dieses Risko nie eingehen würde.
gruss